Arbeitszimmer des Duumvir

  • Es geht mir um die Verbindungen zwischen den Curien der Städte und der Regioverwaltung. Das ist vielleicht ein längeres Gespräch. Gehen wir doch einfach zur Opferung. Es ist für mich eine Freude bei diesem wichtigen Ereignis dabei zu sein.

  • "Dein Vorschlag kommt mir sehr entgegen. Um ehrlich zu sein, habe ich gerade wirklich wenig Zeit. Umso mehr würde ich mich freuen, wenn du mich zur Weihung des Bauplatzes begleiten würdest. Gern führe ich im Anschluss daran ein Gespräch über die Zusammenarbeit der Curien. Ein sehr lobenswerter Gedanke übrigens. Ich bin gespannt, inwieweit sich das einrichten lässt. Mantua ist nicht mit anderen Provinzstädten zu vergleichen.
    Aber nun lass uns gehen.“


    Ich trug bereits eine blütendweiße Toga, die mir für den Anlass entsprechend erforderlich schien. Einen Teil der Opferungen würde ich selbst vornehmen. Ich griff noch zu der Binde und verließ sodann das Arbeitszimmer.

  • "Salve, Stephanus", begrüßte ich den wartenden Gast vor meiner Tür. Ich hatte mich etwas verspätet, denn eine Besprechung unter Factiokollegen hatte mich aufgehalten. Die Zukunft würde viel Arbeit für mich bringen.


    "Lass uns hineingehen. Kann ich dir jetzt etwas zu trinken anbieten? Ich selbst würde gern etwas zu mir nehmen. Der Tag war anstrengend gewesen und er ist noch lange nicht zu Ende.“

  • Bevor ich mich auf einen der bequemen Sessel der Sitzecke fallen ließ, beauftragte ich einen Stadtangestellten, uns Wein und entsprechende Becher zu besorgen. Als Stephanus Platz genommen hatte, begann ich sogleich das Gespräch.


    "Gibt es denn einen konkreten Anlass für deinen Besuch oder dient er mehr der allgemeinen Annäherung zwischen den Curien?"

  • Ich freute mic, dass Cadior - nachdem er das leiblich Wohl nicht vergessen hatte, sogleich zum geschäftlichen kam, so dass ich auch keine weiteren Umwege mehr machte, sondern gleich auf mein Hauptanliegen zusprechen kam:


    "Beides! Das Anliegen, das ich mitbringe, wird die verschiedenen Stellen der Verwaltung etwas besser vernetzen - wenn wir zu einer Übereinkunft kommen.
    Wie Du ja weißt, schreiben die Magistri Scriniorum immer wieder Berichte über das Geschehen in der Regio. Wir haben gewisse Quellen, die uns berichten, aber es wäre doch vielleicht für alle Seiten ein Gewinn, wenn Ihr als Verwaltung von Mantua die Informationen aus Mantua an uns weiterleitet. Damit könnt Ihr einerseits den Inhalt mitbeeinflussen, andererseits bekommen wir zu lesen, was an der Basis wirklich wichtig ist. Z.B. Amphitheater ich weiß nicht, wieviel davon eigentlich schon in der Regio angekommen ist.
    Aber bevor man in Details geht, sag doch was denkst Du - jetzt spontan?"

  • Der Stadtangestellte kam und brachte uns den erhofften Wein. Während ich Stephanus zuprostete, machte ich mir Gedanken über sein Anliegen.


    „Du willst es spontan wissen? Nun, das ist schnell gesagt. Mich haben die dürftigen Berichte der Vergangenheit nicht gestört, den Legatus Augusti pro Praetore müssten sie nach meiner Ansicht stören. Es läge in seinem Interesse, die Qualität der Berichterstatter zu überprüfen. Erst kürzlich setzten wieder qualitativ bessere Berichte ein und wir wissen beide, worauf das zurückzuführen ist.“


    Ich musste schmunzeln. An Stephanus’ Berichten gab es nie etwas zu deuteln. Ich wollte nicht für andere, die nicht so sorgfältig recherchierten, die Arbeit machen.


    „Aber ich habe noch ein zweites Argument, weswegen ich ungern Zuarbeit leisten möchte. Erstellt ein Unabhängiger die Berichte, sind sie ohne Zweifel objektiv. Kommen die Informationen von den Städten sind sie teils geschminkt also subjektiv, je nach Charakterlage des Absenders. Vergleichbar sind die Angaben aus den einzelnen Städten dann ohnehin nicht mehr. Im Übrigen – ich hatte oft den Eindruck, dass sich Rom nicht für die Menschen in Mantua interessiert, daher haben auch wir Rom fast vergessen. Dass sich dies ändern soll, dafür ist Deandra bereits nach Rom gereist. Zusammenarbeit – ja, Arbeitsabnahme – nein. Das ist meine spontane Überlegung.“

  • Der Wein, den wir tranken gefiel mir durchaus sehr, die Antwort des Duumviren nicht so wirklich, auch wenn sein Standpuntk nicht ganz von der Hand zu weisen war, so erwiederte ich:


    "Gut, ich kann Deinen Punkt verstehen und es ehrt mich natürlich, dass und wie Du in äußerst, deshalb möchte ich Dich nur ungern mit dem gleichen Thema aufhalten und gehe deswegen gleich von meiner ursprünglichen Auffassung ab - die Du wohl erahnt hast, und mache sofort einen Kompromissvorschlag:
    Es geht nämlich nicht eigentlich um Arbeitsabnahme, sondern um eine bessere Zusammenarbeit. Meinem Anliegen wäre schon geholfen, wenn Ihr hier in Mantua uns eine kurze Information schicken würdet, wenn etwas Großes wie das Amphitheater läuft. Noch ist Mantua eine mittelgroße Stadt, in der nur ab und an Dinge von überregionaler Bedeutung geschehen, doch wenn mich meine Eindrücke, die ich hier sammeln konnte nicht täuschen, wird die Bedeutung Mantuas wachsen und dann könnte eine kleine Information, was Euch wichtig ist, wo Ihr dran arbeitet helfen. Sowohl bei den Berichten wie bei weiteren Planungen. Sicherlich die Curie ist ein Ort, wo so etwas geschieht, aber aus der Curie dringen die Dinge nicht nach draußen, selbst für mich, der ich ihr ja auch einmal angehört habe! Also keine Sub-Berichte oder so etwas, sondern nur ein gewisser Informationsfluss, was bei Euch anliegt."


    Ich hoffte, dass er darauf eingehen würde. Ich war mir nämlich sicher, dass damit uns beiden geholfen wäre.

  • Sehr angenehm, wenn jemand einen ablehnenden Bescheid sofort akzeptiert ohne weiterzubohren. Allerdings war der Kompromissvorschlag aus meiner Sicht auch kein anderer. ;)


    „Nach wie vor: Für die Berichte werde ich keine Zuarbeit leisten. Die Zusammenarbeit vertiefen – das läge jedoch auch in meinem Interesse. Nach meiner Ansicht kann dies aber nicht über Meldungen unserseits erreicht werden, wenn gerade einmal ein überregionales Projekt in Mantua anläuft. Solche Projekte – neben dem Amphitheater gibt es tatsächlich zufällig ein zweites – fallen in aller Regel nur sehr sporadisch an. Zusammenarbeit sollte jedoch Stetigkeit besitzen, von beiderseitigem Nutzen sein und es sollte relevante Stellen miteinander vernetzen. Für mich wäre eine Zusammenarbeit mit dem Magister Scriniorum, auch wenn Germanica Aelia sehr hübsch und der Kontakt zu ihr ohne Zweifel unterhaltsam ist, nicht von Interesse.
    Eine Zusammenarbeit zum Nutzen für meine Stadt muss also entweder andere Positionen miteinander verbinden oder – wie es in deinem Fall wäre – keine Nutznießung sein UND es muss ein Geben und Nehmen sein. Wie würde denn der Gegenfluss aus Rom aussehen?“


    Ich griff zu meinem Becher und nahm einen großen Schluck Wein zu mir.

  • "Gut. Ich wiederhole mal, ob ich Dich richtig verstanden habe? Mir scheint es nämlich nicht ganz einsichtig: Du willst Positionen miteinander vernetzen, die relevant sind. Der Magister Scriniorum ist dies für Dich nicht. Dann müssen wir eigentlich nicht mehr weiterreden.",
    sagte ich etwas angesäuert. :beleidigt:


    "Wenn wir aber doch weiterreden, dann soll ich Dir etwas anbieten. Viel kann, das ja nun nicht sein, da meine Position ja nicht relevant ist.. :D
    Aber mal sehen: Du sagtest, dass Du den Eindruck hast, dass Rom Mantua vergessen habe. Ich kann eigentlich nicht mehr tun, als - neben dem was in der Curie der Provinz geschieht auch in der Verwaltung immer mal wieder Mantua ansprechen und um Eure Anliegen werben, allerdings nur, wenn ich sie kenne."

  • Ich musste lachen, bemühte mich aber schnell wieder um einen überzeugenden Gesichtsausdruck. Stephanus sollte meine Reaktion nicht falsch verstehen.


    „Es ist gut, wenn zwei Leute die Fähigkeit haben, offensichtlich schief gelaufene Dinge rechtzeitig zu bemerken und darüber zu sprechen.“


    Kurz gluckste ich noch einmal vor unterdrücktem Lachen, dann aber …


    „Eigentlich wollte ich ja nicht derart deutlich meine Auffassung über die Arbeit von Germanica Aelia kundtun. Nun bleibt mir aber kaum noch etwas anderes übrig. Wohl fühle ich mich dabei nicht, denn sie ist eine sehr attraktive und humorvolle Frau. Eigenschaften, die ich durchaus zu schätzen weiß. Ich meinte ausschließlich sie, als ich vorhin sagte, dass eine Zusammenarbeit mit dem Magister Scriniorum G.A. für mich ohne Interesse ist. Offensichtlich habe ich mich da nicht klar genug ausgedrückt. Hinzu kommt, dass ich prinzipiell nicht mit einer Frau über politische Dinge verhandeln oder sprechen würde. Mein konservativer Standpunkt dürfte allgemein bekannt sein.
    Nun bekleidest du dasselbe Amt, aber ich habe bereits vorhin angedeutet, dass ich deine Berichte sehr schätze. Ich bin überzeugt davon, dass du meine Informationen für deine umfassenden Berichte nicht brauchst. Demnach wäre ein Kontakt zu dir ein Gewinn, ganz klar. Das liegt aber vor allem in deiner Person nicht in deinem Amt und schon gar nicht in deinem Geschlecht begründet.“
    ;)


    Ich nahm erneut einen Schluck und setzte zu weiteren Ausführungen an.


    „Natürlich würde ich mir die Vernetzung von Stellen wünschen, die mir im Gegenzug mit Informationen aus Rom dienen könnten. Wir sollten uns nicht vollkommen voneinander losgelöst entwickeln. Mantua in der Curia anzusprechen, wäre die Aufgabe der aus unserer Stadt stammenden Curiamitglieder, nicht die deine.“


    Nun wartete ich ab, wie meine Erklärung auf Stephanus wirkte.

  • Corvior konnte sicherlich beobachten wie mir die Kinnlade etwas nach unten kippte. So deutliche Worte hatte ich nicht erwartet. Es war natürlich ein großer Vertrauensbeweis, dass er sich so aus der Reserve locken ließ und Dinge sagte, die ihm - wenn ihm sein Gegenüber Böses wollte - Probleme bereiten könnten. Ich würde dieses Vertrauen zu schätzen wissen.


    Meine Überraschung wendete sich in ein :D, so dass ich kurz innehielt bevor ich ihm antwortete:


    "Ähm. Gut. Ich denke wir bleiben besser bei unserem eigentlichen Thema und reden nicht darüber, was Du über meine hochgeschätzte Kollegin gesagt hast."


    Ich nahm einen Schluck Wein, als Zeichen, dass ich nun einen Themawechsel vollziehen würde:


    "Ich glaube Dich nicht falsch verstanden zu haben, dass auch Du Dir mehr und bessere Kommunikation wünschst? Was könntest denn Du Dir vorstellen, wie die Regionalverwaltung Dir besser zur Seite stehen kann?"

  • "Hm." Die Frage war nicht einfach zu beantworen, weil ich keinerlei heranzuziehenden Vergleich zur jetzigen Situation erlebt hatte.


    "Vielleicht oder besser ganz sicher würde es uns schon nützen, wenn in Abständen Gespräche wie dieses stattfinden. Jeder hat dann aktuelle Ereignisse, Beschlüsse, Pläne im Kopf, die er - soweit erlaubt - dem anderen anvertrauen kann.
    Mir fällt da gerade ein Beipiel von einer Sache ein, die mir Deandra erst kürzlich per Brief mitteilte. Sie ließ mich wissen, dass der Legatus die Abkürzung seines Amtes nicht mehr hören wolle. Weiter ließ sie mich wissen, dass in Rom selbst Peregrini besser unterrichtet seien als wir Bürger in Mantua. In der Form bzw. diesen Inhalts stelle ich mir unter anderem Informationsfluss vor.


    Mir zur Seite kann die Regionalverwaltung sicherlich auch dadurch stehen, indem sie die Ambitionen der Bürger Mantuas, die auf Traditionen und Erhalt der Werte unserer Vorfahren gerichtet sind, nicht nur respektiert, sondern auch unterstützt. Sei es durch die Anwesenheit von Curiamitgliedern zu Stadt-Ereignissen oder durch finanzielle Unterstützung. Am liebsten wäre mir aber eine moralische Unterstützung von Seiten der Curia durch Beachtung, Erwähnung und Wertschätzung der Arbeit hier. Falls unsere Arbeit überhaupt im Interesse derer liegt."

  • "Du weißt," begann ich gerade als ein Scriba herein kam und sagte, dass ein Eilbrief für mich angekommen sei. Ich nahm ihn in Empfang schaute kurz drauf und sprach dann weiter:


    "Mein lieber Cadior bevor ich weiterspreche muss ich Dir - vor Freude - gleich mitteilen, dass mich gerade die Botschaft erreicht hat, dass der hochgeschätzte Legatus Augusti Pro Praetore mich wieder in die Provinzialkurie berufen hat. Für mich ein wichtiges und freudiges Ereignis.


    Ich würde, so dachte ich bei mir, wohl am besten schnell nach Roma gehen und in die Curie schauen, also müsste ich dieses gute und nette Gespräch wohl schnell beenden, also fuhr ich fort:


    "Wahrscheinlich hast Du recht. Solche informellen Gespräche sind doch am wirkungsvollsten. Und irgendwie ist es wohl auch für beide Seiten gut, wenn man im Kontakt bleibt und Anteil nimmt, an dem woran der Andere arbeitet, wie z.B. durch die Anwesenheit bei der Opferung hier in Mantua. Das sollten wir beibehalten, dass bei solchen Ereignissen jemand aus Roma kommt. Nur wäre da eine Einladung natürlich nicht schlecht.


    Dass Deine Arbeit, Eure Arbeit hier in Mantua Erwähnung findet dafür werde ich schon sorgen. Wofür gibt es denn Berichte?"


    Ich wartete noch ab, was er antworten würde, und würde dann versuchen mich zu verabschieden..

  • „Nun, dann gratuliere ich dir zu deiner Berufung.“


    Ich hob meinen Becher und prostete Stephanus zu. Bald sprach dieser weiter und indem, was er sagte, stimmte ich ihm zu.


    „Einladungen sind bezüglich des geplanten Stadtfestes vorgesehen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, weil ich in Abstimmung mit der Reiterei der Legion diesen erst festlege. Es ist vorgesehen, dass die Curiamitglieder geladen sind – mit Ausnahme von Aurelius Commodus und zwar aus Rücksicht auf die ortsansässigen Aurelier. Diese Information könntest du ja bereits nach Rom mitnehmen.“


    Ich nahm erneut einen Schluck Wein und stellte den nun leeren Becher an.


    „Dass zur Weihung des Amphitheaters keine Einladungen herausgegangen sind, hat einen Grund. Bisher lebten fast alle Bürger Mantuas in der Auffassung, dass Rom unsere Religionsausübung genauso wenig interessiert, wie es die Menschen hier überhaupt wahrnimmt. Ich erinnere mich an einen Briefkontakt mit einem anderen Bewerber, der in Mantua Duumvir werden wollte und mit deinem Legaten in Verbindung stand. Das waren höchst aufschlussreiche Informationen und ich habe nie ein Zeichen – und sei es noch so klein – erhalten, was mich davon hätte überzeugen können, dass unsere Weltanschauung von Rom aus gern gesehen wird. Das prägt natürlich. Deandras Gespräche in Rom könnten neue Zeichen setzen und Weichen stellen. Warten wir ab.


    Und Berichte sind nicht das, was ich mit „Erwähnung“ meinte. Ich habe an eine Bewertung dieser sachlichen Berichtsfakten gedacht. Gleichzeitig wird mir klar, dass dies natürlich nicht durch einen Römer geschehen kann, denn ich habe die feste Überzeugung, dass gerade den Römern die Wertschätzung alter Traditionen verloren gegangen ist. Es wird Zeit, dass ein weiterer Bürger Mantuas Einzug in die Curia hält. Insgesamt gesehen finde ich manches höchst traurig, aber damit muss ich mich wohl abfinden.“



    edit: Zusatz gemacht

  • "Du wirst ja wahrscheinlich verstehen, dass Rom und auch die Verwaltung im letzten weltanschaulich neutral sein muss. Ich meine damit natürlich keine negative Neutralität, die allem indifferent gegenüber ist. Den schließlich wollen wir als Römer ja den Sitten unserer Ahnen treu sein. Aber die Auslegung was 'Treue' nun bedeutet kann, da gibt es wohl verschiedene Ansichten, vielleicht könnte man fast Geschmäcker sagen, über die bekanntlich nicht gestritten wird. Aber das die Verwaltung an Mantua durchaus interessiert ist, ich denke, dies beweist mein Besuch bei Euch und vielleicht wird es ja auch nicht der letzte sein. "


    Ich prostete ihm noch einmal zu und leerte mein Glas, dann fuhr ich fort:


    "Und da sind wir auch schon beim Stichwort. Mein lieber Cadior! Es hat mich außerordentlich gefreut hier sein zu können. Und ich freue mich schon auf ein nächstes Treffen, muss jetzt aber aufbrechen: die Urbs ruft. Sowohl die Curia als auch andere Verpflichtungen - du weisst vielleicht, dass ich für das Quaestorenamt kandidiere - rufen mich zurück. Aber ich werde Mantua und unser Gespräch nicht vergessen."


    Ich erhob mich und wartete gespannt wie er mich verabschieden würde.

  • „Die Weltanschauung Roms kann keineswegs neutral sein. Das wäre Frevel an den Göttern und den Ahnen. Ich denke aber, du meinst das nicht so, denn sonst …“


    Ich fand vor Schreck gar keine Worte. Dann winkte ich ab. Ich war es leid, solche Gespräche zu führen und Menschen von dem zu überzeugen, was sie tief in ihren Herzen tragen müssten. Ich hoffte jetzt einfach, ich hatte Stephanus’ Worte falsch interpretiert.
    Ich erhob mich ebenfalls.


    „Lass uns in Abständen das Gespräch suchen. Vorerst wünsche ich dir viel Erfolg in deinen Ämtern und natürlich eine gute Heimreise. Mögen die Götter mit dir sein!“

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