Atrium | Furianus, Lucius Caecilius Decius

  • Sica führte den Gast ins Atrium.


    Warte hier.


    Dann machte er sich auf den Weg zum Sohn seines Herrn und benachrichtigte diesen von dem im Atrium wartenden Besucher.

  • Furianus, der ebend noch an einigen Dokumenten saß, ging schicksalsergeben ins Atrium, wo er auch sogleich einen fremden Mann vorfand.


    "Salve, Lucius Flavius Furianus, mein Name."


    Ging er lächelnd auf den Mann zu.

  • Ich danke euch. Zum einen wollte ich mich im Namen der CU erkundigen was weiter geschehen ist nach dem Einbruch in eurem Hause. Ich untersuche den Einbruch in einer weiteren Villa und versuche Gemeinsamkeiten im Vorgehen der Täter zu finden.


    Ich blickte ein wenig verlegen als ich zu meinem persönlichen Anliegen kommen wollte.


    Zum anderen, wollte ich euch bitten euer Klient zu werden.

  • "Ich glaube mich vage an den Namen der Ermittler zu erinnern. Entweder war es ein gewisser Centurio Dragonum oder ein Centurio Aurelius Antoninus. Doch ich würde nicht ausschließen, dass man nicht auch in plebejische Casae eingebrochen hat. Vielleicht solltest du dich bei den Bewohnern mal umhören, in diesem Gebiete."

    Sim-Off:

    Die Valerier dürften was wissen... ;)


    Sagte er doch nachdenklich und war verwundert über seine folgenden Worte.
    Klient?
    Einen Klienten aufzunehmen war keine alltägliche Angelegenheit und er musste sich wohl gewahr werden was dies für eine Bedeutung und Risiken hatte.


    "Bevor ich dir zusage, möchte ich wissen woran ich bin. Wo bist du aufgewachsen, wie stehst du zu deiner Familie und was sind deine Zukunftswünsche?"

  • Ich nickte.


    Natürlich. Nun meine frühe Kindheit verbrachte ich hier in Italia ehe mein Vater mich nach Griechenland entsandte um dort zu lernen. Nun bin ich seit einigen Monaten zurück und habe mich der CU angeschlossen.
    Mein Verhältnis zu meiner Familie, nun soweit meine Familienmitglieder noch am leben sind und ich sie nach meiner Rückkehr bereits angetroffen habe ist das Verhältnis gut. Was meine Zukunft anbelangt will ich euch nichts vormachen, ich habe nicht vor mich mein Leben lang in der CU abzuschuften um einies Tages vielleicht Centurio zu werden, dafür ist mein Ehrgeiz zu groß. Mich strebt es nach Größe und um es kurz heraus zu sagen auch nach Macht. Das ist der Grund warum ich mich an euch wende, es ist bekannt das euer Geschlecht von Einfluss und Stärke ist.


    Ich wartete gespannt wie mein gegenüber auf meine Ehrlichkeit reagieren würde.

  • Er war ehrlich und das wusste Furianus sicherlich zu schätzen. Doch ihn dies wissen zu lassen lag nicht in seinem Interesse, denn es galt erstmal Abstand zu wahren.


    "Tadellose Vorsätze, doch sei dir bewusst, dass man von unten graben muss, um nach oben zu kommen."


    Da erinnerte er sich selbst nur zu gerne an die Zeiten als er noch Probatus war und rumgescheucht wurde.
    Sich selbst darüber belächelnd fuhr er fort.


    "Du sagst, dass du nach Größe und Macht strebst. Wie soll ich dies verstehen? Wirst du weiterhin den militärischen Sektor bereichern oder zieht es dich in die Verwaltung, die Politik oder gar dem Cultus Deorum?"

  • Ich blickte Furianus offen an. Es war ihm bisher nicht anzusehen was er von mir und meinem anliegen hielt.


    Nun mich reizt das Militär wie die Politik gleichermaßen, allerdings hatte ich mir im Militär die größeren Chancen ausgerechnet um ehrlich zu sein.

  • Er wollte Macht und Größe, doch Furianus fragte sich um welchen Preis.
    Würde er Rom dienen oder eher sich selbst?
    Dies im Hinterkopf behaltend fuhr er sogleich fort.


    "Du ziehst eine militärische Laufbahn der politischen vor, erhoffst dir dadurch einen schnelleren sozialen Aufstieg? Dies ist wohl nur über den Cursus Honorum zu erreichen, denn im militärischen Sektor stehst du nicht im öffentlichen Geschehen. Aber - ich hoffe, dass ich dich richtig deute - du willst dich im Militär profilieren, um sich dann einen leichteren und vorurteilsfreien Einstieg in die Politik zu gewährleisten. Sehe ich das richtig?"

  • Furianus nickte. Erleichternde Worte mussten nun folgen, da er den Mann doch schon allzu lang strapazierte und seine Geduld auf eine harte Probe gestellt wurde.


    "Einem Mann, der Rom, seiner Familia und sich selbst durch sein Engagement und Tatendrang zu Ehre und Blüte verhilft, dem vermag ich nicht im Wege zu stehen. Meine Unterstützung und schützende Hand sollst du erhalten. Du bist mir ein Gast, zu jeder Zeit. Offenbare mir - so denn es welche gibt - deine Sorgen und deine Pläne, ich werde dir helfen und meine Unterstützung anbieten. Von dir verlange ich stets Treue, nicht mehr und nicht weniger. Wenn du dies akzeptierst, so küsse meinen Ring und werde mein Klient und Freund."


    Wie es die Tradition gebührte hob er seine Hand zum feierlichen Anlass.

  • Ich beugte mich vor und küsste den Ring.


    Ich danke euch von ganzem Herzen. Treu will ich euch sein bis ins Grabe.


    Ich war überglücklich. Einen solch mächtigen Freund konnte man sich nur wünschen. Nach dem was ich über die Flavier gehört hatte dürften diese Angelegenheit mit der Treue leicht zu halten zu sein.

  • Furianus`Lächeln schwand für einen Augenblick, da er dieses "PP" nicht verstand. Doch das Lächeln kam wieder, als ihm bewusst wurde, was damit gemeint war. Sicherlich haben die Soldaten ihre eigene Sprache entwickelt, was diese schöne Abkürzung des Princeps Prior deutlich zeigte.
    Furianus hatte wohl noch sehr viel nachzuholen, denn das römische Militär schien sich in immensen Schritten zu entwickeln.


    "Nun, dann solltest du ihn wahrlich nicht warten lassen, Caecilius Decius."


    Sein Wink galt einem Sklaven in der Ecke, welcher wusste, was zu tun war.


    "Dieser Sklave wird dich zum Ausgang begleiten. Mögen die Götter ihre wachende Hand über dir halten, mein Klient. Vale bene."


    Sagte er lächelnd und sah zu, wie der Sklave seinem neuen Klienten zur Tür voranschritt.

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