[Capitolium] Die Meditrinalia

  • Trimalchio lächelte und war verwundert dass Sulla ihr nicht längst einen Mann gesucht hatte, nicht dass er das Bedürfnis verspürte eine Familie zu gründen.


    "Wer so ein zauberhaftes Lächeln hat sollte immer nur lachen und fröhlich sein." sagte er grinsend.

  • Sein Kompliment machte mich verlegen und ich glaubte, dass ich rote
    Wange bekam:


    "Oh, danke, der Wein ist an allem Schuld, aber wir wollten doch heute


    nur fröhlich sein, nicht wahr, Tribun? "


    auf einmal wurde mr sehr heiss und ich zog meine Stola aus und gab die meiner Sklavin:


    "Gibt es eigentlich auch Wasser hier? Ich muss was kaltes trinken..."

  • Trimalchio schien sich zu amüsieren. "Wasser? :D Willst du dir etwa eine Krankheit einfangen? In Rom trinkt man kein Wasser, man wascht sich damit, man badet und manch einer verrichtet darin sogar sein Geschäft." Trimalchio holte ihr einen kühlen Krug Wein.

  • "Du machst Dich wohl lustig über mich... Manius Pompeius...
    das Quellenwasser ist sehr gut in Rom... für alle Fälle..."


    ich lachte wieder und merkte, dass nun die Zeit kam mit dem Wein
    aufzuhören:


    "Nein, nein ich trinke nicht mehr, keinen Tropfen mehr..." :P

  • Meine alte Lyda stand da wie eine Statue mit meinem Sonnenschirm:


    "Lyda willst Du vom Wein kosten?" fragte ich und gab ihr meinen Becher :P


    die den auch mit einem Schluck austrank. Arme Frau... dachte ich, fast
    verdurstet


    "Nun, lieber Tribun, erzähl mal wie es Dir geht, ist das Volk in Rom zufrieden ?"

  • Zitat

    Original von Matinia Sabina
    Wahrscheinlich war es einmal ganz gut wenn sie mit ihrer Sklavin reden würde, denn jeder konnte ihr Desintresse an diesem Fest hier sehen und das passte Sabina gar nicht. Sie konnte froh sein, dass Plautius nicht hier war, dieser hätte Lynn sicher eine ziemliche Standpauke gehalten und dies dann endlich mal zurecht. Immerhin schien er nichts gegen Sklaven zu haben, denn er grüßte Lynn was Sabina einw enig verwunderte, aber ihm einen Pluspunkt einbrachte.
    Leider sah Sabina nicht, dass Curio auch da war, denn ansonsten wäre sie auf der Stelle zu ihm gegangen, denn sie vermisste ihn schon seit dem Tag als er auf die Reise hatte aufbrechen müssen. Seine Gedanken waren sicher unbegründet, aber sie kannte diese ja nicht, hatte sie doch nicht vor mit anderen Männern zu flirten, schließlich gehörte sie doch nur ihm.


    "Du warst auch in Aegyptus? Ich war kurze Zeit in Alexandria um dort die Bibiliothek zu bestaunen und mir einige Werke ansehen zu dürfen." Sabina schwärmte, denn zu gerne würde sie wieder diese Stadt sehen und noch einmal diese Räumlichkeiten betreten. "Was machst du sonst so, ausser für die Sicherheiten sorgen?"


    "Was ich sonst noch so mache?"


    ich musste Grinsen, war der Dienst als Praetorianer doch mehr oder minder eine Vollzeitbeschäftigung. Die wenige Zeit die ich frei hatte, versuchte ich einfach die Zeit totzuschlagen:


    "Eigentlich recht wenig. Mein Soldatendasein lässt mich nicht viel Freizeit und jene die mir bleibt versuche ich totzuschlagen. Meine Familia...... mein Bruder ist in Germanien bei der II. stationiert und ansonsten besitze ich keine näheren Angehörigen. Den rest meiner Gens kenne ich kaum oder gar nicht."


    Dies musst wohl auch der Grund sein, warum ich einfach so wildfremde Frauen ansprach. Einfach um ein paar Kontakte hier in Rom zu knüpfen um auch außerhalb der Castra Preatoria das Gefühl zu haben von Freunden oder zumindestens Bekannten umgeben zu sein.....

  • Zitat

    Original von Manius Pompeius Trimalchio:
    Mist jetzt trank die arme Sklavin den starken Wein. großes Grinsen "Ach keiner beklagt sich, ergo ist das Volk zufrieden...."



    "Oh, das freut mich aber zu hören, dass das Volk zufrieden ist... "


    langsam wirkte auf mich nicht nur der Wein, aber auch Trimalchios Charme:


    "Darauf müssen wir unbedinkt einen trinken, Tribun, wo ist bloß mein Becher ?( "

  • Hui da hatte anscheinend jemand immer noch nicht genug Wein getrunken.


    "Deine Sklavin hat deinen Becher und betrinkt sich. Soll ich mal nachfragen wieviel Wein noch übrig ist?" :D


    Trimalchio suchte nun auch wieder seinen eigenen Becher aber der war weg, jemand hatte seinen Weinbecher gestohlen. Der Volkstribun sah rüber zur Sklavin :evil: ja ganz bestimmt war sie die Übeltäterin, diese Weindrossel.

  • "Meine Sklavin betrinkt sich,..?. .. das darf wohl nicht wahr sein, die ist zu alt
    für so was..."


    nun bemerkte ich, dass auch Trimalchio ohne seinen Becher da saß...


    "Wo ist nun Dein Becher, Tribun, vielleicht runtergefallen, Du hast ihn
    doch eben in Deiner Hand? "

  • "Oh sieh nur! Er ist es!" Scintilla sah Flavius Gracchus die Ovationen an den edlen Spender lächelnd und nickend entgegennehmen. "Er ist dieser Quaestor! Wie war nochmal der Name, weißt du noch wie der Herold gesagt hat? Flavius..., Flavius irgendwie."
    "Nein." Unbeeindruckt kümmerte sich Fortunata lieber darum, noch zwei volle Becher zu bekommen. "Hier," sie drückte einen ihrer Freundin in die Hand, "Wein von deinem Angebeteten für dich."
    "Danke..." Scintilla ließ nicht locker. "Verzeihung," sie wandte sich an die Matrone, die ihr vorhin über den Mund gefahren war, "kannst du mir vielleicht sagen, wer dieser spendable Quaestor ist?"
    Die sah indigniert zu der Tänzerin, und antwortete belehrend: "Dies, mein Kind, ist Flavius Gracchus, der Quaestor Principis. Mit seiner Gattin, einer edlen Claudia." Die herbe Frau taute bei dem Thema dann dann doch ein wenig auf. "Hast du denn nicht von ihrer Traumhochzeit gehört? Sie war doch in aller Munde! Hunderte der hochstehendsten Gäste, ganze Wagenladungen von Blumen, die exquisitesten Speisen, Nachtigallenzungen, allerlei Rafinessen, da herrschte eitel Freude, hach ja... " Ihre Gesichtszüge wurden wieder streng, und sie zog die Palla fest um die Schultern. "Luxus und Verschwendung. Man kennt das ja von diesen Patriziern. Kein Wunder, daß für unsereins alles immer teurer wird." Sie schniefte abfällig und verschwand in der Menge.
    Scintilla seufzte tragisch. Fortunata klopfte ihr auf die Schulter.
    "Nimms nicht so schwer. Ist doch eh ein Hirngespinst. Du steigerst dich einfach viel zu sehr in deine Rollen hinein, Feli!" Sie steuerte, den Becher vorsichtig balancierend, eine niedrige Mauer am Rande des Platzes an.
    "Wie meinst du das?" Scintilla sah noch mal schmachtend zu dem herrlichen Adonis, der ihr ob seiner Unerreichbarkeit immer attraktiver erschien, und ließ sich neben Fortunata auf dem Mäuerchen nieder.
    "Naja, kaum spielst du die Danaë verguckst du dich in einen Iuppiter-Priester. Als du Elektra warst, hattest du was mit diesem seltsamen Kerl, der den Pylades gemimt hat... "
    "Der war doch süß. Und es war eine schöne Rolle, damals..."
    "Und als wir mit 'Feli und Fortunata' herumgetingelt sind, warst du in mich verliebt..." Fortunata grinste anzüglich. Scintilla stieß sie in die Seite. "Ich war nicht in dich verliebt!"
    "Du brichst mir das Herz!" Die beiden lachten und tranken ihren Wein.
    "Hmm, gut! ... Und Larinus hast du doch auch so kennengelernt."
    "Oh, sprich mir nicht von diesem Halunken! Noch nie bin ich so schnöde behandelt worden. Ich hoffe Quentin gerbt ihm ordentlich das Fell!" Mit boshaftem Lächeln malte sich Scintilla das aus. "Und du lässt dich jetzt von Sosius aushalten?"
    "Ja, er ist ziemlich großzügig. Aber seine Vorlieben, du, ich kann dir sagen..." Fortunata verdrehte die Augen, und raunte Scintilla etwas ins Ohr.
    "Nein wirklich!" Scintilla kicherte hämisch. "Das glaubt man gar nicht..."
    "Wenn ich es dir doch sage..."Fröhlich tratschten die beiden, lästerten hemmungslos über ihre Bekannten, tranken dabei viel Wein, und machten sich so noch einen schönen Tag. Nur manchmal verlor sich zwischendurch Scintillas Blick ins Leere, und dann hauchte sie, tragisch umflort, und voll scheuer Sehnsucht, ganz leise, kaum hörbar die Worte "Flavius Gracchus..."

  • Zitat

    Original von Spurius Purgitius Macer
    "Klar, lasst euch nicht abhalten, ausgefallene Sachen zu machen. Wir lachen schon nicht, wenn es schief geht. Und wenn ihr was tolles erfindet, verraten wir es auch nicht weiter." Macer grinste mal wieder ein für einen Senator eher unangemessenes Grinsen und verdekcte es kurz drauf wieder mit dem Glas, das er zum Trinken ansetzte.


    "Ende des Monats klingt gut." Im Kopf überschlug er schnell, was in dieser Zeit anstehen könnte. Dann fiel ihm auf, dass es in die Wahlkampfzeit fiel. Das würde dann fast doch schon wieder eine Menge Arbeit bedeuten, falls er kandidieren würde. Er atmete einmal tief durch und entschied sich dann. "Ja, fassen wir also mal Ende des Monats ins Auge. Und befassen uns mit der Frage alle Fragen: auf welcher Bahn?"


    "Wenn wir was tolles erfinden müsst ihr erstmal herausfinden, wie es funktioniert. Manche unserer Techniken sind so ausgefeilt, dass wir das selbst nicht so genau wissen, hrhr." Ob sein Grinsen für einen Septemvir unangemessen ist braucht Victor nicht wirklich zu kümmern, denn er ist sowieso schneller wieder am Weintrinken, als dass es irgendwer sehen könnte.


    "Was für eine Frage, die gar keine Frage ist. Natürlich machen wir das im Circus Maximus. Die Trainingsbedingungen sollten immerhin optimal und realistisch sein. Außerdem haben wirs da hinterher auch nicht so weit, bis ins Factiohaus." Nun grinst er doch, ohne es hinter dem Becher zu verstecken. Die Siegpräme aus Germania ist nicht unbedingt gering gewesen und die Weinlager der Factio gefüllt. Im Hinblick darauf, dass der heutige Feiertag sie dazu ermahnt den letztjährigen Wein bis zu den nächsten Vinalia aufzutrinken sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass diese Weinvorräte irgendwann noch vernichtet werden müssten. Was wäre besser, als dies nach einem langen, anstrengenden Tag auf der Bahn zu tun?

  • Zitat

    Original von Sergia Severa


    Der Diebstahl war dem Volkstribun egal, also erfand er einfach was um die Neugier der Sergia zufrieden zustellen. Währenddessen beobachtete er die Sklavin die schnell den Becher ihrer Besitzerin austrank.


    "Keine Ahnung. Ich besorg mir einfach einen neuen Becher."


    Gesagt, getan ging sich der Volkstribun einen neuen vollllllen Becher besorgen. :]



  • Immer noch hatte sie Curio nicht gesehen, vielleicht war das gut, vielleicht aber auch schlecht. Sie wollte ihm sicher keinen Kummer bereiten und hatte es auch niemals vor, aber sie hätte sich auch eingestehen müssen, dass es wirklich seltsam aussah wenn sie mit einem fremden Mann so rumschäkerte. "Da geht es mir wohl nicht besser was die Familie betrifft, denn ich sehe sie auch nur sehr selten bis gar nicht. Ich bin noch nicht so lange hier in Roma, denn eigentlich komme ich aus Tarrao, wo auch mein Vater lebt. Es ist selten, dass man alle mal unter ein Dach bekommt, aber dann umso schöner." Ja immer diese Familienangelegenheiten was wieder einige Fragen in ihrem Kopf zum rattern brachte, auch wenn sie jetzt gar nicht hier her gehörten, deswegen nahm sie auch einfach noch einen Schluck von dem Wein.
    "Hat man als Soldat nicht genügend zu tun als, dass du deine Zeit totschlagen müsstest?"

  • "Ja, wahrlich. Zu tun bleibt mir genug. Doch auch ein Soldat braucht inzwischen immer mal wieder ein paar Stunden an denen er sich entspannen kann. Bloß funktioniert das mit dem Entspannen bei mir nicht so richtig."


    Irgenwie schien Sabina mit ihren Gedanken irgendwo anders zu sein......

  • Zitat

    Von Manius Pompeius Trimalchio:
    "Ach keiner beklagt sich, ergo ist das Volk zufrieden."


    Trimalchio hat kurz meine Sklavin angesehen, aus welchen Gründen auch immer, dann war er einfach weg um sich einen anderen Becher zu
    holen...
    Inzwischen gab mir Lyda mein Gefäß zurück. Nun saß ich da mit einem
    leeren Becher und dachte:


    "Das Volk ist nicht zufrieden..." -.^

  • Nach einer Weile sah ich Trimalchio zurück kommen, und ich freute mich darüber, zeigte aber keine Reaktion. Ich zeigte ihm nur meinen leeren Becher:


    "Darf ich etwas von deinem Wein kosten, damit ich wieder zu Kräften komme,...


    ich meine... für den Spaziergang..."


    und gab ihm mein bestes Lächeln

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