Sella Curulis des Praetor Urbanus [alt]

  • "Das werde ich tun, doch ist eine Abwesendheit während der Amtszeit, um nach Africa Proconsularis zum Jagen zu reisen, sicher nicht so angebracht."


    Er grinste und tat dies auch bei den Worten zum "Bona Dea Kult".


    "Auf jeden Fall nichts gescheites, ich fürchte wir Männer werden da nicht ohne Grund ausgesperrt. In der Zeit des Consul Appius Claudius Nero hatte mal ein junger Patrizier diesen Kult etwas näher beleuchten wollen. Clodius hieß er, glaube ich und schlich sich in Frauengewändern hinein, seine Entdeckung wurde schnell bekannt und man forderte seinen Kopf... nun er wurde eines Tages in der Subura gefunden... das zum Kult, den kein Mann kennen darf." :D


    Kratzt sich am Kinn und meint noch:


    "Ich werde dieses Angebot annehmen, so es die Zeit oder die Sachlage nötig macht...., vale Consul Quarto."

  • Ich stand für die Große Türe und legte noch schnell mein Gesichtsschleier vor den ich würde da allein mit ein(mehrere) Mann(er) in ein Raum sein.
    Und ich lege großen wert auf meine Ehre und Namen als Römischer Magd.
    Also Klopfte ich an.. :)

  • Autoritär und in voller Größe öffnete der Liktor die Türe. Durch sein breites Kreuz blieb der Hintergrund im Dunkeln und mit einem klaren, gut ausformulierten, lateinischen Dialekt fragte er die Besucherin:


    "Salve, was kann das Reich mit seinen Gesetzen im Sinne des Praetor Urbanus für dich tun?"

  • "Salve
    Ich suche den Prätor Lucius Aelius Quarto doch ich glaube das jetzt ein ander diesser Platz eingenommen hat.
    Lucius Aelius Quarto soll jetzt also Consul sein.
    Ich bitte inständig um verzeihung ,der neuste stand der dingen dringt oft nicht schnell genug vor .
    Oder besser ich habe sie selber verpast.
    Wünsche ein guten Tag ehrenwerter Lixtor."

    Sim-Off:

    Und der Heutige Praetor (nicht Prätor) steht also auf R.O,
    naja.

  • Als der Morgen durch die Hähne angekündigt wurde und die Sonne sich mühte über den frischen Horizont zu klettern, hatte Avarus bereits die Basilica Ulpia erreicht.


    Auf seinem Schreibtisch türmten sich die Unterlagen und Rechtsstreitigkeiten, doch waren es die üblichen, die er mit einer schnellen und einfachen Rechtssprechung erledigte. Der amtliche Schreiber würde heute wunde Füße haben, wenn die Sonne unter geht.


    Worüber man sich aber auch in die Haare bekam, ein Bäcker zum Beispiel ließ sich vor Gericht blicken, weil ein Nachbar ihm den Blick auf seine Felder durch Zypressenbäume verpflanzte. Oder ein Schmied wurde angezeigt, weil dessen Hammerwerk zu lang und zu oft in der Mittagsstund schlug.


    Aber ein Fall bekam mehr Aufmerksamkeit, es war eher ein Bericht, als eine Anklage, denn der Schuldner war noch nicht gefunden. Irgendwo in den Tiefen der Subura war eine frisch erstellte Insula zusammen gestürzt und hatte einhundertdreiundfünfzig Menschen begraben und getötet.


    Schade nur, das die Cohorten Urbanus und Vigiles diesen Bezirk, der eigentlich kein Richtiger war, meideten. Wer sollte sich da nun um Gerechtigkeit kümmern?


    Senator Avarus war nicht Lebensmüde und würde mit Sicherheit nicht in dieses Rattenloch Roms gehen.


    Das Pergament war weder gesiegelt, noch mit einem einfachen Namen versehen. Seufztend legte er es in ein Regal und wandte sich wieder den Sonnenseiten Roms zu...


    Umso mehr er laß um so mehr fühlte er die Hitze die das Fass Rom zum Brodeln brachte. Er hoffte, das es noch in seiner Amtszeit geschah und viele gute Urteile für das Imerium gefällt werden könnten.

  • Mattiacus war ebenfalls ich die Basilica gekommen und sah zu wie der Prätor in Iustitias Namen Recht sprach.


    In einer kurzen Pause trat er vor.


    "Ich grüße euch Prätor. Wie ich sehe wird Iustitia heute wieder genüge getan."

  • "Salve Decimus Mattiacus, die Zeit ist ran Iustitia einen Gefallen zu tun."


    Neben ihnen wurde soeben ein verurteilter Bürger heraus geschleift, der es gewagt hatte öffentlich Waffen zu tragen und seinen Hochmut damit zu unterstreichen Rom bei Tage mit dem Pferd zu durchreiten.


    Dummerweise war er so sehr aufgefallen, das ein ganzer Markt verwüstet wurde und etliche Menschenleben bedroht waren. Avarus hatte ihm alles genommen. Hab und Gut, Haus und Vermögen, die Familie. Er selbst würde als Sklave auf dem Markt enden und trotzdem war dem Schaden nicht genügend Sesterzen beigekommen. Mußte man sich da schlecht fühlen als Praetor?


    "Was macht die amtliche Tätigkeit, oder sag gibt es Neuigkeiten aus der Stadt?"

  • Mattiacus sah dem Verurteilten hinterher.


    "Nun, ich habe mir erlaubt, überall in Stadt einen Aushang zu verteilen. Dort rufe ich auf, dass sich die Bürger der Stadt bei Verbrechen sich entweder direkt an mich oder an die Scriba hier in der Basilica zu wenden.
    Ich hoffe, dass dadruch Selbstjustiz verhindert wird und die Kriminalität eingedämmt wird.
    In der Acta lese ich zwar immer über Einbrüche und dergelichen, aber ohne dass ein Bürger Anzeige erstattet, kann ich leider nicht tätig werden."

  • "Wie wahr, wie wahr..."


    Da fiel ihm das Pergament ein. Er griff dazu.


    "Ist dir dieser Fall in der Subura bekannt, eine Mietskaserne soll dort eingestürzt sein und viele dutzend Tote wären zu beklagen. Doch steht anbei weder ein Bezugstag, noch ein Name oder ein Kürzel einer Einheit?!"

  • "Das zu klären würde einen Gang in die Subura erfordern, nunja ich werde das sicher nicht sein."


    Rollt es wieder zusammen und läßt es im Regal verschwinden.


    "Ich denke wir fahren fort, nach meiner Liste gibt es noch drei Fälle heute abzuarbeiten und ich will die geschädigten Römer nicht noch länger warten lassen."

  • "Nun gut." hörte man Avarus bald sagen. "Die Kläger Mamercus Duilius Arabs und Titus Labienus Caecus mögen vortreten. Desweiteren der Beklagte Nichtrömer Kaeso Afranianus."


    Ein Araber und ein Geburtsrömer traten nach vorn, sowie ein Freigelassener Africaner.


    Avarus musterte sie eine Weile und erteilte den Klägern das Wort. Sie führten die Geschichte sehr tiefgründig aus und man sah den Praetor ab und an leicht die Augen verdrehen. Dann ließ er den Schwarzen zu Wort kommen, doch war dessen Latein unrein und abgehackt.


    Wenige Augenblicke später kamen die ersten Zeugen zu Wort und der Prozess zog sich dahin.

  • Nachdem der Praetor am Vortag sehr spät die Aula der Basilica verlassen hatte, kam er an diesem Tage deutlich später zu Gericht. Ein nervöser Scriba erwartete ihn bereits an der Tür und zeigte mit einem Kopfnicken auf die vielen Wartenden.


    "Einen guten Morgen Hirtius Hostilianus. Na was erwartet uns heute im Angesicht der Gesetze?"


    Er bekam eine Rolle zugesteckt und überflog im Gehen die anstehenden Fälle. Wieder waren es kleinere Vergehen, ein Fall sollte jedoch länger dauern, er kam wieder hinten ran.


    So setzte er sich auf den Stuhl, seine Liktoren nahmen zu den Seiten Aufstellung und der Scriba setze sich an die Seite auf einen dafür vorgesehenen Schreibplatz.


    "Möge der erste Fall behandelt werden."


    Praetor Germanicus Avarus fuhr über die Liste und wählte etwas leichtes für den Anfang aus.


    "Diebstahl auf dem Mercati Traiani, keine Stadteinheiten bei der Festnahme beteiligt, sondern Selbstjustiz." las er vor und rümpfte die Nase,


    "Die Kläger, wie Ankläger sollen vortreten!"


    Wieder standen zwei zerlauste Bürger vor ihm, die einen Freigelassenen beschuldigten, zwei Zeugen warteten dahinter auf ihren Einsatz und Avarus sehnte sich dem Müsiggang zurück.


    Der Fall hingegen schien klar zu sein, der Beklagte hatte angeblich von einem Stand Obst und (was den Praetor wunderte) eine Öllampe gestohlen, war dann zu dem zweiten Stand, der sich daneben befand hinüber gegangen und hatte ein Suppenhuhn gestohlen. So ihre Aussage. Der Beklagte hingegen beteuerte auch nur ein Armer Händler zu sein, der sich mit Haarschnitten ein Zubrot verdiene. Die beiden anderen hätten ihn nur versucht ob seiner Nebentätigkeit vom Standplatz zu vertreiben, weil angeblich die Haare in ihren Auslagen landeten, was wiederum nicht sein können, weil Lacken um den Rasierstuhl herum gespannt waren.


    "Der Beklagte stahl also von einem Stand Obst und eine Öllampe, von dem daneben ein Suppenhuhn, wieviel Obst stahl er denn?"


    Die Kläger schauten sich verdattert an und berichteten von einer ganzen Menge Leckereien, die sie zu ihrem Pech viel zu phantasievoll ausschmückten.


    "Wie wurde er gefaßt?"


    Auch dazu hatten sie eine wundersame Geschichte parad. Sie hätten ihn über den ganzen Markt verfolgt, bevor er in eine Seitenstraße abbog und sie ihn durch schnellere Füße einholten und zu Fall brachten. Gleich danach hätten sie ihn gepackt und hierher geschleift.


    "Sie haben ihn also hierher geschleift, ich sehe keine Schürfwunden, nur das Übliche, wenn ein Mann zusammen geschlagen wird?"


    Die Formulierung wäre etwas ungenau gewesen, ja sie hätten ihn bewußtlos geschlagen und dann auf einer Trage daher gebracht, erst hier sei er wieder zu sich gekommen und habe sich im Angesicht der Soldaten vor dem Tore nicht getraut abermals zu fliehen.


    "Eine schöne Geschichte, die ihr mir da auftischen wollt... nun ich werde euch den Hergang erklären und dann wagt es nicht noch einmal mich zu belügen:


    Der Freie scheerte Haare nebenan, ihr habt Obst, Öllampen und Suppenhühner verkauft. Ihr wolltet ihn da weg haben, aber er stützte sich auf diesen Pachtvertrag für seinen Stand am Markt. So habt ihr ihn heute Morgen vor dem Aufbauen abgepasst, ihn zusammen geschlagen und hierher gebracht. Richtig?"


    Wieder schauten sie sich an, diesmal geschlagen, doch zugeben wollten sie es natürlich dennoch nicht.


    "Gut dann werde ich euch erklären warum es so geschehen ist und nicht so wie ihr es mir verkaufen wollt:


    Zum Ersten kann ein Mann seiner Statur nicht vier Äpfel, drei Traubenreben und eine Öllampe packen, um dann an einem weiteren Stand sich eines Suppenhuhns zu bemächtigen.
    Weiterhin habt ihr ihn über den ganzen Markt gejagt, um ihn dann erst in einer dunklen Gasse zu stellen... hofftet ihr so die Zeugenklausel auszuklammern? Nun gut und zu Letzt habt ihr mir ob eurer equisitten Auslagen auf dem Markt berichtet, sie sind zu billig um eines weiteren Händlers zu haben und zu teuer um sie allein zu lassen. Ich würde annehmen zu dieser Stunde sind eure Wagen bereits leer gefegt."


    Mit einem prüfenden Blick durchbohrte er die Kläger, die in ihrer Qual die Schultern fallen ließen.


    "Somit ergeht durch das Gericht ein Freispruch an den Angeklagten, die Kläger hingegen haben einen Strafen von 500 Sesterzen an die Gerichtskasse zu hinterlegen, aufgrund der vorsetzlichen Täuschung des Gerichts, die Anhörung ist damit beendet, man möge den nächsten Fall vorbringen."


    Sie wurden hinaus geleitet und ein untersetzter Mann trat vor.


    "Nun was ist deine Klage, sprich!"


    In der Zwischenzeit notierte der Scriba fleißig mit, machte sich Notizen und schrieb den Verhandlungstext, er würde später im Verwaltungstrakt eingeordnet werden und noch in Jahren einzusehen sein. Er nahm ein neues Pergament und tauchte die Feder frisch ein, erwartungsvoll wartete auch er auf die Ausführungen, die alsbald begannen und auch diesen Fall ein wenig mysteriös erschienen ließen.


    Doch diesmal anders, denn das Opfer sowie der Täter waren nie gefunden worden. Ein Fall der sehr schnell beendet war und Avarus ihn mit einem Laufzettel zu einen der Schreibstuben schickte, dort würde er einen Antrag für die Cohorten Urbanus bekommen und da wiederum mehr Hilfe bei der Aufklärung.


    Dann kam es zu einer kurzen Pause. Mit etwas Wein und Brot durchlebte der Praetor diese und dachte in der Zwischenzeit über die Notizen des anstehenden Falles nach... eine Brandstiftung im Bezirk Isis et Serapis, die wiederum ohne die Vigiles aufgeklärt wurde. Eine beträchtliche Anzahl von Selbstjustiz wie er sorgenvoll feststellen mußte und was er vielleicht einmal ansprechen müßte...

  • Nachdem er auch im Falle der Brandstiftung gerichtet hatte, kam es zu einem weiteren Fall.


    Man erwischte dem Praetor bei folgenden Worten: "... und da habt ihr also gedacht, weil sie eine Sklavin ist, könnt ihr über ihren Körper verfügen? Nun das mag sein, doch hätte es dabei der Zustimmung ihres Besitzers bedürft."


    Ein klassischer Vergewaltigungsfall der wohl schnell zu entscheiden war.


    Die Reihen lüfteten sich nur schwerlich. Doch wurden die Fälle dafür einfacher mit jedem Urteil. Solangsam hatte er sich an die Vollstreckungsgewalt gewöhnt und fand auch etwas göttlich anmutendes darin zu richten.


    Der Tag würde wahrscheinlich genauso spät enden, wie der vorherige, doch dafür war der Nächste keiner der diese Anhörungen forderte. Eine wahrlich kluge Entscheidung, die da seine Vorgänger ausgetüftelt hatten. Zwei Tage Stress für das Volk und den Rest gemäßigte Arbeit im Officium, zumindest dachte er das jetzt noch...

  • Auch der letzte Fall, ein neutorischer Wasserdieb war rassant einem Urteil zugeführt und würde im Grunde ähnlich verurteilt, nur mit dem kleinen Unterschied, das ihn keine Summe dieser Welt vor dem Kerker abhielt. Zwei Soldaten führten ihn fort und Avarus stand etwas gequält vom Stuhl auf. Seine herbei geeilten Sklaven glätteten die Toga und er schaute inzwischen zufrieden auf den Tag.


    "Sehr schön." wandte er sich an die Liktoren, "begleitet mich zu den Thermen." Und zu einem Sklaven sprach er: "Geh zurück zur Casa und bringe mir meine Badesachen, wir treffen uns dann in den Bädern."


    Wenig später wurde der Verhandlungssaal geschlossen. Avarus bereitete sich seelisch auf die Becken vor und seufzte zufrieden. Seine Beine verließen den Boden und der Körper fand sich in den weichen Kissen der Sänfte wieder. Sie nahmen zwar bereits einen kurzen Weg, doch schien die Stadt heut mühevoll verquollen zu sein.


    Ein zeitiger Feierabend hatte also doch nicht nur Gutes. Wenigstens erklangen die Worte von Rufinus noch halbwegs passabel. Der Weg öffnete sich nur kurz und wurde sofort wieder verstopft. Es ging langsam voran, aber wenigstens etwas schneller als ohne Liktoren.

  • Ein Tag wie jeder Andere möge man meinen, doch es lief nicht ganz so, denn heute hatte Avarus das erste Mal bei einem Urteil mehr Milde gezeigt, als es ihm eigentlich zuzutrauen war.


    Der Fall nahm ihn etwas mit und eigentlich war die Aktion eines Knabens nur zu männlich. Er hatte seiner Liebsten viele Wochen nachgestellt, konnte aber ihren Vater nicht anfragen, weil es zwischen seiner und der Ihren Familie seit vielen Jahren eine tiefgründige Fehde gab. Nun irgendwann mußte dieser Jüngling einen Fehler machen und wurde auf frischer Tat ertappt, als er sich über die Vordächer des Anwesens zu seiner Liebsten hangelte. Der Vater war natürlich außer sich vor Wut und Missgunst, sodas er dem Jüngling nicht wenig hart anpackte. Die Sache kam weniger wegen dieser Gewaltanwendung, sndern eher wegen dem Hausfriedensbruch vor sein Gericht.


    Lange Rede kurzer Sinn, Avarus hatte ihn, den Buben freigesprochen, worauf sich ein weiteres Gewitter im Gerichtssaal entlud. Wenig später war der erboste Vater verbracht und die beiden Liebenden sahen sich für das vorerst letzte Mal. Irgendwie hatte er, Avarus das Gefühl, das in dieser Sache noch nicht der letzte Hausfriedensbruch statt gefunden hatte, oder aber die Beiden eine andere Möglichkeit in Betracht zogen sich zu sehen.


    Die anderen Fälle an diesem Tag waren eher unspektakulär und sehr gewöhnlich, hier ein Diebstahl, dort ein Nachbarschaftsstreit.... das Übliche halt.


    Den Tag sinnvoll verbracht zu haben, packte Avarus seine Dokumente zusammen und schaffte sich nach Hause, sicher würde bereits Helena die Magd mit einem leckeren Essen warten.... und irgendwie war sein Sklave Paulus immernoch nicht aus Ostia zurück, langsam aber sicher machte er sich Sorgen, oder zumindest dahin gehend was den Fall betraf. Jeder Tag des Stillstandes war ein Tag zuviel, um Spuren zu verwischen, oder auszumerzen.


    Da fiel ihm ein, auch noch nicht draußen bei den Sickergruben vor der Stadt gewesen zu sein. Kein Ort für einen Senator, selbst für einen Praetor nicht, aber für einen neugierigen Ermittler mußte es gerade noch machbar sein. Eine leichte Übelkeit stieg in ihm auf und er verschob diesen Termin auf den nächsten Tag... vielleicht war Paulus bald zurück, dann könnte dieser gleich mitgehen.

  • Ein kleines Meer von Verfahren und Urteilen lief auch heute über seinen Schreibtisch. Die angemessenen Strafen machten ihm Mut etwas gutes für Rom geetan zu haben, doch das Heer von Anträgen kämpfte gegen die idealen Werte an.


    In den wenigen Monaten seiner Amtszeit hatte er vielen kleinen Prozessen vorgestanden. Das Prozederum, damit er allen Römern in Erinnerung blieb, fiel jedoch aus. Er seuftzte kaum merklich und sammelte die Pergamentrollen zusammen. Wieder ein Praetor ohne Namen...


    Morgen wartete ein neuer Tag auf ihn, doch heute wollte er nurnoch in die Thermen und sich den Streß abwaschen.

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