Er hob ganz leicht eine Braue, ließ sich aber sonst nichts anmerken. Dem Suchenden nickte er zum Abschied zu, ehe er sich an den anderen wandte. "Du stammst nicht von hier, richtig? Wirst Du Dich länger in der Stadt aufhalten?"
Beiträge von Valentin Duccius Germanicus
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"Nur zu," schmunzelte er. Zum Glück stand da noch ein frischer Krug und Becher und er schenkte diesen ein und reichte ihm einen davon. Venusia mochte zwar das nicht so, aber ihr reichte er auch einen. "Kommt, lasst uns uns setzen. Und dann erzähl, Aulus. Wie ist es Dir in der Zeit, in der wir uns nicht sahen, ergangen?"
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"Ich habe sogar mehrere," zwinkerte er. "Wie Du ja auch," streckte er ihr die Zunge raus. "Der Unterschied liegt nur darin, dass ich einen habe, der mir diret untersteht, also nur für mich zuständig ist" grinste er. "Nun, dann müssen wir Dir so einen finden."
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Er nickte und lächelte aufmunternd. "Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.
Und wie gesagt, wenn Du Hilfe brauchst, melde Dich ruhig." -
Die Architekten stieben aus und die Scriba folgten ihnen. Derzeit waren die Therme geschlossen, man hatte extra die Zeit ausgewählt, und so konnte alles in Ruhe inspiziert werden. "Wenn Du willst, sieh Dich gerne um," lächelte er.
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"Sind sie, auf alle Fälle," lächelte er. "Und wenn man sich an die Besuchszeiten hält auch ungestört. Sowohl für Frauen als auch Männer," zwinkerte er. "Wirst sie ja gleich kennen lernen."
So trafen sie langsam bei den Thermen ein. -
Er zuckte die Schultern. "Irgendwie ging es bisher immer. Ja, Du kannst und musst mir dabei sogar helfen," grinste er leicht. "Aber dazu erst, wenn die Zeit reif ist. Mache Dich erst einmal mit allem vertraut," lächelte er nun.
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Er schüttelte den Kopf. "Die üblichen Hilfen halt, ne?!" Er sah auf den Stapel Arbeit und dachte schon an den Stapel, den er Petronia gegeben hatte. "Noch einen Scriba, ein oder zwei Magistrati. Kennst Du ja," zwinkerte er.
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Er nickte. Nach so kurzer Zeit war es schwer. "Nun, Augenfarbe, irgendwelche Narben oder so, das wird bestimmt wer wissen," lächelte er aufmunternd. "Du findest mein Officium in der Curia Mogontiacum. Frag einfach nach Duumvir Duccius Germanicus und man wird es Dir weisen können."
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Er nickte. "Ja, genau so. Und je nach Reglement durch ein Thing, unterstanden sie einzelnen Heerführern, manchmal dem Rich ihrer Gaue oder mehrere Gauen schlossen sich zu einer Kampfeinheit zusammen, unter einem gewählten Führer, ein Mann, der sich als Krieger und Anführer besonders behaupten konnte, dies hat man im vergangenen Sommer gesehen und alle unterstanden dem Kuningas."
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Zitat
Original von Venusia Duccia Britannia
Ein Gau ist keine Kampfeinheit. Es bezeichnet ein Siedlungsgebiet, eine Landschaft."Allerdings muss man dazu anführen, dass sich manche Gruppen aus Mitgliedern der Gaue zusammenschliessen, unter ihrem Anführer, wodurch es dann wieder eine Einheit wird. Aber sie steht nicht unter der Gauebezeichnung."
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So so, vom LAPP eine Sklavin. Mhm, nun gut.
"Wenn Du in meinem Officium vorbeikommst, mit einer detaillierten Beschreibung, nicht nur den bisherigen Angaben, vielleicht hat sie ja noch besondere Merkmale," er dachte dabei an die Narben bei Diantha, die er durch Zufall teilweise hatte erhaschen können und fragte sich einmal mehr, warum man Menschen so behandeln musste, konzentrierte sich aber sogleich wieder auf das Gespräch. "Dann werde ich sehen, was wir, mit einem Scriba zusammen, alles machen können."
Er mochte die Anrede Domine nicht so, aber gut, also wandte er sich dem Fremden zu und schmunzelte. "Ja, ich erinnere mich auch an Dich. Du hast hoffentlich keine weiteren Verletzungen davon getragen?" -
Er war gerade mit den Leuten auf dem restlichen Rundgang durch die Stadt, wegen den Renovierungsarbeiten, als er das Szenario sah. Einen Moment blieb er stehen, während einer seiner Scriba recht fix dabei war zu helfen den Esel einzufangen. Dann beobachtete er, wie der Mann sich langsam wieder auf sein Tier begab und seiner Wege zog. Nachdenklich fragte er sich, wer das wohl war.
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Er war gerade auf dem Weg zum Theater gewesen um noch einmal nach den Proben zu sehen, als er angesprochen wurde. Er hörte sich die Beschreibung an und schüttelte dann bedauernd den Kopf. "Nein, tut mir leid. Diese Beschreibung sagt mir nichts. Allerdings dürfte sie auf viele Personen zutreffen, besonders in Germanien," lächelte er leicht. "Hast Du noch weitere Anhaltspunkte?"
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Einen Moment musterte er den Mann erstaunt und verwirrt, ehe sich ein erkennendes Lächeln breit machte. "Aulus? Bist Du es wirklich?" Von wegen nicht lange her. Aber das Gesicht würde er wohl auch noch im Alter erkennen. Grinsend trat er näher. "Alter Halunke! Einen alten Mann so zu verwirren." Er reichte ihm die Hand und zog ihn dann in die Arme. "Was machst Du hier? Wo kommst Du her? Und bei Loki, wo hast Du die ganze Zeit gesteckt?"
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Sim-Off: @Seneca: Ja
Gute Kontakte 
Er wandte sich an den Octavier: "Sicher, auch die Germanen haben eine Grammatik. Jedoch ist sie nicht so kompliziert wie manch lateinische," zwinkerte er. "Aber auch in der germanischen Sprache gibt es Regeln zur Handhabung jener."
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Sim-Off: So viel bekannt, gab es Grammatik, wie weit es ein Regelement gab, kann ich aus dem Stegreif nicht beantworten. Aber anbei gibt es 2 Links, die vielleicht schon einige Fragen beantworten können. Sollte dem nicht so sein, kann ich gerne weiterführende Literatur besorgen, bzw. wen fragen.
Vom Indogermanischen zum Deutschen
Lehrangebot Rhetorik Auf B klicken und da auf Baum der deutschen Sprache.Es schien momentan keine weiteren Fragen zu den vorherigen Themen zu geben. "Nun, wenn keine Fragen mehr sind, wird Duccia Britannia nun etwas über die Runen erzählen."
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Auch er erhob sich und nickte. "Ich werde darauf zurückkommen, wie Du weisst," meinte er ernst, auch wenn ein leicht schmunzelnder Unterton zu vernehmen war.
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Sim-Off: ad Fragebögen: Wenn nichts mehr dazwischenkommt, Server etc., Sonntag
ad Runen: So viel bekannt ist, jein. Das liegt daran, dass die Runen an sich, aus einer magisch - bildlichen Tradition heraus entstanden sind und nicht aus einer sprachlichen.
Um ein Beispiel zu geben:
Auf einem Speer fand man, in Runenschrift folgenden Text, der in lateinischen Buchstaben so lautet:
"ek erilaz asugisalas muha haita ga ga ga gihu gahelija wiju bi g."
"Ich, der Eruler, des Ansgisl Genosse heisse. Ich gebe Glück. Lauthallendes Verderben weihe ich auf dem Speer".
Das heisst, die Runen wurden dem Gebrauch angepasst. Doch jede Rune hat, nicht wie die lateinischen Buchstaben, zugleich eine eigene Bedeutung, ein eigenes Bild für sich und in sich, welches magischer Natur ist und immer für etwas steht.Zitat"Gibt es bei den Germanen eine Art Friedhof, oder werden die Menschen außerhalb der Dörfer dort bestattet, wo gerade Platz ist?"
"Nein, definitiv nicht, wo gerade Platz ist. Es gibt schon entsprechend geweihte Stätten, an denen die sterblichen Überreste zu finden sind. Doch ist es nicht selten der Fall, das diese zum Beispiel einen Weg säumen."
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Sie hatte ihn, wo auch sonst in letzter Zeit, im Arbeitszimmer gefunden und er war mehr als erstaunt gewesen, als sie von germanischer Überraschung sprach. Der erste Gedanke war Leif, Flavius gewesen. Doch er wusste, dass dieser nicht zurückkommen würde. Als er das Kaminzimmer betrat, grüßte er auf germanisch. "Heilsa! Was kann ich für Dich tun, Fremder?"