Ankunft in Mogontinacum

  • Es waren qualvolle Tage des Wanderns. Als ich losgegangen bin, schien noch die Sonne und es war warm. Aber auf der Wanderung bis hier her hatte ich fast alle Wetterbedingungen hinter mir. Erst wurde es windig, dann kälter und bis vor ein paar Tagen auch noch der ständige Regen. Ich kann nicht sagen, was schrecklicher auf einer Wanderung ist. Sei es der Hunger, oder das Wetter.


    Nun, die Reise gehört jetzt der Vergangenheit an.


    Natürlich hatte ich das Vergnügen, ein wenig um die Stadt zu gehen, da ich nicht unbedingt das Bedürfnis hatte, durch das Kastell der Legio II gehen wollen. Dafür umging ich die Stadt bis zum Südöstlichem Stadttor. Durch die Via Borbetomagna gelange ich eben durch das Tor in die Stadt, wobei ich, durch misstrauische Augen der Stadtwache, einige Meter verfolgt werde. Das ist auch kein Wunder. Bei jemanden, der ausgefranste und löchrige Kleidung, schrammen im Gesicht, auf den Armen und an den Beinen und nur so von Dreck stinkt in eine Stadt geht, wäre ich auch misstrauisch. Das war natürlich auch der Grund dafür, warum ich die Wache gefragt habe, wo sich eine Therme befindet, aber ich es mied zu fragen, wo das Haus der Quintilier sei.


    Also, der Beschreibung der Wache zufolge gehe ich die Straße weiter und betrachte mit einem starken Interesse die Häuser, an denen ich vorbeigehe.

  • Ich hatte den Auftrag zusammen mit dreien meiner Kameraden und einem erfahrenen Legionär Namens Numonius in der Stadt zu Patroulie zu laufen.


    Das erste mal seit beginn meiner Ausbildung hatte ich das Kastell verlassen.
    Einerseits war es schön andere Leute zu sehen oder verschiedene Düfte wahr zu nehmen, aber andererseits war es auch verstörend.


    Auch war es Intressant zu sehen was einige Leute von Soldaten hielten, einige kamen auf uns zu, redeten freundlich mit uns oder gaben uns kleinigkeiten mit, andere hingegen stießen flüche in unsere Richtung aus.


    Wir kamen vom Kastell in richtung Forum, vorbei an den Wachen die ein gelangweilten eindruck machte, so gelangweilt das sie selbst den Gruß von Numonius nicht erwiderten. Schließlich gelangten wir zum Forum, und Stellten uns an einen geeigneten Platz um das ganze Umfeld überblicken zu können.


    Numonius erklärte uns worauf zu achten sei, was wir dürfen und was zu unterlassen sei, mann wollte ja schließlich ein gutes Bild abgegeben.


    Nach einigen Minuten fiel mir ein junger Mann auf, mein alter. Ein wenig abgemagert, die kleidung war mit löchern überzogen, Hatte kratzer im Gesicht. Sah so aus als wäre er neu hier angekommen, ohne zu wissen wo er war und wo er hin wollte, vielleicht wusste er ja wo hin er will, hatte aber keine Ahnung wie er sein Ziel erreichen konnte. Ich ich sah Numonius an und deutete mit dem Kopf zu dem jungen Mann hinüber, er sah kurz hin und gab mir zu verstehn diesen im Blick zu behalten.

  • Als ich auf das Forum kam, überraschte es mich nicht, dass es etwas größer ist, als das Forum in Vindonissa, meiner Heimatstadt.


    Das Forum ist sehr belebt, was mir auffiel, als ich auf dem ein wenig herumlaufe und mir die Gebäude anschaue. Mittlerweile hatte ich die Wegbeschreibung der Stadtwache vergessen, was ich dazu nutze, dass ich mir das Forum näher anschaue. An manchen Stellen standen Soldaten, andere patrouillieren. Ich achte nicht weiter auf diese, da mir der rege Menschenfluss und die Gebäude mehr interessieren.


    Irgendwann wurde der Wunsch größer, meine Familie anzutreffen, vorher jedoch die Therme aufzusuchen. Daher laufe ich nun gezielter auf dem Forum nach der Suche auf einige Soldaten, die in der Nähe stehen, welche ich dann auch nach dem Weg zur Therme anfragen könnte.


    Zu meinem Pech stolpere ich über einen heraus stehenden Stein, falle hin und schlage mir daraufhin nur die Lippe auf, die leicht zu bluten anfängt.


    Nachdem ich wieder aufgestanden bin, meinen Beutel mit meinen letzten Habseligkeiten aufgehoben und ein Tuch auf meine Lippe getan habe, schaue ich mich noch einmal um und laufe zu einer Gruppe von Soldaten.

  • Ich sah die ganze den jungen Mann an, nicht zu aufällig, vielleicht war es ein gauner, an wusste es ja nicht.
    Ich sah auch wie er mit großen augen umher lief, sich das Forum und alles run herum ansah.
    Und schon geschah es, er fiel zu Boden, man konnte im ersten Augenblick nicht sagen ob er gestoßen wurde oder nur über seine Beine gefallen war, eine richtige Sicht war nicht möglich da gerade ein Pulk an reisenden und Händlern vorbeikam, ich wollte sofort rüber gehn um nach ihn zu sehen, sah aber das er sich wieder aufrichtete und sich ein Tuch an den Mund hielt, ich sah auch warum er gefallen war, zumindest glaubte ich das, es war ein große Stein über den er gefallen war.


    Nachdem er seine Sachen wieder aufgesammelt hatte, drehte er sich nochmal im Kreis und kam auf uns zu, ich wollte Numonius gerade melden was passiert war, aber er war gerade mit einem anderen Kameraden zu einem Stand und unterhielt sich mit dem Händler.


    Ich wollte mich wieder zu dem unbekannten umdrehn, plötzlich stieg in mir ein Gefühl auf, ein gefühl des beobachtet werdens. Irgenwer oder Irgendetwas war meinen Rücken Verdammt nahe, meine Hand gliet in richtung Gladius und ruhte nun auf dem Griff.
    Schnell drehte ich mich um und sah den unbekannten direkt vor mir stehn, mein Gefühl hatte mich nicht getäuscht.


    Was fällt euch den ein schnauzte ich ihn an, ich merkte auch sogleich das das nicht alzu diplomatisch von mir war, ich hatte mich einfach richtig erschreckt. Salve, verzeiht das ich auch angeschnauzt habe, aber ihr habt mich erschreckt. Ich bin Probatus Hadrianus Fontinalis von der II. Wer bist du, was willst du hier?



    Der unbekannte war erst mal zusammengezuckt, vielleicht hatte er Angst?
    Ich wusste es nicht, aber er entspannte sich recht schnell

  • Ich beobachte, wie sich der Soldat, auf den ich zugehe mich anschaut, sich dann aber weg dreht. Offensichtlich sucht er jemanden und dieser jemand scheint an einem Stand zu stehen und mit einem Händler zu reden.


    Nun geschah etwas, was mich ein wenig erschreckte.


    Ich wollte gerade den Soldaten, auf den ich zugehe, ansprechen, als er sich umdreht und vor mir in einer defensiven Haltung, die Hand noch auf dem Griff, mich drohend ansieht. Natürlich musste er sofort anfangen, mich anzuschnauzen , obwohl ich nichts getan hatte, bis auf ihn zuzugehen. Kurz darauf entschuldigt er sich, stellt sich vor und fragt mich, wer ich sei und was ich von ihm wolle.


    Mein Name ist Bassus und ich wollte euch fragen, wo sich eine Therme befindet, da ich mich hier noch nicht so gut auskenne.


    Antworte ich ihm schnell.


    Meinen Gens Namen wollte ich noch nicht nennen, da mir noch ein wenig Stolz geblieben ist, der mir sagt, dass ich mich zuerst sauber machen sollte in der Therme, bevor ich irgendjemanden meinem vollständigen Namen anvertraue.


    Nachdem ich geantwortet habe sehe ich, wie der Soldat, der mit dem Händler geredet hat sich umdreht und scheinbar interessiert langsam zu uns kommt.

  • So Bassus? Wo kommst du her?


    Ich sah den unbekannten eindringlich an, er musste eine lange beschwerliche Reise hinter sich haben, das sah man ihn an und mit der aufgeplatzen unterlippe sah er aus als hätte er gerade eine Schlägerei gehabt.


    Numonius kam während desen zu uns herüber und wollte wissen was vorgefallen sei, ich erklärte ihm kurz die Sachlage, nickte und ging wieder zu meinem Kamerad der immer noch am Stand des Händlers wartete.


    Nun du sucht eine Therme. Wir geleiten dich dort hin. Es ist gleich dort drüben.


    Wir drehten uns um und gingen in richtung therme. Wie geht es deiner Lippe?

  • Bis jetzt waren mir die Soldaten hier in Mogontinacum recht nett. Sie sind zwar misstrauisch und vorsichtig, aber kümmern sich auch um die Menschen in der Stadt, wenn diese ein Problem haben. In meiner Heimatstadt Vindonissa sind die Soldaten nicht wirklich so hilfsbereit. Sie sind froh, wenn sie niemand anspricht und ihren Weg zur Taverne fortsetzten können, in der sie sich auf Kosten der Kaserne betrinken lassen.


    Dennoch behagte es mir nicht so ganz, dass mich der Soldat begleitet, da das Bild, welches wir nun zusammen auf dem Weg zur Therme abgeben, sehr kriminell aussehen müsste. Es sieht nämlich so aus, als ob mich der Soldat wegführen und einsperren würde. Ich mit meiner zerplatzen Lippe und überhaupt meinem jetzigen Auftreten sah das sehr danach aus, dass ich mitunter ein Verbrecher sein müsste.


    Meiner Lippe geht es schon wein wenig besser. Auf meiner Reise hierher war mir schon weit schlimmeres passiert. Ihr müsst wissen, ich komme aus Vindonissa, aber durch einigen persönlichen Angelegenheiten hat es mich hier nach Mogontinacum gezogen.


    Wir gingen eine weitere große Straße entlang, bis ich in der Ferne ein großes Gebäude sah, welches sehr nach einer Therme aussehen musste.

  • Ich merkte recht schnell das es ihm überhaupt nicht gefiel begleitet zu werden, einige Einwohner der Stadt sahen ihn ganz schief an, als wäre er ein Dieb oder sowas desgleichen.


    So Vindonissa.? Persönliche angelegenheiten redete ich so vor mir her, ich überlegte mir was dies für angelegenheiten sein mochten, besuch der Familie? Geschäfte? Nun eigendlich konnte mir das ja egal sein, was er hier trieb, solang er die gesezte achtete.


    Ich merkte auch das Bassus ganz neugirieg umhersah. Besonderes intressierte ihn ein Gebäude das nur noch ein paar Schritte entfernt wahr.


    Ja Bassus das ist die Therme. Findest du dich nach der Therme alleine zurecht?

  • Kalt war es geworden, grau und stürmisch. Der schöne Sommer war in einen goldenen Altweibersommer übergangen und nun war es eindeutig Herbst. Die Bäume hatten jegliches Grün verloren und auch teilweise schon das rot-braune Blattkleid. Irgendwie war es schnell gegangen und auch wenn die Zeit anders verging, als wie in Rom, waren die Veränderungen deutlich. Nicht nur um Wechsel der Jahreszeiten. Mittlerweile war es deutlich zu sehen, dass sie ein Kind unter dem Herzen trug. Viel schneller als gedacht war Calvena rund geworden, was sie immer wieder überlegen ließ, wann genau sie empfangen hatte. Was gar nicht so einfach war, denn in all der Aufregung nach der Hochzeit, die Reise nach Mogontiacum, dem auspacken und vieler anderer Kleinigkeiten, war ihr gar nicht aufgefallen, dass ihre Blutung ausgeblieben war. Eigentlich war es ihr ja ganz recht gekommen, nur machte es ihr nun schwer abzuschätzen, wann es denn nun soweit war. Einige Monate würde es noch dauern, irgendwann im Winter, wenn der Schnee vermutlich meterhoch stand und man das Haus wohl kaum verlassen konnte. Vermutlich würde ihr dann furchtbar langweilig werden. Sie war nun einmal ein Mensch, der nicht immer nur stillsitzen konnte. Wohl sehr zum Leidwesen ihres Mannes, der sie am liebsten wie ein rohes Ei behandeln würde. Ins Bett stecken und brüten. Nur stand ihr nicht danach der Sinn, viel lieber spazierte sie durch die Stadt und plauderte mit Nachbarn und Bekannten.


    An diesem Tag war sie auf dem Weg zu der Heilerin und Hebamme. Eine rundliche gut gelaunte Germanin mit roten Wangen und freundlichem Gemüt. Sie hatte vielen Kindern bereits auf die Welt geholfen und man hatte sie ihr empfohlen. Elissa hatte sie ausfindig gemacht. Merlinde hieß sie. Gemeinsam schlenderten die beiden Frauen über das Forum.
    „Du glaubst gar nicht wie seltsam sich die Männer aufführen, wenn ihre Frauen schwanger sind. Ich kann Dir Geschichten erzählen“, lachte die Germanin. „Mutbrecht, der ist groß wie ein Baum und genauso breit, fiel ihn Ohnmacht, als die Wehen einsetzten. Einfach umgefallen, sag ich dir. Hat sich aber vorher noch gerühmt, dass er einem Ochsen mit bloßen Händen das Genick brechen kann. Aber kaum platzte die Fruchtblase, war er weiß wie ne Kalkwand und fiel einfach um. Ist erst wieder zu sich gekommen, nachdem alles vorbei ist. Dilius Laco, betrank sich so sehr bei der Geburt seiner Tochter, dass er ins Impluvium seines Hauses stürzte und beinahe ertrank. Dabei war das Wasser nur knöcheltief! Ein Sklave hat ihn rausgezerrt“, kicherte die rundliche Frau und tätschelte kurz Calvenas runden Bauch. „Sei froh, dass Du Deinen Mann nicht ständig um dich hast, denn ansonsten dürftest Du wohl rein gar nichts. Dabei ist es nicht gut, eine schwangere Frau nur in Bett zu stecken. Man braucht Luft, Sonne und Bewegung. Ständig im Bett liegen kann einen krank machen. Aber wollen das die werdenden Väter hören? Nein! Sie wissen es alle anscheinend besser wie erfahrene Hebammen und Heilerinnen. Jeder gute Rat prallt scheinbar an ihnen ab.“ „Solange Valerian mir keine Soldaten hinterher schickt, ist alles in Ordnung. Der Mann meiner Freundin hat nen halbes Dutzend Soldaten abgestellt um sie nach Roma zu begleiten!“ „Als ob Soldaten jegliches Unbill abhalten können. Und sensibel sind sie auch nicht wirklich. Was wissen diese schon von den Bedürfnissen einer Frau?“ Merlinde warf einigen Soldaten, an denen sie vorbei spazierten einen vielsagenden Blick zu. „Schick sehen sie in ihren Rüstungen aus, aber sie haben keine Ahnung was wir Frauen bei einer Schwangerschaft alles durchleben… und bei der Geburt sind sie die schlimmsten. Kopflos wie die Hühner und machen alle in ihrer Umgebung verrückt!“ „Du scheinst aus Erfahrung zu sprechen!“ meinte Calvena amüsiert. Merlinde zwinkerte Calvena zu. „Warts ab… und es wird nicht Besser. Bei jedem Kind drehen die Männer durch und verfallen in Panik…“ „Ich kann mir kaum vorstellen, dass Valerian auch so sein wird… er ist eigentlich sonst der Besonnenere von uns Beiden.“ „Ach, Calvena Liebes! Du hast ja keine Ahnung!“ Das klang fast wie eine Prophezeiung.


    Merlinde wurde ernster. „Hat der Trank gegen die Übelkeit geholfen? Das ist immer das Schlimmste. Zumindest hab ich das immer so empfunden. Bei jedem Kind war es dasselbe….“, die füllige Frau verzog leicht das Gesicht zu einer Grimasse. „Ein wenig!“ „Mhm… dann sollte ich Dir wohl etwas anderes mitgeben…“ Wirklich Sorgen machte sich Merlinde nicht, Calvena war gesund und kräftig und schien nur wenig von den Nebenwirkungen einer Schwangerschaft geplagt zu werden. Doch man musste immer Vorsicht walten lassen. Sie hatte der jungen Frau erst einmal ins Gewissen geredet, als sie das erste Mal zu ihr kam. Auf eine erfahrene Mutter hörte eine Frau die das erste Kind erwartete eher, wie auf den überbesorgten werdenden Vater, der in jeglicher Tätigkeit eine potentielle Gefahr sah und am liebsten die Ehefrau einsperrte um sie vor allem zu schützen. Aber wenn die Götter es nicht wollten, dann konnte jede noch so gut verlaufende Schwangerschaft in einer Katastrophe enden.

  • Wir waren mit Bassus gerade auf dem Weg in richtung Therme, wir unterhielten uns ein wenig von Vorne kamen und zwei Frauen entgegen.


    Die eine Frau war bereits ein wenig Grau im Haar, rote Bäckchen, und ein freundliches gesicht, sie unterhielt sich mit ihrer Begleiterin, zierlich, dunkles welliges Haar und wie es den Anschein hatte war sie voller Vorfreude, sie war Schwanger.
    Als die beiden Frauen an uns vorbei gingen, konnte ich kurz ihr gespräch mithörenSolange Valerian mir keine Soldaten hinterher schickt, ist alles in Ordnung... Ich ging im ersten Augenblick einfach weiter und dachte über das nach was ich da gerade gehört hatte, mhh welcher mann würde seiner Schwangeren Frau Soldaten hinterher schicken? Eine absurde idee. Aber plötzlich durchfuhr es mich wie ein Blitzschlag, hatte ich da gerade den Namen Valerian in zusammenhang mit Soldaten gehört, aus dem Mund einer Schwangeren Frau. Mir viel die unterhaltung mit meinen Patron Valerian ein, ich sollte bei der Patrouile auf seine Frau ein Auge haben sie beschützen wenn es sein sollte.


    Mittlerweile waren wir fast bei der Therme, ich schickte Bassus rein damir er sich frisch machen konnte. Mein Gehirn lief auf Hochtouren, war das die Frau Valerians? Ich hatte sie noch nicht gesehn, mein Kamerad meinte sie zu erkennen.
    Sollte ich ihr folgen, vielleicht war es doch nicht die richtige, es gab viele Fraun die Schwanger waren. Aber es konnte keinb zufall sein das sie von einem Valerian sprach, ich war hin und her gerissen.


    Komm Numonius sagte ich während ich mich umdreht und den zwei Fraun folgte, natürlich wollte er wissen was los sei, ich erklärte ihm kurz den Sachferhalt.
    Wir waren einige Schritt zurück und uch beobachtete beide Frauen genau, und jeden und alles was sich ihnen näherte, dabei übersah ich ein paar Eimer und geriet ins Straucheln.

  • Patroullien gehörten mit zum alltäglichen Anblick, von daher schenkten die beiden Frauen den Soldaten auch nur wenig Aufmerksamkeit. Es entging ihnen von daher, dass die Männer sich plötzlich dazu entschlossen ihnen zu folgen. Stattdessen plauderten sie weiter.


    „Meine älteste Tochter hat vor zwei Monaten ihr erstes Kind bekommen“, erzählte Merlinde stolz. „Ein gesundes Mädchen“, fügte sie gut gelaunt hinzu. In diesem Moment schepperte es hinter ihnen und ein wenig erschrocken drehten sie sich um. Im ersten Moment glaubten sie das ein Wagen in einen der Händlerstand gefahren wäre, aber es war nur ein Soldat der gestolpert war und nun wie ein Käfer auf dem Boden lag. In voller Rüstung.
    Beide Frauen mussten lachen. Das war wirklich albern. „Wie ein junges Fohlen“, grinste Calvena. „Ungeschickt und Tollpatschig“, fügte Merlinde lachend hinzu. „Komm lass uns weiter gehen!“ Die Kameraden würden sich schon um den Gestürzten kümmern.

  • Numonius fiel sogleich in den tiefes lautes gelächter über als er mich so auf dem Boden sah. Mir selbst trieb es die röte ins gesicht, vor Scharm.


    Hör auf Numonius, hilf mir lieber wieder auf sagte ich in einem leicht gereitzten Tonfall. Numonius reichte mir darauf hin die Hand Entschuldige Fontinalis, aber das sah gerade lustig auser musste immer noch grinsen, aber schließlich stand ich wieder auf meinen eigenen Beinen.


    Ich blickte den zwei frauen hinterher, auch sie lachten.


    Ohne zweifel, Valerians Frau war dabei.



    Ohen weiter zu zögern folgte ich dem lustigen Frauen, um zu sehen wohin sie gingen oder was sie da dort dann machten.


    Fontinalis, was genau machen wir da genau, warum verfolgen wir zwei Hamlose Frauen? kam es von Numonius.
    Ich konnte es ihm nicht genau sagen, das hätte dann vielleicht das ganze Castell am abend gewusst.


    Weil wir das nun mal gerade machen antwortete ich ihm ausweichend

  • Der gestürzte Soldat sorgte für einiges Gelächter, nicht nur seine Kameraden lachten, sondern auch die beiden Frauen, einige Händler und auch Passanten fanden es überaus witzig, dass der Mann über einen Eimer gestolpert war.
    Während ihm aufgeholfen wurde, warf Calvena noch einmal einen flüchtigen Blick über die Schulter, ein breites Grinsen konnte sie nicht verbergen. Der arme Kerl war wirklich so hilflos wie ein Käfer auf dem Rücken und kam nur mit Hilfe auf die Beine. „Und so jemand schafft es in die Armee? Wie konntet ihr Römer da nur Germanien bezwingen?“ witzelte Merlinde. Sie hatte sich angepasst und auch akzeptiert, dass die Römer ihnen überlegen waren. Merlindes Schwiegersohn war ja auch ein Römer, das war gut für die Familie gewesen, nur ihr ältester Sohn war dagegen gewesen. Hatte sich furchtbar aufgeregt und getobt. Nachdem er sich dann mit seinem Schwager in einer Taverne geprügelt hatte, war er nicht mehr gegen diese Verbindung gewesen. Männer waren seltsam, Söhne waren in dieser Hinsicht kein Unterschied. „Die bessere Taktik und ein paar tausend gut ausgebildete Soldaten“, gab Calvena trocken zurück. „Das sagst du nur, weil dein Mann auch Soldat ist“, scherzte Merlinde weiter. „Meinst du wirklich?“ witzelte Calvena. Gemeinsam setzten sie lachend ihren Weg fort. „Man sieht dir an, dass du deinen Mann liebst.“ „Ist das so offensichtlich?“ „Du strahlst!“ Wieder lachten sie.

  • Es war kaum zu übersehn das der Zwischenfall von gerade sie immer noch belustigt, auch Numonius grinste immer noch, aber nur so lange bis ich ihn finster anschaute. Numonius, was denkst du wo die hin wollen? dieser sah mich verstört anwoher soll ich das wissen, ich weiß ja noch nicht einmal warum wir diesen zwei Frauen nachstellen.. Er hatte recht, aber ich wollte ihm nicht die wahrheit sagen, zumindest noch nicht. Wir folggten den zwei in einiger Entfernung, als sie sich gelegendlich umdrehten blieben wir an einem Stand stehen und taten so als würden wir uns für die Ware intressiern, nur war aber manchmal kein Stand zu Stelle wenn wir es gerade brauchten, so sahen wir dann Faziniert einen Hauseingang, ein paar hühner oder was sonst schnell zur Stelle war an. Wenn wir so weitermachen fallen wir zwei auf, und ich denke mal das zumindest eine der Frauen was gegen eine Beschattung hat kam es von meiner rechten seite. Ich sah ihn an, und dachte mir wie recht er da wohl hat, er es aber nicht weiß sehr er rechjt hat. Numonius, kannst du schweigen? Ja sicher kann ich das antwortete er in einem ernsten ton. Nun, siehst du die kleine zierliche Frau, die in freudiger erwartung ist? Das ist Valerians Frau, zumindest denk ich mir das, ich habe den Auftrag auf sie zu achten wenn wir hier in der Stadt sind. Numonius sah mich micht großen augen an, so als konnte er nicht glauben was er da hörte. Verstehe, ich werde niemanden etwas sagen, aber wir sollten schaun das wir ihnen weiter Folgen, sonst verlieren wir sie aus den Augen

  • Die Soldaten waren für den Moment vergessen, stattdessen setzten sie ihren kleinen Bummel über den Markt erst einmal weiter. „Habt ihr schon einen Namen?“ fragte Merlinde die schwangere Calvena. „Nein, das würde auch Unglück bringen. Naja, Gedanken mach ich mir schon, aber wirklich konkret ist es noch nicht!“ „So war es bei mir auch immer. Abwarten bis das Kind die ersten Monate überlebt und dann hat es erst seinen Namen bekommen. Die Götter waren mir ja hold, sie haben mir meine sechs Kinder gelassen!“ „Den Willen der Götter zu ergründen ist ohnehin eine unmögliche Aufgabe.“ „Das musst du ja wissen, als Priesterin.“ Calvena grinste breit. „Ich weiß mit Sicherheit nicht alles.“ „Und Bescheiden obendrein“, Merlindes Stimme klang recht amüsiert. Dieses Gespräch nahmen sie Beide nicht zu ernst. „Habt ihr schon das Kinderzimmer eingerichtet? Ich kenn da einen Schreiner, der macht wunderbare Betten. Von dem habe ich die Wiege in denen all meine Kinder geschlafen haben! Gute alte Handwerkskunst, das findet man nicht so oft!“ „Eigentlich wollten wir das gemeinsam machen.“ „Aber du kannst dich ja schon mal erkundigen“, meinte Merline gute gelaunt und voller Elan. „Ohje…“, lachte Calvena. „Wer von uns Beiden bekommt nun eigentlich das Kind?“ fragte sie die Germanin mit einem frechen Grinsen. „Du, Schätzchen! Aber ich komm mir vor wie deine Großmutter! So ist das immer, ich bin die Großmutter vieler Kinder. Ich hab so vielen Kindern auf die Welt geholfen. Ich verbringe viel Zeit mit den werdenden Müttern. Ich bin eben wie eine Großmutter!“ antwortete sie schlicht. Merlinde war glücklich mit ihrer Aufgabe als Hebamme. „Oh! Sieh nur!“ Merlinde blieb an einem Stand stehen und hielt Calvena schließlich ein Holzpferdchen unter die Nase. Calvenas Augen leuchteten glatt bei diesem Anblick. Schneller wie geahnt, hatte sie es dann gekauft. Gerade als sie die Münzen dem Händler reichte fielen ihr die Soldaten auf. Täuschte sie sich oder waren an diesem Tag mehr Soldaten unterwegs als sonst? Irgendwie fühlte sie sich ein wenig verfolgt, aber das bildete sie sich vermutlich nur ein. Sie setzten den Weg schließlich fort. Ein Ziel hatten sie nicht vor Augen, sie wollten einfach nur etwas spazieren gehen.

  • Langsam wurde ich ungeduldig, die zwei schlenderten ohne Ziel durch die gegend, wir liefen sogar mehrmals im Kreis, aber sie waren so in ihrer Unterhaltung vertieft das das ihnen gar nicht auffiel. Gespannt überlegte ich wie ich nun Fortfahren sollte. Mir blieb aber nichts anderes übrig ausser ihnen unaufällig zu folgen, auch Numonius war meiiner Meining. So folgen wir ihnen, in einem Irrgarten aus Straßen und Gassen

  • Den Gedanken daran, dass sie womöglich tatsächlich verfolgt wurde, hatte sie erst einmal wieder bei Seite geschoben. Stattdessen schlenderte sie mit Merlinde über den Markt, schwatzend und lachend. Dass sie dabei ein zwei Runden um den Platz drehten war dabei nicht wichtig. „Achherje, es ist ja schon spät. Ich muss nach Haus, Schätzchen“, meinte die Germanin mit einem Blick zum Horizont. Den Zenit hatte die Sonne bereits überschritten. „Grüß mir deine Kinder“, verabschiedete Calvena sich von der Hebamme. „Natürlich. Ich komm in ein paar Tagen bei dir vorbei. Übernimm dich ja nicht“, es folgten noch einige andere Ermahnungen, ehe Merlinde dann im Gewirr der Straßen verschwand. Auch Calvena wollte sich auf den Heimweg machen, drehte sich um und stand plötzlich vor den beiden Soldaten. Der Bursche, der über den Eimer gestolpert war, stand vor ihr. Leicht verwundert runzelte sie die Stirn. Irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los, dass die Beiden sie verfolgten. „Kennen wir uns irgendwo her?“ fragte sie die Soldaten und sah von einem zum anderen. Das war wirklich eigenartig. Eigentlich wollte sie nicht glauben, dass die Männer sie verfolgten, sie war ja schließlich keine Diebin oder zwielichtige Gestalt. Und das Valerian womöglich seine Männer auf sie angesetzt hatte, wollte sie nicht glauben. Das wäre wirklich absurd.

  • Mir blieb erst mal mein Herz stehen als sie vor uns stand, auch Numonius wechselte die Gesichtsfarbe. Im stillen dachte ich mirmist jetzt hat sie uns endeckt, das kann Ärager gebn Ähmm, nicht das ich wüste mehr brachte ich nicht raus. Mir schoßen taussend gedanken durch den KopfWie soll ich ihr das erklären, wie wird Valerian reagieren, ?
    Ich stand schweigend da, wartend auf das was kömmen möge

  • Die Beiden sahen aus, wie Schuljungen die man bei einem Streich ertappt hatte. Das schlechte Gewissen stand ihnen buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Calvenas Stirnrunzeln wurde tiefer. Also hatte sie es sich doch nicht eingebildet, dass die Beiden hinter ihr her liefen. Langsam verschränkte sie die Arme vor der Brust. „Und warum verfolgt ihr mich dann?“ hackte sie dann nach. Sie konnte sich schon denken, was der Grund war und wer sie angestiftet hatte. Es musste ein lustiges Bild abgeben, wie sich die zierliche Römerin vor den beiden Soldaten aufbaute und die Männer durchdringend musterte. Denen hatte es erst einmal glatt die Sprache verschlagen.

  • Verdammter mist dachte ich mir immer und immer wieder Nun wir waren auf Patroulie und nun,Ähmm naja Ich war ungefähr doppelt so groß wie mein gegenüber, aber in diesem Moment kamm ich mir 100mal kleiner vor. Valerian sagte ich ganz leise, und hoffte im selben Moment das sie das nicht gehört hätte

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