Einkäufe für den Palast...

  • Medeia lächelt zustimmend. "Schön, dann kümmern wir uns mal weiter um Oliven und die anderen Dinge."


    Sie sieht zu Cyprianus. "Wie Du siehst, müssen wir weiter unserer Arbeit nachgehen. Oder kennst Du vielleicht einen sehr guten Olivenhändler? Aber es müssen schon die Besten Oliven sein!"

  • "Nun gut, dann können wir ja nicht auf Deine Expertise zurückgreifen und müssen leider weiter. Aber wir sehen uns ja sicherlich bald im Domus wieder!" Sie lächelt Cyprianus freundlich zu. "Vale!"


    Sie nickt Amatia zu, ihr zu folgen und drängelt sich durch die Menschenmenge weiter. "Ich hoffe, mein Vorschlag war Dir nicht lästig. Ich will Dich nicht dazu nötigen mit Cyprianus zu den Ludi zu gehen, aber er ist wirklich ein charmanter und interessanter Mann.", meint Medeia zu Amatia.


    Sim-Off:

    Das ist mir doch klar. -.^:] Ich finde das mit den Amtszeiten unlogisch und nicht die Überschneidungen, aber mehr dazu im SimOff, wenn schon =)

  • "Ach nein, genötigt fühle ich mich nicht. Und besser als alleine zu den Spielen zu gehen ist es sicher auch.
    Auf den ersten Blick war er charmant, ja. Ob er interessant ist, werde ich dann hoffentlich noch merken."

    Gedankenverloren schaute sie dabei in die Ferne, bis sie sich wieder fing.


    "Also wir sind eigentlich zum einkaufen gekommen.
    Ich glaub mich daran zu erinnern, dort weiter hinten noch einen Laden gesehen zu haben, der wirklich gute Ware hat. Der Preis ist dementsprechend höher, aber wir könnten dort vielleicht auch Oliven bekommen.
    Was stand sonst noch auf deiner Liste?"

  • "Interessante Männer? Das ist sowieso eine schwierige Aufgabe solche zu finden. Aber angenehm sollten sie zumindest sein!"


    Medeia reckt sich und blickt zu dem Stand. Zustimmend nickt sie Amatia zu und drängt sich an einem äußerst dicken Mann vorbei, der gerade lauthals seine Wurstwaren anpreist. Medeia Blick fällt in eine Kiste hinter dem Mann und sie schaudert als sie einen Schwarm von Fliegen von dem Fleisch aufsteigen sieht. "Man muss hier wirklich die Augen offen haben!" merkt sie mit Blick auf den Mann an.


    Beim Laufen blickt sie auch immer mal wieder auf ihre Wachstafel. "Wir müssen beim Bäcker vorbeisehen, beim Gewürzhändler und dann noch bei Händler für Marmorstatuen." Beim Stand angekommen winkt sie den Händler heran, der auf sie zuwatschelt und dabei wie ein glücklich Verliebter lächelt, immerhin ist dort potentielle Kundschaft.


    "Decimus Martinus scheidet in diesen Tagen ja aus dem Amt. Magst Du vielleicht mitkommen, ihn mit der Dienerschaft zu verabschieden?" Medeia blickt zu dem Händler, der sie immer noch freudestrahlend anschaut, vielleicht noch etwas mehr als er erkennt, dass seine beiden neuen Kundinnen nicht nur einen kleinen Topf mit Oliven kaufen wollten. "Eine Kostprobe bitte!" meint Medeia zu ihm und läßt sich von ihm einen Tonteller mit einigen Oliven reichen. Medeia nimmt eine Olive und reicht den Teller an Amatia weiter.

  • "Achja, Martinus. Ich komme gern mit wenn wir uns gemeinsam von ihm verabschieden wollen. Hast du schon seinen Nachfolger gesehen? Soll angeblich wieder einer aus der Decima-Familie sein."
    Das Thema war verlockend, auch gleich auf das andere Gerücht von Medeia und Martinus einzugehen, aber sie ließ es dann doch.


    Sie kostet die Olive.
    "Jaa, schmeckt schon anders als die vorige. Gut. Nehmen wir die?"


    Ihren Blick wendete sie wieder nach hinten. "Sind wir nicht vorhin beim Bäcker vorbeigegangen? Oder wolltest du zu einem anderen."

  • Medeia nickt, während sie die Olive probiert. "Ja, Decimus Maior. Mir scheint, die Familie Decimus hat sich in den Posten fest hineingesessen. Ich bin schon gespannt, welcher Decimus danach folgen wird." Sie hebt lächelnd die Augenbrauen und sieht zu den Oliven.


    "Ja, doch, die sind wirklich sehr viel besser. Nicht ganz wie die Oliven von Athen, aber doch...Liegt wohl doch nicht am Wetter!" Sie blickt zu dem Händler und bespricht mit ihm die Liefermodalitäten. Der Mann strahlt über das ganze Gesicht als ob er bei den Ludi eine Missilia, eine Loskugel, gewonnen hätte.


    Medeia wartet jedoch nicht seine Dankes- und Lobeshymnen ab und dreht sich mit Amatia um. "Ach, ich würde gerne zu dem Bäcker, der dieses himmlische und göttliche Mandelhoniggebäck hat. Ich könnte sterben dafür. Leider ist das für meine Taille nicht so göttlich!" Sie seufzt bedauernd und bahnt sich wieder einen Weg. "Kennst Du den Bäcker? Am Lieferantentor hat er mir gesagt, er hätte seinen Stand unter der Trajansstatue. Weißt Du wo das ist?"

  • "So ab und zu so ein göttliches Mandehoniggebäck kann man sich doch leisten. Und die eine oder andere Rundung wird sicher durch das glückliche Strahlen beim alleinigen Gedanken an das Gebäck aufgehoben, meinst du nicht?
    Zumindest ich rede mir das immer ein. :)


    Also werden wir den Bäckern hoffentlich finden. Die Trajansstatue .... die müsste ..... "


    Sie dreht sich um die eigene Achse.


    "ich denke wir sind auf dem richtigen Weg."

  • Medeia bleibt stehen und nickt. "Ja, manchmal muss so eine kleine Sünde nun mal sein, da hast Du recht." Lächelnd blickt sie in die Richtung, auf die Amatia deutet und nickt. "Ah, sehr gut!" Als sie dann auch den kleinen, eher unauffälligen Stand des gerühmten Bäckers erreichen, lächelt Medeia selig. Ihr Blick hat das Gebäck schon ausgemacht.


    "Salve, Gaius!", meint sie zu einem wirklich dicken Mann, der einen geflochtenen, unrömischen Bart trägt und Locken in der Art von Orientalen gekämmt trägt. "Etwas von dem Gebäck bitte!" meint sie sehnsuchtsvoll. Sie reicht ihm einige Münzen. Doch der Händler winkt ab, er ahnt wohl schon, dass Medeia für den Palast bei ihm bestellen will. Lächelnd nimmt Medeia sich etwas Gebäck und gibt Amatia etwas von dem Gebäck weiter. "Himmlisch!" meint Medeia, nachdem sie langsam und genußvoll das Gebäck verzehrt hat.


    "Wie immer Gaius. Aber wir brauchen mehr von Deinem Brot! Der Einkäufer hat einige Dutzend neuer Sklaven gekauft. Es ist auch ein Schwung aus Germanien wieder eingetroffen und diese blonden Sklaven sind wirklich wieder in Mode gekommen!"


    Medeia blickt zu Amatia. "Ich finde die Germanen ungemein faszinierend. Irgendwann muss ich mal in ihr Land reisen. Blonde Männer haben etwas sehr reizvolles an sich, besonders mit den blauen Augen! Wie das Meer!" Medeia seufzt genauso wie über das Gebäck und läßt sich noch eines reichen. "Hast Du jemals Rom verlassen?"



    Sim-Off:

    Übrigens...hier zur Verabschiedung.

  • An so einen Einkaufsbummel könnte sie sich gewöhnen. An jedem Stand gratis leckere Sachen kosten und dann noch groß davon einkaufen für den Hof.
    Bei dem Gebäck stimmt sie nur mit einem genüsslichen "mmmmhmm" Medeia zu.


    Dann blickt sie sich nach den besprochenen blonden Sklaven um und beutelt dann den Kopf.
    "Sind nicht ganz mein Geschmack. Die großen wirken bedrohlich. Die anderen Blonden, vielleicht noch mit blauen Augen im Vergleich zu einem feschen dunklen Typen aber wie ein ..."
    Sie suchte nach einem passenden Wort. Aber es fiel ihr nur eines ein, und davon wusste sie nicht, ob Medeia es überhaupt verstehen wird und woher sie es selbst eigentlich hat.
    "... Waserl."


    Sie erwartete einen unverständnisvolen Blick von Medeia und deutete ihr gleich mit der Hand, es zu vergessen.
    "Unwichtig."

  • Das Unveständnis, was Amatia schon vermutet hat, spiegelt sich wirklich deutlich in Medeias Miene. "Aha!" meint sie nur. Mit einigen Worten regelt sie auch diesen Einkauf.


    Schließlich kann sie doch nicht beherrschen und nimmt sich noch etwas von der Versuchung unter Honigmandeln. "Hmm!" Sie blickt auf ihre Wachstafel und flucht kurz. "Verdammt, ein Teil meiner Liste ist weggeschmolzen. Was habe ich noch gesagt, wollen wir einkaufen? Statuen und was noch?" Sie sieht Amatia fragend an.

  • Sie kann sich für einen Moment ein Lachen nicht verkneifen, ein herziger Anblick.
    "Wir haben vorhin doch noch von den Öllampen gesprochen, oder?
    Und irgendetwas war noch.
    Was ist eigentlich damit? Brauchen wir wieder mehr oder bist du nicht zufrieden damit?"

  • "Ja, die Öllampen! Genau!" Medeia nickt und lächelt. "Gut, dass Du mich daran erinnerst." Sie sieht sich suchend um. "Ich wollte den Händler fragen, ob irgend etwas Aussergewöhnliches an seinen Öllampen ist, oder ob er auch bestohlen wurde. Mir geht der Diebstahl nicht ganz aus dem Kopf, insbesondere, da der Dieb nie geschnappt wurde!"


    Etwas ratlos sieht sie über die Menschenmenge. "Weißt Du, wo früher die Öllampen bezogen wurden?"

  • Ebenso ratlos zuckt Amatia mit den Schultern.


    "Nein. Ich habe keinen Schimmer wo wir die Öllampen her haben.
    Darum habe ich mich nie gekümmert.


    Schon erstaunlich, wie lange sich die Leute mit Öllampen beschäftigen. Die Diebstähle sind doch schon einige Wochen oder sogar Monate her. Und noch immer beschäftigt es dich?"

  • "Ich finde den Diebstahl äußerst seltsam und irgendwie reizt mich dieses Rätsel schon!" Medeia lächelt leicht und zuckt mit der Schulter.


    "Aber gut, die Öllampen müssen warten. Kümmern wir uns doch noch um den Rest" Wieder zieht es sie in das Gedränge, um noch einige Gewürze und auch eine schöne Marmorstatue in Auftrag zu geben.


    Anschließend meint Medeia erleichternd seufzend. "Ich glaube, wir sind für heute fertig. Wollen wir in den Palast zurück kehren? Oder willst Du gleich zu den Ludi weiter?"


    Sim-Off:

    Ganz vergessen...sorry ;(

  • Der Trupp um die Sänfte der Augusta erreicht von den Kaiserforen kommend, die Trajansmärkte. Die Prätorianer haben nicht sehr viel Mühe einen Weg durch die Menschenmenge zu bahnen, da jedem Bürger beim Anblick der Sänfte sofort klar wird, dass es sich um ein Mitglied der Kaiserlichen Familie handeln muss. Plötzlich hebt die Augusta wieder ihre Hand und lässt die Sänfte anhalten. Ein Diener eilt wieder nach vorne um den Seidenvorhang beiseite zu schieben. Die Augusta richtet ihre Aufmerksamkeit auf Artoria Medeia.


    „Medeia!“

  • Medeias Blick lag fragend auf Amatia, aber der Rummel um sie wurde in dem Moment noch größer. Ein ehrfürchtiges Raunen ging durch die Menge und ein Mann stieß Medeia grob in die Seite. "Pass doch auf!" zischt Medeia ihm wütend zu und reibt sich die schmerzende Stelle.


    Als sie ihren Namen über den Platz rufen hört, dreht sich Medeia mit fragendem Blick um. Erstaunen macht sich auf ihrem Gesicht breit als sie die Sänfte der Augusta wieder erkennt. Oft genug hatte sie schon die Sänfte in den Abstellräumen gesehen, wenn auch die Augusta bei weitem nicht so oft.


    Gemessenen Schrittes bahnt sich Medeia den Weg durch die Leute und den Praetorianer ignorierend zur Sänfte. Vor der Sänfte bleibt Medeia stehen und knickst tief, wobei sie ihr Haupt respektvoll senkt.


    "Salve, werte Augusta!" meint Medeia ruhig und hebt nach gemessener Zeit den Blick. "Wie kann ich Euch dienen, meine Kaiserin?"

  • "Hier bist du also."


    Die Augusta sieht sich um.


    "Ich hatte bereits im Palast nach dir Suchen lassen. Ich möchte in den nächsten Tagen verreisen. Zuerst möchte den neuen Legatus Augusti pro Praetore in Germanien einen Besuch abstatten und danach nach Hispania weiterreisen. Du sollst mich auf der Reise begleiten und dich um alles Notwendige kümmern.“

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