Cubiculum | Appius Terentius Cyprianus & Valeria Amatia

  • Mit vielem hatte sie gerechnet, aber nicht mit dieser unnützen Frage zu diesem besonderen Zeitpunkt. In den letzten Tagen schwirrten ihre Gedanken nicht nur um die Organisation der ganzen Feier, sondern oft, viel zu oft für ihren Geschmack, denn die Vorfreude wurde so umso größer, um die Hochzeitsnacht, die nun endlich vor ihnen lag.
    Ein knappes "Gut" mußte also als Antwort auf seine Frage reichen.
    Sie nahm vorsichtig die Nadeln, mit denen der Schleier in ihrem Haar befestigt war, heraus, es wäre doch zu schade gewesen, wenn damit etwas passiert wäre. Sie zog ihre Schuhe aus, stellte sich vor Appius hin und begann langsam mit ihren Fingerspitzen seinen Arm hochzustreicheln, in der Hoffnung seine Gedanken würden langsam in dieselbe Richtung wandern wie die ihren.

  • Anscheinend hatte seine Frau keine Nervosität und umging die Frage einfach. Nungut mußte er sich halt so in das Abenteuer stürzen. Das streicheln verfehlte seine Wirkung in einem gewissen Maße durchaus nicht und so küsste er sie erstmal sanft um dann ihr ganzes Gesicht und dann den Hals mit Küssen zu bedecken.


    Was gab es besseres als einen kleinen Überraschungsangriff :D ;)




    Edit: Letzten Satz eingefügt

  • So gefiel er ihr schon besser.
    Mit geschlossenen Augen genoß sie jeden seiner Küsse, jede Berührung, die durch den leichten Stoff sich anfühlte, als wäre nichts zwischen ihrer Haut und seinen Fingerspitzen.
    Ein heißer Schauer huschte plötzlich durch ihren ganzen Körper und Erinnerungen an eine frühere Begegnung mit dem anderen Geschlecht schossen ihr durch den Kopf. Sie holte tief Luft, blickte in sein süßes Gesicht und find sich langsam wieder. Seine Küsse erwidernd, glitt sie langsam ins Bett.

  • Zitat

    Original von Valeria Amatia
    So gefiel er ihr schon besser.
    Mit geschlossenen Augen genoß sie jeden seiner Küsse, jede Berührung, die durch den leichten Stoff sich anfühlte, als wäre nichts zwischen ihrer Haut und seinen Fingerspitzen.
    Ein heißer Schauer huschte plötzlich durch ihren ganzen Körper und Erinnerungen an eine frühere Begegnung mit dem anderen Geschlecht schossen ihr durch den Kopf. Sie holte tief Luft, blickte in sein süßes Gesicht und find sich langsam wieder. Seine Küsse erwidernd, glitt sie langsam ins Bett.


    Appius mit mit ihr aufs Bett und endledigte sich nun selber seiner Kleidung.
    Auch ihre Kleidung, so dünn sie auch sein mochte fiel durch Appius Hand langsam von ihr ab. Nun küsste er sie schon fordernder und seine Hand ging auf Erkundungstour. Erste Statrion waren ihre Brüste die er sanft streichelte.


    [SIZE=7]hoffe das ist noch jugendfrei genug^^[/SIZE]

  • Die anfängliche leichte Nervosität war inzwischen schon längst anderen Gefühlen gewichen und nicht einmal die Stimmen der letzten Gäste im Haus lenkte sie von ihrem frischen Ehemann ab.
    Ebenso wie er sie mit Streicheleinheiten und Küssen verwöhnte, versuchte sie ihm Freuden zu machen und hatte das Gefühl, das auch gar nicht schlecht zu machen. So schmusten und rollten sich die beiden genüßlich von einer Ecke des Bettes zur anderen.

  • Das Rumgerolle auf dem Bett :D wurde immer wilder und langsam kamen beide zum Schluss und Höhepunkt der Hochzeitsnacht. Noch einmal küssten und liebkosten sich die beiden Eheleute und dann kam Appius zum Sch(l)uss und legte sich glücklich und zufrieden neben seine Ehefrau, die er nun nochmal innig küsste. Er bekam halt nicht genug :D.

  • Und er fand sie auch hier.
    Sie war gerade dabei, die Betten aufzuschütteln, doch als er eintrag, ließ sie alles wieder fallen. Mit einem traurigem Lächeln ging sie auf ihn zu und umarmte ihn, drückte sich an ihn, als mochte sie ihn gar nie wieder aus ihren Armen lassen.

  • Zitat

    Original von Valeria Amatia
    Und er fand sie auch hier.
    Sie war gerade dabei, die Betten aufzuschütteln, doch als er eintrag, ließ sie alles wieder fallen. Mit einem traurigem Lächeln ging sie auf ihn zu und umarmte ihn, drückte sich an ihn, als mochte sie ihn gar nie wieder aus ihren Armen lassen.


    Er bleib in der Umarmung und küsste ihr auf die Stirn:" Pass auf dich auf hörst du, das einzig gute an der ganzen Sache ist, daß dein Bruder mich nun vielleicht etwas mehr schätzt oder hofft ich komme um." Er lächelte, ein eher freudloses Lächeln:" Ich habe jedenfalls vorgesorgt. Sollte ich Fallen, wirst du ein gutes Leben auch ohne ständig zu deinen Brüdern rennen zu müssen. Du kannst dann auch hier in der Casa bleiben natürlich, immerhin bist du meine Frau."
    Er wußte irgendwie nicht so richtig was er sagen sollte:" Jedenfalls werde ich zurückkommen, mit einem Haufen Lametta um den Hals und du wirst gar nicht glauben wie schnell die Zeit vorbeigegange ist und danach werde ich auf einen hochdotierten Posten versetzt und in die Breite gehen, sodass du mich gar nicht mehr wiedererkennst :D." Er verstummte wieder und blieb es auch erstmal, hielt sie nur fest.

  • Noch immer ließ sie ihre Arme nicht locker.
    "Und das soll mich jetzt trösten?", fragte sie mit einem Versuch eines Lächelns.
    "Naja, gegen das Lametta und hohen Posten hätt ich sicher nichts.
    Inzwischen werd ich mich also bemühen müssen, auch ohne dich mich in deine Familie einzuleben."
    Was für Sorgen plagten sie nur gerade, dabei war ihr Frischangetrauter kurz davor in den Krieg zu ziehen.
    Sie schmiegte sich mit ihrem Kopf an seine Brust.
    "Du paßt auf dich auf! Held sein ist ja vielleicht schön, aber noch schöner wenn ich dich wiederseh."

  • Nun mußte er doch ein wenig Grinsen:" Ich werde versuchen kein Held zu sein, aber wenn sich die Gelegenheit bietet weiß ich nicht, ob ich wiederstehen kann. Allerdings bin ich nun Stabsoffizier und werde kaum alleine ne Mauer erklimmen. Auch werde ich ne Schar von Legionären um mich versammeln, daß mich auch ja kein Pfeil trifft und dies alles nur damit du ruhig schlafen kannst.
    Was meine Familie angeht. Es sind nette Leute und du wirst es schon cshaffen dich hier einzuleben. Denk immer daran du bist die Herrin des Hauses. Wenn es ganz schlimm sein sollte, kannst du ja immer noch zu deinen Brüdern ausweichen :)."

  • Er schaffte es tatsächlich, sie ein wenig zu beruhigen.
    Als Herrin des Hauses fühlte sie sicher zwar überhaupt nicht, aber das sollte die kleinste Sorge sein.


    So hängte sie noch eine Weile an ihm, ohne etwas zu sagen, einfach nur um noch jeden gemeinsamen Moment auszukosten.

  • Zitat

    Original von Valeria Amatia
    Er schaffte es tatsächlich, sie ein wenig zu beruhigen.
    Als Herrin des Hauses fühlte sie sicher zwar überhaupt nicht, aber das sollte die kleinste Sorge sein.


    So hängte sie noch eine Weile an ihm, ohne etwas zu sagen, einfach nur um noch jeden gemeinsamen Moment auszukosten.


    Am nächsten Morgen dann, nach der Nacht wo sie sich beide nochmal Geliebt hatten, verabschiedete er sich dann endgültig von Amatia und ritt gen Mantua. Zu dem Zeitpunkt wußte er nicht, daß er seine Frau doch nochmal wiedersehen würde, bevor er in den Krieg zog.

  • Mit einem Brief ihres früheren Patrons in der Hand lag Amatia auf ihrem Bett und dachte nach.
    Der Schlag mit Vic und der Casa Valeria hatte sie unglaublich getroffen, einige Tage war sie kaum ansprechbar, geschweige denn arbeitsfähig. Fühlte sich so einsam wie noch nie davor. Wie lange war der Abschied von ihrem Gatten nun her? Einige Wochen, sie hatte sich aber geweigert, sie genau zu zählen. Statt aber zu versuchen sich in die Casa Terentia und die Familie einzuleben, hatte sie sich leider zurückgezogen.
    Aber das sollte ein Ende haben. Sie nahm sich vor, in Zukunft wieder mehr zu leben, sich zu bemühen ihrer neuen Familie nahezukommen und nicht weiter zu verkriechen.
    Für den Beginn sollte ein Antwortschreiben an ihren Patron reichen, und daran machte sie sich auch gleich.

  • Bei jedem Schreiben, das in die Casa Terentia gelangte, hoffte Amatia darauf, es komme von ihrem geliebten Ehemann. Heute hatte sich diese Hoffnung wieder freudig erfüllt. Er lebte also noch und konnte noch schreiben.
    Noch bevor sie sich hingesetzt hatte, riss sie ihn auf und begann zu lesen.
    'in Italien gelandet'
    'in den nächsten Wochen endlich nach Rom zu dir'
    endlich zu dir....
    Sie konnte sich nicht erinnern, wann sie sich zuletzt so glücklich war.
    Nochmals las sie den Brief und freute sich noch mehr darüber.


    Nur war leider keiner im Haus, mit dem sie die Freude hätte teilen können. Drum beschloss sie, es auf eine andere Art zu tun und rief laut durch das Haus:
    "ALEXION!!"

  • Er hatte keine Ahnung was die Frau ritt, daß sie das Haus zusammenschrie, aber diese Babaren würde er wohl nie so richtig verstehen, dazu waren die Völker einfach zu unterschiedlich. So ging er durch die Casa an und kam dann bei der Frau an:" Du hast gerufen Herrin?" fragte er trocken

  • Mit der bisherigen Disziplin des Sklaven war sie wirklich durchaus zufrieden, auch wenn seine Begeisterung stärker sein könnte.
    Während sie den Brief sorgfältig in eine Schatulle packte fragte sie ihn ohne ihm einen Blick zu schenken: "Es ist Frühling, die Sonne scheint, weißt du was das bedeutet?"

  • Er zuckte innerlich mit den Schultern. Er wußte nicht was das für eine Römerin bedeutete, für ihn als Sklaven zumindestens bedeutete das Arbeit:"Nun der Garten muß gemacht-, die Güter besucht werden und so weiter." Auch wenn er jetzt schon wußte daß er zumindestens ersteres nicht machen würde. Er war immerhin Parther und hatte einen gewissen Stolz. Wo käme man denn dahin Gärtner zu spielen.

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