kleiner Raum in der Nähe des Seiteneingangs|Auswahl der Kämpfer


  • Kaeso Fabius Saxa – Sax


    und



    Cossus Geminius Veranianus - Vera


    waren spät dran, sie hatten noch einiges zu erledigen. Auf dem Weg zur Villa waren sie recht schweigsam. Sax war sehr verärgert, weil Vera der Meinung gewesen war, die Gladiatorenkämpfe wären nur was für Könner und er als Schmied habe dort nichts zu suchen.
    „Also gut, zum letzten Mal stelle ich dir die Frage, bevor wir da rausgehen, willst du dir das antun und dich hier blamieren? Du bist Schmied und kannst dir jeder Zeit etwas daneben verdienen, ich hingegen habe schon ewige Zeiten auf solch eine Gelegenheit gewartet.“ Sax schaute Vera mit zusammengekniffenen
    Augen an, nur wer ihn kannte wusste, das dies ein eindeutiges Zeichen dafür war, dass seine Geduld zu Ende war. „Du hast wohl Angst ich könnte dich auf den Boden schicken? Gut dann klären wir das gleich hier.“ Kaum hatte er es ausgesprochen landete seine Faust an Veras Kinn. Der kam nur noch dazu kurz seine Augen auf zu reißen bevor er auf die Fliesen des Bodens landete. Sax wusste um die Kraft seiner Faust und lächelte zufrieden. „So damit wäre das auch geklärt, du kannst aufstehen“. Nur Vera stand nicht auf, er lag da wie festgenagelt auf dem Boden. Leicht irritiert fasste Sax Veras Arm, dann nervöser werdend rüttelte er an ihm. Nichts, Vera rührte sich nicht. Kläglich rief er. „Hallo, ist da wer, kann mir mal jemand helfen? Hallo?!“

  • Morrigan fluchte leise. Was war das denn? Konnten die nicht einfach einen Tag warten?
    Entsprechend ungehalten reagierte sie nun auch, als sie die Riesen anfuhr. “Die Kämpfe sind erst morgen. Geh Beiseite!“ Sagte sie und trat zu dem am Boden liegenden Mann, der nun einen kräftigen Schwall Wasser abbekam. “Kannst du mich hören?“ Morrigan rüttelte kräftig an der Schulter des Mannes. Bei den Götter lass ihn noch am Leben sein. So was konnte sie überhaupt nicht gebrauchen.


  • Kaeso Fabius Saxa – Sax


    „Das war eine Privatsache, Vera wollte nicht, dass ich auch hier antrete.“ kam es kläglich von Sax. „Der ist doch nicht etwa?....Hinüber?"Scheiße was wird Lupus sagen, der wirft mich bestimmt raus. Das Geld sollte doch für eine eigene Werkstatt sein. Er verzog das Gesicht als Vera die Ladung Wasser ins Gesicht bekam, beobachtete aber weiter besorgt Morrigans Bemühungen. „Wir wollten doch nur trainieren, da wir keinen Garten haben. Oder ist das hier nur für bestimmte Leute vorgesehen?“



    Cossus Geminius Veranianus - Vera


    Veras Augenlider flackerten. „Was?“ Vera begann zu spucken, wischte sich mit der hand über Gesicht, „Was bei Pluto ist hier los?“ Diese Frage kam voller Entrüstung als er sich aufrichtete. „Wieso liege ich auf dem Boden?“ Sein Blick fiel auf Sax der ihn dämlich angrinste. „sag nicht das du das warst?“ Da erst nahm er Morrigan richtig war. „Und was treibst du da mit mir?“ Als Sax hörte wie Vera Morrigan anraunzte meinte er. „Ja Vera kann ein richtiger Sonnenschein sein, besonders bei Weibern“.

  • Zumindest lebte der Mann. Morrigan sah nun wieder zu dem Großen auf und verzog den Mund zu einem Grinsen. „Ja ein wahres Goldstück wie mir scheint.“ Sagte sie und erhob sich aus der Hocke. „Brauchst du Hilfe?“ fragte sie dennoch. Zu dem Großen sagte sie. „Natürlich könnt ihr hier trainieren, doch bitte las deine Gegner ganz, auch morgen. Umhauen kannst du sie, aber du solltest sie am Leben lassen. Du hast echt einen mächtigen Schlag drauf.“ Sagte sie und grinste nun wirklich. „Hast du Erfahrungen im Kampf?“ Das der Mann Kraft hatte hatte er ja nun unter Beweis gestellt. Die frage war nur ob er sich auch für einen Schaukampf eignete. Ein Kampf der nur einen Schlag dauerte würde das Publikum wohl eher langweilen.

  • # # # Tag des Festes # # #


    Nachdem dem Thraker Einlass gewährt wurde, ging dieser sofort in den Raum wo er schon mal begutachtet wurde, durch Morrigan. Doch weder sie noch Hiera, Ewen oder sonst einer der Kämpfer schien hier zu sein. Somit hatte er sich wohl umsonst sorgen gemacht, unpünktlich zu erscheinen. Lyciscus setzte sich auf eine Bank die im Raum stand und wartete, sicherlich könnte es noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber die Zeit nutzte der Sklave um noch ein wenig in sich zu gehen, um sich auf die bevorstehenden Kämpfe vorzubereiten.

  • Hiera war schon früh auf den Beinen und hatte noch für den heutigen Kampf trainiert. Morrigan hatte ihr zum Mittag gezeigt, wo sie sich wachen und für den Kampf zurecht machen konnte. Nun betrat sie in diese komische Rüstung gekleidet den klein Raum, wo sie wo sie auf ihren Einsatz warten sollten. „Salve Lyciscus.“ grüßte sie freundlich.

  • Morrigan, die gerade noch einen Kontrollgang durch den Garten gemacht hatte kam wieder in den kleine Raum zu den Kämpfern. „Die ersten Gäste treffen ein. Ihr seid soweit versorgt?“ Sagte sie und schaute auf den kleine Tisch wo ein kleiner Imbiss und Wasser bereit stand. Sie sah zu Lyciscus und Hiera. „Ihr beide, bestreitet den ersten Kampf. Lyciscus du solltest deine Rüstung noch anlegen.“ Morrigan zeigte auf die bereitliegenden Rüstungen, die aus Leder gefertigt waren. Schließlich wollte Morrigan, dass die Kämpfer auch wirklich wie Gladiatoren aussahen. „Die Helme benötigt ihr nicht.“ Sagte sie. Es wurde ja auch nicht mit echten Waffen gekämpft und den Zuschauer sollte auch was fürs Auge geboten werden. Gerad wo Morrigan das Glück hatte eine attraktive Frau als Kämpferin dabei zu haben.

  • Hiera trug nun wirklich diese merkwürdige Rüstung, nun sie würde ihren Zweck jedenfalls erfüllen. Mit einem etwas traurigen Blick, da in des Thrakers Kopf noch Hiera's Worte von gestern herum schwirrten, begrüßte er sie ebenfalls "Salve Hiera, Schön Dich zu sehen!" Nachdem Morrigan den Raum betrat, und fragte ob man versorgt sei, nickte der Sklave. Gleich der erste Kampf gegen Hiera, nun, es war dem Thraker eine große Ehre, schließlich war er fasziniert von ihr. Sogleich zog sich Lyciscus die Rüstung über auf die Morrigan gezeigt hatte, alles passte wunderbar, "Danke, Morrigan!" eine kleine Geste für ihre Dienste und Fürsorglichkeit, aber eine ehrliche.


    Der Thraker blickte zu Hiera, noch immer schwirrten in seinem Kopf die Worte von gestern, die ihre Freundin betrafen. Lyciscus versuchte gestern schon, wie auch heute, zu verbergen welche Wut in ihm herauf stieg als er die Worte vernahm, mit erfolg. Da er Hiera wie auch Morrigan an diesem Tag nicht weiter mit Worten belästigen wollte, schließlich gab es aktuell wichtigeres, setzte sich der Sklave zurück zu seinem Platz und wartete in voller Montur auf seinen Kampf.

  • Morrigan nickte dem Mann zu.


    Nun da alle Kämpfer eingetroffen waren und die Gäste ihre Plätze gefunden hatten.
    Wurde das Zeichen gegeben, das die Kämpfer die Arena betreten sollten. Morrigan sah alle nochmals eindringlich an. „Bitte denkt daran, es sind nur Schaukämpfe. Ihr sollt die Gäste unterhalten. Zeigt was ihr könnt, aber versucht euren Gegner nicht zu verletzen.“ Für alle Fälle stand natürlich der Medicus bereit. Aber Morrigan hoffte das sie diesen nicht benötigen würden.
    Nun da die Kämpfer einzeln aufgerufen wurden. Schickte Morrigan die Kämpfer einzeln nacheinander in den Garten. Jeder der den Raum verließ, bekam nun auch eine Holzwaffe in die Hand gedrückt. Natürlich wünschte sie jedem Teilnehmer viel Glück. Als nur noch sie und Hiera da waren, sah sie die Frau an. „Ich hoffe du gewinnst. Ich würde es dir gönnen.“ Sagte sie und ein kleines Lächeln umspielte ihre Lippen. „Schöne Zeichnung übrigens, die du da auf deinem rechten Arm trägt eine Rose und ein Schwert ungewöhnlich aber schön.“ Sagte sie noch, dann wurde Hiera auch schon aufgerufen, so dass sie Morrigan nicht mehr hätte antworten können.




    Sim-Off:

    das erst Kampfpaar kann gern im garten selbstständig mit dem Kampf beginnen =)

  • Wieder gelangte ich in den Raum in dem ich auch gestern schon gewesen war und wieder waren fast dieselben Nasen wie gestern anwesen. Gestern - mir wurde übel, wenn ich daran dachte. Einfach nur übel. Aber nun gut, jetzt war ich wieder hier, weil ich es IHR versprochen hatte. Ich würde mein Pflichtprogramm absolvieren und dann so schnell wie möglich wieder verschwinden. Auf einen Sieg und das Geld war ich nicht mehr scharf. Ich stellte mich in irgendeine Ecke, wo mich hoffentlich niemand ansprach. Ich hatte keine Lust zu reden und so zu tun, als ob ich irgendwelche Ambitionen hatte.

  • Mit Mühe erreichte ich den kleinen Nebenraum und hoffte inständig das jemand mit einer Wagenladung Eis erscheinen möge. In meiner Verzweiflung schrie ich mehr als das ich rief MAGRUS. So etwas war mir ja noch nie passiert.

  • „Oh Magrus, da bist du ja endlich, wo warst du so lange? Ich brauche doch dringend deine Hilfe.“ Mit Schmerz verzerrtem Gesicht schaute ich ihn an. Bestimmt war ich gerade ein Bild des Jammers. Ein Kerl wie ein Baum der sich gerade vor Schmerzen wand. „In den Garten?“ Entsetzt starrte ich Magrus an. „Du hast nicht meinen Kampf gesehen? Den Kampf bei dem ich so schändlich versagte. Und das nur weil dieser Angus, dieser hinterhältige Kerl mit seinem Schwert in die fast wichtigste Zone meines Körpers hieb. Bitte Magrus hol mir Eis, es eilt wirklich.“

  • Magrus war zwar erstaunt, dass Ewen Eis wollte, aber er holte schnell welches. In einem Haus wie dem der Claudia war so etwas natürlich vorhanden. Ewen legte sich das Eis auf die betreffende Stelle, die Kühlung tat ihm sicher gut.


    „So, jetzt komm aber, die Gelegenheit ist günstig, wir gehen jetzt in den Hortus und reden. Im hinteren Bereich sind wir unter uns.“

  • Dankbar und erleichtert atmete ich auf, das tat gut. Doch gleich versetzte Magrus mir den nächsten Schock, was sollte ich? In dem Zustand. Ich kramte mein bestes Stück mit aller Vorsicht hervor und betrachtete es. „Schau hast du es dir nicht angesehen? Weiß du eigentlich wie schmerzhaft ist?“ nachdenklich schaute ich ihn an. „Ne sag bloß, du hast noch nie einen tritt dahin bekommen? Bist du ein glücklicher Kerl.“

  • „Ja, ich kann mir schon vorstellen, dass das nicht lustig ist. Aber das geht vorbei. Wenn du mir wie du gesagt hast mit mir so dringend reden willst, dann komm jetzt, es ist ja nicht weit. Hier im Haus ist es ungünstig, da weiß man nie, wer mithört. Später habe ich wahrscheinlich keine Gelegenheit mehr. Also auf gehts, die paar Schritte wirst du schon gehen können.“

  • Energisch schüttelte ich meinen Kopf. „Nein tut mir leid so hat das keinen Sinn.“ Nein wirklich, Magrus hatte nicht genügend Vorstellungskraft. „Du musst bedenken“, begann ich nochmals, „ich muss auch noch nach Hause“. Alleine diese Vorstellung ließ mich erschaudern. Nicht nur wegen dem Heimweg, nein auch wegen der nächsten Begegnung, mit den beiden Mitkonkurrenten. „Nein Magrus, hab vielen Dank für deine Hilfe, aber so geht es nicht. Ich gehe jetzt nach Hause. In den nächsten Tagen komme ich vorbei und wir bereden das in aller Ruhe. In der Verfassung wäre ich sowieso ständig abgelenkt.“ Mühsam rappelte ich mich auf und trat meinen Heimweg an.

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