Die Tunika fiel von seinen Schultern und wenig später löste sich auch der Gürtel, der den Rest der Kleidung an Witjons Körper hielt. Die zaghaften Berührungen hinterließen überall ein angenehmes Kribbeln auf seiner Haut. Nun stand er dort vor seiner Frau, gerade wie die Götter (und der Samen seines Vaters) ihn geschaffen hatten, und beobachtete Callistas Reaktion. Im Gegensatz zu Lando oder Arbjon war Witjon von eher schlanker Natur. Dennoch war er nicht schlecht gebaut. So zeichneten sich Brust- und Bauchmuskeln ab, die das Training der letzten Monate mit dem Sax hervorgebracht hatte. Für einen kurzen Moment musste er an den riesigen blau-grünen Flecken denken, den der Schild des Menschenhändlers bei Witjons erstem Zweikampf hinterlassen hatte. Ein Glück, dass diese Geschehnisse schon etwas länger zurücklagen und praktisch keine Spuren zurückgelassen hatten.
Er musste grinsen, als Callista dann einen Moment lang doch etwas entsetzt und fasziniert zugleich auf die Stelle zwischen seinen Beinen starrte. Witjon streichelte ihren Arm und runzelte dann die Stirn. "Hmwas?" Verwirrt folgte er ihrem Blick zu Boden und verstand dann. "Oh..." machte er nur und streifte sich mit den Füßen die Schuhe ab. Er grinste breit und tippte ihr dann mit einem Finger an die Stirn. "Und du trägst noch dein Schleierdings..." Ohne Vorwarnung machte er sich bereits daran zu schaffen, wobei Callista ihm schnell zur Hand ging.
Haarspangen fielen zu Boden und Stoff flatterte davon, als die Zöpfe sich langsam lösten und der Schleier ebenfalls das Weite suchte. Witjon schmeckte erneut die süßen, zarten Lippen seiner kleinen Römerin und drückte sich an sie, so dass er ihre festen Brüste auf seiner Haut spüren konnte. Seine Hände erkundeten Callistas Körper, fanden ihren Po, drückten ihre Backen. Mit zunehmender Nähe zu seiner Frau gewann Witjon auch um einiges an Sicherheit und Mut. Dann fiel ihm auf, dass sie beide ja immer noch vor dem Bett standen und nicht darin lagen. Dieser ungünstige Umstand musste schnellstens geändert werden!
Noch ein Kuss, dann lenkte er Callista langsam rückwärts aufs Bett zu. Seine Hände hatten ihre Pobacken umschlossen, wodurch es Witjon leicht fiel sie - mehr oder weniger geschickt - auf die Decken und Felle zu heben. Er entdeckte die roten Schuhe, die Callistas Füße noch umschlossen und entfernte diese zügig. Dann kroch er hinter seiner Braut her aufs Bett. Nur Sekundenbruchteile lang verschwendete er einen Gedanken an die Leute, die dort neben dem Bett saßen und sich bespaßten, bevor er sich wieder voll und ganz der Schönheit in seinem bett widmete. Er begann mit einem Kuss auf die Lippen und wanderte dann ihren Hals entlang südwärts. Vorsichtig berührte er dabei Callistas Körper, streichelte ihre Brüste und die Taille und genoss ihr verzücktes Quietschen, während er sie liebkoste.