Atrium | Crispus und Marcellus

  • "Sehr richtig - deswegen pass' auf, auch wenn du mal eine Ehefrau hast. Als Pater familias musst du darauf achten, immer das Heft in der Hand zu haben!"


    erklärte der Alte altklug, obwohl er es selbst ja nicht vollständig durchgehalten hatte.


    "Und diese Phryne... hast du nur in der Curia mit ihr zu tun gehabt oder dich auch sonst mit ihr getroffen?"


    Ein wenig neugierig war Crispus natürlich schon...

  • "Nun sie hat mich zu sich eingeladen zu einem kleinen Geschäftsessen :D. Dabei haben wir über die wichtigen Personen hier in unserer schönen Stadt gesprochen. Sie möchte ein großes Fest geben und logischerweise Verbindungen knüpfen. Ganz nebenbei ist Phyrne ein sehr fesselnde Persönlichkeit und kann sich in jede Unterhaltung einbringen. Ich denkie sie möchte eine Bürgerin unserer herrlichen Stadt werden. Als Freigelassene steht ihr jetzt das ganze Leben zur Verfügung. Ich weiss natürlich was du sagen willst, sie ist für einen Petronier keine geeignete Partie. Ich stimme dir ja zu und habe das auch begriffen. Du weisst das mein Ziel fest in mir verankert ist und das möchte ich nicht für ein Weibsbild aufgeben müssen."


    Das hörte sich doch schon einmal gut an was Marcellus so von sich gab. Ob das allerdings alles der Wahrheit entsprach war so eine Sache. Seine Liebe zu Alpina war immer noch vorhanden und es tat ihm sehr weh wenn er mit ihr sich normal unterhalten musste. Da war Phyrne auf ihre Art eine Abwechslung, sie zog Männer einfach erotisch an. Der Oheim hatte schon recht mit seiner Sicht der Dinge. Ein wahrer Römer konnte sich nicht gleichzeitig auf zwei Dinge konzentrieren, entweder war die Karriere wichtig oder man verbrachte die Zeit mit Frauen und machte sich zum Familienidioten. Für den Petronier war sein Ziel der gesellschaftliche Aufstieg. Wer aus armen Verhältnissen kam wie Marcellus musste einfach versuchen voran zu kommen.

  • Ein Geschäftsessen? Was für ein Geschäft hatte den Marcellus? Hatte Crispus irgendetwas verpasst? Verwirrt sah er seinen Neffen an...


    "Du bist ja richtig begeistert - erotisch, unterhaltsam, ... Da bin ich ja gespannt, ob ich sie auch mal kennen lerne!"


    kommentierte er dann doch eher die Frau als die Verhältnisse Marcellus'

  • Marcellus musste laut auflachen. "Oh ja ich denke du wirst sie noch genauer kennen lernen dürfen. Da sie an einige Personen der Stadt eine Einladung senden wird zu einem kleinen Treffen und um den einen oder den anderen kennen zu können." Marcellus dachte sich hoffentlich nimmt Phyrne seinen Oheim nicht auch so ran wie ihn. Der würde in seinem Alter vermutlich einen Herzinfarkt bekommen. Phyrne auf Dauer beschäftigen zu müssen würde jeden Mann an den Wahnsinn und den körperlichen Verfall bringen. Ab und an naschen ja, aber dann doch sehr enthaltsam leben. Für den jungen Petronier wurde es jetzt so langsam Zeit sich um seine Aufgaben hier in Mogontiacum zu kümmern.

  • "Soso..."


    antwortete Crispus und musste feststellen, dass er doch wirklich neugierig war. Eine erotisch knisternde Frau hatte er schon längere Zeit nicht mehr getroffen - zumindest keine, die er so seinem Onkel beschrieben hätte...


    "Dann darf man ja gespannt sein."


    Kurz dachte er scheinbar noch einmal darüber nach, dann fragte er:


    "Was sind denn deine nächsten Schritte wegen dem Straßenbauprojekt? Ich habe ja damals als Magistrat auch sowas in der Art gemacht - aber das waren auch noch andere Zeiten natürlich..."


    Sicherlich hatte er Marcellus zu irgendeiner Gelegenheit einmal erzählt, wie er als Aedil nicht nur die Thermen renoviert, sondern auch das Pflaster auf dem Forum erneuert hatte...

  • Marcellus machte sich über seine Pläne hinsichtlich der Wasserzuführung und dem Ausbau der Via Iulia Avgvsta im Vicus Apollinensis ans Werk um endlich eine vernünftige Lösung zu finden.

    Bei der Durchsicht der Pläne war ihm aufgefallen, dass die Wasserzuführung für das Militär sauberes und gut trinkbares Wasser aus den Wald- und Gebirgsregionen des Umlandes, hier die Quellen des Königsborn und der Drais, über ein Aquädukt erhielt und durch ein System von Bleileitungen verteilt wurde. Diese Verteilung diente auch Mogontiacum zur Wasserergänzung und bediente alle wichtigen Positionen. Da aber die Stadt sich erheblich ausgeweitet hatte war das Rohrverteilungssystem der Stadt nicht mehr aktuell und konnte nur bedingt die benötigte Trinkwassermenge in die Randregionen der Stadt befördern. Daher konnte zwar das Trinkwasser in den Vicus befördert werden, aber nicht so viel um die Straßen zu reinigen und ggf. ein ausbrechendes Feuer sinnvoll zu bekämpfen. Somit bestand tatsächlich Gefahr dass bei einem ausbrechenden Feuer die Stadt selber auch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Für den Petronier stand allerdings auch fest, dass sich die Honoratioren der Stadt nicht seinem Plan anschließen würden, da eine geeignete Erweiterung des Rohrsystems zu teuer war. Auch war mit dem geplanten Bau der Curia im Prinzip ein Großteil der städtischen Einnahmen verplant. Somit musste eine kostengünstige Lösung gefunden werden.


    Und tatsächlich lag sie so offensichtlich vor, dass man sie gar nicht erkannte. Der Vicus Navaliorum mit dem Portus Rheni hatte schon vor Jahren einen Kanal aus dem Rhenus erhalten der als Schmutzwasser die Abläufe der Kloake reinigte und stetig floss selbst bei Hochsommern oder im Winter. Der Zulauf lag oberhalb der Brücke über den Rhenus und lief im Prinzip direkt im Vicus Apollinensis ungenutzt durch und in den Vicus Navaliorum hinein. Wenn man also diesen Durchlauf öffnen würde bekäme der Vicus eine brauchbare Wasserreservoir Station die für die Straßenreinigung sowie die Wasserentnahme bei Bränden nutzbar gemacht werden könnte. Das Ganze konnte über ein Ziehbrunnensystem oder durch stetiges Abfließen in der Straße eingesetzt werden. Somit musste eigentlich nur die Via Iulia Avgvsta aufgerissen werden, das Wasserreservoir gebaut werden und die Straße selber in einen vernünftigen Zustand gebracht werden.

  • Marcellus war erledigt, er konnte jetzt einfach nicht mehr, der Wahlkampf hatte ihm das letzte abverlangt und so sank er erschöpft auf der Gartenbank zusammen. Er hoffte das die Wahlen so ausfallen würden das er das Amt des Aedil erhalten würde. Die anderen Konkurrenten waren auch nicht schlecht und hatten ihm das Leben ganz schön sauer gemacht. Doch nun musste er sich gedulden wie die Wahlen letztendlich ausgehen würden und so genoss er den Tag und den Sonnenschein und entspannte sich merklich. Bei Träumen kam ihm immer wieder Calvina in den Kopf und er konnte sich gar nicht von ihrem Gedankenbild trennen. Er musste unbedingt mit seinem Oheim darüber reden. Er hoffte das dieser ihm ein paar Tipps geben könnte.

  • ... und natürlich stand sein Onkel bereit, um seinem Neffen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Allerdings ahnte er natürlich nicht, worum es ging, als er sich in der Abendsonne zu ihm auf die Bank setzte und nachdenklich auf den Garten starrte, wo die ersten Pflanzen zu blühen begannen...

  • "Ah Onkel schön das du hier bist, wir sind schon lange nicht mehr zusammen gesessen. Heute ist ein bemerkenswert schöner Abend und die Sonne strahlt ihre Schönheit aus. Ich bin so glücklich das es wie es den Anschein hat mit meiner Wahl zum Aedil ganz gut vorankomme. Das wäre toll wenn ich den Posten bekommen könnte. Das wäre dann wirklich etwas besonderes mit einer gewissen Macht dahinter um die Aufgaben zu bewältigen. Doch du wirst lachen ich habe immer noch den Wunsch Offizier zu werden. Mit den Ämtern hier in unserer schönen Stadt lerne ich vieles das ich später für die Legion gebrauchen kann. Daher versuche ich fleißig zu lernen. Übrigens ich ... äh .. habe ein Mädchen kennengelernt. Sie ist blidhübsch wie Aphrodite und ist einfach wundervoll. Liebes Wesen, gebildet einfach nur zum verlieben. Sie heißt Germanica Calvina und wohnt seit ein paar Tagen in der Casa Germanica."

  • Der junge Petronier überrollte Crispus geradezu mit verschiedenen Punkten, doch am Ende blieb das letzte Thema hängen - schon wieder eine Frauengeschichte! Die letzten beiden Male hatten sich die "Liebschaften" seines Neffen nicht gerade als nützlich erwiesen - bzw. hatten ungeeignete Personen getroffen. So war der Alte auch diesmal skeptisch, als er von der neusten "Flamme" hörte...


    "Germanica Calvena, soso..."


    bemerkte er daher orakelhaft. Dann entschloss er sich aber doch, den Jungen ein wenig zurechtzustutzen:


    "Und du hast dich schon wieder verliebt, kaum dass sie hier aufgekreuzt ist? Eine Fremde? Kennst du sie überhaupt schon mehr als ein kleines Gespräch? Kennst du ihre Familie?"


    Er verschränkte die Arme vor der Brust und ließ Marcellus gar nicht erst zu einer Antwort ansetzen:


    "Ich weiß, du bist ein Mann, dem man leicht den Kopf verdrehen kann - aber wie du selbst sagst, gibt's Wichtigeres als Frauen. Wenn du Druck hast - geh in ein Lupanar! Aber du musst lernen, deine Gefühle im Zaum zu halten. Denk daran, das am Ende bei Phryne herausgekommen ist..."


    Die Peinlichkeit, seine Verwandtschaft durch die Geliebte seines Neffen beleidigt zu sehen, war dem Alten noch frisch in Erinnerung...

  • "Du hast ja recht andere Dinge sind jetzt wichtiger für mich. Aber Calvina ist etwas wirklich besonderes. Sie hat Manieren, ist gebildet und gehört der Gens Germanica an. Aber ich werde auf jeden Fall nachforschen wie ihre Familienverhältnisse sind. Ich habe aus den Liebeleien der letzten Zeit gelernt."


    Der Oheim hatte recht diesmal wollte Marcellus alles richtig machen. Der junge Petronier wollte sich nicht mehr auf nicht standesgemße Liebschaften einlassen. Der Oheim war vorsichtig obwohl diesmal eine Germanica seine Flamme war. Aber immer vorsichtig die Frauen sind gefährlich. Doch bei Calvina hatte Marcellus ein gutes Gefühl.

  • "Das hoffe ich!"


    bemerkte Crispus und beschloss dann, dass er alles zu dem Thema gesagt hatte - er wusste ja, wie junge Leute waren: die machten sowieso, was sie wollten!


    Also kam er zu etwas anderem:


    "Wie geht's deinen Verletzungen von der Prügelei? Gibt's Neuigkeiten, wer das gewesen sein könnte?"

  • "Ach soweit geht es schon wieder alle wichtigen Funktionen sind wieder gesundet. Was den Täter anbelangt habe ich für mich entschlossen es darauf beruhen zu lassen intensiver zu forschen." Nun das stimmte nicht ganz so, sondern Marcellus gedachte sich des Überfalls nutzbar zu machen für seine Tätigkeit. Im Wahlkampf war ihm aufgefallen, das sich viele Zuhörer Sorgen machten über die Tat, nicht so sehr über ihn, sondern über die Tat, wenn schon Politiker angegriffen wurden musste eine erhebliche Sicherheitslücke in Mogontaicum herrschen. Gut in Rom wäre das nichts besonderes gewesen, aber hier im fernen Germanien interpretierten die Menschen das komplett anders.


    Marcellus Gefühl sagte ihm das wenn er es richtig anpacken würde für ihn Möglichkeiten machbar wurden, die er sich nicht vorgestellt hätte. Nichts stand geschrieben, er würde seine Geschichte selber schreiben. Und der Oheim hatte mehr als Recht als er sagte er solle sich von den Frauen fernhalten. Sie würden ihm nur Unglück bringen. Aber er hatte dahingehend Unrecht da er nicht begriff das Frauen auch eine Waffe darstellen konnten. Marcellus war potent genug die Erfordernisse zu erfüllen die von Nöten waren um Nutzen daraus zu ziehen. Der Petronier musste noch genauer seinen neu geborenen Gedankenweg erforschen.

  • "Es auf sich beruhen lassen?"


    Crispus sah seinen Neffen ungläubig an. Natürlich hatte er keine Ahnung, was der sich dachte und welche Pläne er hegte, sodass all das auf ihn wirken musste, als würde Marcellus einfach den Schwanz einziehen.


    "Sowas können wir unmöglich auf uns sitzen lassen! Niemand verprügelt einen Magister Vici! Und schon gar keinen Petronier!"


    Eigentlich musste die ganze Stadt ein Interesse haben, ihre Magistrate zu schützen!

  • Marcellus musste lächeln als sich sein Oheim so in die Geschichte reinsteigerte. Der Oheim war ein Mann mit Prinzipien und nicht nur dafür mochte Marcellus den Alten. Er war das letzte Bindeglied einer aussterbenden Art die sich an den römischen Tugenden orientierte. Für die jungen Generationen, zu denen auch Marcellus zählte, hieß es im Heute und Jetzt ihre Ziele anders zu stecken. Das römische Reich war weit davon entfernt noch der Hort für gläubige und ehrliche Menschen zu sein. Hier in Germania konnte man noch diese alte Art des Lebens spüren und erleben. Doch wie der junge Petronier feststellen musste, auch hier im Garten Eden hatte die Spinne der Verlogenheit und Intrige begonnen ihr Netz auszulegen. Vor allem Marcellus spürte, dass sich sein Leben immer mehr veränderte, je mehr er Schritt für Schritt seinem ersten großen Ziel entgegen kam desto mehr musste er mit den verschiedensten Machtkonstellationen paktieren. Die heile klein Welt des Titus Petronius Marcellus bröckelte immer mehr zusammen und entwickelte sich zu etwas ganz anderem.
    "Ach Onkel beruhige dich ich bleibe schon noch an der Geschichte dran, aber es ist nicht wichtig. Wichtig ist der Dienst an den Menschen hier in dieser Stadt. Ich will meinen Dienst so gut ich es vermag durchführen, du und Marsus sollen stolz auf mich sein."

  • "Phryne sagte, es wäre ein Soldat der Secunda gewesen - das ärgert mich besonders!"


    blieb Crispus bei dem Thema, in das er sich tatsächlich hineinsteigerte. Entsprechend polterte er weiter drauflos:


    "Nach allem, was ich für diese Truppe getan hab' - wie können die Offiziere dort nur zulassen, dass ihre Männer städtische Magistrate überfallen? Und wie können wir uns in den Dienst dieser Stadt stellen, wenn sie uns im Dienst für sie nicht schützt? Hattest du nicht deine Schläger dabei?"


    Der Alte hatte natürlich schon festgestellt, dass die beiden Ex-Gladiatoren Marcellus regelmäßig folgten und als eine Art Leibwache dienten...

  • Tja leider waren die beiden Beschützer an dem Tag nicht anwesend, ich hatte ihnen freigegeben, da ich mich mit Marsus getroffen hatte und dachte für die kurze Strecke sei es nicht von Nöten sich mit Schutz zu versehen. Aber das wird nicht mehr vorkommen, denn zum einen werde ich mich noch intensiver in den Waffenkünsten üben und zum anderen bleiben die Männer jetzt stetig bei mir. Jetzt beruhige dich doch erst einmal, ich werde mich schon noch um die Angelegenheit kümmern, wenn es notwendig wird. Außerdem denke ich, dass ich mich sicherlich nicht mehr so ohne weiteres überrumpeln lasse. Jetzt weiß ich mich zu wehren und es dürfte einen Angreifer teuer zu stehen kommen. Selbst wenn er ein Legionär ist.


    Marcellus hoffte inständig das sich der Alte beruhigen würde, sicherlich war er von seiner Secunda enttäuscht, doch so schlimm war das auch nicht. Außerdem waren einfach zu wenig Beweise da um die Person zu überführen. Vielleicht würde noch die eine oder andere Erinnerung zu Tage kommen und dann ließe sich damit wesentlich mehr anfangen.

  • "Das will ich hoffen."


    ließ Crispus endlich etwas nach und verschränkte die Arme vor der Brust. Die Stadt war in der Verantwortung, ihre Magistrate zu schützen!


    Da Marcellus offensichtlich keine Lust hatte, über den Überfall zu reden, beschloss der Alte schließlich an seine Bemerkung anzuknüpfen - Waffentraining war immerhin etwas, was er ebenfalls meisterhaft beherrschte. Immerhin hatte er zahllose Rekruten durch die Grundausbildung getrieben...


    "Was übst du denn? Und bei wem?"


  • Vor allem übe ich mit meinen beiden Begleitern schließlich sind die beiden das Kämpfen seit Jahrzehnten gewöhnt und kennen alle Tricks. Wobei ich bei Lucius, das ist der Schweigsame der beiden, annehme das er früher bei den Adlern war. Er kennt die ganzen militärischen Kommandos und Kampfsituationen wie ein aktiver Soldat. Was er für ein Schicksal hatte habe ich bis jetzt nicht hinterfragt und werde dies auch nicht tun.
    Reiten kann ich ja schon seit meiner Kindheit und wie du weißt liebe ich das laufen. Darin bin ich ganz gut. Mit Africanus übe ich das Ringen und den Kampf mit Dolch und diversen anderen Waffen. Und Lucius bringt mir die Kampfweise der Legion bei. Er sagt ich bin der geborene Soldat, da mir der Kampf mit Scutum, Gladius und Pilum dermaßen liegt und ich jederzeit mit einem Legionär mithalten könnte. Auch über die Formationen weiß ich Bescheid und beherrsche alle Kommandos. Du siehst ich bin fleißig dabei mich weiter zu entwickeln. Jeden Tag übe ich mehrere Stunden damit alles noch besser wird. Natürlich fehlt mir die Erfahrung eines kampfgewohnten Gegners und wie der sich verhalten würde. Doch ich kaum davon ausgehen, dass ich jedes mal einen Germanen herbekomme um ihn abzuschlachten.

  • Marcellus musste innerlich lachen über den Eifer seines Oheims und der Sorge die in seinen Worten lagen. Er liebte diesen alten Mann mit tiefstem Herzen und achtete ihn über alles. Der Oheim war Gesetz, Vater und Lehrmeister. Doch wie konnte er ihm dies sagen. Er wollte ihn nie enttäuschen und so sah er den alten knorrigen Mann an um zu sehen was dieser ihm vorschlagen würde. Sollte Marcellus es je schaffen als Tribun die Militärkarriere betreten zu dürfen, so wollte er den Oheim wie auch seinen Patron Ehre bereiten.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!