• Fionas unruhiger und traumloser Schlaf währte zwei Tage. Das Fieber kämpfte in ihrem Körper gegen das Gift an. Immer wenn es möglich war, sahen die Freundinnen nach ihr, wischten ihr den Schweiß von der Stirn und flößten ihr etwas Flüssigkeit ein.


    Schließlich erwachte sie. Die anderen Sklaven waren bereits alle aufgestanden und arbeiteten schon.
    Sie fühlte sich erbärmlich. Es war so, als hätte man ihr einen Gegenstand auf den Kopf geschlagen. Außerdem fühlte sie sich schwach und hatte ein flaues Gefühl im Magen.
    Sie versuchte sich zu erinnern, was alles geschehen war. Sie sah noch einmal die Szenen im Bad vor ihrem inneren Auge, sah den Skorpion, fühlte noch einmal den schmerzhaften Stich, doch was danach geschah, wußte sie nicht. Irgendjemand mußte sie hierher gebracht haben.
    Langsam versuchte sie aufzustehen. Sie war noch etwas klapprig auf den Beinen. Sie wollte zur Küche um etwas eßbares zu finden und jemanden fragen, was geschehen war.

  • Wie viele Tage waren wohl schon vergangen seit jenem Tag, an dem sie im strömenden Regen vom Mercatus Urbis nach Hause gelaufen war? ... Zwei, drei ... fünf? Es war egal! ... genauso wie es keine Rolle spielte, das sie eben nicht nach Hause gelaufen war. Zuerst war nicht viel zu spüren gewesen, nur ein leichtes Zittern, ein leichter Husten ... leicht zu verbergen für jemandem der gelernt hatte, sein Leben nicht mehr zu leben. So schaffte es Kassandra auch ihren Aufgaben nach zu kommen ... eine zeitlang, bis ... bis das Fieber sie immer fester packte, die Lungen immer stärker brannten und jeder Atemzug und jedes Husten zur reinen Qual wurde. ...


    Heute schaffte sie es nicht mehr auf zu stehen und blieb zurück in der Unterkunft. Niemand nahm sie wahr ... warum auch? Zur Seite gedreht und das Gesicht der kalkgebleichten Wand zu gewandt lag sie da. Die Augen halb geöffnet und wie durch Schleier ins Leere blickend. ... einen kurzes Aufbäumen, ein ersticktes Husten in das eben noch weisse Tuch neben ihrem Kissen. Nun war es rot, voll Blut aber Kassandra störte sich nicht daran, konnte es auch nicht ... lies es geschehen ... "Vater ... Mutter! ... wann werde ich euch wieder sehen" Ein fast unhörbares Wispern nur, ein Seufzen ... leise und nur für sich selbst gesprochen, zum dritten Mal. Gleichsam Wunsch und unerfüllter Traum ... "Es wird schon wieder ... es muss, denn ich möchte euch so gerne wieder sehen ..." " "...du wirst, hab nur etwas Geduld mein Kind!" ... Ein Lächeln, ein Nicken und allgegenwärtiger Schmerz ... "Ja, ich weiss ..."

  • Sim-Off:

    Darf ich?


    Fiona ging noch einmal zur Unterkunft zurück. Es war dunkel, sie konnte nichts sehen, doch hörte sie ein Röcheln. Sie versuchte zu erspähen, woher es kam, doch sie konnte erst nichts erkennen. Nach einer Weile hatten sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt. Jetzt erkannte sie plötzlich, daß es Kassandra war, die immer noch da lag. Von ihr ging auch das Röcheln aus. Fiona ging zu ihr und beugte sich zu ihr hinunter.
    "Kassandra, was ist mit dir?" Mit der Hand strich sie über ihre Stirn. Sie war kochendheiß! Dann erblickte sie ein weißes Tuch, das von Blut rot gefärbt war. In ihrem Fieberwahn wisperte sie etwas vor sich hin. Allerdings verstand Fiona nichts von dem, was sie sagte. Doch sie hatte erkannt, wie schlecht es um Kassandra stand.
    Sie ergriff ihre Hand. Alles glühte an ihr. sie wollte versuchen, sie anzusprechen.
    "Kassandra, sag doch was! Soll ich einen Medicus rufen? Kassandra, was soll ich tun?"
    Es lag große Sorge in ihrer Stimme und sie hoffte, Kassandra, würde sie hören können.

  • Sim-Off:

    Sicher, gerne :)


    Flüchtig nahm Kassandra eine Berührung war und zuckte kurz zusammen. Dumpf und wie aus weiter Ferne klang wieder eine Stimme an ihr Ohr. Doch zu vernebelt waren ihre Sinne, als das sie Fiona oder die ihr gestellten Fragen darin erkennen konnte. Für Kassandra saß da ihre Mutter am Bett und sorgte sich um ihr krankes Kind. So wie sie es immer getan hatte, früher zu Hause in der Heimat ... wie lange war das her? ... viel zu lange! ..."Mutter ... du bist hier bei mir ..." , murmelte Kassandra müde und leise als jemand sie beim Namen nannte. ".... du hilfst mir, ja? ... jetzt wird alles gut ..." Mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen versuchte Kassandra kraftlos die Hand, die sie eben berührte fest zu halten. Doch ein neuerlicher Hustenanfall lies Kassandra abrupt den Kopf wieder zur Seite drehen, um sich schützend das Tuch vor den Mund zu halten.


    Ein tiefer Seufzer folgte und Kassandra sank zurück auf den Rücken. Schwach nur ging ihr Atem und sie rührte sich kaum. Innerlich kämpfte sie jedoch gegen die Schwäche und die Schmerzen, wollte nicht aufgeben ... noch nicht ...

  • Mit der Langen zusammen holte ich ein paar Sachen zu essen aus der Küche. Die dort rum huschenden Früchtchen zogen vielleicht alle eine Grimasse, als die mich sahen. Unter solchen Hackfressen vergeht einem ja der Appetit und ich wollte nicht schon am ersten Tag irgendwelchen Sklaven meine Kekse vor die Füsse spucken. Das könnte ich morgen immer noch.


    Sie führte mich in die Sklavenunterkunft und ich schmiss meine Plüdden auf eine der Pritschen, hockte mich auf einen der Schemel und atmete tieeeef aus.


    „Ne nette Hütte haben die hier. Ist das hier ein sehr reicher Haushalt?“

  • Vor der Tür wartete Epicharis. Ihr Vater hatte ihr verboten, den raum zu betreten, wohl aus Angst, sie könnte sich anstecken. Deswegen stand sie nun davor und wartete, dass ihr Fiona einen kurzen Bericht erstattete, wie es Kassandra erging. Zuvor hatte die junge Claudia die Köchin angewiesen, so kaltes Wasser als möglich und frische Tücher zu organisieren, denn sie wusste, dass solch kühle Umschläge um die Waden herum das Fieber senken konnten. Gerade steuerte Pustula mit weißen Tüchern über dem Arm und einer kleinen Wanne in den Händen die Unterkunft an, öffnete mit dem Ellbogen die Tür und verschwand darin. Epicharis erhaschte nur einen flüchtigen Blick nach drinnen, ehe Pustula die Tür mit dem Fuß hinter sich ins Schloss schnappen ließ. Nach einem Seufzer wartete sie weiter.


    Sim-Off:

    Kassandra, du kannst auch in dem anderen Thema, wenn du möchtest. Da bist du dran. :)

  • Fiona strich ihr sanft durchs Haar, nachdem Kassandra Hustenanfall sich wieder gelegt hatte. Sie hatte mit den Tränen zu kämpfen, denn sie sah, wie schlecht es um sie stand. Kassandra hatte sie nicht erkannt. Sie hielt sie für ihre Mutter. Das Fieber vernebelte gänzlich ihre Sinne.
    "Ja, ich bin bei dir, mein Liebes!", sagte sie sanft zu ihr, tätschelte liebevoll ihre Wange und erhob sich dann.
    Fiona ging zur Tür. Sie wußte, draußen wartete Epicharis darauf, endlich zu erfahren, wie es Kassandra ginge.


    Man konnte Fionas Gesicht entnehmen, daß es nicht gut um die Sklavin stand. Sorgenvoll und mit Tränen in den Augen, trat sie Epicharis gegenüber.
    "Es sieht nicht gut aus Herrin! Das Fieber will nicht sinken, sie hustet nur noch Blut und..."
    Fiona zögerte einen Moment. Es schmerzte sie selbst, zu wissen, wie es um Kassandra stand. Auch wußte sie, wie sehr es Epicharis bedrücken mußte.
    "Sie ist nicht recht bei sich. Sie hat mich nicht erkannt, als ich mit ihr sprach. Sie glaubt, ich sei ihre Mutter!"
    Betrübt senkte sie ihren Kopf. Ob es noch ein Fünkchen Hoffnung für Kassandra gab?

  • Einige Sklaven waren wohl nicht so froh wie Aintzane, dass Assindius wieder hier war. Es stimmte, er hatte sich einige Feinde gemacht in seiner Zeit hier, auch wenn sie nicht so zahlreich waren wie seine Freunde.
    "Nette Hütte", wiederholte sie Assindius' Worte. "Das hier ist die Casa Claudia. Eines der grössten und machtvollsten Casae hier in Rom. Und ja. Sehr, sehr, seeeehr reich. Hier akkumuliert sich das Geld..."
    In jenem Moment kleschte ein Sklave neben ihr etwas hin. Ach ja, Assindius' Hirse-Brei, nicht zu verwechseln mit Hirsebrei. :D
    "Hier! Guten Appetit.", meinte sie und reichte ihm den Pott hin.

  • Ich stütze mich mit den Ellbogen auf den Knien und blickte sie großäugig und ungläubig an. ‚Was ist mit dem Geld? Meine Fresse ey, kennt die Wörter. Hoffentlich muss ich die nicht auch alle lernen.‘


    Ha, in dem Moment gab es was zu essen. Ich nahm den Pott entgegen und zog den Geruch in tiefen Zügen ein, voll auf Lunge. Jär, das war guter Stoff. Ja und heiß war er auch noch. Ich fackelte nicht lang und bediente mich. Nicht übel, ein wirklich sehr guter Jahrgang.


    „Meine Empfehlung an den Koch“ sagte ich grinsend und mit einem Auge zwinkernd und nahm noch einen Löffel.


    „ös würklich ut“ fügte ich mit vollem Mund an.



  • Geleitet von der Sklavin von der Pforte betrat Mattiacus die Unterkunft der Sklaven. Er sah auch schon die Patientin auf einem Bett liegen. Er setzte sich neben sie auf einen Hocker beim Bett.


    "Ich bin Marcus Decimus Mattiacus, ein Medicus. Deine Herrin Claudia Epiarchis hat mich gerufen, um dir zu helfen. Wie geht es dir? Wo hast du Schmerzen?"

  • Kassandra nahm nur sehr undeutlich wahr, was genau um sie herum geschah. Sie erinnerte sich an ihre Mutter, die am Bett gesessen hatte. Dann wurde ihr irgend etwas kühles um die Waden gewickelt und das half ein bischen, um wieder klarer zu denken. Sie war nicht zu Hause! sie war hier in Rom, in einer Unterkunft für Sklaven ... allein, frierend und geschüttelt von inneren Krämpfen und Atemnot ...


    ... und irgendwann hörte sie die Stimme eines Mannes, der den Namen ihrer Herrin nannte. Er wollte wissen, wie es ihr ging und wo sie Schmerzen hatte. Ja, wo genau? Kassandra hatte Mühe das Gesagte zu verstehen und noch größere Mühe darauf zu antworten. Ihr Körper wurde regelrecht geschüttelt vom Fieber und ihre Zähne klapperten aufeinander so kalt war ihr. " alles ... tut ... weh ...", gab Kassandra mit kaum hörberer Stimme zu verstehen, musste augenblicklich wieder husten und rang gleich darauf nach Luft.


    Sie konnte beim besten Willen nicht sagen wo genau es ihr weh tat, denn sie fühlte eigentlich keine Stelle, an der sie keinen Schmerz verspürte. Am schlimmsten war jedoch die Atemnot und der Husten und so fuhr ihre Hand zum Zeichen müde und krafltos zum Hals und an ihre Brust. "...da ... keine ... Luft ... und ...Blut ...", japste sie dann und sah den Fremden aus glasigen Augen an.

  • Sie musste unweigerlich grinsen, als sie sah, mit welchem Genuss Assindius seinen Hirse-Brei hinunterschlang.
    "Ja, unser Koch hat sich viel Mühe gegeben! Du bist nämlich der einzige, der seinen Hirse-Brei zu schätzen weiss. Ich werd's ihm auf jeden Fall ausrichten!" Sie sah ihm zu, wie er mit einem erstaunlich grossen Löffel sein Essen hinunterwürfelte wie ein Wilder. "Nicht so hastig!", meinte sie, im Wissen, dass solche Worte nicht den mindesten Effekt haben werden.
    In diesem Augenblick kam der Sklave von geradehin wieder. "Es gibt noch etwas mehr davon.", meinte er mit einem nicht gerade wonneerfüllten Gesichtsausdruck, als er auf Assindius' Brei zeigte. "Wenn du mehr willst, sag es einfach... den Brei will sowieso niemand anderes..."

  • Mattiacus fühlte über die Stirn seiner Patientin. Sie glühte und das Klappern der Zähne zeigte Mattiacus, dass sie wohl Fieber hatte. Dazu hustete die Patientin auch noch stark.


    "Mhm, das ist ein ganz gewaltiges Fieber, wie lange geht das schon?" fragte Mattiacus die Sklavin, die mit ihm gekommen war.


    "Wahrscheinlich sind es die Bronchien." sinnierte er.


    Er machte sich einige Notizen und legte dann sein Ohr an die Brust der Sklavin, um sie abzuhören.


    "Bitte langsam atmen."


    "Hat die Herrin des Hauses oder einer der Verwandten der Familia einen Landsitz am Meer?" fragte Mattiacus fast beiläufig.

  • Fiona beobachtete den Medicus, wie er seine Untersuchung begann. Er versuchte Kassandra anzusprechen, fühlte ihre heiße Stirn und machte sich einige Notizen.
    "Sie klagt seit einigen Tagen über den Husten und die Schmerzen. Doch das hohe Fieber muß über Nacht gekommen sein. Sie glüht förmlich. Außerdem hat sie mich heute Morgen nich erkannt. Sie erkannte in mir ihre Mutter.", berichtete Fiona besorgt.
    Ob es einen Landsitz am Meer gab? Ja, den gab es. Genaugenommen sogar zwei. Einen in Baiae, dort wo Ofella wieder weilte und der zweite in Ostia. Die Casa, die Deandra gehörte. Wenn sie die Wahl zwischen den beiden Häusern gehabt hätte, hätte sie sich sofort für Ostia entschieden. Kassandra, in diesem Zustand noch den Roten Drachen
    zumuten zu müssen, wäre schliechtweg einer Folter gleichgekommen.
    "Ja, es gibt ein Haus in Ostia, Herr!",gab Fiona zur Antwort.

  • "Sehr gut, wenn deiner Herrin an dieser Sklavin etwas gelegen ist, dann muss sie sofort dort hin. Der Husten wird durch die salzige Meeresluft gemildert und das Fieber wird zurückgehen."


    Mattiacus erhob sich wieder.


    "Das Gleichgewicht der Säfte ist in ihrem Körper durcheinander geraten und verursacht das Fieber, den Schüttelfrost und die Hitzewallungen. Es ist wichtig, dass sie viel Gemüse und nur wenig Fleisch isst. Sie sollte keinen Wein trinken und viel Obst zu sich nehmen, am besten Zitronen." sagte er der Sklavin.


    "Ich werde es dir aber noch einmal aufschreiben." Er holte eine Wachstafel hervor und begann, die einzelnen Therapieschritte aufzuschreiben und die Gemüse- und Obstsorten aufzuschreiben, die bei der Krankheit helfen würden.

  • Das traurig dreinblickende Gesicht von Fiona erstrahlte wieder ein wenig, als sie hörte, daß Kassandra wieder gesund werden könnte.
    "Es gibt noch Hoffnung für sie?", fragte sie aufgeregt.
    Aufmerksam hörte sich Fiona die Anweisungen des Medicus an.
    "Ich werde die Herrin davon in Kenntnis setzen."
    Dann nahm sie die Wachstafel, auf die er nochmals seine Verordnungen notiert hatte.

  • Wollte der Fremde ihr helfen? ... es schien so ... sie atmete langsam, wie er es wollte ... sehr viel mehr als atmen und den Willen dafür auf zu bringen, war sie ohnehin nicht im Stande. Kassandra hörte trotz des hohen Fiebers die besorgt klingende Stimme von Fiona, die Diagnose des Medicus und wie ihr geholfen werden sollte. Soviel Hilfe? ...für eine einfache Sklavin, wie sie es war? Kassandra wollte etwas erwidern, ihnen allen danken ... Besonders Epicharis, der sie noch so vieles sagen wollte. Schon einmal hatte ihre Herrin sie gewissermaßen gerettet und nun verdankte Kassandra ihr zum zweiten Mal, dass sie die Chance auf ein Leben bekam.


    "danke... für ... alles ...", murmelte Kassandra leise. Ihre Augen waren geschlossen und mehr brachte sie nicht hervor. Im Moment war sie wirklich zu schwach und das Fieber drängte sie immer mehr in einen leichten Dämmerzustand. Kassandra träumte Fetzen ihrer Vergangenheit ... ihrer Gegenwart und Zukunft. Dabei umspielte der Hauch eines Lächelns ihre Lippen, denn sie konnte es trotz der Schmerzen fühlen ... wie schnell und vergänglich das Leben auch wäre, sie wollte es nicht los lassen ... zumindest jetzt noch nicht ...


    [SIZE=7]Simoff: zur Info: Muss leider in nächster Zeit Kassandra sehr viel kürzer treten lassen. Daher wird sie vorerst mal auf Kur geshickt *g*. Mal sehen, vielleicht muss sie sogar ins Exil. Ein herzlicher Dank an alle die hier mit schreiben. Sofern es noch weiter geht, werde ich selbstverständlich mit lesen und auch was schreiben sobald ich die Zeit finde. LG Kassandra [/SIZE]

  • Natürlich war ich mal wieder zu gierig und zwar so sehr, dass ich kräftig Husten musste. ‚Ist eine gute Zeit, um aufzuhören‘ dachte ich


    „Es muss bei dieser Portion bleiben, ich wollte doch aufhören! Anders, ich werde aufhörten. Das Zeug ist nicht gut mich.“


    Aber dann überlegte ich wieder.


    „Ach was soll’s, rück raus den Scheiß. Darauf kommt es auch nicht mehr an. Gib her watte has und dann ist gut.“


    Ich machte ein Pause und überlegte.


    „Wir sollten vielleicht mal langsam irgendeim sagen, dass ich da bin, oder?“

  • "Gut, dann wäre meine Arbeit hier erledigt." sagte Mattiacus und packte seine Sachen zusammen.


    "Ich werde mich wieder mit deiner Herrin in Verbindung setzen. Wo geht es wieder ins Atrium?" fragte Mattiacus dann etwas unbeholfen.

  • Offenbar vertrug Assindius den Hirsebrei nicht so gut, wie er es immer von sich behauptete, und lehnte rigoros ab. Doch dann kam genau das, was Aintzane erwartet hatte. Er wollte doch noch mehr. "Ich glaube, ich muss dem Koch sagen, dass er nicht mehr so viel von dem Zeug kochen soll... ich meine, es ist ungesund und...", sie sog durch ihre Nase die Luft ein, "es riecht auch nicht so grossartig..."
    In diesem Moment kam der Sklave mit dem Hirse-Brei wieder. "Hier!", meinte er, stellte die Schüssel ab und eilte hastig fort.
    "Nun ja...", meinte Aintzane zu seiner letzten Frage, "Deandra hat sich nach Ostia in eine alte Casa zurückgezogen, und ich weiss nicht, wann sie wiederkommt... und sie hat mir gesagt, sie will mich nicht sehen, bis sie es befiehlt. Ich könnte dich also zu irgendeinem Römer schleppen... oder ich stelle dich erstmals den anderen Sklaven vor! Dann geht eigentlich alles von alleine.", schlug sie vor.

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