Atrium | Milo, Lupus

  • Sica brachte den Besucher in das Atrium, hieß ihn dort zu warten und begab sich dann zum anderen Sohn seines Herrn. Als er Milo gefunden hatte, näherte er sich respektvoll, räusperte sich kurz und sprach diesen dann an.


    Ein gewisser Titus Sergius Lupus wünscht Euch zu sprechen, Herr. Er wartet im Atrium.

  • Milo beschäftigte sich in seinem Cubiculum mit einigen Schriftrollen, die er sich am Vortag auf den Märkten gekauft hatte. Er hatte sich gerade in ein äußerst langatmiges Werk zur römischen Religion vertieft, als Sica ihn ansprach. Dieser Umstand sorgte auch dafür, dass er den Sklaven nicht genauer nach den eigentlichen Anliegen des Besuchers befragte. Einigermaßen erleichtert nahm Milo die sich abzeichnende Abwechslung zur Kenntnis und legte seine Schriftrolle beiseite.
    "Danke, Sica."
    Er erhob sich von seinem Stuhl, rückte die obligatorische Toga noch einmal zurecht und begab sich dann auf den direkten Weg ins Atrium. Er musterte den wartenden Mann beim Näherkommen unauffällig und versuchte sich ein Bild von ihm zu machen. Mit einem freundlichen Lächeln begrüßte er ihn.
    "Salve, Sergius. Ich bin Titus Flavius Milo. Du wolltest mich sprechen?"

  • Lupus musste nicht lange warten. Er wurde bald mal von einem Mann freunflich angesprochen. Er antwortete ihm freundlich


    Salve, ich bin Titus Sergius Lupus, sofern ihr es bevorzug nennt mich doch einfach Lupus


    er macht ein kurz pause


    Ich bin gekommen um mich über den Verhätnis von euerm Vater und meine Ahnen Marcus Sergius Stephanus zu erkunden und ob ein evntuell interresse besteht ein Änliches Verhältnis ford zu füren


    Lupus wuste nicht wie er es hätte besser ausdrücken sollen, also wartete er erst mal die reaktion Milo's

  • "Sehr erfreut" nickte Milo. Der Sergier machte einen guten Eindruck auf ihn. Abgesehen von dem Namen des Stephanus hatte er bislang niemanden aus dieser Familie kennengelernt. Entsprechend neugierig und unbelastet ging er in dieses Gespräch.
    "Lupus, gerne. Dann bin ich Milo" lächelte er. Es kam ihm schon ein wenig merkwürdig vor, dass dieser ihm so früh schon die persönliche Anrede über den Cognomen anbot. Doch Milo nahm es mit diesen Dingen weitaus weniger eng als viele seiner Verwandten und wollte sich nicht schon jetzt unnötig irritieren lassen.
    "Ich hörte Gutes von deinem Ahn. Er war ein Klient meines Vaters."
    Er dachte kurz an seine Gespräche mit seinem Vater und auch dessen Vilicus zurück. Milos Worte entsprachen zwar der Wahrheit, doch sonderlich umfassende Informationen über dem Sergier lagen ihm leider nicht vor. So sah er sich gezwungen, sich näher zu erkundigen.
    "Wie bist du mit ihm verwandt und was meinst du, wenn du von einen ähnlichen Verhältnis sprichst?"
    Milos Miene wurde ernst und interessiert. Selbst wenn sein Verhältnis zu dem Senator nicht immer das beste war, so sah er sich dennoch verpflichtet, dessen Interessen zu einem gewissen Grad zu verfolgen.

  • Lupus war sehr froh das das Milo auf seinen Angebot sich bei den Cognomen zu nennen angenommen hat. Er Zeigte seinen Respeckt meist mehr dadurch wie er mit Sprach. Milo war er erste Flavier den er überhaupt hier in Rom traf, aber das war nicht wunderlich wo er noch nicht so lange in Roma war und da war er die meiste zeit in der Castra. Lupus versucht auf Milo's fragen so einfach wie möglich zu antworten, die Verwandschaft seine Gens war nicht mal für ihn überschaubar


    Nun Marcus Sergius Stephanus ist Vetter von Flavius Sergius Fabritius der mein Verstorbener Vater ist


    Lupus macht eine kleine Pause und dacht an sein verstorben Vater


    Was ich mit ähnliche Verhältnis meinte ist das ich interessiert wär auch ein Klient für die Gens Flavius zu werden. Auch wenn ich nicht genau weis wie mein Ahn das gemacht hat. Dafür bin ich zu lange ford von Roma gewesen.


    Lupus wartet auf die Reaktion Milo's

  • Milo ließ sich die Worte des Sergiers durch den Kopf gehen und versuchte sich den zugehörigen Stammbaum im Geiste aufzumalen.
    "Ah, interessant. Dann wäre er wohl soetwas wie dein Großcousin."
    Er lächelte und nickte zufrieden mit dem Kopf. Auch die dann folgende Frage des Mannes wusste er zu beantworten.
    "Bei Sergius Stephanus handelte es sich in der Tat um einen Klienten meines Vaters. Das Prozedere bei der Aufnahme einer solchen Klientelbeziehung ist recht einfach und relativ formlos. Im Grunde genügt es, wenn beide Seiten ihr Einverständnis mit dieser Übereinkunft erklären und man einander einig ist. Die gegenseitigen Leistungen sind wohl allseits bekannt. Der Patron unterstützt seinen Klienten durch gezielte Fürsprache und falls notwendig auch finanziell. Der Klient steht im Gegenzug für seinen Patron ein, unterstützt ihn mit seiner Stimme bei Wahlen und auf der Rostra und begleitet ihn auch bei seinem Gang auf das Forum, falls es der Anlass so erfordert."
    Milo dachte kurz nach, ob er etwas vergessen hatte, fand aber nichts.
    "Eine solche Beziehung geht man mit einer einzelnen Person ein und nicht mit einer gesamten Familie." Er lächelte leicht. "Wobei die Verbindung durch das eine Mitglied der Familie natürlich trotzdem hergestellt ist. Sind es die Erzählungen deiner Verwandten, die dich in diese Villa führen? Und... Wie kommst du dabei nun genau auf mich?"
    Milo sah ihn aufmerksam an. Die Antwort auf diese Frage interessierte ihn sehr, da die meisten Besucher eher nach seinem Zwillingsbruder Furianus fragten.

  • Das was Milo ihm über die Beziehung zwischen Klient und Patron erzählte half ihm sehr weiter, jetzt wusste er zumindest die Grundsätze einer solchen Bezieuhng.


    Nun von meiner Familie weis niemand das ich hier bin, denn ich komme direckt von der Castra in euer Haus. Von der der Verbindung meines Ahn zu euerm Vater kam ich durch stöbern in dien Akten der Sergier darauf, eher zufällig als ich mir mehr informationen über meien Vater suchte, von denen es leider fast gar nix gibt. Das ich aber nix aufschlussreiches über diese Beziehung fand und ich neugierig war was das war entschloss ich mich bei eurem Vater nachzufragen.


    Lupus mache eine Pause um sich die Lippen zu befeuchten, Roma war im Sommer oft ganz schon heis.


    Als ich dann von dem Mann der mir die Tür öffnete, das euer Vater nicht da war, wollte ich nicht gleich gehen, und fragt ihm ob den nicht ein Sohn eures Vater hier sei, er natte mir zwei Namen, den ersten und euren, bei euren wurde ich aufmerksamer, das ich Titus hörete, ich sah das als wink von Fortuna und entschied mich dann euren zu nennen. Und wie es sich gezeigt hat stand mir Fortuna bei


    Lupus war gespannt wie seine Art von Ahnenforschung bei Milo aufgenomme wurde.

  • Milo schmunzelte leicht. Es war wahrlich ein ungewöhnlicher Weg, welcher den Sergier zu ihm geführt hatte. Doch gerade diese Tatsache faszinierte ihn durchaus und er war sichtlich nicht abgeneigt.
    "Wahrlich außergewöhnlich. Die Götter müssen ihre Finger im Spiel gehabt haben. So du noch immer an deinem Ansinnen festhältst und diese Verbindung tatsächlich mit mir eingehen möchtest, würde ich dich sehr gerne als meinen Klient annehmen. Ich würde mich nach Kräften darum bemühen, meinen Pflichten als Patron vollumfänglich nachzukommen und dich so gut es geht unterstützen."
    Fragend sah er sein Gegenüber an.

  • Als Lupus Milo's antwort hörte freute er sich.


    Ich bin sehr erfreut über dein Angebot und nehme es sehr gerne an. Wahrlich scheine die Götter unserem Verbindung gut zu heisen und ich will weder sie noch dich Entäuschen. Ich weis zwar noch nicht wie ich dich unterstüzen kann, abgesehen von meiner Stimme bei den Wahlen, aber du wirst es mich sicher wissen lassen.


    Lupus grübelt, er war Miles also würde er zusehen das der bei der CU im positiven Sinne auffallen würde, wer weis ob dann ich in ferner zukunft eine Beförderung in Sicht kommen würde.

  • Milo nickte zufrieden und bot Lupus seine Hand an, um die Abmachung zu besiegeln.
    "Auf eine gute Zusammenarbeit. Wir werden die Götter sicher nicht enttäuschen."
    Das sofortige Angebot seines neuen Klienten freute Milo sehr. Er wusste für den Moment jedoch keine besonderen Aufgaben, die er ihm auftragen könnte und schüttelte den Kopf.
    "Dein Engagement ehrt mich. Vielen Dank. Im Augenblick gibt es keine Angelegenheit, für die ich deiner Unterstützung explizit bedarf. Doch sobald sich dies ändert, werde ich es dich natürlich wissen lassen. Bis dahin besuche mich nur von Zeit zu Zeit, berichte mir, wie es dir ergeht und was es für Neuigkeiten in der Stadt gibt. Allein damit kannst du mir schon einen guten Dienst erweisen."
    Milo wusste, wie wichtig Informationen in dieser Gesellschaft waren.
    "Gibt es denn etwas, das ich für dich tun kann? Benötigst du finanzielle Unterstützung oder auch etwas anderes?"


  • Lupus rechte Milo genauso die Hand, es kam so zur Besiegleung ihrer Abmachung.


    Auf eine gute Zusammenarbeit


    Lupus spürte den Hauch einer gewissen Kraft wärend dem Händedruck.


    Ich danke dir eben so. Im Augenblick habe ich keine besonderen Anliegen noch bedarf ich finanzielle Unterstüzüng. Das einzige wofür ich mich nie so recht Interessiert habe ist die Politik, deshalb fehlt mir auch dort der Durchbick, sofern einer den überhaupt erreichen kann. Dein Angebot für die Besuche nehme ich gerne an, und sollte ihr mich Brauchen dann schick einfach eine Boten zu Castra, denn dort bin ich am leichtesten zu erreichen.


    Lupus würde zusehen das Milo informatione über die nicht freiwilligen Bewohne der Castra in regelmäsigen abständen bekam, und auch sonstig Dinge die Ihm zu Ohren kamen.

  • Milo lächelte leicht und winkte beruhigend ab.
    "In Bezug auf die Politik werde ich dich soweit informieren, wie es nötig ist. Falls dein Interesse dahingehend jedoch noch größer ist oder es eines Tages sein sollte, kann ich dies natürlich auch gerne ausweiten und dich nach deinen Wünschen ein wenig unterrichten und deine Fragen beantworten. Wie ist es denn um dein Interesse an der Politik bestellt? Sofern es dich interessiert, kannst du mich beim kommenden Wahlkampf gerne auf die Rostra begleiten. Ich selbst werde im Übrigen allerdings nicht kandidieren. Doch es lassen sich meist interessante Wortwechsel verfolgen und aufschlussreiche Beobachtungen anstellen."
    Er wusste nur allzu gut, was für einen eklatanten Unterschied es machen konnte, von welcher Seite aus man über derartige Dinge informiert wurde. Insofern lag Milo natürlich sehr daran, seinen Klienten aus seiner eigenen Sichtweise heraus weiterzubilden und ihm so auch seine eigene Position verständlich zu machen.
    "Falls ich deine Dienste benötige, wirst du selbstverständlich von mir hören. Ich denke jedoch, dass dies in der nächsten Zeit noch nicht der Fall sein wird."

  • Lupus, hatte eigentlich selbstkein interesse in der Politik aktiv zu werden, dafür so glaubte er sei er nicht der richtige Mann, dennoch war es gut zu Wissen wie die Fürenden Köpfe Roma dachten.


    Ich würde ich gerne zum nexten Wahlkampf auf die Rostra begleiten, denn auch wenn ich selbst keine persönliche interresse an der Politik habe, so ist es dennoch gut zu Wissen wer welche Ansichten hat. Auserdem war ich lange von Roma fern so das ich nicht mal weis welche Ansichten noch aktuell sind und welche nicht. Sollte ich für mein vorankommen in der CU mal mehr über Politikwissen brauchen als ich selbst habe werde ich mich gern an dich wenden. Du selbst kandidierst noch nicht nehme ich an?


    Lupus wolle Milo's nicht direckt fragen warum er nicht kanidierte, er würde sicher seine Gründe haben.

  • "Sehr gut. So es deine Pflichten als Miles der Cohortes Urbanae zulassen, wird deine Begleitung mir ein Vergnügen sein."
    Milo nickte zufrieden mit dem Kopf.
    "Ich habe mich in Bezug auf die kommenden Wahlen tatsächlich gegen eine Kandidatur meinerseits entschieden. Ohne Zweifel entspricht es meinen Plänen, den Weg in den Cursus Honorum eines Tages zu beschreiten. Doch ich fühle mich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht reif und bewandert genug, um ein so verantwortungsvolles Amt zu übernehmen. In meiner Zeit als Scriba des Aedilis Plebis habe ich unter anderem äußerst wertvolle Erfahrungen sammeln können. Ich erhoffe mir noch weitere interessante Tätigkeiten, durch die ich meine Kenntnisse und Fähigkeiten erweitern kann. Das Leben in Rom, die Gesellschaft und die Politik sind komplexe Bereiche, für die es einiges an Zeit und Erfahrung braucht, um sie zu meistern. Daher strebe ich momentan eine Anstellung in der Verwaltung des Cultus Deorum an und möchte noch den ein oder anderen Kurs an der Schola Atheniensis belegen, bevor ich mich aktiv selbst in der Politik betätige."

  • Ich denke mal das wenn ich meinen Vorgesetzten Rechtzeitig beschied geben, das ich gerne bei den nexten Wahlkampf frei hätte, das schon irgendwie möglich sein wird meine Diesntzeit so einzuteilen das dies Möglich ist.


    er macht ein kurze pause


    Deine Art vorzugehen gefällt mir sehr, denn nichts ist heute fataler als Unerfahrenheit, ich sehe wir sehen das Beide so.

  • Milo nickte erfreut. Er hatte sich manches Mal schon recht allein gewähnt mit seiner Einstellung und war schon allzu häufig auf Unverständnis gestoßen, dass er seine Karriere eher mit Bedacht in Angriff nahm.
    "Es freut mich sehr, dass wir dazu einer Meinung sind."
    Er lächelte leicht und nickte Lupus freundlich zu.
    "Sehr gut. Dann sehen wir uns ja bald wieder. Wenn es sonst nichts weiter zu besprechen gibt, möchte ich dich nicht weiter von deinen anderen Pflichten abhalten."

  • Lupus lächelte Milo's freundlich zurück


    Du hast recht die Zeit bleibt leider nicht stehen, auch ich möchte dich nicht mehr länger aufhalten. Und wie du sagst sehen wir uns ja recht bald wieder.

  • "So ist es." lächelte Milo freundlich und verabschiedete sich von dem Mann.
    "Da ich ohnehin allen Kandidaturen beiwohnen werde, begib dich einfach dorthin,sofern du den entsprechenden Freigang erhalten solltest. Wir werden uns dann vor der Rostra treffen."
    Zum Abschied gab er ihm noch einmal die Hand.
    "Ich wünsche dir weiterhin gute Geschäfte und einen angenehmen Dienst bei den Cohortes Urbanae."

  • Lupus nahm Milo's Hand an.


    Mögen die Götter weiterhin ein gutes Auge auf dich werfen


    so verabschiederte sich Lupus von Milo, und verlies kurz darauf die Villa Flavia Felix, um sich in der Castra wieder zum Dienst zu melden.

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