Beiträge von Gaius Aemilius Magnus

    Magnus nickte Tacitus zu und wand sich an Amytis.

    "Ich habe Dir ja zu gesagt das Du bei mir arbeiten kann und wohnen kannst Du , wie vorgeschlagen in der Domus Iunia . Nimm mir die Frage nicht krumm, was kannst Du und was würde Du den gern tun? Da Du nun eine Freie hast Du ja ein Mitspracherecht bei der Arbeit welche Du erhältst. Schau ich kann Dich ja schlecht als, sagen wir Ziegenhirtin einstellen, wenn du weder vom Viehhaltung, noch vom Melken und Scheren Ahnung hast. Das gleiche gilt als Köchin, so Du nicht kochen kannst. ich will Dir nicht unterstellen, aber ich muss nachfragen! Also Amytis ,was würde Dir zusagen?"

    Magnus meinte das was er sagte durchaus ehrlich.

    Magnus nahm seinen Becher und hob ihn an. Er wusste sehr wohl wo er sich hier befand. Freundlich antwortete er und schloss sogar Amytis und Sporus in seine Tede ein.

    "Ich habe zu danken ehrenwerter Aulus Iunius Tacitus, dafür das ich auserwählt wurde und dafür das Du die Basilica Aemilia auswähltest, auch wenn es nicht um meinethalben, sondern wegen des guten Weines war. Ich danke der nunmehr Freien Amytis und versichere ihr hier vor Zeugen, meiner Freundschaft und Unterstützung. Auch dem Sklaven Sporus danke ich ,das er trotz aller Entbehrung ,seinen Herrn, mit dem er es sicher nicht immer leicht hatte , das Geleit gab."

    Er nickte den Becher erhoben den Anwesenden zu und trank.

    Ein Fremder sprach den Sklaven an und Magnus hörte ,was jener wolle. An sich interessierte er sich nicht für Sklaven, nun aber konnte er sowohl bei Amytis und Tacitus punkten. Des Weiteren fand er das was jener Fremde wünschte völlig deplatziert.

    Er schob sich zwischen den Mann und den Sklaven und fixierte ihn mit starren Blick. Leise aber sehr drohend sprach er dann.

    "Höre Freund ,wer immer Du seist, Du willst sicher keinen Ärger mit den Haus der Aemilia. Wir kommen von einer Totenfeier und wagst dem Sklaven anzusprechen und ihm Offerten zu machen? Noch kannst Du verschwinden, falls aber nicht schneide ich Dir höchstselbst das Gemäch ab und lasse es Dich fressen. Also wähle Freund, aber wähle gut!"

    Da war er wieder der alte Magnus, nur diesmal sah er sich im Recht. Es ging ihm nicht um den Sklaven, sondern das er den Totenstock sichtbar trug und jener Fremde, sich trotzdem erdreiste den Sklaven anzusprechen.

    Magnus ward von Tacitus angesprochen, welcher ihm dankte. Er nickte freundlich und sagte dann.

    "Es war mir ein Bedürfnus zu helfen, Deine Einladung nehme ich gern an. Eventuell möchte sich Amytis, als nun Freie, sich uns anschließen und so etwas Konventionen erhaschen. Es sei denn , das es Dir unangenehm ist. Falls dem nicht so sei, bitte ich Dich sie ebenso einzuladen."

    Nachdem Amytis urplötzlich ihre Hand wegzog, sogar etwas von ihm abrückte, schaute er etwas konsterniert. Dann aber lächelte er und reichte seinerseits den Arm zum Unterhackten. er flüstere in ihre Richtung.

    "Amytis, sei so gut und lass uns so gehen wie wir kamen, eingehackt, wir wollen doch kein großes Aufsehen erregen. Ich bin nicht Dein Feind, im Gegenteil."

    Als einer der nun Freien mit Olivenzweig und Wasser auf Magnus zuschritt, hackte er sich abermals bei Amytis aus und reichte ihr den Totenstock, bevor er Wasser und Olivenzweig übernahm. was Magnus nun während er die Trauergemeinde besprengte sagte, passte zwar zu jenem, aber es war wohl eher eine Selbsteinschätzung.

    "Aulus Aurelius Pinus, geboren in eine noble Familie, ausgestattet mit Talenten und gaben ,wie sie nur die Edelsten haben, hat dies verschwendet. Lasset uns sein Leben eine Mahnung und Warnung zugleich sein."

    Er verbeugte sich vor der Urne. Magnus ließ sich den Totenstock reichen er schaute Amytis an, doch diesmal hackte er sich nicht unter sondern ergriff deren Hand.

    Magnus schaute zu wie jener Sklave , die Knochen des Pinus auf sammelte und in eine Urne tat. Auf den Totenstock gestützt, bei Amytis untergehackt stand er mit unbeweglichen Gesicht, bar jeglicher Regung da. Er hatte seine Aufgabe erfüllt, hoffentlich zu aller Zufriedenheit, den wenn dem so war so wäre es seinem Rufe zuträglich.

    Magnus nickte er hackte sich wieder beim Amytis aus und nickte dann ihr freundlich zu. Er trat vor und am Grabe seine seiner ahnen ließ er auch hier den Totenstock dreimal auf den Boden stampfen. Er verbeugte sich und gab den Stock Amytis.

    "Römer, ehrenwerte Trauergemeine wir haben uns nun versammelt um die sterblichen Überreste des Aulus Aurelius Pinus, dem Reiche Mors zu überantworten. Möge Mors es Aulus Aurelius Pinus, in seinen Reiche leicht machen."

    Magnus verschwieg die schlechten Seiten des Pinus , er winkte einen er Fackelträger welche ihm ein brennende Fackel reichte. Er ging auf den Scheiterhaufen zun und begann jenen ringsumher anzünden. Kaum das das Feuer das Zedernholz erfasste und zu lodern begann, ließ Magnus sich den Totenstock reichen, wieder stampfte er dreimal auf und verbeugte sich in Richtung des Scheiterhaufens. Er stellte sich neben Amytis und hackte sich wieder bei ihr unter.

    Am Grab der Ahnen angekommen, lies Magnus halten, er hackte sich bei Amytis aus. Er flüsterte ihr zu.

    "Grabstätte meiner Ahnen."

    Magnus trat vor, stampfe mit dem Totenstock dreimal auf den Boden und verneigte sich. Dann reihre er sich wieder ein und hackte sich auch wieder bei Amytis ein, der Trauerzug setzte sich wieder in Bewegung,

    Ganz in schwarz gewandet erschient Magnus, er hatte den Totenstock , seines Großvaters bei sich, dieser bestand aus einen goldener Knauf, die geschnitzte Figur des Mors, am Ende ein Stock. Er nickte Tacitus zu und hackte sich bei Amytis unter, dann führten beide den Trauerzug an. Dieser setzte sich gemächlichen Schrittes in Bewegung.

    "Natürlich werde diese Ehre gern übernehmen. Amytis bitte ich nun mich als Ehrendame zu begleiten, rechtlich dürfte dem nicht entgegenstehen und dem teuren Verblichenen dürfte es eh egal sein."

    Magnus folgte Tacitus Anregung aus rein praktischen Erwägungen, er Magnus wurde gesehen und es half seinen Ruf. Amytis nahm er aus ähnlichen Erwägungen mit, sie konnte sich als Freigelasse präsentieren.

    Nicke freundlich.

    "Danke ehrenwerter Tacitus, so werden wir es dann halten. Mit deiner Erlaubnis und Amytis Zustimmung werde ich für sie aufkommen. Arbeiten kann sie bei mir und zwar sofort . Jedoch werde ich sie nicht dazu , also zur sofortigen Arbeitsaufnahme drängen."

    Magnus wandte sich an Amytis.

    "Amytis, da Du nun frei bist ,, so biete ich Dir meine Hilfe an. Es soll Dir an nichts fehlen und Du musst nicht mehr dienen."

    Dann wandte er sich an Tacitus.

    "Ehrenwerter Tacitus, als bestellter Testamentsvollstrecker, was passiert mit dem Anwesen? Ich hätte Interesse daran. Steht rechtlich etwas dagegen, wenn ich mich um Amytis kümmere."

    Diesmal war er nicht so nassforsch wie vorher.

    "Aulus Iunius Tacitus, also, habe von lauten hören werter Freund. Ich achte Deinen rang als Gesandter, jedoch nicht als Advocat. Advocaten nahmen unser gutes Held und verschafften uns dann nicht das uns zustehende Recht. wie Aemili nehmen uns was uns gefällt, so war es und so wird es immer immer sein.

    Pinus war mein Geschäftspartner, Du könntest der meine werden ehrenwerter Tacitus."

    Wie immer ward Magnus nassforsch, er hatte halt noch viel zu lernen.


    Magnus hatte auf Umwegen von Tode des Pinus erfahren und sich zu dessen Anwesen begeben, dies war herrenlos und er hoffe das er es sich aneignen konnte. Dort angekommen sah er einen fremdländisch gewandeten Herrn stehen der mit einem der Sklaven sprach. Wie stets ganz direkt, trat er hinzu, eine knappe Verbeugung gegen den Fremdem und schon legte er los.

    "Salve, gestatten Gaius Aemilius Magnus, sagt werter Freund, erhebt ihr Anspruch auf dieses Anwesen? Der einstige Eigentümer soll auf merkwürdige Art zu Tode gekommen sein, munkelt man, in den Gassen Roms. Nun ich erhebe Anspruch, auch und insbesondre auf eine junge Dame namens Amytis."

    Nun da Lentida ihn erblickte und er vorgestellt wurde, bewegte er sich auf die Damen zu. Er küsste seine Schwester auf die Wangen und beugte artig sein Haupt vor Sila.

    Die junge Dame musste eine außergewöhnliche Stellung innehaben, denn er konnte sich nicht entsinnen wann Lentida, eine andre als ihre Freundin bezeichnete. Ergo wollte er den Schalk möglichst unterdrücken.

    Dann kurz an seine Schwester gewandt. "Echt Schwesterherz , immer noch Knieskopf?"

    Dann wandte er sich Sila zu.

    " Holde Maid, wie mein liebreizend Schwesterherz schon sagte, der Meister des Unfugs, gestatten Gaius Aemilius Magnus, hierorts der Kniekopf."

    Er lächelte freundlich.

    Währen die Damen wohlgemut ihr Werk betrachten, stand er im Eingang des des Gartens. Magnus sperrte sprichwörtlich "Maul, Nase und Augen" auf als der den Garten ,welcher einst recht heruntergekommen ward nun erblickte. Wer die junge Dame neben seiner Schwester war wusste er er nicht und auf sie zustürzen konnte er auch nicht, denn das würde ihm ein paar kräftige Watsche von Lentidia einbringen. Ergo warte er ab.