Beiträge von Numerius Duccius Marsus

    Mamercus Furnius Calvus:


    "Entschuldige, aber du musst mich missverstanden haben. Der Magister Officiorum muss schlichtweg unterrichtet werden, dass du hier bist und dass du den Statthalter zu sprechen wünschst. Er wird dich weiterleiten. Um dich anzumelden muss ich allerdings den Grund für dein Kommen wissen."
    Er schaute den Hadrianus entschuldigend an und hakte dann weiter nach. "Von welchen militärischen Angelegenheiten sprichst du denn?"




    Witjon schaute vom Vinicius zum Petronius und wieder zurück und nickte. Dann legte er den Sachverhalt dar. "Der Umstand, den du beschreibst, ist wahr. Noch vor Ablauf meiner Amtszeit habe ich bei deinem Bruder vorgesprochen um mir einen Posten in der Provincialverwaltung zu sichern." Er machte eine kurze Pause, in der er sich an die Geschehnisse zurückerinnerte. "Ich hatte Vinicius Lucianus darum gebeten, Hadrianus Iustus' Nachfolge als Magister Officiorum antreten zu dürfen, sobald dieser auf der Karriereleiter nach oben gewandert sein würde. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich jedoch nicht damit gerechnet, dass dein hochgeschätzter Bruder mich nur wenige Tage nach dem Gespräch aus dem Duumviratsamt entlassen und sofort zum Magister Officiorum ernennen würde! Hadrianus Iustus hatte nämlich schon zuvor eine Unterredung mit dem ehemaligen Legatus geführt und ihm eröffnet, dass er den Posten des Regionarius anstrebe. So war die Stelle des Magister Officiorum vakant. Und da dein Bruder einen neuen Magister benötigte und in mir einen verlässlichen Mann für diese Arbeit gesehen hatte, nahm er diese Chance sofort wahr." Erwartungsvoll sah Witjon den Vinicius an und fragte sich, ob seine Erzählung dem Statthalter ausreichen würde, oder ob es noch Fragen gab.

    Witjon hatte bereits damit gerechnet, dass er hereingerufen werden würde. Wieso sollte er denn auch nicht dabei sein, wenn über seinen Werdegang gesprochen wurde, während er im Nebenraum saß? "Ja bitte, Statthalter?" Die Frage war natürlich mehr rhetorischer Art, er wusste genau worum es hier ging. Witjon schloss die Tür hinter sich und nahm seinen Platz neben dem Petronier ein, den er nur eines flüchtigen Seitenblicks würdigte.

    In der halben Drehung zur Tür hin riss Witjon sich wieder herum. Überrascht starrte er den Vinicier an, bis er seinen blöden Gesichtsausdruck realisierte. Er riss sich zusammen und entgegnete: "Politische Verhältnisse und Hintergründe zu Modorok und seinen Verbündeten. Muss es geben, werde ich recherchieren. Geht klar, Chef." Er tippte zustimmend mit dem Zeigefinger an seine Schläfe und wartete diesmal ab, ob sein Vorgesetzter noch etwas zu beanstanden hatte.

    Während der Petronier in seinem Officium festsaß, betrat Witjon den Arbeitsraum seines Vorgesetzten und stellte ihm die Lage dar. "Legat, in meinem Officium wartet Petronius Crispus, Decurio Mogontiaci und Veteran der Legio Secunda. Er möchte eine Beschwerde vorbringen. Der Gegenstand der Beschwerde ist meine Ernennung zum Magister Officiorum durch den ehemaligen Statthalter, deinen Bruder. Soll ich ihn vorlassen?" Während er sprach, runzelte Witjon die Stirn und ließ deutlich erkennen, was er von dieser Beschwerde hielt.

    Witjon runzelte die Stirn. 'Im Haus nebenan'...Langsam aber sicher ging ihm dieser dämliche Veteran auf den Geist. Na, bloß nicht provozieren lassen.
    "Der Gegenstand deines Besuchs ist also konkret eine Beschwerde über meine Ernennung zum Magister Officiorum durch den ehemaligen Legaten Vinicius Lucianus? Gut, dann leite ich das mal so weiter. Ich will sehen ob der Statthalter Zeit für dich hat."
    Er stand auf und begab sich in das Officium seines Vorgesetzten. Mal schauen was der so zu dieser Sache sagen würde.

    "Salve Petronius. Setz dich doch. Eine Audienz also? Was ist dein Anliegen?" Er sprach in freundlich-höflichem Ton, denn er hegte keinerlei Groll gegen den alten Mann, wie man es vielleicht hätte vermuten können. Er machte hier schlichtweg seine Arbeit, da hatte privates außen vor zu stehen.

    Witjon bat den Klopfenden herein und besah sich denjenigen. "Salve. Scriba Provincilias willst du werden? Welche Qualifikationen bringst du mit?" Er hatte gleich Feierabend und wollte so schnell wie möglich aus der Regia heraus, um zu seiner frisch angeheirateten Frau zu kommen. Mit einer Handbewegung deutete er dem Mann, sich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch zu setzen...

    Zufrieden stellte Witjon fest, dass Callista nun auch mutiger zu werden schien. Er erwiderte ihren Kuss und sog die verschiedenen Düfte der Rosen, Felle und Callistas Körpergeruch ein. Dann machte er sich mit fröhlichem Brummen wieder an ihrem Hals zu schaffen, während seine Hand wieder ihren Körper entlangwanderte. Er liebkoste sie weiter, fühlte sie, roch sie, schmeckte sie. Bald konnte Witjon es vor Erregung nicht mehr aushalten und drückte die Schenkel seiner Braut auseinander, um sich in eine geeignete Position zu bringen. Er schaute Callista fragend an und als sie schüchtern nickte, drang er ganz vorsichtig in sie ein. Zu Anfang zwickte es ein wenig und Witjon hielt einige Male abrupt inne, als auch Callista vor Schmerz den Mund aufriss und einen erstickten Schrei ausstieß. Er streichelte zärtlich ihr Haar und ging ganz langsam vor, bis sich beide aneinander gewöhnt hatten. Dann begann er die rhythmischen Bewegungen, die er kontinuierlich fortführte. Nach einiger Zeit des genüsslichen Schnaufens und Küssens wurde Witjon schneller, stieß tiefer vor und spürte bald selbst ein aufkeimendes Hochgefühl. Der Körper unter ihm bewegte sich mit ihm und verstärkte dieses Gefühl und Callista seufzte vor Lust. Je schneller sie wurden, desto stärker wurde das Gefühl zwischen Witjons Lenden und mit einem Mal zitterte er vor Erregung und fühlte wie er den Höhepunkt erreichte. Mit lautem Stöhnen entlud sich seine Lust und erleichtert wurde er langsamer. Er lächelte Callista glücklich an und gab ihr einen Kuss, dann ließ er sich langsam neben sie auf die Felle sinken und holte tief Luft.

    "Klingt für mich nach vertaner Zeit..." meinte Witjon zum Thema Marktgesetz. Sein Nicken hatte seine Zustimmung zu der Flavius-Leif-Problematik klargestellt und so gab er einfach seine Meinung zu Alriks anderen Anliegen ab. Ihm gefiel der Ton nicht, den der junge Mann anschlug und damit offenbar nicht nur ihn verärgerte. Lando wies ihn zurecht und hielt sich dann bedeckt, nachdem er als erster zum Gespräch beigetragen hatte. Witjon interessierten allerdings Alriks Rompläne wesentlich mehr als seinen herutischen Vetter.
    "Du willst nach Rom gehen? Von welcher Art Aufgaben sprichst du? Dich kennt dort doch niemand und du kennst auch niemanden, wie und wo willst du anfangen?"

    Die Tunika fiel von seinen Schultern und wenig später löste sich auch der Gürtel, der den Rest der Kleidung an Witjons Körper hielt. Die zaghaften Berührungen hinterließen überall ein angenehmes Kribbeln auf seiner Haut. Nun stand er dort vor seiner Frau, gerade wie die Götter (und der Samen seines Vaters) ihn geschaffen hatten, und beobachtete Callistas Reaktion. Im Gegensatz zu Lando oder Arbjon war Witjon von eher schlanker Natur. Dennoch war er nicht schlecht gebaut. So zeichneten sich Brust- und Bauchmuskeln ab, die das Training der letzten Monate mit dem Sax hervorgebracht hatte. Für einen kurzen Moment musste er an den riesigen blau-grünen Flecken denken, den der Schild des Menschenhändlers bei Witjons erstem Zweikampf hinterlassen hatte. Ein Glück, dass diese Geschehnisse schon etwas länger zurücklagen und praktisch keine Spuren zurückgelassen hatten.


    Er musste grinsen, als Callista dann einen Moment lang doch etwas entsetzt und fasziniert zugleich auf die Stelle zwischen seinen Beinen starrte. Witjon streichelte ihren Arm und runzelte dann die Stirn. "Hmwas?" Verwirrt folgte er ihrem Blick zu Boden und verstand dann. "Oh..." machte er nur und streifte sich mit den Füßen die Schuhe ab. Er grinste breit und tippte ihr dann mit einem Finger an die Stirn. "Und du trägst noch dein Schleierdings..." Ohne Vorwarnung machte er sich bereits daran zu schaffen, wobei Callista ihm schnell zur Hand ging.


    Haarspangen fielen zu Boden und Stoff flatterte davon, als die Zöpfe sich langsam lösten und der Schleier ebenfalls das Weite suchte. Witjon schmeckte erneut die süßen, zarten Lippen seiner kleinen Römerin und drückte sich an sie, so dass er ihre festen Brüste auf seiner Haut spüren konnte. Seine Hände erkundeten Callistas Körper, fanden ihren Po, drückten ihre Backen. Mit zunehmender Nähe zu seiner Frau gewann Witjon auch um einiges an Sicherheit und Mut. Dann fiel ihm auf, dass sie beide ja immer noch vor dem Bett standen und nicht darin lagen. Dieser ungünstige Umstand musste schnellstens geändert werden!


    Noch ein Kuss, dann lenkte er Callista langsam rückwärts aufs Bett zu. Seine Hände hatten ihre Pobacken umschlossen, wodurch es Witjon leicht fiel sie - mehr oder weniger geschickt - auf die Decken und Felle zu heben. Er entdeckte die roten Schuhe, die Callistas Füße noch umschlossen und entfernte diese zügig. Dann kroch er hinter seiner Braut her aufs Bett. Nur Sekundenbruchteile lang verschwendete er einen Gedanken an die Leute, die dort neben dem Bett saßen und sich bespaßten, bevor er sich wieder voll und ganz der Schönheit in seinem bett widmete. Er begann mit einem Kuss auf die Lippen und wanderte dann ihren Hals entlang südwärts. Vorsichtig berührte er dabei Callistas Körper, streichelte ihre Brüste und die Taille und genoss ihr verzücktes Quietschen, während er sie liebkoste.

    Bellutus machte Anstalten, die Diskussion abzusägen, doch Witjon legte ihm mit eindeutigem Blick die Hand auf den Arm und hielt ihn zurück. Er wollte, dass der Petronius die Gelegenheit bekam, seine Vorbehalte gegen die Sippe der Duccier vorzubringen und seine Abneigung vernünftig zu darzulegen und zu begründen. Doch wie erwartet machte der alte Mann sich lächerlich. Lando nahm ihn gepflegt auseinander und Phelan setzte noch einen obendrauf. Witjon musste ein Grinsen unterdrücken und beobachtete das Schauspiel mit gespielt gleichgültiger Miene, während er sich zurücklehnte und die Arme hinter dem Kopf verschrenkte. Ein dankendes Nicken ging an seinen Vetter, während er eine weitere Reaktion des Petroniers abwartete.

    "Die Tageszeit steht noch nicht genau fest, darüber werde ich dich allerdings vorzeitig informieren. Die Statue soll meines Wissens vor der Curia auf dem Forum aufgestellt werden. Ich denke es wird zunächst einige Reden oder Dankesworte der Decuriones geben, womöglich auch ein kleines Opfer. Sofern du wünschst werde ich dich ankündigen, sodass du selbst einige Worte an die Bevölkerung richten kannst. Immerhin hast du den von uns gegangenen Augustus - die Götter mögen ihn segnen - persönlich gekannt, wenn ich mich nicht irre? Ich würde behaupten, dass sein Andenken auf diese Weise besonders hoch gehalten würde."

    Witjon war fasziniert von den Gefühlen, die diese Frau in ihm auslösten. Sein Atem ging schneller, als er ihre Berührung auf seiner Brust spürte und er zog sie noch näher an sich. Ihr Keuchen zeigte ihm, dass sie ähnlich empfand wie er und als sie ihren Kopf schieft legte, fand seine Zunge einen Weg zwischen ihren Zähnen hindurch. In diesem Moment zahlte sich die geringe Erfahrung, die er im Küssen bereits in seinem Heimatdorf gesammelt hatte, mehr als aus. Er genoss die Berührungen ihrer Zungen eine gefühlte Ewigkeit, während der Druck auf seiner Brust seine Erregung nur verstärkte. Er spürte wie sich sein Geschlecht aufstellte und unterdrückte ein Schmunzeln. Callista musste seine Erregung in diesem Moment spüren, so eng wie sie aneinandergepresst dastanden und ein erschrockenes Keuchen ließ ihn wissen, dass dem genau so war. Er ließ von ihren Lippen ab und lächelte aufmunternd. Dann küsste er sie erneut. Gleichzeitig machte er sich erst an der einen, dann an der anderen Schulter seiner Frau zu schaffen und ließ nur wenig später die Spangen zu Boden fallen, die ihre Tunika hielten.


    Langsam glitt der Stoff an Callistas Körper zu Boden. Witjon umschloss ihre Hände, die immer noch auf seiner Brust lagen und trat einen Schritt zurück.
    "Wow..." hauchte er. "Du bist wunderschön..."
    Sein Blick glitt über ihren Nymphengleichen Körper, streifte die wohlgeformten Brüste, die zerbrechlich wirkende Hüfte, den typisch römisch haarlosen Schritt und die schlanken, langen Beine. Zuletzt blieb Witjons Blick wieder auf Callistas ansehnlichen Zügen haften. Er küsste sie erneut, ließ dabei seine Finger etwas unbeholfen über ihre Haut streicheln und spürte wie ihre Gänsehaut ein Kribbeln in seinen Fingerkuppen auslöste. Zwischen seinen Lenden pulsierte bereits die Lust, doch er war unsicher und wusste, dass er nichts überstürzen durfte. Vorsichtig führte er nun Callistas Hand zu seiner Schulter, wo sie nun ihrerseits die Schnallen lösen konnte.

    IN NOMINE IMPERII ROMANI
    ET IMPERATORIS CAESARIS AUGUSTI


    VERLEIHE ICH
    Justinianus Cupidus


    MIT WIRKUNG VOM
    KAL IUL DCCCLIX A.U.C. (1.7.2009/106 n.Chr.)


    DAS
    Römische Bürgerrecht



    ER NENNE SICH FORTAN
    Publius Iunius Brutus


    ALLE RECHTE EINES CIVIS SEIEN IHM GEWÄHRT UND ALLE PFLICHTEN AUFERLEGT



    SCITUM PER SIGNUM LEGATI:


    Marcus Vinicius Hungaricus