Was des einen Freud...

  • ... ist des andern Leid. So ging es gerade den Sklaven von Gracchus, die alle Strapazen ertragen mussten, die mit einem Nachmittag auf den Märkten zusammen mit ihrem Herrn zusammenhingen. Da Gracchus sich nun nicht mehr einfach in der Sänfte herumtragen ließ, hatte er seinen Sklaven durchgehend im Blickfeld und kommandierte sie zu allen möglichen Ständen. Er selbst war fast durchgehend bei sämtlichen Schneidern auf dem Mercatus Urbis. Schließlich passten ihm nun die extraweiten Tuniken, die man für ihn angefertigt hatte allesamt nicht mehr. Auch die Toga saß nun viel zu locker, so dass er sie durch ein neues Modell ersetzt werden musste. Gerade hielt er sich bei Rufus Galeo's Edeltogae et -tunikae auf. Dort schwärmte der Händler gerade über die neuste Mode und welche Farben Männer nun so trugen. Dieses Gerede war Gracchus allerdings herzlich egal, da er eigentlich genau wusste, was er wollte. Er unterbrach den Händler nur nicht, um ihn nicht zu vergraulen.


    Sim-Off:

    Mitposter (Vorallem weiblich, aber maskuline gehen auch :D) gerne erwünscht.

  • Suchend blickte sie alle Gestalten an. Wer hätte ihr helfen können? Zuerst wanderte ihr Blick über einen kleinen Jungen, Dhara wollte schon ihn fragen, sie zur Casa Claudia zu begleiten. Er hätte bestimmt etwas Brot oder sogar eine Münze dafür bekommen. Doch der Junge verschwand genauso schnell in die Gasse, wie er von dort aus erschien. Dann waren dort noch ein paar Prätorianer. Dhara war nur zu unschlüssig, ob sie diese ansprechen darf, und schon war es zu spät. Nun fanden ihre Blicke einen Laden mit den Tuniken und Dhara vergaß ihren Kummer und auch, dass sie eigentlich zur Casa mußte. Dieser weiße Stoff, oder dieser da... wie gern würde sie diese Materie mit ihren Fingern streicheln. Der Stoff muß ausgesprochen weich sein. Sie stellte sich vor dem Laden, um dieses Prachtstück am besten sehen zu können. Wäre es kein schönes Geschenk? murmelte sie und ein keckes Lächeln küsste ihre rubinroten Lippen.

  • Gracchus hatte sich nun für eine neue Tunika in strahlendem Weiß, die aus wunderbar weicher Wolle bestand, entschieden. Es war eine leichte Tunika. Genau passend für den kommenden Sommer, der vielleicht noch heißer werden würde als die letzten. Dazu hatte er sich eine leicht farblich getönte Toga ausgesucht, die laut Gracchus Modebewusstsein und dem Verkäufer ideal zur Tunika passte. Während ein Sklave mit dem Händler über den Preis feilschte - Es wurden Wucherpreise verlangt - sah sich Gracchus weiter im Laden um. Dabei sah er eine hübsche junge Frau, die leise vor sich hinmurmelte. Langsam trat er hinter sie.


    "Ausgesprochen schöne Stoffe, nicht wahr?"

  • Ihre Begeisterung wiederspiegelte sich in einem kurzen prägnanten JA! , welches mit einem strahlenden Blick begleitet wurde. Dhara hat wahrscheinlich nicht einmal registriert, dass hinter ihr jemand stand und sie fragte. Erst nach einigen Sekunden drehte sie sich abrupt um und sah beileibe keinen Appollo oder Mars vor sich, doch bemerkte die teuere Kleidung und vor allem den modischen Schnitt und eine perfekte - also wir bleiben bei der Wahrheit - fast perfekte Drapierung. Dieser Händler braucht für seine Ware nicht zu schämen antwortete Dhara und ihre leicht kehlige Aussprache mit den lang gezogenen Vokalen verriet in ihre keine hiesige. Auch diese Haut der Farbe von reifem Honig trifft man eher in Aegiptus als in Rom und seiner Umgebung.

  • Verzeiht, aber meine Herrin Claudia Epicharis wird Dhara bestimmt ihre lange Abwesenheit nicht verzeihen. die Unversehrheit meiner Haut ist mir heilig, Herr. Dhara verabschiedete sich sehr höflich und ging Kassandra und Nordwin zu suchen.

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