Vestibulum | Betreten der Casa nur über diese Türe. Achtung vor dem Hund!

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    Mit einem Ächzen erhob Marcus sich im Haus von seinem Stuhl. Die Kälte machte seinen alten Gliedern in jedem Jahr mehr zu schaffen, aber noch bestand kein Zweifel daran, dass er seine Aufgabe als Ianitor gut erledigte. Bedächtig öffnete er die Tür und musterte den Mann, der ihm gegenüber stand. „Salve. Wie kann ich dir behilflich sein?“





    IANITOR - GENS DECIMA

  • "Salve, ich komme im Auftrage von Herius Claudius Menecrates, dem Aedils Curuls. Bitte sorge dafür das diese Botschaft gleich überbracht wird."




    Ad
    Titus Decimus Verus
    Casa Decima, Roma
    Provincia Italia




    EDICTUM AEDILIS CURULIS



    Bei der Kontrolle der Betriebe fiel ein Verstoß gegen § 3 Codex Universalis - Lex Mercatus, Abs. 5 auf. Gemäß diesem Absatz ist es Mitgliedern des Ordo Senatorius nicht gestattet, andere Betriebe zu führen, als solche, die der Produktion landwirtschaftlicher Güter und deren Weiterverarbeitung dienen.
    Den Unterlagen zufolge bist du Mitglied im Ordo Senatorius und gleichzeitig Eigentümerin der Goldmine 'Mina equestris T. Decimo Vero' - ein Betrieb, bei dem die oben genannte Voraussetzung nicht erfüllt ist, denn das Erz der Erde gilt nicht als Produkt, es wird nicht vom Menschen produziert.



    Du wirst hiermit aufgefordert, den Betrieb abzugeben. Alternativ ist es möglich, mir nachzuweisen, dass die Einträge zu deiner Person nicht stimmen. Die Frist hierfür wird auf vierzehn Tage nach Zustellung dieses Schreibens festgesetzt. Erfolgt die Abgabe des Betriebs nicht in der angegebenen Frist, wird dieser Verstoß gegen die Lex Mercatus mit einer Geldstrafe geahndet. Der Betrieb ist bis zur Abgabe stillzulegen.


    Beschwerde oder Einspruch kann an den amtierenden Consul gerichtet werden.



    Gezeichnet und verfügt:


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    gez. H. Claudius Menecrates



    ANTE DIEM IV KAL DEC DCCCLX A.U.C. (28.11.2010/107 n.Chr.)


    Mit diesen Worten überreichte ich den Brief von Menecrates

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    Marcus warf einen Blick auf den Empfänger des Schreibens und machte dann eine wiegende Kopfbewegung – nicht wirklich ein Kopfschütteln, aber beinahe. „Decimus Verus lebt augenblicklich nicht hier. Er kommt zwar hin und wieder, um sich seine Post zu holen, aber wenn du möchtest, dass er den Brief sofort bekommt“ – und davon ging der Ianitor aus, hatte der andere den Brief doch nicht einfach in den Postkasten geworfen, sondern angeklopft, um ihn ihm zu überreichen –, „dann solltest du ihn besser zur Casa Germanica bringen. Dort wohnt Dominus Verus. Vielleicht triffst du ihn da auch persönlich an.“





    IANITOR - GENS DECIMA

  • Säufzend nahm ich den Brief wieder zurück. "Danke dir für die Auskunft".
    Naja der arme Kerl kann ja auch nicht dafür, er tut auch nur seine Pflicht, aber ich arme Socke kann noch mehr latschen. Auf gehts also zur Casa Germanica.

  • Noch ein Haus, das er aufzusuchen hatte. Sein Legat wünschte es so, also kam Valerian hierher, in der Hoffnung, den Bruder des Legaten anzutreffen. Außerdem konnte er ihn dann auch gleich nach dem genaueren Ablauf der Verhandlung fragen. Immerhin ging es dabei auch um seinen Adoptivsohn. Und natürlich mußte er auch nach Decima Seiana fragen. Hoffentlich vergaß er das nicht über seine eigenen Angelegenheiten. Valerian klopfte gut vernehmlich an.

  • "Salve. Ich bin Centurio Lucius Quintilius Valerian, Primus Pilus der Legio II Germanica. Ich bin im Auftrag des Legaten Decimus Livianus hier und wünsche Decimus Mattiacus und Decima Seiana zu sprechen." Das sollte doch eigentlich genügen, um eingelassen zu werden. Dachte er zumindest.

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    „Dann komm herein“, sagte Marcus und hielt dem Quintilius die Tür auf. „Ich werde nach beiden rufen lassen.“ Der Sklavenjunge, der sich immer in seiner Nähe aufhielt, tauchte auf und geleitete den Gast ins Innere des Hauses, bis hinein ins Atrium.





    IANITOR - GENS DECIMA

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    Marcus, der alte Ianitor der Casa Decima, öffnete die Tür und sah zunächst ein wenig verwirrend durch die Gegend, bevor sein Blick in die richtige Richtung wanderte – nach unten – und er den Besucher erfasste. Die Verwirrung wandelte sich ein leichtes Erstaunen, aber Marcus war professionell genug, um sich davon nichts anmerken zu lassen, im Klang seiner Stimme wenigstens nicht – zumal er in seinen langen Jahren als Ianitor ohnehin viel einiges gesehen hatte, darunter auch einiges absonderliches. „Salve. Wie kann ich dir helfen?“





    IANITOR - GENS DECIMA

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    Codrus


    Codrus verkniff sich ein Seufzen denn er war es gewöhnt. Dass man ihn machmal übersah. Dafür vergaß man die Begegnung eben weniger. Gespielt verschränkte er die Arme vor der Brust und sah nach oben. „Mein Herr Iulius Centho wurde hier her eingeladen. Er lässt ausrichten das er zur *Hora Octa Gast hier sein wird.“ Erklärte er dem Ianitor.

    Sim-Off:

    *13:00 uhr



    SKLAVE - LUCIUS IULIUS CENTHO

  • Nach dem die Modalitäten abgemacht waren verschwand der Zwerg.


    ~~~ooo0ooo~~~


    Etwa zur Hora Octa kam die Iulische Sänfte vor der Casa Decima an.
    Pünktlichkeit war eine Eigenschaft die Lucius immer geschätzt hatte. Mit immer noch jugendlichem Elan verließ er die Sänfte auch wenn er nicht so recht wusste was diese Einladung sollte. Aber verstecken war nicht seine Art. Ein Sklave klopfte an der Porta um ihn an zu melden.

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    Marcus öffnete die Tür, als es klopfte, und musterte die Besucher vor der Tür. „Salve“, wandte er sich an den klopfenden Sklaven. „Dein Herr ist Iulius Centho, nehme ich an?“ Es war nicht schwer, das zu erraten, bekam er als Ianitor doch nicht nur Bescheid über die anstehenden Termine – und damit die Gäste, die kommen würden –, sondern hatte er die Ankündigung dieses speziellen Termins doch selbst entgegen genommen. Er wartete die Bestätigung des Sklaven ab, dann nickte er und öffnete einladend die Tür. „Bitte tretet doch ein.“ Ein Sklavenjunge brachte die Gäste ins Tablinum.





    IANITOR - GENS DECIMA

  • In einer offenen Sänfte, dafür gehüllt in eine wärmenden Mantel, erschien Tiberius Durus vor der Casa Decima. Im Schlepptau hatte er einige Sekretäre, sowie Sklaven und Klienten, die ihn üblicherweise für Botengänge und sonstige Tätigkeiten begleiteten. Als sie ankamen, klopfte einer der Sklaven an und kündete seinen Herrn an:


    "Der ehrenwerte Consular Manius Tiberius Durus wünscht den geschätzten Magister Iuris Decimus Mattiacus zu sprechen!"

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    Wie üblich öffnete der alte Ianitor der Gens Decima die Tür. Dieses Mal musste er gar nicht lange fragen, wie er helfen konnte, denn kaum hatte er gegrüßt, verkündete einer der Sklaven vor ihm auch schon, wer da war und wen er zu sprechen wünschte. Marcus neigte leicht den Kopf, während er flüchtig überlegte. Einen Termin hatte der Tiberius nicht, so weit er wusste – in jedem Fall war er nicht darüber informiert worden, was er als Ianitor aber für gewöhnlich wurde. Der Herr war allerdings im Haus, und der Rang des Mannes vor ihm ließ die Notwendigkeit einer vorherigen Terminabsprache wohl obsolet werden. Einen Consular schickte man nicht einfach so wieder weg. Und man ließ ihn auch nicht vor der Tür warten, während der Herr gefragt wurde, ob er denn Zeit hätte – was Marcus bei so ziemlich jedem anderen gemacht hätte, der ohne Termin gekommen wäre. Folglich bedeutete er den Gästen also, dass sie eintreten sollten. „Der Junge wird euch ins Tablinum führen“, sprach er dabei, und besagter Sklavenjunge stand auch schon bereit für diese Aufgabe. „Wenn der ehrenwerte Consular sich dort bitte einen Moment gedulden würde, bis dem Herrn Bescheid gegeben worden ist.“





    IANITOR - GENS DECIMA

  • Uniform auf Hochglanz, Helm unter dem Arm und ein gewinnendes Lächeln auf den Lippen trat ich vor die Porta der Casa Decima Mercator und klopfte ...


    *KLOPF**KLOPF*


    Ich war auf der Suche nach Primus Decimus Magnus, dem Praefectus Classis der Classis Misenennsis ... wenn der Mann tatsächlich nur erkrankt war dann würde seine Familie sicher wissen wo er zu finden war und dann würde ich es hier erfahren ...

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    Es möge dem alten Marcus, seines Zeichens Ianitor der Casa Decima Mercator – und das schon lange, lange Zeit – verziehen sein, dass er manches Mal inzwischen zu langsam war, um bereits beim ersten Klopfen die Tür zu erreichen. Erreichen tat er sie indes noch jedes Mal, und seine Zuverlässigkeit war im Übrigen über jeden Zweifel erhaben, weshalb es noch keinerlei Gedanken gab, ihn zu ersetzen.


    Marcus also öffnete nun die Tür und begrüßte den Besucher. „Salve. Wie kann ich dir behilflich sein?“





    IANITOR - GENS DECIMA

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