Officium | MAC

  • "Anderes habe ich auch nicht erwartet, um ehrlich zu sein", erwiderte ich auf die Bestätigung meiner Vermutung hin. "Dein Onkel hat bereits einiges an discipuli ausgebildet." Ich nickte anerkennend und hob hernach eine Braue. "Du möchtest dem cultus Iunonis beitreten? Nun, ich nehme an, auch das hast du dir gut überlegt. Allerdings wirst du dann von einer Vielzahl an Priesterinnen umringt sein. Es gibt natürlich auch Prieste, aber ihre Zahl ist eher gering. Die meisten jungen Männer möchten in einem Tempel des Mars oder Iuppiter dienen", erlärte ich und machte dabei einen entsprechenden Vermerk auf die Wachstafel.


    Dann sah ich Lucanus erneut an. "Allerdings denke ich, dass frischer Wind den Matronen dort recht gut bekommen wird. Ja, wieso eigentlich nicht." Ein erneutes Nicken folgte. Die Vorstellung gefiel mir. Lucanus, wie er die Iunopriesterinnen auf Trab hielt."Du bist noch in der villa Flavia wohnhaft? Dann werde ich dich schriftlich über Ort und Datum deiner Prüfung in Kenntnis setzen, sobald ich nähere Informationen habe."

  • Frauen haben interessanter Weise in den letzten Monaten das Heilig-Schreckliche verloren, das ihnen - so meinte ich zuvor - doch suae generis anhaftet. Ich finde sie sogar - durchaus interessant. Nun, auf die Gänse der Iuno aufzupassen hat für mich damit eine ganz neue Seite gewonnen. Zweibeinige Gänse: sowohl - als auch. :D


    Bestätigend nicke ich. Das hatte ich mir gut überlegt. Mein Onkel ist Marspriester, was sollen da zwei Flavier im selben Haus? Und Iuppiter, sicherlich, sehr ehrenvoll, aber vielleicht auch zu ehrenvoll, zu pompös und voluminös, desaströs wäre da ein Scheitern.


    "Ich denke, Iuno hat mich zu ihrem Priester erwählt", eine Art der Berufung, die für mich über eine bloße Amtserfüllung hinausgeht. "Aber ich werde ja auch in anderen Kulten aushelfen können oder sogar müssen", wahrscheinlich, wenn dem Marspriester beim wiederholten Widderopfer die Hand schmerzt.


    "Natürlich, Du kannst jederzeit eine Nachricht für mich in der villa Flavia hinterlegen. Da schlafe ich nicht nur, sondern arbeite auch, wenn ich nicht im officium des IIIvir capitalis bin." Und wenn, dann würde die Nachricht daheim sicherlich auf mich warten.

  • Ein Schmunzeln folgte ob der Worte des Flaviers. "Das ist korrekt. Bedauerlicherweise herrscht in Rom schließlich derzeitig ein akuter Mangel an Priestern, sodass ein Rotationsverfahren unumgänglich geworden ist dieser Tage." Weswegen es um so strategischer war, wenn der junge Flavier nun dem cultus deorum beitreten wollte. Auf kaum einer anderen Position konnte man sich besser ins rechte Licht rücken, ehe man den Weg in die Politik beschritt. Gedanken, die mich an meine eiene Kandidatur denken ließen, was situationsbedingt nicht sinnvoll war zum Gegenwärtigen Zeitpunkt.


    "Sehr gut. Dann wirst du also bald von mir hören", bestätigte ich mit einem Nicken und schloss die vor mir liegende Wachstafel. "Kann ich denn sonst noch etwas für dich tun?"

  • "Großartig" bestätige ich. Hoffen wir, daß ich das auch noch nach der Prüfung sage ...


    "Naja, Aurelius Corvinus, wenn ich schon da bin: die Equirria finden demnächst statt und ich unterstütze den Aedilis Plebis Germanicus Avarus als Koordination der KI. Auch wenn Du nicht princeps der Aurata bist - zu Decimus Meridius gehe ich wohl morgen oder übermorgen - kann ich ja schonmal mit Dir darüber reden, wenn Du Zeit hast."


    Und zugleich ein wenig vorfühlen, wie denn so ein "Fan" eines Rennstalls tickt - ob irgendwo hier im Büro Devotionalien herumstehen? Jetzt ostentativ beiläufig herumzuschauen, ist auch nicht geschickt ...

  • Überrascht hob ich eine Braue. Der junge Flavier half schon bei der Rennkoordination? Interessant. "Gern, nur zu. Ich denke, ein solches Gespräch kann man guten Gewissens schon als die Götter tangierend werten. Immerhin wird es vor den Rennen ein Opfer geben. Was die aurata allerdings anbelangt, solltest du dich wirklich an den Senator wenden, er ist unser princeps, und bedauerlicherweise fanden letztlich keine Treffen statt. Vielleicht kann ich dir aber doch helfen." Ein Schmunzeln umspielte meine Mundwinkel, und ich schon die tabula beiseite, lehnte mich ein wenig zurück und hörte Lucanus nur zu gern zu.

  • Was hatte ich nun eigentlich zu sagen? Ein Fachsimpeln kann es kaum werden, denn ich bin nicht vom Fach, ich weiß, wo beim Pferd vorne und hinten ist, wie eine Quadriga aussieht und wie eine Rennbahn. Finis.


    "Das spannende wird meiner Meinung nach das Staffelrennen sein. Die genaue technische Umsetzung ist noch im Werden, aber es sollen sich die Factiones miteinander verbünden, um gemeinsam als Gruppe einen Sieg zu erringen. Ein schönes Bild - in Konkurrenz vereint, was ja auch für andere Bereiche ein Vorbild sein soll.- Was meinst Du, die Aurata wird ja sicher teilnehmen - welche Ställe werden sich vielleicht zusammentun?"


    Und welche sind einander spinnefeind, wo stehen die Fetttöpfe, in denen Luca baden gehen könnte ...

  • "Ich muss gestehen, dass ich noch nicht darüber im Bilde bin, wie die Rennen dieses Mal abgehalten werden sollen. Es gab bisher keine Versammlung der sodales auratae, daher nehme ich an, dass der Senator bereits die Gespanne gemeldet hat. Ich gehe davon aus, dass neben Quintus Arius dem Jüngeren auch Helios und Patroklos an den Start gehen, oder zumindest einer der beiden letzteren", erwiderte ich, nachdem ich Pyrrus einen Wink gegeben hatte. Der scriba angelte nach einer Karaffe und goss verdünnten, roten Rebensaft in zwei Becher ein, von denen er den einen vor Lucanus platzierte und den anderen vor mir. Unnötig, zu erwähnen, dass er unterdessen ein griesgrämiges Knautschgesicht machte.


    "Das klingt interessant", gab ich zurück, das Kinn leicht auf die Rückseite meines Zeigefingers gestützt. "Ich könnte mir vorstellen, dass die Aurata Interesse an einem Bündnis mit der Russata hegt, allein schon deswegen, weil die beiden principes langjährige Freunde sind. Der Purpurea und der Praesina dürfte es nicht schmecken, sich einen Verbündeten suchen zu müssen. Und die Albata... Nun, die Weiße wird froh sein, wenn sie sich einem der anderen Rennställe anschließen darf, schätze ich. Vielleicht nimmt die Veneta sie unter die Fittiche", sinnierte ich und trank einen Schluck. "Wie sollen denn die Rennen überhaupt ablaufen?" hakte ich nach, um die bisherige Planung zu erfahren. Wie Rennen an sich abliefen, war natürlich bekannt, doch im Speziellen konnte schließlich jeder etwas anderes planen, der Spiele in Rom ausrichtete.

  • Ich kichere. "Naja, wir versuchen's diesmal mit etwas Neuen: Wägen, Pferden und je einem Fahrer darauf, die fahren gleichzeitig los und ... " Leicht spöttisch schüttele ich den Kopf. "Nein, natürlich - es wird ein Nachwuchsrennen und ein Seniorenrennen traditioneller Art geben, allerdings - und das ist diesmal wirklich etwas Neues - werden wir auch ein Staffelrennen organisieren, bei dem sich Factiones verbünden und strategisch arbeiten können. Eine Staffel sind viereinhalb Runden, Start und Ziel sind eine halbe Runde von einander entfernt, darum. Wird sicherlich sehr spannend werden."


    Und diejenigen, die auf "trash" und "crash" stehen, werden auch auf ihre Kosten kommen. Die ersten Versuche, Start und Zielline identisch zu führen waren schon mit den Eselskarren in einem ziemlichen Chaos geendet, wie das bei wirklichen Geschwindigkeiten der Wägen enden würde ...

  • Ein flüchtiges Stirnrunzeln folgte auf die Worte des Spotts, und ich beschloss, nicht darauf einzugehen. Der junge Mann schien recht selbstbewusst zu sein, konnte mit dieser Art jedoch gewiss bei dem ein oder anderen Römer auf die Nase fallen.


    "Davon ist auszugehen. Und die Paarungen liegen dir noch nicht vor, nehme ich nach deiner Frage diesbezüglich an. Auch das dürfte interessant werden. Das Preisgeld müssen sich die factiones dann ebenfalls teilen, nehme ich an?"

  • Freudestrahlend schaue ich Aurelius Corvinus an: "Neinein, ich fange ab morgen an, überhaupt mal die factiones über dies freudige Ereignis in Kenntnis zu setzen. Manchen schreibe ich, wie meinem Onkel Flavius Furianus nach Spanien, aber alle, die in Rom ihren Ersten Mann haben, werde ich selbst aufsuchen.


    Wenn ich Glück habe, sind die Abschriften meines Briefentwurfs morgen früh schon unterschriftsreif. Ich finde, sie sind gut gelungen und sicherlich wird sich mein Onkel Furianus freuen, daß ich mich für den Rennsport engagiere.


    "Nunja, das kommt alles jetzt eins ums andere, Aurelius Corvinus, die nächsten Tage und Wochen werden ereignisreich. Wann, glaubst Du, kann ich mit meiner Prüfung rechnen?" Ich darf nicht vergessen, mir eine Erstausstattung anfertigen zu lassen, mit eigenen Instrumenten arbeitet es sich immer besser als mit geliehenen.

  • Rechts, am Ende des Ganges links, Treppe hoch, links in den Gang, letzte Tür auf der rechten Seite. Nun stand Ticinius vor der Tür und klopfte.


    Hoffentlich hatte er sich die Beschreibung richtig gemerkt und klopfte jetzt nicht aus Versehen an die Tür eines anderen Priesters.

    statim sapiunt, statim sciunt omnia, neminem verentur, imitantur neminem atque ipsi sibi exempla sunt

  • So schnell, wie der junge Flavier die Themen wechselte, konnte man gar nicht reagieren. Etwas lahm entgegnete ich daher: "Dann wünsche ich dir viel Glück bei deinem Unterfangen. Ich werde mir die Rennen sicher nicht entgehen lassen."


    Livius Pyrrus klapperte schräg hinter mir mit einigen Wachstafeln, murmelte aber eine Entschuldigung für die Störung, als ihm die Stille auffiel, die sich kurz ausgebreitet hatte. "Ich werde heute noch einen Brief an den Vorsteher der Iunopriester schicken. Vermutlich kannst du in einer Woche mit einer Rückmeldung meinerseits rechnen, spätestens. Zeitpunkt und Ort für die Prüfung werde ich dir, wie gesagt, dann schriftlich mitteilen."

  • Die Tür war richtig, doch der Besucher einen knappen Moment eher zugegen als ich selbst. So stand der Matinier einen Moment ohne Rückmeldung vor verschlossener Tür, bis ich - in ein belangloses Gespräch mit einem augur den Gang entlang kam. Ich verabschiedete den Priester und wandte mich dann an den frühen Besucher, während Pyrrus bereits das Schloss entriegelte und uns beide einließ. "Salve, du wolltest zu mir?" fragte ich und trat ein, ging um den Schreibtisch herum und setzte mich, gleichsam auf den Stuhl vor demselben verweisend.

  • Ticinius zuckte kurz, als er unerwarteterweise von der Seite aus angesprochen wurde, riss sich dann aber schnell wieder zusammen und antwortete: "Salve. Ich will zum Septemvir Aurelius Corvinus. Wenn du dieser bist, dann ja."


    Mit diesen Worten trat er in das officium ein und nahm Platz. Kaum hatte er sich hingesetzt, begann er zu reden: "Mein Name ist Marcus Matinius Ticinius. Der scriba bei der Anmeldung in der Regia hat mir mitgeteilt, dass du mich als discupulus einem Priester zuteilen würdest."

    statim sapiunt, statim sciunt omnia, neminem verentur, imitantur neminem atque ipsi sibi exempla sunt

  • "Der bin ich, ja", bestätigte ich und nickte. Ein Matinier, das war ja interessant. Sonst hörte man diesen Namen nur in Spanien, wenn er überhaupt noch fiel. "Das ist korrekt, ja. Gestatte mir zuvor eine Frage, bist du zufällig näher mit Senator Matinius Agrippa verwandt?" Ich musterte den jungen Mann und zog dann eine frische Wachstafel hervor. "Marcus Matinius Ticinius, ja? Gut. Dann wollen wir mal. Hast du bereits Vorkenntnisse? Irgendeinen Wunsch, was deinen späteren Dienst in einem der Tempel anbelangt - also eine präferierte Gottheit, der du dienen möchtest?"

  • "Senator Matinius Agrippa ist mein Vater.", antwortete Ticinius auf die erste Frage des Aureliers und begann, die anderen zu beantworten: "Ich habe schon einige Vorkenntnisse, doch viele Dinge sind mir noch unbekannt. Eine präferierte Gottheit habe ich noch nicht."

    statim sapiunt, statim sciunt omnia, neminem verentur, imitantur neminem atque ipsi sibi exempla sunt

  • Zitat

    Original von Marcus Aurelius Corvinus
    So schnell, wie der junge Flavier die Themen wechselte, konnte man gar nicht reagieren. Etwas lahm entgegnete ich daher: "Dann wünsche ich dir viel Glück bei deinem Unterfangen. Ich werde mir die Rennen sicher nicht entgehen lassen."


    Livius Pyrrus klapperte schräg hinter mir mit einigen Wachstafeln, murmelte aber eine Entschuldigung für die Störung, als ihm die Stille auffiel, die sich kurz ausgebreitet hatte. "Ich werde heute noch einen Brief an den Vorsteher der Iunopriester schicken. Vermutlich kannst du in einer Woche mit einer Rückmeldung meinerseits rechnen, spätestens. Zeitpunkt und Ort für die Prüfung werde ich dir, wie gesagt, dann schriftlich mitteilen."


    Und da sagte der Igel zum Hasen: 'Ich bin aber schon da.' Ist's nicht Vorrecht der Jugend, Springinsfeld zu sein, denn alt werden wir alle schon von alleine, warum also vor der Zeit erlahmen? Obwohl natürich im Umgang mit Bürokratie und denen, die darin sich eine Parallelwelt zur richtigen geschaffen haben, das Motto zu beachten ist: 'Wir sind hier auf der Arbeit und nicht auf Flucht'. Trotzdem hab' ich's natürlich eilig, Priester zu werden, nicht nur wegen der Pfründe, aber nein ...


    "Ich danke Dir herzlichst für Deine Mühen" sage ich, während ich mich erhebe. :) "Und grüße bitte ebenso, nein: noch herzlicher, so das möglich ist, Aurelia Helena. Ich freue mich sehr, wenn ich sie alsbald wieder sehen würde." Ach, Helena. Täglich schaue ich von den Mauern Troias herba, ob Du nicht in einem Nachen an die Küste Ilions kommtst ... trippelseufz

  • Zitat

    Original von Marcus Matinius Ticinius
    "Senator Matinius Agrippa ist mein Vater.", antwortete Ticinius auf die erste Frage des Aureliers und begann, die anderen zu beantworten: "Ich habe schon einige Vorkenntnisse, doch viele Dinge sind mir noch unbekannt. Eine präferierte Gottheit habe ich noch nicht."


    Überrascht hob ich die Brauen. Der Knabe hatte kaum Ähnlichkeit mit dem alten Senator, doch das zu sagen, ersparte ich mir. So räusperte ich mich nur und ritzte den Namen des Matiniers in das Täfelchen ein, das vor mir lag. "Dann würde ich dich nach meiner Einschätzung einem entsprechend versierten sacerdos zuteilen, ungeachtet der Tatsache, dass du bisher keine Gottheit bevorzugst. Es wird dir während oder auch nach deiner Ausbildung zudem möglich sein, eine Entscheidung zu treffen. Ich erreiche dich in der casa Matinia hier in Rom? fragte ich und schrieb auf der Tafel herum.



    Sim-Off:

    PN

  • Zitat

    Original von Cnaeus Flavius Lucanus
    Und da sagte der Igel zum Hasen: 'Ich bin aber schon da.' Ist's nicht Vorrecht der Jugend, Springinsfeld zu sein, denn alt werden wir alle schon von alleine, warum also vor der Zeit erlahmen? Obwohl natürich im Umgang mit Bürokratie und denen, die darin sich eine Parallelwelt zur richtigen geschaffen haben, das Motto zu beachten ist: 'Wir sind hier auf der Arbeit und nicht auf Flucht'. Trotzdem hab' ich's natürlich eilig, Priester zu werden, nicht nur wegen der Pfründe, aber nein ...


    "Ich danke Dir herzlichst für Deine Mühen" sage ich, während ich mich erhebe. :) "Und grüße bitte ebenso, nein: noch herzlicher, so das möglich ist, Aurelia Helena. Ich freue mich sehr, wenn ich sie alsbald wieder sehen würde." Ach, Helena. Täglich schaue ich von den Mauern Troias herba, ob Du nicht in einem Nachen an die Küste Ilions kommtst ... trippelseufz


    "Gern geschehen, Flavius", erwiderte ich und erhob mich ebenfalls, nur um danach etwas verwirrt dreinzusehen. "Helena?" Leichtes Misstrauen schlich sich in meinen Blick. "Du kennst sie?" War mir da etwas entgangen? Auf der Meditrinalia war der junge Bursche nicht zugegen gewesen, und bei der Saturnalienfeier war Helena nicht mitgekommen... "Ich werde sie gern grüßen, wenn du mir verrätst, woher ihr euch kennt", entgegnete ich alsdann und sah den Flavier aufmerksam an.

  • Zitat

    Original von Marcus Aurelius Corvinus
    "Gern geschehen, Flavius", erwiderte ich und erhob mich ebenfalls, nur um danach etwas verwirrt dreinzusehen. "Helena?" Leichtes Misstrauen schlich sich in meinen Blick. "Du kennst sie?" War mir da etwas entgangen? Auf der Meditrinalia war der junge Bursche nicht zugegen gewesen, und bei der Saturnalienfeier war Helena nicht mitgekommen... "Ich werde sie gern grüßen, wenn du mir verrätst, woher ihr euch kennt", entgegnete ich alsdann und sah den Flavier aufmerksam an.


    "Unter den genau kontrollierten Bedingungen von Druck, Temperatur, Volumen, Feuchtigkeit und anderen Veränderlichkeiten wird der Organismus tun, was ihm gefällt."


    Eigentlich hatte ich eine Verabschiedung erwartet, aber Aurelius Corvinus - oder habe ich etwas getan, was ihm nicht gefällt? "Ich, äh, habe Aurelia Helena auf dem Markt kennenlernen dürfen, als mein Onkel Aquilius und ich eine, äh, einen Inspektionsrundgang machten. Er war so freundlich uns einander vorzustellen." Aurelius Corvinus wollte wissen, woher wir uns kennen. Also: daher. Daß daraus ein ganzer Tagesausflug wurde, nun, das ist eine andere Geschichte ...

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