[Atrium] Hochzeitsfeierlichkeiten von Aelia Paulina und Marcus Vinicius Lucianus

  • “Ach ihr Männer habt immer eine so seltsam soldatische Auffassung von Tugend. Wie soll eine unwissende Frau wie ich das nur je verstehen?“, antwortete Paulina lächelnd und halb im Scherz.

  • Sedulus stand ein paar Schritte daneben, die Arme auf dem Rücken verschränkt und hörte mehr oder weniger den Worten des Brautpaares und dem Tribunen Sura zu. Er konnte nicht umhin bei den Worten der Braut zu grinsen. In dem Moment kam auch sogleich ein Sklave vorbei welcher Becher welche mit Wein gefüllt waren auf einem Tablett den Gästen anbot. Sedulus nahm sich eines und trank auch gleich einen Schluck um sein Grinsen hinter dem Becher zu verbergen.

  • Zitat

    Original von Aelia Paulina
    “Ach ihr Männer habt immer eine so seltsam soldatische Auffassung von Tugend. Wie soll eine unwissende Frau wie ich das nur je verstehen?“, antwortete Paulina lächelnd und halb im Scherz.


    "Tja, meine Liebe, bei Soldaten wirst du immer auf diese Auffassung stossen.... und bei mir.... nunja, immerhin war ich jahrelang selbst ein Soldat und jetzt als Statthalter bin ich zu einem gewissen Teil auch einer..... diese Auffassung, hat man sie einmal, wird man wohl auch kaum wieder los!"

  • Bei diesen Worten ihres frisch angetrauten Ehegatten lächelte Paulina nur still.


    Kurz darauf legte sie dann aber ihre Hand auf seine Schulter und flüsterte ihm ins Ohr: “Solltest du mich jetzt nicht langsam in mein neues Heim führen? Liegen die Hochzeitsfackeln schon bereit?“

  • Ich nickte und atwortete eben so leise "Du hast Recht, es wird Zeit, ja die Fackeln liegen bereit, wenn du mir folgen würdest, dann geleite ich dich durch den Nebenausgang zum Vestibulum!"


    Dann wandte ich mich an die Gäste


    "Werte Festgäste, ich bitte euch, uns am VESTIBULUM zu erwarten."
    Dort würden schon die Hochzeitsfackeln bereit liegen....


    "Wir werden gleich zu euch stossen."


    und wieder an Paulina


    "Wenn du soweit bist, dann können wir gehen!"

  • Nachdem der Herr und seine Frischvermählte sicher im entsprechenden Zimmer abgeliefert worden waren und mit der Zeit auch die Gäste, selbstverständlich von Sklaven begleitet, den Weg zur Porta gefunden hatten, ging für die Bediensteten des Hauses die Arbeit nahtlos weiter. Vor allem in der Küche und im Atrium herrschte reger Betrieb und alle waren damit beschäftigt, die Spuren des gerade stattgefundenen Festes zu beseitigen.
    Einen nassen Lappen in der Hand, wischte Phaeneas einen der Tische im Atrium ab.
    „Welchen Eindruck hat diese nette kleine Familienfeier auf dich gemacht?“, wandte er sich dabei an Crinon. Zugegebenermaßen mehr als nur offensichtlich ironisch.

  • Crinon, der sich gerade dem gröbsten Unrat angenommen hatte antwortete lakonisch:


    Es war doch erstaunlich wenig los, oder meinst du nicht?

  • Während Phaeneas versuchte, einen besonders hartnäckigen Fleck wegzubringen, verglich er Crinons Aussage mit dem gerade ausgeklungenen Fest und kam zu dem Schluss, dass sein Einwand berechtigt war.
    „Du hast recht. Es hätte bei weitem anders ausfallen können. Die Gäste waren eher zurückhaltend...“

  • Hmmm


    Crinon grunzte nur missmutig. Er hatte für diese Putzerei nicht wirklich viel übrig. Aber nichts desto trotz musste auch er sich ihrer annehmen.
    Ja sicher, es hätten noch mehr Gäste sein können und die die da waren hätten mehr Radau machen können und dann die Kombination aus beidem...
    Aber dennoch. Crinon war froh, das die Römer offiziell monogam lebten, sprich sie heirateten nur einmal, oder zumindest nur eine Frau gleichzeitig soweit er wusste.


    Na zum Glück steht uns sowas nicht allzu regelmäßig bevor!


    meinte er daher zu Phaeneas

  • Die Unmotiviertheit war Crinon an der Nase abzulesen.
    Da bemerkte man mal wieder den Unterschied von ausgebildeten Sklaven zu importierten: Erstere zeigen ihre Arbeitsunlust nicht so deutlich.
    Phaeneas dachte gar nicht mehr nach, bei dem was er tat.


    Tja, im Prinzip sollte das Thema Hochzeit nun abgeschlossen sein. Aber man wusste ja trotzdem nie...
    "Hoffen wir es."

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