Beiträge von Lucius Flavius Furianus

    Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa Minor


    "Ich werde nicht mehr aus Rom abreisen, sondern werde versuchen meine Karriere hier in Rom zu beginnen und in die Fussstapfen meines Vaters zu treten."


    "Ich verstehe. Welches Amts strebst du an, Agrippa Minor?"


    Ob er sich für die Politik entscheiden würde oder doch die zivile Karriere in der Verwaltung, dies war Furianus unklar. Den Sohn Agrippas im Militär konnte er sich da schon nicht mehr vorstellen.

    Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus
    "Der erste Fall ist jener des Manius Pompeius Trimalchio, der Brief enthält seinen letzten Willen...


    Furianus nickte.


    [B]"Natürlich erhälst du meine Zustimmung, Gracchus."


    Viel mehr konnte er dazu auch nicht sagen, das Bild Claudias hatte er immer noch vor sich und an was anderes zu denken erschien ihm in diesem Augenblick als schier unmöglich und lächerlich.

    "Touché", erwiderte Furianus in Gedanken auf die Antwort des alten Mannes. Auf der einen Seite war dies belustigend, auf der anderen höchst unangebracht, dass sich zwei Patrizier stritten. Für ihn waren sie eine große Familie, was natürlich die äußeren Gefahren hervorbrachten und schließlich auch den Stand näher rücken ließen.


    Abwechselnd sah er zu seinem älteren und jüngeren Freund.

    Der anfänglich noch ansteigende Pegel an lauten Zurufen und Vorfreuden auf das rote Spektakel, bei dem sämtliche Gazellen wohl ihr Leben lassen würden, versank mit dem langsamen Anpirschen der Raubkatzen.
    Ihr Ziel vor Augen machten die anmutigen Katzen einen vorsichtigen Schritt nach dem anderen, Schritte, als wären ihre Pfoten zu weich für das Gelände, als würde dieses einen schnelleren Gang, einen Sprung oder gar Lauf gänzlich verbieten und je näher sie den schreckhaften Gazellen kamen, desto gewagter wurde ihr Gang, die anfänglich eingenommene geduckte Haltung so langsam aufgegeben.
    Allen Beteiligten war klar, was nun kommen würde. Zu oft sah man diese Raubkatzen, wann man sie nicht als Haustiere halten konnte, hier in der Arena Beute reissen. Und was man kommen sah, das traf auch ein.
    Ein großes Männchen war einer noch jungen Gazelle gefährlich nahe gekommen und stand nur an die 10 Meter von diesem entfernt. Anders als die Artgenossen versuchte das schreckhafte Tier nicht wegzurennen, sondern blieb wie erstarrt auf dem Platz stehen.
    Die Raubkatze sprintete auf einmal los, die Gazelle, schien jedoch just in diesem Moment aus dem Halbschlaf erwacht zu sein und machte es dem Räuber nach.


    Der Lauf wurde jedoch, wie immer, von der Form der Arena behindert und so sprinteten der Jäger und Opfer an der Arenenbegrenzung entlang, bis der Gepard die Kurve schärfer nahm und mit einem Satz, mit den ausgefahrenen Krallen voran, auf dem zarten Rücken der jungen Gazelle landete. Sofort riss er es mit sich. Ob der Sturz durch die in das Fleisch eingefahrenen Krallen oder durch den Hieb an sich verursacht wurde konnte man nicht sehen. Der Räuber schien von der Beute jedoch nicht loslassen zu wollen und schaffte das für die Menschen so unglaubliche Meisterwerk sich noch im Sturze in den Hals der Gazelle zu verbeißen.
    Das Opfer strampelte vergebens auf der Seite in der tödlichen Umarmung des Jägers liegend mit den Beinen, als wolle es die aussichtslose Flucht fortsetzen. Nach ein paar kräftigen Bissen war auch dieses Zucken nicht mehr zu sehen und die Raubkatze schleifte die Beute zu einem vergeblich sicheren Ort. Geparden hatten es an sich die Beute so schnell wie nur möglich in Sicherheit zu bringen, doch in diesem Käfig voller aufbrandendem Jubel und Staunen über die Fertigkeit dieses Risses war dies vergebens. Dies sah auch die Raubkatze nach einigen Metern ein und ließ die leblose Gazelle zu Boden fallen und suchte teils interessiert, teils verängstigt mit rotem Maul nach einer Beute oder herannahenden Gefahr. Diese kam auch wie befürchtet, denn eine andere Raubkatze hatte das Gerissene Tier gesehen und trabte langsam auf den Artgenossen zu, der noch immer neben seiner Beute standen.
    Aggressives Fauchen bedeutete dem faulen Artgenossen, dass der Räuber seine Beute verteidigen würde, ein paar in die Luft geschleuderte Tatzenhiebe überzeugten den Zweifler nun gänzlich und er lief davon, auf der Suche nach einer eigenen Gazelle, derer es doch so viele gab.


    Viele Zuschauer wunderten sich warum sich die Raubkatzen um ein erlegtes Tier stritten, es gab doch mehr als genug für jeden Einzelnen. Wenige Sekunden später befand man jedoch, dass die Tiere dumm seien und nur das Blut sehen müssten, um angelockt zu werden.


    Der erfolgreiche Jäger und späterer Verteidiger von vorhin machte sich nun liegend an seiner Beute zu schaffen, die Artgenossen schienen noch zu sehr mit der Auswahl beschäftigt zu sein. Einige fanden es belustigend, wie diese große Katze so desinteressiert schmauste, während über die ganze Arena verteilt Geparde Gazellen jagten und scheinbar nicht whälen konnten.

    Ankündigung der Ersten Anhörung
    NON MAI DCCCLVII A.U.C. (7.5.2007/104 n.Chr.)


    Dem Antrag der Socii Mercatorum Aurei, repräsentiert durch Lucius Octavius Detritus, auf Eröffnung eines Hauptverfahrens gegen Titus Aurelius Cicero wird stattgegeben. Dem Angeklagten wird ein Verstoß gegen § 3 Abs 5 der Lex Mercatus zur Last gelegt. Die Erste Anhörung findet vor dem Iudex Prior in der Basilica Ulpia statt.


    Iudex Prior:
    Praetor Urbanus - Lucius Flavius Furianus


    Kläger:
    Socii Mercatorum Aurei, repräsentiert durch Lucius Octavius Detritus
    Advocatus:
    Tiberius Caecilius Metellus


    Beklagter:
    Titus Aurelius Cicero



    Die Erste Anhörung wird festgesetzt auf
    ANTE DIEM IV ID MAI DCCCLVII A.U.C. (12.5.2007/104 n.Chr.)


    Alle Beteiligten werden aufgerufen sich zu dem genannten Termin in der Basilica Ulpia einzufinden, der Angeklagte ist dem Iudex Prior zu Beginn der Anhörung vorzuführen, es sei denn er verzichtet auf seine Anwesenheit in der Ersten Anhörung. Der Angeklagte wird aufgefordert einen geeigneten Rechtsbeistand zu benennen. Sieht der Angeklagte sich dazu außer Stande, oder versäumt er dies aus anderen Gründen, so wird das Gericht einen Advocatus berufen.
    Sowohl Kläger als auch Beklagter haben die Möglichkeit dem Gericht eine Liste von Zeugen und anderen sachdienlichen Personen, die geladen und gehört werden müssten, zukommen zu lassen.



    Sim-Off:

    Bitte im Antrag auf Strafverfahren alle Punkte des §28 Abs. 2 Codex Iuridicalis angeben. Danke.

    Furianus, der immer noch nicht so recht an die weltlichen Sorgen denken mochte, hatte er doch die der Götter nach Claudias Tode stets im Kopf, besann sich wieder in die Welt zurück zu kehren und schmunzelte leicht.


    "Nunja, damals wurden Hunde und Schlangen nicht geschont, heute scheint dies jedoch der Fall zu sein. Oder sie sind zu teuer."


    Sprach er mit einem leichten Lächeln von der damals so üblichen Strafe für Mörder ihrer eigenen Väter.


    "Was uns wieder zu den lieben Sesterzen führt. Heute scheint das Geld mehr wert als die Ehre, früher hatte man noch Prinzipien. Ginge man heute durch ganz Rom, man fände keinen Stoiker mehr, die Gesellschaft scheint zu Epikureern verkommen zu sein."

    Beschluss des Gerichts
    PRIDIE NON MAI DCCCLVII A.U.C. (6.5.2007/104 n.Chr.)


    Anzeiger: Lucius Octavius Detritus


    Angezeigter: Titus Aurelius Cicero


    Anzeige vom PRIDIE NON MAI DCCCLVII A.U.C. (6.5.2007/104 n.Chr.)


    Zitat

    Hiermit wird Anzeige gegen Titus Aurelius Cicero gemäß Cod Iur § 24 Abs. 2 erstattet.


    Titus Aurelius Cicero ist im Besitz eines Schusters, eines Betriebes, den er nach Lex Merc § 3 Abs. 5 nicht besitzen dürfte.


    Die Anzeige wird erstattet im Namen der Socii Mercatorum Aurei von Lucius Octavius Detritus, vertreten durch Tiberius Caecilius Metellus.


    Nach Prüfung des Sachverhalts wird der Anzeige stattgegeben.


    Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa Minor
    "Nein, ich habe keine weiteren Anliegen, aber wenn du erlaubst, werde ich mich ins Haus meiner Familie hier in Rom zurück ziehen, Praetor ..."


    "Natürlich, Agrippa Minor, steht es dir zu, schlielich bist du doch ein freier Mann."


    Antwortete er lächelnd und stand auf, um den Besucher zur Tür zu geleiten.


    "Wann wirst du abreisen, weißt du dies bereits?"

    Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus
    Vom Scriba der Praetoren zu Furianus' Officium weiter geleitet, klopfte dort einer der Sklaven und meldete Gracchus bei seinem Vetter an - natürlich nicht als Vetter des Praetors, der eigentlich ohnehin dessen Onkel war, sondern als Decimvir litibius iucandis.
    "Salve, Furianus. Einige Erbfälle führen mich heute zu dir, deren Verteilung deiner Zustimmung bedürfen. Ganuer gesagt sind es zwei."
    Eine kurze Pause folgte, bevor er weiter sprachn.
    "Einer davon ist die Hinterlassenschaft der Tiberia Claudia."


    "Salve Gracchus."


    Erhob sich Furianus lächelnd zur Begrüßung seines Vetters, der eigentlich sein Onkel war, und wies Gracchus an sich doch bitte zu setzen.
    Als er begann von neuen Erbfällen zu sprechen, war Furianus ruhig und guter Hoffnung es so schnell wie möglich zu unterzeichnen oder zur Unterzeichnung weiterzuleiten, was da doch eher zutreffender war. Doch bei der weiteren Ausführung, genauer gesagt bei der Erwähnung Claudias, kamen wieder die Sorgen und die Trauer in ihm hoch, so dass er stumm abnickte und sich einige Sekunden lang Ruhe gönnte, bevor er etwas erwiderte.


    "Dann will ich zuerst in den anderen einsehen, Gracchus."

    Das Handzeichen des Praetors wurde von einem Herold gespannt erwartet, als dieses nun doch endlich gegeben wurde, gab er selbst eines.


    Sofort fingen an die 20 Trompeter an in ihre Instrumente zu blaßen, vier Stöße, davon der zweite in die Länge gezogen, sorgten jedenfalls einigermaßen für Ruhe in der ausgelasteten Arena. Es herrschte zwar noch leichtes Geflüster, doch es war still genug.


    Auf einem Podest in den Reihen über der Kaiserloge stehend rief der Herold mit kräftiger und klarer Stimme.


    "Römer!
    Zu lange habt ihr warten müssen, zu lange musstet ihr dieses Ereignis entbehren, doch heute soll dies ein Ende haben. Die Praetoren veranstalten Spiele Euch zu Ehren!
    Es ist ein stetiges Geben und Nehmen! Ihr, o Römer, gebt Rom so viel, nun sollt ihr auch etwas bekommen!
    Keine Kosten und kein Aufwand wurden gescheut, um Euch dies hier zu präsentieren!
    Lehnt Euch zurück und genießt das Schauspiel, genießt das heutige Programm: Die Venationes!"


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    Nach der Ansage beherrschte Spannung den Schauplatz unzähliger Tode. Gebannt starrte man zu den Falltüren, zu den vielen Gittern in der Arenenbegrenzung, aus denen jeden Augenblick eines der Ungeheuer der Natur an das Licht der Sonne treten konnte.
    So dauerte es auch nicht lange, da wurden die Falltüren geöffnet und aus diesen sprangen fünf Leoparden hervor. Tiere, wie aus Gold und doch ausgestattet mit scharfen Krallen, einem starken Gebiss und der Passion alles lebendige zu verschlingen. Einige konnten gezähmt und als Haustiere gehalten werden, doch die meisten entstammten aus dem Schosse der Natur, voller Kraft und nicht unterdrücktem Mordinstinkt.


    Diese anmutigen und schönen Tiere, verschreckt von den jubelnden Massen um und über ihnen, bewegten sich instinktiv zueinander, um eine Gruppe zu bilden, ein Bollwerk voller Kraft und scharfer Krallen.


    Just in diesem Moment der Angst dieser Tiere, ihrem Drang sich zu gruppieren, wurde ein riesiges Gitter hochgehoben und an die 20 Gazellen sprinteten aus dem Dunkel in das grelle Licht der Arena. Selbst bis aufs äußerste verängstigt, sprangen sie in die scheinbare Freiheit, mit der sie das Licht ihrer Heimat seit je her asoziierten. An diesem Tag sollten sie sich täuschen.
    Nach wenigen Sekunden bemerkten die ersten Gazellen, dass sie nicht in die Freiheit gedrängt wurden, sondern in den sicheren Tod. Ruckartig änderten die ersten Tiere ihre Richtung, nachdem die Gruppe Leoparden, die natürlichen Feinde der schnellen Lebewesen, ebenso schnell, erblickt wurden. Der Herdentrieb setzte auch hier an und die Gazellen, weniger ruhig als ihre Feinde, bildeten nun auch eine Gruppe. Die Nähe der Jäger jedoch ließ einige Mitglieder vor Verzweiflung oder Angst - wie kann man dies bei Tieren wissen - ausbrechen und nach einem Fluchtweg, auch in der Nähe der Fleischfresser, suchen.


    Die Leoparden vergaßen ihre Angst schnell. Sie hatten seit Tagen kein Blut mehr gekostet, wie auch kein zartes Fleisch. Die ersten Tiere bewegten sich zähnefletschend auf die Gruppe Gazellen zu.


    Furianus, der unruhig auf seinem Platz saß, abwartend wann der Augustus wohl zu erscheinen gedachte, nickte schließlich dem Vorschlage zu.


    "Ja, wir können die Menschen nicht so lange warten lassen, sie werden unruhig. Der Augustus wird wohl später erscheinen."


    Und damit gab er ein Handzeichen.

    Das Gericht bestätigt den Eingang der Anzeige
    PRIDIE NON MAI DCCCLVII A.U.C. (6.5.2007/104 n.Chr.)


    Anzeiger: Lucius Octavius Detritus


    Angezeigter: Titus Aurelius Cicero


    Zitat

    Hiermit wird Anzeige gegen Titus Aurelius Cicero gemäß Cod Iur § 24 Abs. 2 erstattet.


    Titus Aurelius Cicero ist im Besitz eines Schusters, eines Betriebes, den er nach Lex Merc § 3 Abs. 5 nicht besitzen dürfte.


    Die Anzeige wird erstattet im Namen der Socii Mercatorum Aurei von Lucius Octavius Detritus, vertreten durch Tiberius Caecilius Metellus.


    Das Gericht hat die Ermittlung zur Feststellung der Anzeigeschrift, sowie der Rechtmäßigkeit dieser aufgenommen. Bei Bedarf wird ein Advocatus Imperialis hinzugezogen, um das Imperium im Recht zu vertreten.


    "Ja, Myrtilus hat es wieder einmal bewiesen, dass Patrizier Rittern in nichts nachstehen und ebenso gut auch ein ritterliches Amt führen können. Er diente Rom als Präfekt und sicherte die Häfen."


    Entgegenete Furianus bestimmt, jedoch freundlich, seinem Freund, um dessen Zweifel schnellstmöglich auszuräumen.


    "Wir wären dir sehr verbunden. Myrtilus könnte sich natürlich in seine Villa zurückziehen und der Ruhe frönen, die ihm sein Alter zu Recht einräumt, doch er will Rom dienen und eine solche Bereitschaft empfinde zumindest ich als höchst ehrvoll und löblich.
    Ich hoffe du kannst das Streben dieses verdienten Mannes nach einem aufopfernden Leben in den Reihen der Auguren ermöglichen, Durus."

    "Ich stimme Maximus Decimus Meridius vollkommen zu. Solch ein Bau erfordert einen eigens dazu abgestellten Architectus. Ich schlage also vor an den curator opurum publicorum heran zu treten und diesen, als Ressortleiter, der sich sicherlich mit seinen Fachkräften bestens auskennt, um einen Architectus zu bitten. Diese Männer halte ich für besonders geeignet, sind sie doch rund um die Uhr damit beschäftigt entweder neue Gebäude zu bauen oder sie instand zu setzen und für die Pflege verwantwortlich.
    Falls ein Architectus nicht abstellbar ist oder es einer zweiten Fachkraft bedarf, gäbe es noch genug private Bauunternehmen mit kompetenten Architekten."


    Danach setzte er sich wieder.

    Furianus wunderte sich warum ständig auf den Gensnamen verwiesen wurde. Er konnte sich jedenfalls an keinen Mann aus der Gens erinnern, bis auf den frevelhaften Senator. Diese Gens auch nur ansatzweise erhvoll oder groß zu nennen entlockte ihm demnach auch nur ein leichtes Kopfschütteln und ein belustigendes Lächeln.
    Da er selbst damals als Optio kandidierte, sagte er lieber gar nichts dazu und blickte interessiert auf den Candidatus, ob sich dieser dem Widerstand erwehren konnte.

    "Sie sei dir gewiss, Caecilius Metellus."


    Entgegenete Furianus freundlich lächelnd und nickte.


    "Ja, ich sollte mich wieder an die Arbeit setzen, es gibt noch so viel zu tun und so wenig Zeit. Ich danke dir für deinen Besuch und die Abschrift, wir werden uns sicherlich bald wiedersehen, die Basilica ist nun doch nicht so groß wie sie scheint.
    Vale."