[Caelimontium] Insula C. Fundanii Vulsonis - Habitatio des Helvetius Severus

  • Varia sah den Mann skeptisch an. Es lag nun mal in ihrer Natur, dass sie Männern nicht über den Weg traute. Bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen hatten sich ihre Vorurteile ja auch immer bestätigt. Er wollte sie aufnehmen und für die anderen Sklaven sorgen? Aber warum? Das sie mit ihrem Handeln eventuell die Helvetier in Verruf bringen konnte war ihr nicht bewusst. Immerhin tat sie es nicht aus reinem Vergnügen sondern es war eine reine Notwendigkeit. Aber warum sie hier bleiben sollte erschloss sich ihr wirklich nicht. Er könnte sie doch einfach zu den anderen schicken und wenn sie dort mitversorgen oder nicht?
    Römer waren mitunter komisch und ihre Gedankengänge für Varia nicht nachvollziehbar. „Danke.“ Sagte sie zunächst nur um dann doch noch einmal leisen Protest zu üben. „Ich möchte dir nicht zur Last fallen. Wenn dein Sklave mich einfach zum Haus deines Verwandten bringen könnte?“ Ihre Stimme brach jedoch immer wieder ab und wurde recht undeutlich zum Ende hin.

  • Zitat

    Original von Quintus Helvetius Scaeva
    Anscheinend hatte er selbst die familiären Bande unterschätzt, welche ihm hier “Danke dir, Marcus!“, drückte er nun noch einmal seine wirklich empfundene Dankbarkeit aus. “Ich möchte dich nicht von der Arbeit abhalten und deinen Sklaven werde ich schon beschäftigen.“ Er grinste ein wenig schief. “Wenn es nicht mit meinen Essenswünschen ist, dann doch zumindest mit meinem Schnarchen!“ Noch einmal lachte er leise auf, ehe er sich wieder aufrichtete und sich seiner Schuhe entledigte. Mit diesen musste er es sich immerhin nicht wirklich auf einer Liege bequem machen. Das gehörte sich einfach nicht. “Dann wünsche ich dir eine gute Nacht und ich hoffe, dass dich meine Anwesenheit wirklich nicht stört, wenn du noch arbeiten musst.“


    Severus nickte zustimmend. Sein Vetter sollte sich ausruhen, noch einmal in Ruhe schlafen, den morgigen Tag auch nochmal in "Freiheit" verbringen, bevor er sich dann in die engen und starren Grenzen des Execitus begäbe. Nun, gut. Dann schlaf ebenfalls gut, Quintus und morgen brechen wir dann nach dem Ientaculum zum Forum auf. sagte er, erhob sich nun von seinem Platz. Für die kommende Nacht war alles geklärt und während der Sklave nun eine Decke und ein Kissen herbeibrachte und danach den Tisch von den Tellern befreite, konnte sich Scaeva nun für die Nacht einrichten. Severus hingegen verschwand auch gleich in seinem Schlafzimmer, denn der Tag war lang genug gewesen.

  • Zitat

    Original von Varia
    Varia sah den Mann skeptisch an. Es lag nun mal in ihrer Natur, dass sie Männern nicht über den Weg traute. Bis auf ein paar rühmliche Ausnahmen hatten sich ihre Vorurteile ja auch immer bestätigt. Er wollte sie aufnehmen und für die anderen Sklaven sorgen? Aber warum? Das sie mit ihrem Handeln eventuell die Helvetier in Verruf bringen konnte war ihr nicht bewusst. Immerhin tat sie es nicht aus reinem Vergnügen sondern es war eine reine Notwendigkeit. Aber warum sie hier bleiben sollte erschloss sich ihr wirklich nicht. Er könnte sie doch einfach zu den anderen schicken und wenn sie dort mitversorgen oder nicht?
    Römer waren mitunter komisch und ihre Gedankengänge für Varia nicht nachvollziehbar. „Danke.“ Sagte sie zunächst nur um dann doch noch einmal leisen Protest zu üben. „Ich möchte dir nicht zur Last fallen. Wenn dein Sklave mich einfach zum Haus deines Verwandten bringen könnte?“ Ihre Stimme brach jedoch immer wieder ab und wurde recht undeutlich zum Ende hin.


    Ich habe gesagt, wie es ablaufen wird... sagte Severus nun bereits recht ungeduldig. Denn eigentlich war sie es ja nicht, die ihm zur Last fiel, sondern sein Vetter, zwar nicht persönlich aber indirekt dadurch, dass er seine Sklaven unkontrolliert durch die Stadt marschieren und an Kämpfen teilnehmen ließ. Dass die Sklavin nun schon wieder widersprach, zeigte nur umso mehr, wie ungezogen dieser ganze Haushalt zu sein schien.


    In diesem Moment betrat der Sklave mit einem mageren alten Mann den Raum. Severus deutete auf die junge Frau auf der Pritsche und der Medicus begann mit der Untersuchung der Wunden.

  • Jeder weiterer Protest ihrerseits wurde im Keim erstickt. Denn selbst wenn sie etwas hätte erwidern wollen – auch wenn sie nicht gerade, wie es die Römer so schön nannten erzogen war – so hielt sie in Anwesenheit des nun dritten Mannes ihre Klappe.
    Der hagere alte Mann machte auch nicht viele Worte und begann mit der Untersuchung der sichtbaren Wunden. Offene Stellen an den Knöcheln der Hände. An den Arme Hämatome unterschiedlichen Alters. Eine ordentliche Beule am Kopf.
    Er deutete auf ihre Tunika. „Ausziehen.“ Ja er war wirklich kein Mann vieler Worte. Varia hatte wohl verstanden, dass dieser Mann ein Medicus war und so folgte sie seinen Anweisungen – für sie völlig untypisch – widerspruchslos. Gut vielleicht auch aus dem Grund, weil unter ihrer Tunika eine Art Brustpanzer aus Leder zum Vorschein kam. Es hatte doch wohl niemand angenommen, dass die junge Frau in einer Tunika in den „Ring“ stieg – oder?
    „Das auch.“ sagte der Medicus als er das Lederteil erblickte.
    Mit einem gleichgültigen Schulterzucken, jedoch etwas umständlich – aufgrund der Schmerzen die sie hatte – löste sie die Riemen und Verschnürungen.
    Zum Vorschein kam ein, für eine Frau der damaligen Zeit, ungewöhnlich gut durchtrainierter Körper, der jedoch von Blessuren, Hämatomen und Narben gezeichnet war.
    Die Hämatome schillerten in allen Farben von rot über lila bis hin zu dunkel blau.
    Der alte Medicus deutete an, dass Varia sich umdrehen sollte, er wollte nun auch ihren Rücken begutachten. Dort sah man das gleiche Bild, mit dem Unterschied, dass sie quer über den Rücken die riesige Narbe schlängelte.
    Der alte Mann stutze kurz und fuhr mit den Finger über die Narbe. So eine hatte er lange nicht gesehen. Das letzte Mal als er so etwas gesehen hatte war er noch für die Truppen tätig. „Von einem Gladius?“ fragte er schließlich, um sich zu vergewissern. Varia bestätigte dies in dem sie kurz nickte. Er fragte nicht weiter nach sondern befragte Varia nun nach Symptomen. So erfuhr er, dass sie Kopfschmerzen seit kapp zwei Wochen hatte und das ihr Brustkorb ihr Probleme machte.
    Er nickte, drehte sie zu sich und untersuchte noch ihre Augen. „Du kannst dich wieder anziehen.“ Sagte er und drehte sich zu dem Helvetier um.
    „Nun die Hämatome werden nach und nach verschwinden, ein paar kühle Umschläge sollten dafür genügen.“ Er kramte in seiner Tasche und reichte dem Helvetier eine Salbe. „Die hier zwei mal täglich auf die offenen Wunden streichen, in ein paar Tagen ist das verheilt.“ Er schaute noch mal zu der Sklavin. „Wenn du noch länger was von ihr haben willst, sollte sie in den nächsten Wochen nicht in eine Arena gestellt werden.“ Der alte Mann nahm einfach mal an, dass die Sklavin dort eine dieser Frauen war, die zur Belustigung des Volkes in der Arena kämpfte. „Sie hat ein paar Schläge zu viel abbekommen, ihre Kopfschmerzen deuten zumindest darauf hin. Ich kann da nichts für sie tun, außer dir zu sagen, dass sie Ruhe braucht. Und ihre Probleme mit der Luft, deuten daraufhin, dass sie sich eine Rippe angeknackst hat. Gebrochen ist nichts – aber es wird wohl mindestens ein wenn nicht gar zwei Monate dauern, bist du sie wieder einsetzen kannst.“

  • Severus beobachtete die Untersuchung genau. Natürlich auch, weil er dadurch den eigentlich recht wohlproportionierten Körper der Sklavin begutachten konnte. Wenn dieser Körper nicht von Wunden, blauen Flecken und Narbem übersät wären, Severus hätte ihn als ansehnlich bezeichnet, aber das Gesamtbild litt doch schon sehr stark unter diesen Minuspunkten. Die folgendenErklärungen des Arztes verfolgte er danach ebenso konzentriert und wiedersprach dem hageren Arzt auch nicht, als er auf mögliche spätere Kämpfe verwies. Ihn ging es ja nichts an, wofür diese Sklavin eingesetzt wurde. Stattdessen nickte er nur kurz auf die Behandlungshinweise des Mannes, nahm die Salbe entgegen und ließ seinen Sklaven dann einen Geldbeutel holen, um den Arzt zu bezahlen.


    Schließlich blickte er wieder zu der Sklavin, die sich mittlerweile wieder angezogen hatte. Nun, du hast den Arzt gehört. Du wirst dich schonen müssen. Währenddessen werde ich mich darum kümmern, dass du versorgt wird und werde auch deinen Haushalt entsprechend versorgen lassen. Solange deinen offenen Wunden nicht verheilt sind und deine Kopfschmerzen andauern, wirst du hier bleiben, danach sehen wir weiter. Noch Fragen? Severus legte die Salbe auf einenen winzigen Hängeschrank und fokussierte dann wieder die Sklavin.

  • Varia, die inzwischen wieder ihre Tunika übergestreift hatte, wunderte sich zwar, das der Helvetier dem Medicus nicht widersprach, sagte aber auch ihrerseits nichts dazu. Warum sollte sie den mann auf aufklären? Nicht nur das es ihr nicht zustand. Es ging den Typen auch definitiv nichts an woher sie welche Narben oder Wunden hatte. So lag es ihr auch fern den Helvetier über die Herkunft ihrer Narben aufzuklären. Sollten sie doch ruhig denken, dass sie sich diese in einer der Arenen zugezogen hatte.
    „Nein.“ sagte sie auf seine letzte Frage hin, doch dann sah sie ihn doch noch fragend an. „Ähm doch eine Frage hätte ich noch.“ Und Varia wartete natürlich nicht auf eine Antwort sondern stellte diese auch sogleich. „Kann ich mich hinlegen?“ Immerhin hatte sie wohl akzeptiert, das sie vorübergehend hier bleiben würde. Und sie hatte nun auch verstanden, dass der Mann dort ihr helfen wollte. Aus welchen Gründen spielte da keine vorrangige Rolle für sie. Also brachte sie ihm zumindest so viel Höflichkeit – im Rahmen ihrer Art eben - entgegen, dass sie ihn zumindest fragte was sie tun durfte. Sie würde aber sicher nicht darum bitten.

  • Severus blieb noch, bis Varia ihre Tunika übergestreift hatte. Ihr Nein auf seine Frage, ob es noch irgendwas zu klären gebe, nahm er danach mit einem Nicken zu Kenntnis. Aha, es ging doch. Kein Widerspruch mehr, kein Protest, so mochte Severus das. Und doch wurde er noch zurückgehalten, denn offenbar gab es doch noch etwas zu klären. Der Helvetier blieb im Türrahmen stehen, wandte sich um und wartete die Frage der Sklavin ab. Was dann allerdings kam, überraschte ihn. Ja, darfst. sagte er daher nur kurz und warf dann noch einen Blick auf die Salbe. Wenn du etwas brauchst, melde dich. Ansonsten hast du den Anweisungen des Medicus zu folgen, und dich auszuruhen. stellte er nochmal klar und wartete ab, ob es noch etwas gab.

  • Varia nickte nur dankend und legte sich sogleich hin. Ja sie war wirklich fertig und erste jetzt bemerkte sie wie müde sie eigentlich war. Sie schaffte es nicht mal mehr sich die Tunika wieder auszuziehen, sondern schlief so gleich ein.



    - - -


    In aller Frühe wurde sie – schon aus reiner Gewohnheit – wach. Als sie die Augen aufschlug bemerkte sie die fremde Umgebung und sprang ruckartig aus dem Bett. Was ihr nur einbrachte, dass sich alles drehte und sie sich erst mal setzen musste. Jetzt auch kam die Erinnerung an den gestrigen Tag wieder. Da war dieser Helvetier, der sie im wahrsten Sinne des Wortes von der Straße aufgelesen hatte und sie hier her gebracht hatte. Ein Arzt – genau ein Arzt war auch hier. Sie sollte sich schonen... Und der Helvetier hatte versprochen sich um die Anderen zu kümmern...


    Die Amazone schloss die Augen und sortierte alle ihre Gedanken. Als sie sie wieder öffnete, bemerkte sie eine Schüssel mit Wasser, eine frische Tunika – tatsächlich sogar wohl eine von den ihren, also musste der Sklave des Helvetiers schon beim Haus gewesen sein – und eine Haarbürste.


    Sie betrachtete all die Dinge eine Weile nachdenklich bis sie schließlich zu dem Schluss gekommen war, dass sie wohl doch eine Weile hier belieben würde. Warum sollte sie auch nicht? Der Helvetier wollte sich um alle kümmern und nahm ihr so eine Last von den Schultern und für sie hatte er sogar einen Arzt rufen lassen – etwas was Comodus nicht getan hätte, da war Varia sich sicher.


    So stand sie auf, wusch sich, kmte sich die Haare und wurde insgesamt vorzeigbarer. Kaum noch etwas übrig von der wilden Kämpferin des Vortages, ja nun sah sie wieder aus wie eine stinknormale Sklavin eines römischen Haushaltes, halt nur etwas größer und sportlicher als normale.


    Leise öffnete sie die Tür und schaute sich in der Wohnung um....

  • | Areus


    Varia war nicht allein in der Wohnung. Zwar hatte sich Severus bereits auf den Weg zum Forum gemacht, was er immer sehr früh tat, um am Nachmittag nicht zu lange in der stickigen Schreibstube in der Basilica Iulia festzusitzen und dann noch ein bisschen Freizeit hatte, die er entsprechend seiner Vorlieben gestalten konnte, doch war sein Sklave Areus noch dort und dieser war, aufgrund fehlender Alternativen, dafür verantwortlich, dass die Wohnung sauber und aufgeräumt, genug Essen und Getränke für das Ientaculum und ein kleines Abendessen vorhanden war und ankommende Post angenommen wurde - kurz: für alles, was anfiel und zu erledigen war, während der Helvetier seiner Schreibertätigkeit nachkam und außer Haus war.


    Bereits in dem länglichen Korridor mit der Haustür und dem mit einem Vorhang abgetrennten Officium, das lediglich aus seinem Schreibtisch und einer Schrankwand bestand, in dem einige Tabulae und Pergamentrollen lagen, trafen sie aufeinander und der Sklave, der gebürtig aus dem äußersten Süden Italiens stammte, blickte die großgewachsene Sklavin überrascht an. Der Dominus hat dir doch gesagt, dass du dich schonen sollst sagte er, ohne damit afuzuhören, mit dem etwas zu kleinen Besen den Korridor zu fegen. Für ihn hatte der Arbeits grade erst richtig begonnen, da er bis zum Verschwinden des Helvetiers nicht allzu viel machen konnte, da bestand sein Herr drauf. Da dieser aber auch meist erst recht spät nach Hause kam, blieb meist auch genug Zeit, alles auf Vordermann zu bringen und einkaufen zu gehen.

  • Varia schaute den Sklaven an. Es war der selben vom Tag zuvor, jener der den Karren besorgt und ihr auf ebendiesen geholfen hatte. „Ja hat er.“ Antwortete sie eher gelangweilt. „Aber schonen heißt ja wohl nicht, dass ich den ganzen Tag im Bett verbringen soll oder?“ Sie konnte zwar noch keinen Bäume ausreißen, aber der Schlaf hat ihr gut getan. Natürlich taten die Hämatome noch weh, aber es waren erträgliche Schmerzen. Der einzige sie wirklich störende Schmerz war jener in ihrem Kopf. Auch wenn sie die Kopfschmerzen nun schon mehrere Woche hatte, waren sie an den Tagen nach den Kämpfen immer am schlimmsten. Deswegen sprach sie wohl auch nur leise. „Außerdem ist er augenscheinlich ja wohl gar nicht da, also stört es ihn wohl kaum, wenn ich hier herumlaufe und selbst wenn es ihn stört, so kann er mich ja immer noch wieder zur Villa seines Vetters schicken. Er war es doch der darauf bestanden hatte, dass ich hier bleibe.“ Ja nun kam wohl wieder ihre was-geht-es-mich-an-was-dein-Dominus-will-Seite durch.
    Außerdem hasste Varia es, wenn sie sich in nur einem Raum aufhalten sollte. Sie fühlte sich dann eingesperrt. Und ihre Laune wurde in solchen Situationen immer recht unerträglich für ihr Umfeld. Ja sie hatte immer noch diesen Freiheitsdrang in sich. Deswegen tigerte sie ja nun auch hier durch die Wohnung.
    Sie ertrug es kaum, wenn sie keine Bewegungsfreiheit hatte. Deswegen fand sie den Zustand, wie er bis gestern gewesen war gar nicht so übel. Immerhin konnte sie machen was sie wollte und musste keine Rechenschaft ablegen über ihr Tun. Und sie hatte nicht die Absicht sich jetzt hier „einsperren“ zu lassen.
    Sie schaute den Sklaven also in ihrer überheblichen Art an. „Ich danke gar nicht dran den ganzen Tag im Zimmer zu verbringen.“

  • Kaum dass der iulische Patron selbst Post erhalten hatte, machte sich bereits einer seiner Boten auf, ein Schreiben zur Habitatio des divitischen Klienten Helvetius Severus zu überbringen...


    Roma, A.D. V KAL IUN DCCCLXVI A.U.C.

    Ad
    Scriba
    Marcus Helvetius Severus
    Insula C. Fundanii Vulsonis
    Caelimontium, Urbs Aeterna



    Iulius Dives Patronus Helvetio Severo Clienti suo s.d.


    Es gibt sich, dass ich am ANTE DIEM IV KAL IUN DCCCLXVI A.U.C. (29.5.2016/113 n.Chr.) zur Hora Septima eingeladen bin, auf dem Palatium mit dem Imperator Caesar Aquilius Augustus zu sprechen. Es geht um eine unsere römischen Leges betreffende Angelegenheit.


    Da ich entsprechend nicht ohne einen Sekretär und Schreiber diesen Termin wahrzunehmen gedenke, wie du auf ebendiesem Gebiet derzeitig beruflich tätig bist, hoffe ich, dich an besagtem Tag eine Stunde vor meinem Termin in der Domus Iulia anzutreffen, um dich nach einer kurzen Unterredung sodann mit auf den Palatin zu nehmen. *


    Sim-Off:

    * Wir treffen uns natürlich ohne Umweg bei der Palastwache. ;)


    Ich erwarte eine dem hohen Anlass entsprechend angemessene Aufmachung sowie deine besten stadtschreiberlichen Fähigkeiten. Zudem solltest du etwaig gesammelte Empfehlungsschreiben nicht vergessen...


    Mögen die unsterblichen Götter stets mit dir sein. Vale bene!


    /images/signet/Siegel_IuliaTabula.png



    MARCUS IULIUS DIVES
    SENATOR ET QUAESTORIUS

    ir-senator.png Iulia2.png

    CIVIS
    DECURIO - OSTIA
    INSTITOR - MARCUS IULIUS LICINUS
    IUS LIBERORUM
    VICARIUS DOMINI FACTIONIS - FACTIO VENETA

    Klient - Marcus Vinicius Hungaricus

  • Zitat

    Original von Varia
    „Aber schonen heißt ja wohl nicht, dass ich den ganzen Tag im Bett verbringen soll oder?“
    „Außerdem ist er augenscheinlich ja wohl gar nicht da, also stört es ihn wohl kaum, wenn ich hier herumlaufe und selbst wenn es ihn stört, so kann er mich ja immer noch wieder zur Villa seines Vetters schicken. Er war es doch der darauf bestanden hatte, dass ich hier bleibe.“
    „Ich danke gar nicht dran den ganzen Tag im Zimmer zu verbringen.“


    | Areus


    Es hatte ihm von Anfang an nicht gefallen, dass der Helvetier angeordnet hatte, die fremde Sklavin in die Wohnung zu verfrachten und sie solange dort zu behalten, bis sie ihre Verletzungen auskuriert hatte. Zudem gab es ja auch wohl noch ein paar Sklaven in der Casa des abwesenden helvetischen Vetters, sodass von dem kleinen Schreibergehalt nun nicht bloß zwei, sondern sofort fünf Personen ernährt werden mussten. Wenigstens wurden nicht auch noch die anderen Sklaven hergeholt, denn dann hätte sich der Sklave auch noch seine ohnehin durch die zwei Türen winzige Kammer teilen müssen. Das wäre ja noch schöner.


    Nun sucht er allerdings keinen Ärger, sondern wollte einfach nur seine Arbeit zu Ende bringen und dafür sorgen, dass die fremde Sklavin hier nicht alles kurz un klein schlug - oder gar dem Dominus auflauerte, ihn niederschluch und dann wieder in die Stadt verschwand, um sich erneut in irgendwelche Kämpfe verwickeln zu lassen, aus denen sie nur mir viel Glück lebend herauskam. Für Areus war das alles nichts. Er hatte sich damit abgefunden, dass er nicht mehr in Fregellanum auf dem Land wohnen und dort Feldarbeit verrichten musste, sondern nun eine Art Faktotum Marcus Hevetius Severus zur Verfügung zu stehen. Zugegeben, die Arbeit hier war deutlich leichter und längst nicht so ausufernd, wie auf dem Feld und der Helvetier hier in der Stadt schlug nicht willkürlich um sich, um die Sklavenschaft mit Angst im Zaum zu halten, aber da er hier quasi alleine und für alles Mögliche zuständig war, gab es auch hier genug zu tun und von Schlägen war er bislang verschont geblieben.


    Viel gibt es hier nicht zu sehen. Vor deiner Kammer befindet sich eine kleine Küche, die hast du ja schon gesehen gegenüber davon befindet sich meine Kammer, da gibts aber nichts zu sehen. Hier am Ende des Raums befindet sich der Arbeitsplatz des Dominus und hier auf der anderen Seite ein Schlaf- und ein Esszimer. sagte Areus schulterzuckend, wobei er kurz innehielt, jeweils in die Richtung der angesprochenen Räume deutete und dann vollkommen desinteressiert weiter fegte. Nach einigen Strichen des Besens jedoch blickte er dann doch auf und sagte mit gerunzelter Stirn: Die Wohnung darfst du nicht verlassen und solange du nichts kaputtmachst, kannst du hier machen, was du willst. Nicht das es hier besonders viel zu tun gab, abgesehen von der Arbeit, die Areus zu erledigen hatte, aber die fremde Sklavin sah jetzt nicht so aus, als würde sie davon etwas übernehmen wollen - ganz abgesehen davon, dass sie sich ja auch eigentlich schonen sollte.

  • Warum nur hatte Varia urplötzlich das Gefühl eingesperrt zu sein? Sie mochte es einfach nicht ihre Zeit in engen Räumen zu verbringen und hier schien es nicht wirklich groß zu sein. Es gab scheinbar nicht einmal einen Garten. Und hier sollte sie die nächsten Tage verbringen? Was sollte sie hier machen? Herumsitzen und die Wände anstarren? Da würde sie sicherlich spätestens in zwei tage vollkommen durchdrehen. Nein! Hier konnte und würde sie nicht bleiben, das würde ein Unglück geben. Sie hatte zwar gelernt sich unter Kontrolle zu halten, aber sie brauchte Bewegung, wenn sie die nicht bekam und in ihrer Bewegung auch noch derart eingeschränkt wurde, dann konnte selbst die kontrollierteste Amazone unleidlich werden. Sie würde mit dem Helvetier reden müssen um so eher um so besser. So also fragte sie den Sklaven. „Wann kommt dein Herr nach Hause?“

  • | Areus


    Der Italiker interessierte sich nur recht wenig für die Sklavin. Solange sie eben nichts kaputtmachte. Dennoch war es ganz offensichtlich, dass sie sich irgendwie unwohl fühlte, und dass dies nicht nur mit ihren Verletzungen zu tun hatte. Aber das war ja nun wirklich nicht sein Problem. Solange die Sklavin nicht ausbüchste oder - und das konnte er gar nicht genug betonen - etwas kaputtmachte, war für ihn alles in Ordnung. Er hatte lediglich den Hinweis bekommen, dass sie sich schonen sollte, und dafür würde er sorgen. Wie auch immer. Heute Abend... irgendwann, antwortete der Sklave daher nur kurz angebunden und fegte ungeniert weiter. Sollte sie halt lernen sich zu beschäftigen oder sich einfach mit ihrem eigentlich ganz hübschen Hintern ins Bett legen, was sie ja auch eigentlich tun sollte. Denn Luxus hatte Areus nämlich nicht.


    ~~~


    Und so schnell wie der Tag für den Italiker rumging, da er genug zu tun hatte, so langsam verstrich die Zeit für die junge Sklavin, bis Severus kurz vor der Abenddämmerung die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ und ohne ein weiteres Wort in sein Cubiculum ging, wo er sich erstmal ein bisschen Wasser ins Gesicht werfen wollte. Areus bereitete derweil ein kleines Abendessen vor. Ein bisschen Hühnerfleisch, Brot, Olivenöl, Käse, etwas Wein und Wasser, eben das, was Severus am Abend zu essen pflegte. Nach einigen Augenblicken kam Severus ins Esszimmer, setzte sich, schüttete sich etwas zu trinken ein und begann, still zu essen.

  • Am Abend irgendwann? Varia schaute den Sklaven völlig verständnislos an. Ja klar wusste sie, dass der Römer an sich morgens das Haus verließ und erst mit der Dämmerung zurückkehrte. Aber wie bei der großen Göttin sollte sie das hier bis heute Abend ertragen? Der Sklave fegte wie stumpfsinnig vor sich hin. Und sie? Ja was sollte sie tun? Varia schnaufte einmal tief durch, sah sich noch ein Mal in der Wohnung um und beschloss sich dann wieder in ihr Zimmer zurückzuziehen. Ja das war wohl das Beste für alle Beteiligten. So lag sie nun also den ganzen Tag und konnte mittlerweile genau sagen wie viele Fliesen das Zimmer hatte, wie viele davon angeschlagen waren und an welcher Stelle sie die Beschädigung hatten.


    ----


    Entsprechend gelaunt betrat sie also das Zimmer in welchem der Helvetier gerade spießte. „Wir müssen reden.“ Sagte sie ohne Vorwarnung. Sie hätte eh nicht gewusst wie sie ihn ansprechen soll.
    Varia hatte sich schon einen Plan zurecht gelegt, wie sie aus dieser kleinen Wohnung herauskommen würde. Eigentlich war Varias Idee zum Vorteil aller. Aber sie hielt sich erst mal zurück, obwohl sie davon ausging, dass sie nach der „Begrüßung“ die volle Aufmerksamkeit des Römers hatte – aber man wusste ja nie.

  • Severus aß. Und eigentlich war es höchst unüblich, dass er beim Essen gestört wurde. Areus kam höchstens mal rein, wenn irgendwas fehlte oder nachgereicht werden musste, aber da die Portionen meist gleich groß waren, war das in der Regel nicht nötig. Erst zum Abräumen kam der Sklave wieder dazu, räumte das Geschirr ab und spülte es dann in deinem kleinen Servitricium, während sich Severus um die aktuellen Briefe kümmerte oder bereits früh in sein Cubiculum verschwand. Varia konnte das freilich alles nicht wissen. Und dennoch, selbst wenn sich Severus beim Essen stören lassen würde, hatte er doch eine klare Vorstellung davon, wie sich eine Sklavin gegenüber ihrem Herrn oder eben einem Verwandten dieses Herrn gegenüber zu verhalten hatte. Ihre Feststellung stieß daher gleich auf mehreren Ebenen auf Widerstand. Erstens musste Severus schon mal nur Sachen, die ihm von seinen Vorgesetzten vorgegeben wurden. Bei dem Rest war er sein eigener Herr. Zweiten war es sicherlich nicht eine Sklavin, die entschied, wann er das Gespräch zu suchen hatte und wann nicht. Und schließlich hatte er den ganzen Tag auf der Arbeit gehockt und gönnte sich diese Ruhe am Abend genau deswegen, weil es morgen genauso weitergehen würde.


    Ohne auch nur hochzusehen aß er daher auch einfach weiter und trank auch etwas, was er einige Momente so durchzog, bis er schließlich einhielt, seinen Becher anhob und seinen Blick auf ihn richtete. Hast du etwas gesagt? fragte er, ohne die Sklavin auch nur anzuschauen, denn er bestimmte wie gesagt, ob sie sprechen mussten oder nicht.

  • Varia ihrerseits hob eine Augenbraue. So eine... Innerlich brodelte es in ihr und dennoch schloss sie für einen kurzen Moment die Augen um sich zu sammeln und ruhig zu bleiben. Nur ein paar wenige Augenblicke verstrichen, bevor sie sich wieder voll unter Kontrolle hatte. Ja zum Glück besaß sie die Fähigkeit ihre Gefühle im Zaum zu halten, was ihr mal mehr mal weniger gelang. Aber heute gelang es ihr in Perfektion. Denn sie wollte ja was von dem Helvetier und auch wenn sie es nie zugeben würde war sie ja dennoch von seinem Gutdünken abhängig. Also setzte sie nochmal neu an. „Ja das habe ich in der Tat. Wenn du so freundlich wärst und ein paar Augenblicke deiner Zeit opfer könntest? Ich würde gern mit dir reden.“ Ja da bemühte sich wirklich jemand freundlich zu sein, was wohl tatsächlich etwas übertrieben wirken mochte. Es lag ihr halt einfach nicht, aber sie bemühte sich redlich.

  • Aha, es ging doch. An dieser Sklavin ware zumindest nicht alle Erziehungsbemühungen vorbei- und damit sicherlich jede Menge Zeit und Ged verlorengegangen. Zudem war sie nicht dumm, ein wichtiger Aspekt, der von Severus nicht kaum höher geschätzt wurde, als der allgemeine Gehorsam dem Herrn oder einer dem Herrn gleichgestellten Person gegenüber. Dem Helvetier war es nebenbei auch egal, welche Rechte diese Sklavin bei Commodus gehabt hatte und ob sie sich ihm gegenüber auch so... schnoddrig verhalten hatte, aber dies hier war die Wohnung von Severus und hier galten auch dessen Regeln. Er war es nämlich, der dieser Sklavin vorübergehend eine Unterkunft gewährte, nachdem er sie, als Besitz seiner Familie, aus der Gosse gezogen hatte. Die Sklavin hatte ihm zwar dafür gedankt, allerdings nur eingerahmt von zwei Widersprüchen.


    Erneut trank Severus einen Schluck und sah dann zu der Sklavin auf. Nun gut, was gibt es? Gibt es Grund zu klagen? fragte er einerseits interessiert, andererseits aber auch rhetorisch. Natürlich hatte sie keinen tatsächlichen Grund zur Klage, wenn es nach dem Helvetier ging. Er hatte sie aus der Gosse gezogen, zu sich nach Hause mitgenommen, ihr eine eine kleine Kammer gegeben und ihr darüber hinaus auch noch eine medizinische Untersuchung bezahlt. Das fiel ja alles nicht vom Himmel herab, sondern sie war letztlich eine Belastung für seinen kleinen Haushalt. Falls sie nun aber Höheres, Besseres, Größeres gewohnt war, würde Severus wohl verständnislos schauen und sich danach wieder seinem Essen widmen. Er hatte ja auch definitiv keine Zeit für so einen Unsinn.

  • Varia kannte diese rhetorischen Fragen sehr wohl und sie wusste nun auch, dass sie es diplomatisch – und damit entgegen ihrer sonstigen Ich-fall-mit-der-Tür-ins-Haus-Art – angehen musste. Das hier würde jetzt wohl ein Ritt auf Messersschneide werde. Sie konnte ihm also schlecht sagen, dass sie seine Wohnung beengend fand. Das würde er sicherlich völlig falsch verstehen. Also packte die Amazone alles aus, was sie an diplomatischem Geschick mitbekommen hatte. „Nein natürlich gibt es keinen Grund zur Klage. Zunächst wollte ich dir danken, also für die Hilfe, die du mir hast angedeihen lassen.“ Ja sie war wirklich dankbar, auch wenn sie es unter normalen Umständen wohl nicht in einer derartigen Deutlichkeit formuliert hätte. „Auch möchte ich dir danken, dass du dich um die anderen Sklaven des Haushaltes von Commodus kümmern möchtest.“ So nun galt es langsam auf die Zielgerade einzubiegen. „Die anderen Sklaven sind noch recht neu im Haushalt.“ So ganz langsam heranpirschen. „Und nun ja sie bedürfen immer noch der Aufsicht. Ich glaube auch nicht, dass es gut wäre, sie länger allein zu lassen.“ Varia atmete tief durch. „Die Villa hätte ausreichend Platz und Commodus hat nichts hinterlassen, was darauf schließen lässt, dass er bald wieder nach Rom kommen wird.“ So jetzt ganz vorsichtig, denn wenn sie hier raus wollte, dann musste der Helvetier den nun folgenden Vorschlag für gut befinden. Es war ein Kompromiss, den Varia eingehen würde. Hauptsache war, dass sie hier raus könnte, aus dieser kleinen Wohnung. „Du hast ja beschlossen, auf den Besitz von Commodus zu achten, was er dir sicher danken wird. Ich würde also vorschlagen, damit nicht jeden Tag jemand zum anderen Haushalt muss, um nach dem rechten zu sehen. Wäre es doch praktischer, wenn... nun ja wenn du und dein Sklave dort mit einziehen würdet? Also natürlich bis Commodus wiederkommt. Er wird dir sicher dankbar sein, dass du auf seinen Besitz geachtet hast während er nicht vor Ort war.“
    Varia äußerlich immer noch ruhig und gelassen war nervös, das war wohl gerade eine der längsten Reden die sie seit ihrer Ankunft hier in Rom gehalten hatte. Ihr Blick ruhte auf dem Helvetier und sie beobachtete ihn genau um seine Reaktion abschätzen zu können.

  • Severus ließ seinen Blick auf der Sklavin ruhen und je weiter sie zu ihrem Thema vorstieß, desto interessierter wurde der Gesichtsausdruck des Helvetiers. Vor ihrem letzten Satz legte er sogar seine mit Olivenöl beträufelte Scheibe Brot beiseite, die er sich grade zubereitet hatte, und legte danach seine Hände gefaltet vor sich auf den Tisch. Dennoch antwortete er nicht sofort auf dieses Angebot, diese Bitte, was auch immer es war, was die Sklavin ihm hier unterbreitete, denn natürlich stand es ihr eigentlich nicht zu, ihn in die Casa Helvetia Esquilina einzuladen - oder auch nur eine Wertung über die Motive und Pläne ihres Herrn abzugeben. Aber wenn er dies jetzt einfach mal beiseiteschob - und er entschied sich dafür, dies jetzt einfach mal zu tun, da das hier seine allgemeine Situation drastisch verbessern würde - musste er sich eingestehen, dass die Sklavin rein rational betrachtet wahrscheinlich recht hatte. Wenn er ihren Aussagen glauben wollte, hatte Commodus keine Aufträge oder Verhaltensregeln hinterlassen und, was noch dramatischer war, den Haushalt offenbar sich selbst überließ.


    Und immer noch zögerte Severus. Denn wenn er nun sein Einverständnis gab, hieß das ja nichts anderes, als dass er sich selbst ungefragt, ohne Einladung und im schlechtesten Fall unerwünscht in das Haus seines Vetters einzog. Nun... sagte er, das Zögern immer noch deutlichst vor sich hertragend. Doch musste er eine Entscheidung treffen und wenn er die Wahl hatte zwischen dieser kleinen aber feinen Wohnung, und einem großen und feineren Haus, das als Familienstammsitz angelegt wurde, dann nahm er doch die für ihn angenehmere Option. Ich denke, dass es tatsächlich sinnvoll ist, wenn ich direkt vor Ort ein Auge auf den Haushalt meines Vetters habe. fuhr er schließlich langsam nickend fort. Wahrscheinlich wirst du in deiner gewohnten Umgebung sicherlich auch schneller genesen. brachte er zuletzt noch ein weiteres Argument ein, das aber wohl eher für seinen Vetter und wohl auch für sich selbst von Belang war, als für die Sklavin, die ja, rein formal, ohnehin keine eigene Meinung dazu zu haben hatte.

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