Atrium | Sergius Sulla, Furianus

  • Neue Senatoren fielen ihm auf die schnelle nicht ein, nicht, dass deren Anzahl unüberblicklich wäre, doch in letzter Zeit hatte er berufsbedingt andere Sorgen gehabt.
    Zu ernennende Senatoren fielen ihm ebenfalls nicht ein, doch vielleicht Lucianus, der Tribunus Plebis, welchen er schon in seiner Zeit als Quaestor traf.


    "Das wäre äußerst klug, würde dieses Amt in Bälde wieder im gemeinsammen Zusammenhang mit dem Namen eines fähigen Mannes erklingen. Konkreteres weißt du auch nicht?"

  • Da ich die Zusammenarbeit mit einem zu ernenneden Curator Aquarum für immanent wichtig halte werde ich meine Ohren sicherlich aufhalten. Man sollte das Geschwätz aus dem Umkreis meines Onkels aber auch nicht überbewerten.

  • Meine Mutter Octavia Tertulla ist die Tochter des Censors Cicero Anton. Das ist nicht so bekannt weil ich bei meinen vergangenen Wahlkampagnen keine Werbung damit machte, kämpfte ich da doch noch in einem anderen Lager als mein Großvater. Senator Victor ist somit mein Onkel 2. Grades. Ich würde ggf. mit ihm sprechen wenn ihr dies wünscht.

  • Scheinbar war des Mannes Leben mit dem anderer Personen höchsten Ranges verbunden. Aber Furianus war zufrieden mit seinen Ahnen, welche doch eine ganze Dynastie an Kaisern stellten. Ach, was hätte er nur gegeben, wenn er ein Jugendalter früher geboren wäre, als der Kaiser noch den Gensnamen seiner Gens trug.


    "Sprechen? Über die Besetzung des Amtes?"


    Fragte er erstaunt, war doch immer nur von angehenden Senatoren die Rede, zu denen er sich wahrlich nicht zählte, denn der Imperator hatte noch keine Anstalten gemacht jegliches dieser Art zu erwähnen, ihm eine Mitteilung oder Sonstiges zu schicken.

  • Natürlich nicht, das würde ich mir nicht anmaßen. Ich hoffe ihn allerdings in diesen Tagen bei einer kleinen Org.. ähhh einem kleinem Fest auf meiner Yacht zu treffen da seine Nichte mit dem Tribunus Sebastianus Hochzeit feiert. Bei dieser Gelegenheit kommt das Gespräch auf manches...

  • "Ich verstehe."


    Sagte er ruhig, obwohl er diese Andeutungen und die in rätselhafter Zunge gesprochenen Floskeln nicht verstand.
    So lächelte er, um der peinlichen Stille zu entkommen.


    "War dies dein Begehr?"

  • Ich verbeugte mich tief


    Jawohl. In Erwartung eurer Nachricht bezüglich des Gespannes verbleibe ich nun. Es war mir ein Vergnügen!

  • Dieser Mann verstand es durch schmeichelnde Worte und Gestik sich einen gewissen Grad an Sympathie zu sichern.
    Darüber lächelnd nickte auch Furianus freundlich.


    "Ich werde von mir hören lassen, sei unbesorgt. Es war auch mir ein Vergnügen. Mögen die Götter bei dir sein, vale."


    Nun war doch wieder Stille eingekehrt, sowie auch seine Kopfschmerzen.

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