[Mansio] Zur guten Nacht - Rediviva Helena

  • Endlich hatte sie ein größeres Zwischenziel nach der langen Reise nach Hispania erreicht. Es war ein Geheimtipp von Callistus gewesen. Sie wäre auch mit dem guten Mann mitgegangen, doch er warnte vor, die Wohnung sei so schon sehr gut gefüllt. Darum hatte sie sich für zwei Tage in Ruhe entschieden und sich hierher führen lassen. Die Mansio barg nur wenige Zimmer und war nicht sehr bekannt. Und doch war sie sauber. Geführt wurde die Unterkunft von einem älteren Ehepaar, die ebenfalls in diesem Haus wohnten.


    Helena war froh, dass sie hierher gefunden hatte. Es war nicht leicht, eine seriöse Unterkunft zu finden, wenn man nur für wenige Tage zu Nächtigen gedachte. Meistens war es sehr dreckig und direkt über einen Schankesraum wollte sie auch nicht unbedingt schlafen. Denn der Zweck der Nächtigung, nämlich der Schlaf, würde bei dem Lärm mit Sicherheit zu kurz kommen. Sie legte ihren Beutel auf das Bett in dem ihr zugewiesenen Zimmer. Es war eine breite Schlafstatt, die zudem auch noch äußerst gemütlich aussah. Sie setzte sich darauf und musste gleich feststellen, dass ihre Vermutung genau zutraf.


    Sacht ließ sie sich nach hinten gleiten. Auch die letzte Nacht hatte sie zwar in einem Bett zubringen können, aber es war eben eine jener weniger erholsamen Nächte gewesen, die in einer Taberna normal sind. Wohlig räkelte sie sich und erhob sich nur widerstrebend, um sich wieder umzuziehen. Draußen war es noch nicht dunkel, aber jetzt wollte sie nur noch die Augen zumachen und Kräfte für den Rest der Reise sammeln. Nachdem sie sich umzog, rollte sie sich gleich wieder unter der Decke zusammen und schlief nach nur kurzer Zeit ein.

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  • Nachdem Tiberius seine Sklaven ausgesandt hatte eine gute Unterkunft ausfindig zu machen hatten diese auch schnell ein ordentliches Gasthaus gefunden, und so quartierten sie sich dort ein.


    Es war bereits zu fortgeschrittener Stunde, und so begab Tiberius sich zunächst einmal zu Bett, nich tjedoch bevor er seinen SKlaven Anweisung gegeben hatte seine wichtigesten Utensilien auf sein Zimmer zu bringen, denn er wollte am nächsten Tag seine besten Kleider zur Verfügung haben. Die engagierten Leibwächter hatten bei dem Wagen und dem sontigen Gepäck zu nächtigen, und wehe es fehlte auch nur ein klitzekleines Stückchen...

  • Am nächsten Tag kleidete Tiberius sich in seine beste Toga und machte sich auf den Weg zum Palast des Statthalters. Ein wenig schockiert war er von den herrschenden klimatischen Bedingungen, das würde wohl doch eine größere Umstellung werden als ursprünglich angenommen.

  • Der Bote des Magister kam zur Mansio wo sich der Caecilier einquartiert hatte. Er fragte den Betreiber wo er ihn denn finden konnte. Dieser schickte ihn zum richtgen Zimmer.


    Der Bote schlenderte dort hin und klopfte an die Türe.

  • Tiberius war gerade damit beschäftigt ein Schreiben an seinen Verwandten aufzusetzen, da klopfte es an die Tür seiner Stube. Er legte den Griffel hin, rollte den Brief zusammen und erhob sich um zur Tür zu gehen.


    Diese öffnete er sogleich und spähte nach draußen.


    "Was gibt es?"

  • "Der bin ich in der Tat. Sei bedankt, und richte auch dem Magister Officiorum meinen Dank für seine Benachrichtigung aus." antwortete Tiberius. So würde er nun also das nächste mal nicht umsonst zum Statthalterpalast marschieren.

  • Tiberius kam beschwingten Fußes zur Mansio und hatte für sein Gefolge die frohe Botschaft dass sie nun allesamt in eine neue Casa ziehen konnten. Er wies seine Sklaven an, das Gepäck unverzüglich zur neuen Casa Caecilia zu verfrachten und dort alles einzuräumen, und so machten sich die Arbeiter frisch ans Werk. Auch sie waren nicht unglücklich darüber nun endlich in ein neues Heim umzuziehen, auch wenn ihre Unterkünfte bei weitem nicht so luxuriös sein würden wie die des Hausherrn; Besser als die Sklagvenunterkünfte der Mansio jedoch konnte es nur werden.


    Tiberius bezahlte den Herbergsbesitzer aus, verabschiedete sich von diesem und trollte sich.

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