Sacellum - Fahnenheiligtum


  • Das Fahnenheiligtum ist der wohl wichtigste Ort im Lager jeder römischen Einheit. Hier befindet sich das Feldzeichen (Vexillium) der Ala Secunda Numidia, vor dem die neuen Rekruten mit folgender Schwurformel vereidigt werden:


    IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA.
    (Es schwören aber die Milites, dass sie alles entschlossen ausführen werden, was der Imperator Caesar Augustus befehlen wird, dass sie niemals den Dienst verlassen werden und den Tod für den römischen Staat nicht scheuen werden.)


    Aber nicht nur die Vereidigungen finden hier statt. Vielmehr wird der Genius des Feldzeichens, das heißt die dem Zeichen zugesprochenen Kräfte, im Sacellum veehrt.
    Daneben findet sich in diesem Raum eine gut versteckte Falltür zu einem Kellerraum, in dem sich die vom Vexillarius verwaltete Truppenkasse befindet.

  • Von der Unterkunft der Turma IV kommend betraten Decurio Tubero und Marbod das Sacellum der Ala II Numidia. Dort warteten bereits neun weitere Auxiliaranwärter auf ihre Vereidigung. Sie standen mit den Füßen scharrend und leise plaudernd herum. Ein Duplicarius und einige Equites hatten sie mit strengen Blicken im Auge.


    "In aciem venite! State!", gab der Decurio nun den Befehl in Linie anzutreten und still zu stehen. Marbod war zufällig ganz links außen am Ende der Linie zum Stehen gekommen, wo der Decurio sogleich mit der Vereidigung begann:
    "Tritt vor, Rekrut Marbod, und schwöre bei diversen Göttern und unverbrüchlichen Eiden, dass du deinem Kommandanten folgen wirst, wohin er dich auch führen mag. Du wirst jedem Befehl mit Begeisterung und ohne Rückfragen gehorchen. Du verzichtest auf den Schutz des römischen Bürgerrechts und willigst in die Vollmacht deines Kommandanten ein, dich wegen Ungehorsam oder Desertion ohne Prozess hinzurichten. Du gelobst, unter den Feldzeichen die dir zugeteilte Dienstzeit abzuleisten und sie nicht zu verlassen, ehe dein Kommandant dich entlässt. Du wirst Rom treu dienen, und sei es unter Einsatz deines Lebens, und wirst gegenüber Zivilisten und deinen Kameraden im Lager die Gesetze achten."


    Mit dem Anlass entsprechender Betonung fuhr der Decurio fort: "Gelobe nun dem Kaiser deine Treue mit folgenden Schwur. Sprich mir nach:
    IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."

  • Marbod folgte dem Decurio. Mit jedem Schritt, dem er ihm in Richtung des Sacellum folgte, tönte es in seinem Inneren‚ Freiheit lebe wohl. Wie richtig seine Erwartungen waren sollte er kurze Zeit später hören
    Auf dem Platz des Fahnenheiligtumes warten noch weitere Anwärter die sogleich nach der Aufforderung des Decurio in einer Linie anzutreten auseinanderstoben um dem Befehl folge zu leisten.
    Marbod selber landet an einem Ende der Reihe und durfte als erster schwören.
    Mit unbewegter Miene hörte er den Worten zu nachdem er, wie ihm befohlen worden war, vorgetreten war. Laut und deutlich sprach er die Worte nach : “IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."
    Jetzt war er unwiderruflich der Ala II Numidia beigetreten und hatte den Eid geschworen, ein zurück gäbe es jetzt kaum noch.
    So wirklich konnte er nicht fassen, dass er es wirklich gemacht hatte.

  • Zufrieden nahm Decurio Tubero den Eid des Marbod entgegen. Er ließ den Tiro in die Reihe zurücktreten und nahm sich dann den nächsten Rekruten vor. So schritt die Vereidigung der jungen Männer voran und bald leistete der Letzte in der Reihe seinen Schwur.


    Zum Schluss wandte Decurio Tubero sich an die Frischlinge: "Tirones, ich heiße euch hiermit offiziell willkommen in der Ala Secunda Numidia! Ihr seid jetzt Soldaten der herrlichen römischen Armee. Es wird der Tag kommen, da ihr siegreich auf die geschlagenen Feinde des Reiches herabblicken werdet. Doch bis dahin steht euch noch eine lange Zeit der Ausbildung bevor. Deshalb entlasse ich euch jetzt in eure Turmae, wo euer Decurio alles weitere veranlassen wird, damit ihr zügig dem täglichen Drill unterworfen werdet, der euch zu wahren Soldaten Roms macht. Abite!"


    Als er die Tirones damit zum Wegtreten aufgefordert hatte, schnappte er sich Marbod. "So, Bürschchen. Wir gehen jetzt erstmal ins Magazin, um dich richtig auzustatten." Das war eindeutig als Befehl zu verstehen und der Decurio ließ auch gar keine Antwortmöglichkeit, sondern marschierte schnurstracks los in der Gewissheit, dass Marbod ihm eiligst zu den Waffenkammern folgen würde.

  • Wieder in seine Reihe zurückgetreten schielte er rechts rüber und beobachtete aus seinem Blickwinkel die Vereidigung seines Nachbarn. Seinen Kopf weiter zu dem Rest der Rekruten zu drehen wagte er nicht, standen ihm Gegenüber noch ein paar Wachhunde. Wer konnte schon wissen was geschehen würde wenn er sich rührte.
    Natürlich wurde am Ende der Vereidigung wieder einmal betont, wie toll es war ein Soldat des römischen Reiches zu sein.
    Gerade als sich alles auflöste und Marbod sich seinen neuen Kameraden anschließen wollte, um dies einmal unter die Lupe zu nehmen, hatte der Decurio ihn schon wieder am Wickel.
    Was bei Donars Hammer, schluckte er noch gerade rechtzeitig runter und rannte hinter ihm her, wie ein Hund hinter seinem Herrn zu den Waffenkammern.

  • Direkt nach der Rekrutierung sollte ich also vereidigt werden. Als ich am Fahnenheiligtum ankam, warteten schon einige andere darauf, vereidigt zu werden.


    Ich schloss mich also dieser Gruppe an und gemeinsam warteten wir, auf den Beginn der Zeremonie, welche durch einen Decurio geleitet wurde.

  • "In aciem venite! State!", gab der Decurio den Befehl in Linie anzutreten und still zu stehen. Widukind und Acco standen mit einigen anderen Rekruten im Raum und der Decurio hatte ihnen extra einige Zeit zum beschnuppern gelassen. "Tretet vor Rekruten und schwört bei diversen Göttern und unverbrüchlichen Eiden, dass ihr eurem Kommandanten folgen werdet, wohin er euch auch führen mag. Ihr werdet jedem Befehl mit Begeisterung und ohne Rückfragen gehorchen. Ihr verzichtet auf den Schutz des römischen Bürgerrechts und willigt in die Vollmacht eures Kommandanten ein, euch wegen Ungehorsam oder Desertion ohne Prozess hinzurichten. Ihr gelobt, unter den Feldzeichen die euch zugeteilte Dienstzeit abzuleisten und sie nicht zu verlassen, ehe euer Kommandant euch entlässt. Ihr werdet Rom treu dienen, und sei es unter Einsatz eures Lebens, und werdet gegenüber Zivilisten und eurenKameraden im Lager die Gesetze achten."


    Mit dem Anlass entsprechender Betonung fuhr der Decurio fort: "Gelobt nun dem Kaiser eure Treue mit folgenden Schwur. Sprecht mir nach mir nach:
    IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."


    Damit würden die Tirones offiziell Teil der Truppe werden, und könnten damit ihre Ausrüstung erhalten.

  • Es war soweit, die Vereidigung hatte begonnen un der Decurio gab Befehle aus, hielt eine kleine Ansprache und dann war es soweit, die Zeit für den Schwur war gekommen.


    "IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."


    So waren wir nun Vereidigt, endlich war ich das was ich immer sein wollte, Soldat.

  • Zum Fahnenheiligtum und warten. Er war nicht alleine hier. Weitere Zukünftige hatten sich eingefunden. Für ihn alles Fremde. Zwei flüsterten miteinander. Der Rest wartete einfach nur. Widukind sah sich um. Hier standen die Feldzeichen der Ala. Ein wenig Stolz war er bis hierher gekommen zu sein und nach dem Schwur dazu zu gehören. Der Befehl des Decurio riss ihn aus seinen Betrachtungen. Die Worte waren hart und klar. Er musste sich hier unterordnen und gehorchen. Kein Pups ohne Erlaubnis. :D
    Das konnte heiter werden. Er dachte er hatte das leichtere Los unter den Brüdern gezogen, von wegen. Es half nun nichts, er stand hier und leistete den Schwur. Er wollte seine Familie nicht enttäuschen.


    "IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."


    Rekrut der Ala. Er gehörte dazu. Für ihn war beruhigend, dass sein Onkel nicht sehr weit weg von der Stadt wohnte. Sicher kam der irgendwann ihn hier zu besuchen.

  • Einen kurzen Moment lang schwieg der Decurio noch andächtig, bevor er seine Hände breit öffnete und die Stille durchbrach..
    "Tirones, willkommen in der Ala II Numidia." sagte er letztlich recht schmucklos und sammelte die Rasselbande wieder ein.
    "Soldaten, jetzt geht es erstmal ins Magazin, dort werdet ihr eingekleidet und ausgerüstet. Venite!" befahl er und schaffte somit die Überleitung in den militärischen Drill, es ging raus zum Magazin.

  • Es war also vollbracht. Ich und andere Neulinge waren nun Tiros der Ala II Numidia, endlich. Direkt nach der Vereidigung ging es weiter, es musste die Ausrüstung gefasst werden.


    Sobald der Decurio den Befehl gab, marschierte ich los.

  • Weit war es nicht da hin wo mich der Offizier nun brachte und nun stand ich vor der Standarte der Einheit.


    Wahrscheinlich ging es anderen genauso wie mir, es war ein eigenartiges Gefühl jetzt hier zu sein, um einen Eid abzulegen. Einen Eid mit dem man sein "ganzes" Leben dem Römischen Reich versprach.
    Still stand ich da. Den Blick auf die Fahne gerichtet und wartete nun darauf dass die Zeremonie beginnen würde.

  • "In aciem venite! State!", gab der Decurio nun den Befehl anzutreten "Tritt vor, Rekrut Andriscus, und schwöre bei diversen Göttern und unverbrüchlichen Eiden, dass du deinem Kommandanten folgen wirst, wohin er dich auch führen mag. Du wirst jedem Befehl mit Begeisterung und ohne Rückfragen gehorchen. Du verzichtest auf den Schutz des römischen Bürgerrechts und willigst in die Vollmacht deines Kommandanten ein, dich wegen Ungehorsam oder Desertion ohne Prozess hinzurichten. Du gelobst, unter den Feldzeichen die dir zugeteilte Dienstzeit abzuleisten und sie nicht zu verlassen, ehe dein Kommandant dich entlässt. Du wirst Rom treu dienen, und sei es unter Einsatz deines Lebens, und wirst gegenüber Zivilisten und deinen Kameraden im Lager die Gesetze achten."


    Mit dem Anlass entsprechender Betonung fuhr der Decurio fort: "Gelobe nun dem Kaiser deine Treue mit folgenden Schwur. Sprich mir nach:
    IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."

  • Bedächtig tat ich einen Schritt nach vor, blickte dem Offizier ernst ins Gesicht und wiederholte seine Worte:


    "IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."


    Eigentlich sollte damit jeder Zweifel ausgeräumt sein den der Offizier noch insgeheim in sich trug aber als Bestätigung bejahte ich alles was vor dem Schwur geasgt worden war.


    Nach einem kurzen Moment der Stille....." Aber jetzt, oder"

  • "Willkommen Rekrut, willkommen bei der Ala. Du wirst Turma I zugeteilt. Der Decurio ist gerade etwas unpässlich also meldest du dich bei Duplicarius Germanicus Varro. Aber zuerst bekommst du tatsächlich deine Ausrüstung. Also ab zum Magazin, WEGTRETEN!" sagte der betagte Rekrutierungsoffizier grinsend und scheuchte den Mann zum Magazin.

  • "Duplicarius Germanicus Varro. Jawohl" Sofort machte ich mich nun auf meine Ausrüstung in Empfang zu nehmen um mich dann auch sofort bei diesem Duplicarius zu melden.

  • "In aciem venite! State!", gab der Decurio nun den Befehl anzutreten "Tritt vor, Rekrut Kunolf, und schwöre bei diversen Göttern und unverbrüchlichen Eiden, dass du deinem Kommandanten folgen wirst, wohin er dich auch führen mag. Du wirst jedem Befehl mit Begeisterung und ohne Rückfragen gehorchen. Du verzichtest auf den Schutz des römischen Bürgerrechts und willigst in die Vollmacht deines Kommandanten ein, dich wegen Ungehorsam oder Desertion ohne Prozess hinzurichten. Du gelobst, unter den Feldzeichen die dir zugeteilte Dienstzeit abzuleisten und sie nicht zu verlassen, ehe dein Kommandant dich entlässt. Du wirst Rom treu dienen, und sei es unter Einsatz deines Lebens, und wirst gegenüber Zivilisten und deinen Kameraden im Lager die Gesetze achten."


    Mit dem Anlass entsprechender Betonung fuhr der Decurio fort: "Gelobe nun dem Kaiser deine Treue mit folgenden Schwur. Sprich mir nach:
    IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."

  • Kunolf betrat den Raum und spürte sofort das er etwas besonderes war. Wer das nicht spürte war wohl krank. Er lauschte den Worten des Decurio und verstand die Wichtigkeit des ganzen.
    Als dieser geendet hatte sprach er mit fester Stimme seinen Eid der ihn die nächsten Jahre an den Kaiser band. Kunolf dachte gar nicht daran diesen Eid zu brechen..


    IURANT AUTEM MILITES OMNIA SE STRENUE FACTUROS QUAE PRAECEPERIT IMPERATOR CAESAR AUGUSTUS, NUMQUAM DESERTUROS MILITIAM NEC MORTEM RECUSATUROS PRO ROMANA REPUBLICA."


    Die letzten Worte halten nach als Kunolf am Ende angelangt war...

  • "Willkommen in der Reiterei Rekrut. Ehre deinen Eid und du und deine Nachkommen werden eines Tages als römische Bürger zu Wohlstand und Sicherheit gelangen." erklärte der Offizier und hielt einen Moment inne damit der Rekrut noch einmal diesen Moment würdigen konnte, "Nun wird es Zeit, dass du deine Ausrüstung im Magazin abholst und anschließen bei deinem Decurio vorstellig wirst." erklärte der Offizier und schickte den Rekruten ins Magazin.

  • Ich kam als erster am Sacellum an. Ich fragte mich ob wir schon durch unseren Decurio eingeschworen werden würden oder ob dies noch der Rekrutierungsoffizier oder ein anderer Offizier macht.


    Bald werde ich ein Soldat sein, ich musste das doch kurz sacken lassen, schliesslich war ich doch Nervös.


    Ich stand andächtig vor dem Feldzeichen, dass mich bald eine lange Zeit begleiten wird und wartete.

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