[Landgut] Saturnalien in Mogontiacum

  • Zitat

    Original von Duccia Silvana
    Als Runa den nun inzwischen vierten Met infolge hinunterspühlte ließ sie ihre Blicke schweifen, dabei fiel ihr Blick auf Alpina, die etwas hilflos wirkte, auch wenn sich dort schon jemand um sie bemühte löste sich Runa von ihrem Platz und ging zu ihrer Freundin. „Alpina? Ist alles in Ordnung?“ Dann sah sie die Frau an, die Alpina offensichtlich etwas zu trinken gebracht hatte. „Ich danke dir...? Wie heißt du eigentlich. Du bist neu hier oder?“ Runa kannte das Gesicht wirklich noch nicht. „Ich bin Runa und eine Freundin von Alpina.“ Ja sie verspürte gerade kein Bedürfnis danach sich mit ihrem römischen Namen vorzustellen. Sollte diese Frau ruhig annehmen, dass sie eine einfach Germanin war.


    Apolonia war erleichtert als eine Freundin von der völlig Verstörten, wie sie fand, kam. Als diese sich jedoch vorstellte, starrte sie einen Augenblick diese Runa an. Riss sich zusammen, denn sie wollte doch auf keinen Fall auffallen. Das ist dann wohl meine erste Germanin die ich bewusst hier kennenlernen.
    "Das trifft sich gut Runa wenn du eine freundin von ihr bist, ihr scheint es nicht gut zu gehen, auf ihre bitte hin habe ich ihr einen gemischten wein geholt, nun weiß ich aber nicht weiter. Da wirst du bestimmt eher helfen können. Ja ich bin neu in der Stadt, mein Name ist Tadia Ticinia, Witwe des Gaius Gacia Falco. Freut mich dich, wenn auch unter weniger guten Umständen, kennen zu lernen. Wenn ich euch beiden noch irgendwie helfen kann, sagt es mir bitte, ansonsten lasse ich euch jetzt alleine." Ihrer Freundin würde die Kräuterfrau eher sagen was los war, dachte sich Apolonia.

  • Zitat

    Original von Apolonia und Duccia Silvana


    Irritiert sah Alpina die Fremde an. Hatte sie wirklich schon ihren Namen genannt? Es zeigte wie verwirrt Alpina von der ganzen Situation war. Als dann auch noch Runa kam und fragte ob alles in Ordnung war, nickte sie langsam und unsicher.
    "Ja, alles in Ordnung soweit. Ich fühle mich nicht wirklich wohl. Vermutlich sind das noch die Folgen eines Überfalls, den ich unlängst hatte." erklärte sie Tadia Ticinia.


    Zu Runa gewandt, sagte Alpina jedoch.
    "Verzeih, Runa, meinst du einer unserer Begleiter könnte mich zurück zur Casa Helvetia bringen? Ich fühle mich wirklich nicht wohl."

  • Zitat

    Original von Kaeso


    Phryne genoss den Abend in vollen Zügen. Sie tanzte und sang, speiste nach Lust und Laune und spülte ihren Ärger über Kaeso mit mehr oder weniger verdünntem Wein hinunter. Schließlich aber waren die meisten Gäste gegangen. Da war es an der Zeit, sich auf den Heimweg zu machen. Die Libertina machte sich auf die Suche nach ihrem Begleiter. Als sie ihn eingenickt auf einer Kline fand, den halbgeleerten Metbecher der vom Schlaf entspannten Hand entglitten, huschte ein verächtliches Lächeln über ihre Lippen.
    Laut, sehr laut, sagte sie:


    Sieh da! Nachdem du dich mit Priapus messen wolltest, hat dir wohl Bacchus den Rest gegeben! Pass nur auf, dass du dabei nicht zum Esel mutierst, Kaeso!


    Ihr spöttisches Grinsen wich einem ernsten Gesichtsausdruck mit schmalen Lippen.


    Die Sänfte ist bereit. Möchtest du mitkommen oder lieber hier auf der Kline der Iunier nächtigen? Bist du überhaupt noch in der Lage zu gehen?

  • Erschrocken fuhr ich hoch und wäre dabei fast von der Kline gerutscht. Nach einem verwirrten Blick, klang die für meinen Geschmack zu laute Stimme meiner Göttin an meine Ohren. Langsam drang in mein Bewusstsein vor was sie zu mir sagte, wobei ich mich an Gewesenem zu erinnern versuchte. Die Erinnerung kam dann bei dem Namen, jenes Vergewaltigers, schnell zurück. Ihn stellte sie mir quasi als unerreichbares Vorbild hin. Was war nur los mit ihr? Warum hackte sie ständig auf mich ein? War ich jetzt ein abgelegter Liebhaber.
    Mit grimmiger Mine stand ich auf. „Danke zu liebenswürdig, dass du einen Versager wie mich dann doch fragst ob ich mitkomme. Ja und danke, ich komme mit.“
    Mit geballten Fäusten gelang es mir doch schnell einen festen Stand zu gewinnen. Zuerst noch unsicher bald aber mit einem einigermaßen sicheren Schritt stakste ich etwas hölzern hinter ihr her. Ich nahm mir vor in der Sänfte einiges zu klären.

  • Der Abend nahm seinen Lauf und erstaunlicherweise schien Silvana ziemlich unter den Gästen untergetaucht zu sein, sodass Curio den größeren Teil des Abends unter Bekannten verbracht hatte, die dem Alkohol mit bewundernswerter Ausdauer zugesprochen hatten. Curio war nie jemand gewesen, der besonders viel getrunken hatte, doch waren die Becher in dieser Runde so schnell geleert wurden, dass der Ehrgeiz des jungen Mannes angefeuert worden war und er mitgezogen hatte, was sich nun allerdings langsam zu rächen begann. Nachdem er das Gefüh gehabtl hatte, dass sich das Zimmer um ihn herum gedreht hätte, blieb er noch einen Augenblick sitzen und verabschiedete sich aus der Runde, um sich danach zuerst ins Atrium und danach zum hinteren Ausgang des Gebäudezentrums zu begeben, wo ihn bereits die winterliche Kühle der Nacht willkommen hieß. Er atmete mehrere Male tief ein, ließ dabei die stechend kalte Luft in seine Lungen dringen und wiederholte den Vorgang. Irgendwer hatte ihm von hinten einen Pelz übergeworfen, was ihn wunderte, da die Sklaven doch eigentlich heute nicht arbeiten mussten, irgendeine fleißige Seele des Hauses dafür also nicht in Frage kam, aber letztlich interessierte es ihn auch nicht weiter. Stattdessen fiel sein Blick auf die Stelle, wo er den Rhenus vermutete und kurz ließ er seine Gedanken zu dem Fluss schweifen, der zu den Lebensadern der Stadt gehörte. Zwar wankte er dabei noch leicht, aber er merkte auch, wie sein Kopf durch die kühle Luft wieder etwas klarer wurde.


    Sim-Off:

    Wer möchte, darf gerne. :)

  • Runa blickte ihre Freundin sorgenvoll an. Nein sie würde jetzt und hier nicht weiter nachfragen. Das würde sie später tun. Oder morgen. „Natürlich Alpina.“ Entgegnete sie auf ihre Frage hin. „Warte einen Moment hier.“ Und schon war Runa auf dem Weg Liam zu suchen, damit er dafür Sorge tragen konnte, das Alpina sicher nach Hause gebracht wurde. Nur etwas später war Runa mit Liam wieder da. Ja sie hatte ihm eingeschärft auf Alpina zu achten, denn Runa wusste weder Alpina noch Curio oder auch Runa selbst würden noch so einen Schicksalsschlag verkraften. „Alpina?“ Runa sprach leise zu ihrer Freundin. „Liam wird dich nach Hause bringen. Ruhe dich aus. Wir sehen uns morgen.“ Zu gern würde Runa mitgehen, doch wie sähe das aus, wenn sie ihren Mann hier allein lassen würde. Ja dieses gesellschaftlichen Verpflichtungen konnten mitunter einen Last sein.

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