Atrium – Der große Empfangsraum des Landgutes

  • Syria vernahm die Worte ihres Herr und erhob sich anmutig.
    Sie war es gewohnt nicht viel zu reden und lieber gleich die Aufgaben anzugehen.


    Sie füllte in einenschweren Krug kühlen Wein ein. Polierte dazu zwei Kelche.
    Ein Silber Teller wurde poliert auf dem die unterschiedlichsten Früchte ihren Platz fanden.
    Beides Bringt Syria nacheinander zu dem Gast und stellt es vor ihm ab.


    Sie kniet sich neben den Gast und schenkt ihm dann von dem köstlichen roten Wein ein.


    Haucht leise zum Gast Habt ihr noch Wünsche Herr?

    Adora quod incendisti, incende quod adorasti!!

  • Ich antwortete dem Octavier:
    "Vielen Dank, Herr, ich danke dir von ganzem Herzen...!"


    Ich erblickte dann eine sehr ähm... weibliche Sklavin, die mir wirklich wunderbare Früchte und hervorragenden Wein brachte.
    Ich lief unter ihrem Blick knallrot an und antwortete ihr nur:
    "Nein, ich habe wirklich alles, vielen Dank."
    Ich fragte mich, wie das hier mit der Sklaverei funktionierte, ob es hier noch Schuldsklaverei gab oder nur Kriegsgefangene als Sklaven benutzt wurden.
    Doch für diese Gedanken verschwendete ich nich viel zeit, sondern ich begann zu essen und zu trinken.


    Dann fiel mir noch ein relativ unangenehmer Gedanke ein, der allerdings dringend geklärt werden musste:
    "Sag mal, wie werde ich eigentlich bezahlt, also ich meine, wir können auch später darüber reden..."
    Ich lief rot an und betrachtete äußerst interressiert die Apfelkerne vor mir....

  • Der Octavier war über die Frage nicht überrascht und beantwortete sie dem Griechen.


    "Du verwaltest drei Betriebe...verkaufst du die Ware bekommst du auch automatisch dein Geld. Wie du siehst liegt es an dir."


    "Ein Bericht hin und wieder wär auch nicht schlecht." fügte Detritus hinzu

  • Wie sie es gelernt hat, ist syria darauf bedacht das ihr Herr und sein Gast immer volle Kelche hat und auch der Obst Teller nicht leer wurde.


    Still bleibt sie knien falls ihr Herr sie benötigte und lauscht dem Gespräch.
    Heraklit macht einen sympatischen Eindruck, auch wenn er ihr etwas zerstreut vorkommt.


    Das soll die junge Sklavin nicht weiter stören und so lächelt sie vor sich hin

    Adora quod incendisti, incende quod adorasti!!

  • Zitat

    Original von Heraklit von Epirus


    "Für mich sollte immer eine gewisse Summe bereitstehen man weiß ja nie ob ich mir mal einen Sklaven oder ein Grundstück leiste. Es handelt sich dabei um eine Schmied- und Altarbauerwerkstatt und um ein Sägewerk." antwortete der Octavier. "Sonst noch irgendwelche Frage?"

  • Ich schüttlete den Kopf, doch dann hellte sich meine Miene auf:
    "Wann kann ich denn anfangen?"


    Ich warf immer wieder beschämte Seitenblicke zur Sklavin, die still vor sich hin lächelte udn uns beide wohl belauscht, also in Hellas hatten sich die Leute nicht so aufreizende Skalvinnen gehaltem...

  • "Du kannst auch sofort anfangen und all die Betriebe sind in der villa rustica octavia untergebraucht wo du natürlich auch dein eigenes Zimmer hast, genau so wie du auch eins in Rom hast."


    Das Zimmer in Rom hatte er eigentlich für seine ehemalige Verwalterin einrichten lassen doch die hatte Detritus schon längst vergessen.

  • Mir klappte wohl ein wenig meine Kinnlade herunter, als ich die Worte des Octaviers vernahm. Ordentlich bezahlte Arbeit mit Unterkunft und der Arbeitsplatz ist auch noch direkt vor der Haustür? Von solchen Arbeitskonditionen konnte man schließlich nur träumen. Nun gut, Arbeit war immer noch Arbeit, aber immerhin:
    "Ich danke euch vielmals, vielen, vielen Dank, Herr! Ich werde mich auch sobald wie möglich an die Arbeit machen!"

  • "Moment!" Fast hätte Detritus den Brief aus Hispania vergessen..."Ich hätte hier deinen ersten Auftrag, ein Römer aus Spanien..." Er las den Namen. "Quintus Matinius Valens...hat einen lararium ligneum bestellt."


    Lucius Octavius Detritus
    Casa Octavia
    Roma
    Italia


    Sehr geehrter Lucius Octavius Detritus,


    mein Name ist Quintus Matinius Valens. Mittels diesen Schreibens wende ich mich an dich mit dem Auftrag für ein Lararium Ligneum für meinen Wohnsitz in Carthago Nova in Hispania. Ich hoffe, es ist möglich, diesen Schrein nach seiner Fertigstellung zu mir nach Carthago Nova zu senden. Selbstverständlich bin ich bereit, volle Kosten für den Transport zu zahlen.


    Vale bene,
    Quintus Matinius Valens,
    Duumvir von Carthago Nova

  • "Wir fertigen gewisse Standartmodelle und von denen müssten schon zwei - drei fertig sein. Du packst den Altar also in einer Holzkiste und gehst damit zum Hafen, dann nimmst du dir ein Schiff dass nach Carthago Nova fährt und lieferst den Altar dort ab und das war's auch schon." Hoffentlich hatte er die Fragen seines vilicus auch beantwortet.

  • Ich nickte mit dem Kopf:
    "Gut, dankeschön, ich werde mich dann sofort auf den Weg machen, hättet ihr allerdings etwas dagegen einzuwenden, wenn ich mir vorher die Betriebe etwas genauer anschaue?"

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    Maiordomus Praxitas


    Mit einem Schreiben aus Roma in der Hand lief Praxitas durch die Villa Octavia und scheuchte wo immer er welche auftreiben konnte die Sklaven umher. Endlich, endlich war es soweit - nunja, fast soweit zumindest -, dass sie aus der Einöde Ostia zurück in die urbs aeterna würden kehren können. Wie viel einfacher das doch seine Aufgabe machen würde. Aber wieviel schwerer sie erst einmal jetzt dadurch wurde, dass sie hier in der Mitte vom Nirgendwo saßen. Soviel zu tun! Und so wenig Zeit! "Melanthios? MELANTHIOS! Wo steckt dieser faule Kerl denn schon wieder...?"

  • Melanthios hörte dem erregten Tonfall des Maiordomus schon von weitem an dass etwas Gravierendes passiert sein musste. Die Frage war nur, ob man sich ihm jetzt und schnell zeigte und damit seine Anwesenheit kundtat, oder doch lieber ein wenig wartete und möglicherweise seinen Zorn auf sich zog.
    Melanthios entschied sich den Ruf nicht länger zu ignorieren und seine begonnene Arbeit niederzulegen. Er durchquerte schnell das Bad, in welchem er gerade noch einige Amphoren mit Duftölen bereitgestellt hatte und trat gerade um die Ecke, als er Praxitas auch schon angeeilt kommen sah.
    "Ich bin hier Herr. Habt ihr eine neue Aufgabe für mich?" Noch wusste Melanthios ja nicht um was es wirklich ging. Es konnte ja auch sein, dass er erneut mit diesem Besserwisser Aias zu tun bekam und das war etwas worauf er auch verzichten konnte.

  • [Blockierte Grafik: http://i1196.photobucket.com/albums/aa401/TotalesChaos/IR/B4Kopie.jpg]
    Maiordomus Praxitas


    "Ah, da bist du ja! Wo hast du bloß gesteckt? Na, ist auch egal..." Aus seinem Gürtelbund zog Praxitas eine Wachstafel, sah noch kurz auf nach, ob es die richtige Liste war und steckte sie dann wieder weg. "Wir müssen zum Markt nach Ostia. Wahrscheinlich geht es spätestens nächste Woche zurück nach Rom und dafür müssen wir mindestens zwei Karren samt Fuhrleuten auftreiben. Zwei weitere verschließbare Kisten wären auch nicht schlecht. Und Salz, Salz dürfen wir nicht vergessen, wenn wir schonmal da sind. Also besorg einen Handkarren und dann treffen wir uns gleich am Tor. Soweit klar?"

  • Melanthios machte erst gar nicht den Versuch zu erklären was er denn getan hatte bis ihn der Maiordomus gerufen hatte. Sowas interessierte den Älteren so oder so nicht und so schwieg er. Und neigte nur etwas den Kopf. Praxitas musste ja nicht gleich sehen, dass er lieber im Bad geblieben wäre, nachdem dieser aufzählte was zu erledigen sei.
    Als er jedoch hörte, dass es nach Rom ginge und zwar schon recht bald, da flog sein Kopf regelrecht in die Höhe und er verbarg das interessierte Funkeln der Augen nicht mehr. Rom... endlich ging es wieder in die Stadt, die der Sklave durchaus als seine Heimat ansah. Dort war es jedenfalls besser als hier, wo er ständig Aias an den Fersen kleben hatte und dessen dummen Hund. Eine Vase hatte dieser schon zu Bruch gehen lassen und ein Sklave sich dafür Maulschellen eingefangen. Hoffentlich blieben diese beiden also hier.
    "Ja Herr.. ich eile und besorge was ihr braucht...", die Aussicht hinaus zu kommen wurde plötzlich immer besser und Melanthios eilte durch das Atrium um den Handkarren aus einem nahen Nebengebäude der Villa zu holen.
    Ziemlich schwer dieses wuchtige Ding, aber besser als alles auf den Armen heimzutragen. Außerdem gab es ja noch die beiden grobschlächtigen Helfer, die nun auch herbeigeilt kamen und ihm den Karren abnahmen. In diesem Fall waren Broutos und Protus gern gesehen. Gemeinsam machte man sich auf zum Tor, an dem Praxitas noch nicht wartete, aber Melanthios sah ihn schon herbeikommen.

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