Villa Rustica Matinia

  • "Die Kuh hod mir des an'tan! Schau!" Longinus drehte sich, jetzt wo die Matinierin jetzt keine Dummheiten mehr machen konnte, zu Gabor hin. Er deutete auf seine linke Wange. Es sah echt übel aus, man konnte die Zähne durch den Spalt durchblitzen sehen.

  • "Oh, scheiße! Naja, jetzt haben wir sie! Glaubst du, du kannst zu unserm Versteck reiten, und wir verarzten dich da? Wir sollten jetzt nämlich hier weg. Und die nehmen wir mit! Aber sie sieht nicht aus wie eine Sklavin, also werden wir sie erstmal auch nicht so behandeln. Es tut mir Leid, dass sie so brutal war, aber wir sollten uns den Vogel nicht gleich abschießen, vielleicht kann man ihn noch füttern, dann ist er mehr wert!"

  • Zitat

    Original von Longinus
    Es sah echt übel aus, man konnte die Zähne durch den Spalt durchblitzen sehen.


    Sim-Off:

    Also mit Drahtseil habe ich nicht zugeschlagen :-)


    Sie verhielt sich ganz still, noch wussten die beiden nicht wer sie war.

  • Sim-Off:

    Aber mit einem ganz, ganz, ganz spitzen Pfahl...


    "I' weiß schon, wer des is'... dem Comes sei' Tussi!", knirschte Longinus. "Und ja... Verarztung wär' net übel... aber den Schuppen räumen wir no' aus." Selbst in einer so misslichen Lage war sein Räubergeist ungebrochen.

  • Sim-Off:

    Ne Gerte. Aber sonst stimmt´s wohl... ;)


    "Vom Comes? Nein, ich glaube nicht das der ne Freundin hat! Ehrlich nicht! Aber wenn du meinst, wirst du wohl Recht haben. Auf jeden Fall: Wir müssen auf sie noch mehr Acht geben, vielleicht ist sie nicht nur als Sklavin was wert sondern ihr Kopf auch bei der Acta ganz gut aufgehoben, wie üblich!" Über diesen derben Scherz konnte wahrscheinlich nur er selbst lachen.
    "Mach aber hinne mit ausräumen, Longinus! Ich nehm das Mädchen und verschnür´s schön. Dann nehm ich ein paar Ersatzpferde und reit schon los. Mit diesem Bündel hier bin ich wahrscheinlich etwas langsam."


    Und sofort begann er Fausta zu verschnüren, mit allen möglichen Leinen und Stricken, die sie mitgebracht hatten oder in der Villa gefunden hatten. Schon während des Fesselns begann er ihr Fragen zu stellen.
    "Wie heißt du? Wenn du es uns sagst, kannst du eine standesgemäße Behandlung erwarten, ansonsten müssen wir davon ausgehen, dass du eine einfache Sklavin oder eine andere Magd bist! Das kann sehr unangenehm werden, vor allem, weil mein Freund etwas wütend auf dich ist..."

  • Sie überlegte anstrengend was für sie vorteilhafter sei. Wenn sie ihm sagte wer sie ist oder es verschweigt. Ihre Gedanken waren gehetzt und wirr. Hart zog der die Fesseln an und mehr als einmal stöhnte sie auf und werte sich gegen diese Behandlung.
    Doch dann entschloss sie sich ihm die Wahrheit zu sagen, alles andere war ihr zu gefährlich nach seinen letzen Worten.


    Ich bin Matinia Fausta. Dies ist unsere Villa die ihr gerade ausplündert und auch unsere Sklaven waren es, die ihr getötet habt.


    Ihre Augen funkelten ihn voller Verachtung an.

  • Einen kurzen Augenblick blieb Gabors Mund offen und sein Blick fuhr von panischer Angst gehetzt durch den Raum, als sie ihren Namen nannte. Doch dann fasste er sich wieder und sagte lächelnd: "Angenehm! Ich heiße für dich erstmal nur Titus, sonst erzählst du noch irgendwem was... Egal. Schön dich einmal kennenzulernen!"
    Dann antwortete er auf das Zweite: "Gut, dass du uns das sagst! Jetzt wissen wir endlich, wen wir hier überfallen." Er grinste frech.

  • Der Metzger Aulus hatte in der Zwischenzeit die Wunde genäht und Longuns einen dicken Kopfverband gemacht. In der nächsten Zeit würde er nur noch Brei schlürfen und kaum mehr reden können.
    Als er wieder kam, ließ er einen mörderischen Blick auf die Matinierin fallen.
    "All's... klar.", brabbelte er aus seinem Verband hervor und deutete auf den Ausgang.
    Dort standen schon die Räuber, jeder führte ein Pferd am Zügel, manche sogar zwei. Die Stallungen waren wirklich riesig, doch jetzt waren sie leer. Die Pferde hatte man mit allerlei möglichem und unmöglichem Kram bepackt - jede Menge Weinamphoren, aber auch Gold, Mobiliar, Kisten und Kleidung.

  • Gabor hob Matinia auf und führte sie etwas grob nach draußen. Dann hob er sie mit einem anderen Mann vor sich auf ein Pferd und stieg selber auf. Sofort ritt er los. Sie hatten keine Zeit mehr zu verlieren, auch wenn sie ziemlich schnell gewesen waren.

  • Ihr war übel und schlecht, Angst beherrschte sie jetzt doch. Was hatten die Männer vor und vor allem derjenige vor dem sie jetzt saß. Ihr kam es so vor als ob er sich mehr als nur etwas erschrak, als sie ihren Namen sagte. was es wirklich klug gewesen?
    Ihr blieb nichts anderes übrig als abzuwarten.

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