• Metellus: Gesammelte Werke




    Die Geschichte eines freien Volkes


    Es war einst ein Volk, stark, weise und gerecht. Ein Volk von Landarbeitern, welche in der Bestellung ihres fruchtbaren Landes und den Dienst an ihren Göttern das höchste Gut sahen.


    Doch dann kam ein König, der sich zu fein für solche Arbeiten war. So beschloß er auf niederträchtige Art un Weise, von den Erträgen dieser fleißigen Gemeinschaft zu leben. So beutete er sie immer mehr aus und wer sich dem Tyrann nicht beugen wollte, weil er seine Freiheit liebte, der wurde brutal geschändet.
    Doch der Tyrann, der König übertrieb mit seiner Willkür der Gemeinschaft gegenüber. So erhoben sich diese Menschen gemeinsam und jagten den König davon.


    Diese Menschen schworen sich, dass nie wieder ein König, ein Tyrann sie beherrschen sollte. Sie selber wollten entscheiden was für sie gut ist, ein jeder sollte sich für die anderen einsetzen dürfen. Nie wieder soll ein Einzelner zu seinem Gunsten und denen weniger über alle herrschen.


    So sollte jeder die Möglichkeit erhalten, gemäßen an seinen Fähigkeiten und Werten, einen Teil der Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Doch nicht alleine sollte er sich diese Aufgabe stellen, immer einen gleichgesinnten an der Seite, denn mehr Schultern tragen die Last besser.


    Und die welche mehr hatten als die anderen teilten mit denen, die weniger hatten und diese dankten diesen dafür mit ihrem Vertrauen, ihrem Glauben und ihrem Fleiß.


    So dass selbst die Neider dieser Gesellschaft nichts anhaben konnte, welche sich immer die Vergangeheit vor Augen hielten und der Tatkraft, des Glaubens und des Mutes jener erinnernd, welche sie einst befreiten.


    Und das Volk wuchs und mit ihnen ihre Macht. Doch sie erinnerten sich weiter an die Taten ihrer Ahnen und bestellten ihr Land.


    Dieses Volk nannte man einst: Römer!


  • Metellus: Gesammelte Werke


    Das höchste Gut des Menschen



    Es gibt einen bedeutungsvollen Unterschied, der uns Römer von allen anderen Völkern abhehbt. Etwas mit dem wir die anderen Völker beindrucken konnten und sie uns einverleibten: Unser Wertesystem!


    Da wäre zum einen Pietas! Pietas das Pflichtgefühl, die Frömmigkeit.


    Wer den Göttern, die das römische Volk behüten und uns vorantreiben, huldigt, zu den ihrigen Feiertagen und auch darüber hinaus, der erlangt Pietas. Doch nicht nur Priester können dies und nicht nur der Dienst an den Göttern verschafft Pietas.
    Auch Pflichtgefühl seinen Eltern und Ahnen gegenüber, ja auch das ist Pietas.
    Wer seinen Eltern gehorcht, für sie einsteht und den von den Ahnen vorgegebenen Weg folgt, ja der besitzt Pietas.
    Doch auch die Liebe zum Vaterland enthält Pietas.


    Dann wäre da Clementia! Clementia, die Milde.


    Wer sich seinen Gefühlen nicht immer hingibt und seinen Zorn auch mal vergessen kann, wer vergeben kann, ja der besitzt Clementia
    Auch wer Reich ist und den Armen gibt, auch der besitzt Clementia.


    Dann Honor! Honor, der Ruhm und die Ehre!


    Zu Honor gelangt man, indem man sich für seine Mitmenschen aktiv einsetzt. Derjenige der seine Zeit und seine Kraft opfert für die Gemeinschaft und den Staat, der erlangt Honor.


    Virtus! Virtus, die Tapferkeit und die Tatkraft!


    Zu Virtus gelangt man, wenn man für Rom (auf vielen erdenklichen Wegen) kämpft, besonders auch wenn die Lage nicht optimal ist.


    Aber auch der, der sich auf anderen Wegen für den Staat einsetzt, mit mehr Eifer als gefordert und seine Energie in das Ganze steckt, ja auch der kann Virtus erlangen. Besonders aber, wenn er an seine Ziele festhält.


    Iustitia! Iustitia, die Gerechtigkeit!


    Wer stets wohl durchdacht handelt und sich nicht von Motiven wie Geiz, Gier und pure Macht leiten lässt, wer seinen Verstand und seine Vernunft benutzt und nicht sein Gefühl, ja der erlangt Iustitia.


    Dies sind die Grundpfeiler, das Fundament unseres Handelns unseres Seins. Wer diese Werte in sich vereint, ja der darf sich stolz Römer nennen!


    Leider gibt es nur noch wenige von ihnen!

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