Die Massage war wirklich angenehm und Silanus schloss entspannt die Augen. Auch wenn Narcissa die nötige Kraft fehlte, um tatsächlich etwas bei den verspannten Muskeln des Iuniers etwas zu bewirken, so waren die Berührungen doch äußerst angenehm. Sie machte das wirklich gut und Silanus beschäftigte sich mit der Frage, ob er der erste Mann war, den sie derart verwöhnte. Natürlich hätte er nie direkt gefragt – das gebot ihm der Anstand – doch interessant wäre eine Antwort allemal gewesen.
Plötzlich wurde er wieder aus seinen Gedanken gerissen. Narcissas Hände glitten mit ihren kreisenden Bewegungen immer weiter nach unten. Zuerst dachte er an nichts böses, doch als sie schließlich sogar ein Stück näher heran rückte, wurde ihm mit einem Mal anders zu mute. Er konnte nun deutlich ihren Oberkörper spüren, der sich zart an seinen Rücken presste. Ihre beiden Körper trennte nun nur noch ein ziemlich nasses und äußerst dünnes Stück Stoff, dass in diesem Moment fast nicht zu spüren war. Ihre Hände wanderten zielstrebig nach unten. Das alles zusammen und die Gedanken, die in diesem Moment vor Silanus geistigen Auge aufflackerten zeigten sofort auch eine körperliche Reaktion, die Narcissa zu seinem Glück aus ihrer jetzigen Position nicht sehen konnte. Er hoffte daher, das sie einige Zeit hinter noch so hinter ihm sitzen blieb, bis die hitzige Wallung wieder vergangen war, die derzeit seine Lenden durchzog. Und er hoffte das sie nicht auf die Idee kam ihre Hände weiter vor wandern zu lassen oder ihn gar von hinten zu umarmen. Denn sollte die Umarmung zu tief ausfallen, dann konnte es durchaus passieren, das sie spüren konnte, was sich dort vorne unter der Wasseroberfläche abspielte. Sie sagte nicht und auch er dachte nicht im Traum daran in diesem Moment etwas zu sagen. Stattdessen sah er unauffällig zu Narcissas Sklavin. Ob sie vielleicht irgendetwas mitbekam? Nicht das es ihm vor einer Sklavin besonders unangenehm sein musste, doch sollte es Narcissa nicht selbst merken, so konnte immer noch die Gefahr bestehen, dass ihr ihre Sklavin erzählte, wie gut dem Herrn die Massage gefallen hatte.
Und Narcissa? Er wurde aus der wunderschönen jungen Frau einfach nicht schlau. Einmal wollte sie von ihm weg und gab ihm zu verstehen, dass sie absolut nicht für ihn empfand und dann waren wiederum solche Momente wie dieser, bei dem man glauben könnte, das sie ihn verführen wollte. Silanus war hin und her gerissen mit seinen Gedanken. Besser war es abzuwarten und zu sehen, was sie als nächstes tun würde.