[Balneum] Das Bad

  • Die Massage war wirklich angenehm und Silanus schloss entspannt die Augen. Auch wenn Narcissa die nötige Kraft fehlte, um tatsächlich etwas bei den verspannten Muskeln des Iuniers etwas zu bewirken, so waren die Berührungen doch äußerst angenehm. Sie machte das wirklich gut und Silanus beschäftigte sich mit der Frage, ob er der erste Mann war, den sie derart verwöhnte. Natürlich hätte er nie direkt gefragt – das gebot ihm der Anstand – doch interessant wäre eine Antwort allemal gewesen.


    Plötzlich wurde er wieder aus seinen Gedanken gerissen. Narcissas Hände glitten mit ihren kreisenden Bewegungen immer weiter nach unten. Zuerst dachte er an nichts böses, doch als sie schließlich sogar ein Stück näher heran rückte, wurde ihm mit einem Mal anders zu mute. Er konnte nun deutlich ihren Oberkörper spüren, der sich zart an seinen Rücken presste. Ihre beiden Körper trennte nun nur noch ein ziemlich nasses und äußerst dünnes Stück Stoff, dass in diesem Moment fast nicht zu spüren war. Ihre Hände wanderten zielstrebig nach unten. Das alles zusammen und die Gedanken, die in diesem Moment vor Silanus geistigen Auge aufflackerten zeigten sofort auch eine körperliche Reaktion, die Narcissa zu seinem Glück aus ihrer jetzigen Position nicht sehen konnte. Er hoffte daher, das sie einige Zeit hinter noch so hinter ihm sitzen blieb, bis die hitzige Wallung wieder vergangen war, die derzeit seine Lenden durchzog. Und er hoffte das sie nicht auf die Idee kam ihre Hände weiter vor wandern zu lassen oder ihn gar von hinten zu umarmen. Denn sollte die Umarmung zu tief ausfallen, dann konnte es durchaus passieren, das sie spüren konnte, was sich dort vorne unter der Wasseroberfläche abspielte. Sie sagte nicht und auch er dachte nicht im Traum daran in diesem Moment etwas zu sagen. Stattdessen sah er unauffällig zu Narcissas Sklavin. Ob sie vielleicht irgendetwas mitbekam? Nicht das es ihm vor einer Sklavin besonders unangenehm sein musste, doch sollte es Narcissa nicht selbst merken, so konnte immer noch die Gefahr bestehen, dass ihr ihre Sklavin erzählte, wie gut dem Herrn die Massage gefallen hatte.


    Und Narcissa? Er wurde aus der wunderschönen jungen Frau einfach nicht schlau. Einmal wollte sie von ihm weg und gab ihm zu verstehen, dass sie absolut nicht für ihn empfand und dann waren wiederum solche Momente wie dieser, bei dem man glauben könnte, das sie ihn verführen wollte. Silanus war hin und her gerissen mit seinen Gedanken. Besser war es abzuwarten und zu sehen, was sie als nächstes tun würde.

  • Zu ihrem Verdruß sagte er nichts und reagierte auch nicht auf ihre kleine Attacke, jedenfalls nicht in einer Weise, die sie hätte sehen können. Und das ärgerte sie, schließlich mühte sie sich hier herum und er hätte wenigstens mal lustvoll aufstöhnen können. Oder wenn schon nicht lustvoll, dann wenigstens genießerisch. Sie konnte ja so gar nicht wissen ob es ihm gefiel und sie ihn damit etwas herausforderte, so wie sie es geplant hatte. Aber Narcissa wäre nicht Narcissa wenn sie sich davon hätte abhalten lassen. Ein fieses Grinsen leuchtete auf ihrem Gesicht, als sie sich noch mehr vorbeugte und dann ihre Position so veränderte, dass sie höher war als er und massierte seine Schultern. Ihre Finger rutschten von da weiter nach vorne, auf der Vorderseite an seinem Brustkorb entlang. Aber weit kam sie nicht, dazu waren ihre Arme zu kurz. Was ja auch genau Sinn der Sache war.


    Unschuldig sah sie ihn an und setzt ein völlig unbekümmertes Gesichtchen auf. "Also jetzt müsstest du dich umdrehen, wenn ich weitermachen soll."

  • Das war nun der Moment, den er eigentlich vermeiden wollte. Auf Anhieb viel ihn kein wirklich guter Vorwand ein, der das Unvermeidbare verhindern oder hinauszögern konnte. Und so wie er Narcissa kannte, riskierte er mit Ausreden nur, dass sie selbst hinter ihm hervor kam und sich vor ihn stellte. Er überlegte noch kurz und löste sich dann langsam von Narcissa. Sein Blick glitt dabei hinunter auf die Wasseroberfläche, die mittlerweile alles andere als Klar war. Die Öle und Badezusätze hatten es einigermaßen Trüb gemacht. Vielleicht konnte er das zu seinem Vorteil nutzen.


    Er ließ sich von der Bank in das Wasser gleiten. Eigentlich war es schade, dass er nun Narcissas warmen und zarten Körper nicht mehr auf seiner Haut spüren konnte, doch so wurde er nun mit einem wunderbaren Anblick belohnt, der seine Erregung nicht wirklich verringerte. Als er sich umdrehte, achtete er darauf, dass der Wasserspiegel konstant auf seiner Brusthöhe blieb. Lächelnd sah er zu Narcissa, die nun direkt vor ihm saß. Zum ersten mal konnte er sie so richtig aus der nähe betrachten. Kurz sah er hinunter auf den nassen Stoff, der ihren Körper umspielte und deutlich ihre Brust durchblitzen ließ. Dann wartete er gespannt darauf, dass sie ihre Ankündigung in die Tat umsetzte.

  • Es fiel der Schwarzhaarigen wirklich sehr schwer nicht in schallendes Gelächter auszubrechen und ihr unschuldiges Gesicht beizubehalten. Sie sollte aussehen, als wenn kein Wässerchen sie trüben konnte, ganz einfach deswegen, weil sie nicht wollte, dass Silanus mitbekam, dass sie ihn ganz absichtlich so in erregung versetzte. Es sollte viel eher so aussehen, als sei das nur ein Versehen, etwas, dass ihr noch nicht mal bewußt war. Aber sie zweifelte schon jetzt, ob er ihr diese Maskerade abnahm. Wahrscheinlicher war, dass er schon begriffen hatte, welche Schlange sich da mit ihm im Wasser tummelte. Obwohl er, als einer der wenigen, auch andere Seiten an ihr gesehen hatte. Doch für die hatte sie gerade jetzt keine Verwendung.


    Irgendwie sah Silanus etwas gehetzt aus und er drehte sich nicht nur relativ langsam um, er schien irgendwie das Wasser zu prüfen. Narcissas Blick folgte seinem und ihr wurde schlagartig klar, warum ihm das Badewasser so wichtig erschien. Er war erregt! Sie lächelte kurz, schaute dann aber weg, damit er es nicht sah. Oder jedenfalls nicht allzu deutlich. Gewonnen, gewonnen! hallte es in ihrem Kopf, als sie seinen Blick zu ihrem Ausschnitt bemerkte. er saß halb vor ihr und sie streckte ihre Hände aus, um erstmal wieder bei seinen Schultern anzufangen. Dann ging sie aber weider tiefer und massierte seinen Brustkorb, so gut das eben ging mit dem Wasser. Sie beugte sich etwas vor und drückte damit ganz zufällig ihren Buser in eine bessere Position, dann sah sie zu ihm hinauf. Ihre blauen Augen strahlten als sie ihn mit einem sanften Lächeln fragte, ob es denn so auch angenehm wäre...

  • Sie lächelte ihn an. Vermutlich aus Freundlichkeit. Zumindest konnte Silanus es im Moment nicht anders deuten. Gesehen haben konnte sie nichts. Dazu war das Wasser zu trüb und seine Lenden zu tief im Wasser. Sein weißer Lendenschurz verhinderte wohl zusätzlich ein deutliches erkennen seiner Situation. Narcissa kam nun wieder auf ihn zu und begann ihn erneut zu berühren. Mit sanften und fast zärtlichen Bewegungen begann sie seinen Oberkörper zu massieren. Als es wieder nach unten ging hatte er für einen kurzen Moment Sorge, sie würde zu weit nach unten fassen und zu spüren bekommen, was er die ganze Zeit versuchte zu verheimlichen. Doch eine schnelle Bewegung weg von ihr, würde ihn nur noch mehr verraten.


    Daher vertraute er darauf, dass alles gut gehen würde. Im selben Moment beugte sich Narcissa plötzlich etwas nach vor und ließ damit tiefe Einblicke in ihren ohnehin schon mehr als aufreizenden Ausschnitt zu. Dummerweise sah sie aber auch noch oben und es war daher schwer zu entscheiden wo Silanus Blick nun hingehen sollte – in Ihre Augen, oder in ihren Ausschnitt. Er entschied sich für die Augen und musste sich damit abfinden, dass er nur anfänglich einen kurzen Blick ergattern konnte. Dieser reichte jedoch, um seiner Erregung noch mehr Aufschwung zu verleihen. Mit einem gequälten Lächeln antwortete er der jungen Frau, nach einem kurzen Räuspern um seine Stimme wieder zu bekommen, auf ihre Frage.


    "Ja, sehr angenehm."

  • Narcissa lächelte weiterhin, wenn sich nun auch das unschuldige daraus etwas verflüchtigte. Sie hatte genug erregte Männer gesehen um zu wissen, dass dieser hier vor ihr mit dem gleichen Problem kämpfte. Theoretisch gesehen hätte sie ihm nun ihre Sklavin angeboten, so hatte sie es jedenfalls damals auf dem Schiff gemacht. Obwohl "anbieten" nun wirklich nicht das richtige Wort für diesen Zwischenfall gewesen war. Doch bei Silanus war das etwas anderes, etwas ganz anderes. Und Phila war auch noch zu jung, Narcissa war kein Unmensch! Sie war nur ... nicht ausgelastet. Aber ihr waren die Hände ebenso gebunden, wäre sie nun schon mit ihm verheiratet gewesen, dann wäre die Situation eine andere. Aber so, nein, hier würde nichts geschehen. Und genau deswegen machte es ja soviel Spaß ihn zu triezen.


    "Freut mich." sagte sie knapp und massierte noch etwas weiter. Sie rutschte noch einmal etwas näher und strich über seinen flachen Bauch, an dem man sein Soldatenleben gut erkennen konnte. Das war schon was anderes als ein fetter, alter Händler. Narcissa dachte kurz daran ihn zu beißen, nur um zu sehen, was er dann tun würde. Aber sie traute sich nicht - wahrscheinlich würde er sie für geisteskrank halten. Erregend fanden eine solch grobe Vorgehensweise nicht die meisten Männer, sehr zum Leidwesen der jungen Iunia. "Und, würdest du mich auch massieren?"

  • Als er ihre Hand auf seinen Bauch spürte dachte er für einen kurzen Moment das wäre das Ende. Natürlich hatte er das Gefühl, dass sich zwischen den beiden gerade etwas entwickelte und auch eine gewisse Erotik in der Luft lag, aber er konnte Narcissa nicht wirklich einschätzen. Sie war jung und vermutlich recht unerfahren in solchen Dingen. Es wäre nicht gut gewesen sie zu überfordern und vielleicht hätte sie eine Berührung an der falschen Stelle etwas überfordert. Ihre Hand war jedenfalls nicht mehr weit davon entfernt, als Narcissa sie unerwartet an derselben Stelle ließ und ihn ansah. Was war jetzt? Hatte sie etwas bemerkt? Der kurze Schreckensmoment schien unbegründet zu sein, als sie ihn schließlich fragte, ob er sie ebenfalls massieren würde. Mit einem lächeln antwortete er und erwartete, dass sie ihre Hand nun wieder von seinem Bauch nahm.


    "Natürlich. Wenn du das möchtest sehr gern Narcissa."

  • Erfreut nickte sie und lächelte ihn an. Ihre eigene Erregung stieg wieder etwas an, während sie sich umdrehte und ihre langen, nassen Haare aus ihrem Nacken fischte um sie mit einer Haarnadel aus dem Weg zu räumen. Sie hasste es, wenn man grob mit ihrem Haar umging und es zwickte. Und da sie nicht wußte wie aufmerksam Silanus bei sowas war, steckte sie es lieber schnell hoch, dann war es nicht im Weg. Die Aussicht nun von ihm massiert zu werden war fantastisch und sie fragte sich grinsend, ob er sich hinter sie setzen würde. Wenn ihre Vermutung richtig war, dann würde er sie wahrscheinlich aus einem Sicherheitsabstand heraus massieren. Da sie ihm den Rücken zugedreht hatte, konnte er das schelmische Grinsen in ihrem Gesicht nicht sehen. So ein Abstand, wie sie boshaft dachte, war sowieso schnell überwunden.

  • Sie nahm ihre Hand von seinem Bauch und wandte sich von ihm ab. Sie meinte es also ernst und wollte von Silanus massiert werden. Er hatte bestimmt kein Problem damit und freute sich darauf, die zarte Haut der jungen Frau berühren zu dürfen. Er trat näher an sie heran und ließ sanft seine Hände auf ihre Schulter gleiten. Eine kurze zärtliche Berührung. Ein sanftes streichen über ihre Haut. Dann ließ er seine Handflächen ins Wasser gleiten und benetzte Narcissas Schultern damit. Selbstverständlich hielt er abstand. Immer noch war deutlich zu erkennen, dass ihm das alles mehr als erregte und er hoffte natürlich, das Narcissa nicht auf die Idee kam einen Schritt zurück zu gehen. Denn dann würden sich ihre Körper anstellen berühren, die er vermeiden wollte. Mit kreisenden Bewegungen massierte er zart ihren Hals und ihren Nacken.

  • Wohlig schloß Narcissa die Augen, es war ja soo anders von einem Mann massiert zu werden als von Slavinnenhänden! Sie genoß es und seufzte kurz, als das Wasser über ihre Schultern tropfte und langsam über ihre Haut lief. Seine rauhen, großen Hände waren erstaunlich sanft. So wie am Nachmittag, wo sie in seinen starken Armen gelegen hatte und sich darüber wunderte, wie sanft er mit ihnen war. Wegen ihr hätte er durchaus härter massieren können und etwas fester zupacken dürfen, sie war nicht aus Keramik und zerbrach. Aber so war es viel erregender, viel knisternder. Hinter ihren geschlossenen Augenlidern tauchten erotische Bilder auf, die wieder verschwanden um in anderen Konstellationen erneut zu erscheinen - und Silanus war erstaunlich oft ein Teil davon. Sie musste arg an sich halten um ihn nicht hier und jetzt zu vernaschen, diese Anziehung hatte sie bisher noch nicht gekannt. Es hatte eigentlich immer gereicht, wenn sie zusah und sich dann mit sich selbst beschäftigte, nun allerdings war Venus im Spiel. War das ein Zeichen, dass sie Silanus doch heiraten sollte? Narcissa öffnete die Augen und blickte über ihre Schulter zu ihm, beobachtete ihn kurz und schenkte ihm ein Lächeln. Sie bräuchte sich jetzt nur nach hinten lehnen, dann ... sie grinste kurz und blickte wieder geradeaus. Der Gedanke er können zudringlich werden, sollte sie ihn noch weiter reizen, kam ihr nicht. Dazu war er zu lieb. Schade.

  • Alles hatte sein Grenzen und Silanus merkte, dass er gerade an einer dieser Grenzen angekommen war. Narcissas Reaktionen auf seine Massage, die kleinen Seufzer die sie manchmal ausstieß, die zarte Haut die er unter seinen Handflächen spürte und das Lächeln, dass sie ihm schließlich schenkte, waren einfach zu viel des Guten. Wäre er sich sicher gewesen, dass sie ein ebensolches Verlangen nach ihm verspürte, wie er in diesem Moment nach ihr, hätte er sich nicht mehr zurückgehalten, doch seine Auffassung von ehrvollem Verhalten und Zurückhaltung, ließen es nicht zu, sich bei der jungen Frau aufzudrängen, die ihm schon viel zu oft das Gefühl vermittelt hatte, dass sie ihn nicht wollte. Um schlimmeres zu verhindern ließ er seine Hände wieder sinken und trat einen Schritt zurück.


    "Ich hoffe es war angenehm."

  • Ja, auch Narcissa spürte diese Grenze, als er sich von ihr zurückzog und sie schob schmollend eine Schnute. Die Massage hatte ihr gut getan und sehr gefallen, er hätte gerne noch weiter machen können. Allerdings sagte ihr sein Aufgeben auch, dass sie ihn bis zum Äußersten gereizt hatte und er warhscheinlich mit sich kämpfte. Sie drehte sich betont langsam zu ihm um und lächelte ihn freudestrahlend an. ""Ja, danke. Das war sehr nett von dir." hauchte sie ihm zu und machte es sich wieder in dem warmen Wasser bequem. Sie lehnte sich zurück und schloß ihre Augen halb, mit einem seligen Lächeln auf den Lippen. Nach außen hin die Ruhe weg, arbeitete ihr Kopf auf Hochtouren und sie überlegte fieberhaft, wie sie ihn auf die Palme bringen konnte, mit irgendwas musste sie ihn einfach noch ärgern. Sie fühlte sich fast ausgelassen und dachte daran, eine Wasserschlacht anzuzetteln. Aber das war ihr zu kindisch und es war auch gar nicht erotisch genug. "Setz dich doch einfach." sagte sie amüsiert, als sie realisierte, dass er immer noch halb knieend von ihr weg war. Dann öffnete sie die Augen und sah ihn direkt an. "Und was treiben wir jetzt?" Das Gesicht der Schwarzhaarigen wirkte unschuldig, aber in ihren Augen sah man das fiese Grinsen, dass eigentlich auf ihre Lippen gehört hätte. Ihre Wortwahl war durchaus beabsichtigt. So schnell gab sie nun mal nicht auf.

  • Das würde Silanus ihr gleich zeigen. Es ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Spielte Narcissa mit ihm oder meinte sie es nun ernst. Hätte er sie erst jetzt kennen gelernt, hätte er geglaubt sie begann ihn nett oder vielleicht sogar anziehend zu finden. Doch die ständigen Probleme und Streitereien die er bisher zu Genüge miterleben musste, ließen ihm bisher eher vom Gegenteil ausgehen. Doch nun wollte er Gewissheit. Mehr als ihren Unmut konnte er sich nicht zuziehen und den hatte er bisher ohnehin die meiste Zeit zu spüren bekommen. Er sah sie an, beobachtete sie, eine weile und kam dann lächelnd auf sie zu. Statt ihrer Einladung zu folgen und sich hin zu setzen, hielt er langsam aber stetig Kurs auf die junge Frau, bis er schließlich direkt vor ihr zu stehen kam. Jedoch nur einen kurzen Augenblick. Mit einem neckischen grinsen im Gesicht setzte er seinen Weg fort und bewegte seinen Körper fast über den der jungen Frau, bis ihre Gesichter nur noch Millimeter von einander entfernt waren. Es war in diesem Augenblick vollkommen egal was Narcissa unter der Wasseroberfläche spüren konnte oder nicht und es war im gleichsam egal das die Sklavin immer noch direkt neben dem Wasserbecken saß und vermutlich alles aufmerksam beobachtete. In diesem Augenblick waren die beiden alleine. Langsam beugte er sich nach vorne und gab Narcissa einen sanften und äußerst zärtlichen Kuss.

  • Während sie ihn beobachtete, schien er nachzudenken und sah sie an, aber auch wieder nicht. Sie wußte mit seinem Blick nicht viel anzufangen und lächelte ihm stattdessen einfach nur zu, bis er sich in Bewegung setzte. Zuerst dachte sie noch er würde sich nun ebenfalls in das Wasser legen, doch er kam immer und immer näher. Ihr Nacken lag noch auf dem Beckenrand und sie hob ihn ein Stück an, weil sie verwundert beobachtete, wie er noch näher kam. Beim Barte Bacchus, was hatte er nur vor!? Sie schob ihren kopf in den Nacken und reckte sich ihm unbemerkt entgegen, um sein Lächeln zu sehen und dann war er auch schon über ihr. Das Wasser floß um sie herum und sie konnte seinen Körper spüren, das was sie als Bein einschätzte, so wie er nun vor ihr stand. Selbst durch das warme Wasser kam ihr seine Haut ungewöhnlich warm vor und dann realisierte sie erst, was sich dort dezent an ihren Oberschenkel drückte. Augenblicklich beschleunigte sich ihr Herzschlag und das süffisante Lächeln wich aus ihrem Gesicht. Ihre Hände suchten Halt am Beckenrand und sie wollte, einem Reflex folgend, wegrutschen, als er sie küsste. Das war, trotz der vielen Möglichkeiten die sie dazu gehabt hätte, ihr erster Kuss mit einem Mann und sie spürte ein immer forderndes Ziehen in der Leistengegend. Er küsste sie unendlich sanft, so als wäre sie ein rohes Ei und alle Diskrepanzen waren vergessen. Ihr blieb fast die Luft weg, weil sich ihr Brustkorb panisch auf- und absenkte und sie schloß die Augen. Gefangen in der Berührung blieb keine Zeit zu überlegen ob es ihr gefiel oder nicht, ihr Körper reagierte bereits darauf.

  • Er hatte mit seiner Vermutung also Richtig gelegen. Zumindest ließen ihre Reaktionen ihn zu diesem Schluss kommen. Sie wehrte sich nicht, sie schrie ihm nicht an und sie vermittelte nicht gerade den Eindruck, als sei es ihr unangenehm. Er hatte also tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen und war zugleich glücklich und erleichtert. Zum ersten Mal wurde ihm so richtig bewusst, wie sehr er sich zu Narcissa hingezogen fühlte und welcher weiche Kern hinter dieser oft schroffen und groben Schale stecken musste. Seine Hand griff nach dem Hinterkopf der jungen Frau und strich sanft durch ihr Haar, während sein Kuss eine klein wenig fordernder wurde.

  • Langsam beugte sie sich ihm entgegen, abgestützt durch ihre Hände am beckenrand, als er begann ihr durchs Haar zu fahren. Auch wenn er sie nicht wirklich zu ihm ranzog, folgte sie der sanften, beinahe zögerlichen, Aufforderung seiner Finger und schmiegte sich in seine Richtung. Er drückte sich ihr etwas entgegen und küsste sie fordernder, was sie mit einem leisen Schnauber quittierte und dann öffnete sie zaghaft ihre Lippen. Obwohl schon einige Male beobachtet, war es etwas völlig anderes selbst geküsst zu werden und Narcissa fühlte sich als würde ihr Blut kochen. Ihr war warm, richtig heiß und sie fasste kaum noch einen klaren Gedanken, während sie ihre Zunge langsam vorschob und damit seine Lippen umspielte. In ihrer Brust schlug ihr Herz laut und wild und sie nahm ihre Hände um sich an seinen Schultern festzuhalten. Darauf bedacht, ihm mit ihren Fignernägeln nicht weh zu tun, griff sie vorsichtig zu und lies neben der aufkeimenden Lust der entstehenden Zuneigung ebenso Platz.


    Schon am Nachmittag hatte sie gemerkt wie sanft er sein konnte, wie zart trotz der muskulösen Arme, aber das hier war etwas ganz anderes. Oh, wären sie doch nur schon verheiratet!

  • Narcissas Reaktion ermutigte Silanus nur noch mehr. Sie empfand also ebenso, wie er für sie und mit ziemlicher Sicherheit genoss sie diese zärtlichen Berührungen und Liebkosungen ebenfalls. Er hielt einen Moment inne und sah ihr verliebt in die Augen. Sie glänzten und strahlten ihn an, was er auch als deutliches Zeichen ihrer Zuneigung einordnete. Vielleicht würden nun auch endlich diese Stimmungsschwankungen und die ständigen Streitereien ein Ende nehmen. Er hoffte es innständig.


    Langsam ließ sich der Iunier mit seinen Füßen zu Boden gleiten, so dass er direkt vor Narcissa festen Halt bekam. Dann griffen seine Hände nach ihren Hüften und zogen sie sanft von der Bank zurück in das warme und trübe Wasser. Ihr blieb dabei nichts anderes über, als ihre Beine zu spreizen und seinem zärtlichen Drängen nachzugeben, bis sie schließlich auf seinen Oberschenkeln saß. Sofort nach diesen Positionswechsel ergriff erneut eine der beiden Hände Narcissas Hinterkopf und führten ihren Kopf den seinen entgegen, bis ihrer Lippen erneut zu einem leidenschaftlichen Kuss verschmolzen. Die zweite Hand blieb vorerst auf Narcissas Hüfte zurück, unter anderem um ihr besseren Halt zu bieten.

  • Seine Liebkosungen endeten plötzlich und Narcissa öffnete verwundert die Augen, nur um seinen verliebten Blick wahrzunehmen und wie er sich langsam tiefer ins Wasser hinabgleiten ließ. Ihre Hände lagen noch immer auf seinen Schultern und sie konnte ein kleines Zittern nicht unterdrücken. Nichts um sie herum schien mehr wichtig, Phila war vergessen, vergessen war das kalte und ungeliebte Germania da draußen, vergessen war sogar Zenon, den sie sonst in jeder Minute zu vermissen schien. Seine Hände, in dem trüben Wasser kaum zu sehen, waren plötzlich an ihrer Hüfte und sie hielt die Luft an, während er sanft an ihr zog. Beinahe automatisch rutschte sie ihm entgegen und blickte ihm - wahrscheinlich zum allerersten Mal - schüchtern in die Augen. Was hatte er vor!? Sie rückte ein Stück von ihm weg, wollte eigentlich schon ganz davon und aufstehen, doch seine Hände hatten andere Pläne für sie. Eine hielt sie fest an ihrer Hüfte und sie spürte jeden einzelnen seiner Finger auf ihrer durch das bisschen Stoff geschützten Haut. Die andere Hand allerdings dirigierte ihren Kopf und er küsste sie erneut, die Leidenschaft hatte ihn anscheinend übermannt. Sie dankte den Göttern, dass er nicht komplett unbekleidet war und versuchte die aufkeimende Panik nieder zukämpfen.


    So sehr ihr dies hier gefiel und so sehr wie sie sein forsches Auftreten begrüßte, sie war unverheiratet. Begriff er denn nicht, was er da tat? Ihr Becken war ihm schon gefährlich nahe und sie wußte nicht wie lange sie sich noch zurückhalten konnte, bevor sie ihn mit Haut und Haar verschlingen würde. Oh, wenn sie doch nur geheiratet hätten! Sowas könnte er doch jeden Tag haben, aber noch nicht jetzt. Nicht jetzt. Nicht. Jetzt. Ihre Gedanken rotierten und während ihre Zunge sich leidenschaftlich ihren Weg bahnte suchte sie noch nach einem Ausweg. In diesem winzigen, perfekten Augenblick liebte sie ihn abgöttisch udn es tat ihr sehr leid, dass sie nicht beenden konnte, was sie angefangen hatte. Es tat ihr leid für sich selbst und für ihn. Sie hatte ihn gereizt. Mit dem Feuer gespielt. Und nun würde sie sich die Finger verbrennen.


    Obwohl, vielleicht gab es eine Möglichkeit, ihr kam eine Idee. Doch bevor sie die umsetzen konnte, wollte sie den Moment noch genießen. Nur eine klitzekleine Weile noch wollte sie seine Lippen schmecken. Nicht mehr sanft, sondern fordernd küsste sie ihn nun, hielt sich mit einer Hand an seinem Nacken fest und ließ die andere wieder auf seinen Brustkorb gleiten. Ihre Finger glitten durch seine kurzen Haare, krallten sich fest und sie zog seinen Kopf ein Stück von sich weg um ihm in die Augen zu blicken. Der Gedanke, dass diese relativ grobe Behandlung ihm vielleicht nicht gefallen könnte, kam ihr nicht, denn sie drückte ihn schon wieder in ihre Richtung. Als seine Lippen ihren Hals berührten spürte sie eine Gänsehaut, die sich von ihrem Nacken aus bis zu den Unterarmen ausbreitete. Nicht jetzt. Nicht. Jetzt. Nur. Ein. Bisschen. Nicht jetzt. Nicht. Jetzt.

  • Nun war er sich endgültig sicher, dass Narcissa ebenso von der Leidenschaft gepackt worden war, wie er selbst. Überglücklich erwiderte er die Küsse der hübschen jungen Frau und spürte die Berührungen, die nun endlich auch von ihr ausgingen. Als sie selbst begann sich an ihn fest zu halten und ihn an seinem Nacken zu sich zu ziehen, hatte Silanus wieder beide Hände frei und wollte diese Gelegenheit auch keinesfalls ungenutzt lassen. Er ließ sie gefühlvoll über ihre zarten Beine gleiten, hinauf zu ihren Oberschenkel und schließlich zu diesem hauchdünnen Stück Stoff, dass ihren Körper teilweise bedeckte. Bei dieser Grenze angelangt machten seine Hände jedoch nicht den geringsten Anschein stoppen zu wollen.


    Seine Finger glitten zum Teil unter und zum Teil über den Stoff und begannen langsam ihn weiter nach oben zu schieben. Silanus kräftige Arme glitten dabei kurz unter Narcissa und hoben sie ein wenig an, bis die Hände schließlich ihre nackten und zarten Pobacken erreicht hatten. Leidenschaftlich gruben sich seine Finger in die Haut der jungen Frau. Auch sie wurde währenddessen deutlich fordernder und krallte sich an seinen Haaren fest. Sie wollte es ebenso wie er. In diesem Moment konnte es gar nicht anders sein, dass sie anders darüber dachte.


    Nach einigen leidenschaftlichen Küssen die noch folgten ließ der Iunier schließlich von seiner zukünftigen Verlobten ab und ließ sie vorsichtig zurück zur im Wasser gelegenenen Sitzgelegenheit gleiten, von der er sie zuvor zu sich gezogen hatte. Sein sanfter Blick ruhte auf Narcissas Gesicht. Er ließ ihn über ihren Mund hinauf zu ihren Augen gleiten. Langsam griff er nach seinen Lendenschurz und zog ihn von seinem Körper.

  • Aus dem Spiel war bereits bitterer Ernst geworden und Narcissa genoß es, obwohl sie sich nicht völlig hingeben konnte. Da war diese störende, kleine Stimme in ihrem Kopf, etwas, dass man Gewissen nannte und es ärgerte und ermahnte sie und sie bekam es einfach nicht dazu still zu sein. Das Herz raste, die Gedanken ebenso und sie passte den Moment ab, als er von ihr abließ. er schaute so lieb, so verliebt, so sanft. Während sie mit großen Augen zusah, wie er den Lendenschurz ablegte, begriff sie, was er nun vorhatte und das diese wenigen Sekunden der letzte, wirkliche Augenblick war die Vernunft zu behalten. Behände, beinahe wie auf der Flucht, erhob sie sich und ihr nasses Kleid fiel an seinen Platz zurück. Ein Wunder, dass sie der Stoff noch nicht gelöst hatte, wo sie ihn doch nur festgeknotet hatte. Wie durch Gedankenübertragung stand Phila neben ihr, ihre Herrin völlig verwirrt anguckend und mit einer Art Handtuch bewaffnet, in dass sich Narcissa augenblicklich einwickelte. Sie stand nun und blickte auf Silanus hinab, der noch nicht richtig begriffen hatte was vor sich ging. Ihr Atem kam stoßweise und sie begann zu frösteln, sie wäre viel lieber in dem warmen Wasser und hätte es beendet. Aber das ging nicht. Es ging einfach nicht. Nicht jetzt. Nicht hier. Wann würden sie heiraten?


    Ihr Gesicht wechselte von mitleidig zu hart, denn sie wußte genau, dass ihm nicht Gefallen würde, was sie zu sagen hatte.


    "Ich kann nicht, Lucius. Für dich werde ich meine Jungfräulichkeit jetzt nicht aufgeben." Ihre Stimme war eine Mischung aus harscher Ablehnung und bedauernder Erregtheit, denn genau diese Gefühle herrschten in ihr vor. Sie wollte sich mit ihm vereinigen, aber sie wollte sich auch nicht selbst die Schande aufladen, nicht jungfräulich in die Ehe zu gehen. Sie liebte ihn und sie hasste ihn, dass er ihr das antat. Warum nur war er auf ihr Spiel eingegangen!? Und warum nur hatte sie ihn immer und immer weiter reizen müssen!? Ob er ihr sehr böse war? Sie konnte seine Erregung zwar nicht sehen, aber sie meinte sie immer noch spüren zu können. Missmutig und mit ihrem Ärger ins Gesicht geschrieben blickte sie sich im Bad um und ihr Blick blieb dann an Phila hängen. Diese guckte erst verwirrt, dann erschrocken und dann senkte sie den Blick. Narcissa brauchte kein Wort zu sagen, die farbige Sklavin verstand auch so, ihre Herrin würde zwar nicht davon ausgehen, dass sie ihm ihren Körper zur Verfügung stellte, doch sollte sie auf jeden Fall seinen Druck mindern.


    Etwas, dass sich Narcissa nicht mehr zutraute, weil sie ganz genau wußte, sie würde sich nicht mehr zurückhalten können. Aber das bedeutete ja nicht, dass er nicht wenigstens etwas von seinem Spaß kriegen sollte. Phila setzte sich wieder an den Beckenrand, ließ ihre Füße in das warme Wasser gleiten und dann den Rest ihres Körper hinterher. Die Mühe, ihre Tunika auszuziehen, machte sie sich erst jetzt und lächelte schüchtern den Herren an. Langsam ging sie noch einen Schritt auf ihn zu und streckte ihre kleinen, zarten Händen nach seinem herausragendsten Merkmal aus.

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