Beiträge von Lucius Flavius Furianus

    Furianus war zwar nicht besonders erfreut, dass von den zahlreichen Mitgliedern die meißten wohl eher schliefen, als voller Tatendrang und Eifer der Sitzung teilzunehmen, aber im großen und ganzen war es ihm dennoch egal, ob der Tiberier aufgenommen wurde oder nicht. Vielleicht würde dieser sich noch entschuldigen, aber das überließ er vollends ihm.

    Furianus wendete, wie erwartet und blickte kurz zurück, um zu sehen, ob der Mann ihm noch folgte.


    "Ich verstehe, aber deine nächste Stufe muss die über dem des Duumvirn sein, das heißt etwas in Rom. Und dies dürfte ohne Fürsprecher keine einfache Angelegenheit sein, gar unmöglich."


    Nun drehte er sich vollends um und schwamm mit dem Rücken voraus, sich nach hinten abstoßend.


    "Eine sehr weitreichende Frage, wie es um Rom steht. Senator Germanicus Avarus ist nicht Consul geworden, also steht es noch gut um Rom, alles andere ist unwichtig."


    Ein Lächeln zierte bei diesem Satz seine Lippen, denn es war eine große Genugtuung gewesen, dass jener Mann nicht zum Consul gewählt wurde, auch wenn Furianus selbst an diesem Erfolg gezweifelt hatte.

    Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus
    ...
    "Die lex Iulia also?"


    Furianus, vertieft in die Wirren der Familien, Scheidungen und Kinder, blickte, von Gracchus wieder zurück in die Realität geholt, auf und nickte.


    "Ja, die Lex Iulia, da es keine weiteren Erbberechtigten gibt fällt der Besitz der Staatskasse zu."

    Zitat

    Original von Nanami
    Salve Herr ! grüßte Nanami freundlich lächelnd, verneigte sich dabei und trat in das Arbeitszimmer. [I][COLOR=green]ich bin Nanami und mein Herr Tiberius Caecilius Metellus schickt mich mit einer Nachricht...


    Furianus nahm die Schriftstücke an sich und überflog sie kurz, legte jene aber auch sofort wieder zur Seite und nickte.


    "Gut, sage deinem Herren, dass ich die Schriftstücke erhalten habe, das dürfte reichen."


    Mit einer Handbewegung bedeutete er der Sklaven sich zu entfernen. Grüßen und Verabschieden musste er sie nicht, sie war ja nicht einmal frei.

    Hiermit wird die Erste Anhörung in der Sache
    Lucius Octavius Detritus vs. Titus Aurelius Cicero
    eröffnet:


    IUD MIN III/DCCCLVII



    Lucius Octavius Detritus wirft Titus Aurelius Cicero vor im Besitz eines Schusters zu sein und dadurch gegen die Lex Merc § 3 Abs. 5 zu verstoßen.


    Anzeige


    Hiermit wird Anzeige gegen Titus Aurelius Cicero gemäß Cod Iur § 24 Abs. 2 erstattet.


    Titus Aurelius Cicero ist im Besitz eines Schusters, eines Betriebes, den er nach Lex Merc § 3 Abs. 5 nicht besitzen dürfte.


    Die Anzeige wird erstattet im Namen der Socii Mercatorum Aurei von Lucius Octavius Detritus, vertreten durch Tiberius Caecilius Metellus.


    [Blockierte Grafik: http://www.gwebspace.de/lordtengrion/sigmetell.png]


    Ich bitte hiermit die Parteien, sich anwesend zu melden.

    "Salve Helvetius Falco."


    Entgegenete ihm Furianus, als er den ehemaligen Präfekt auf sich zukommen sah.


    "Ich würde gerne die Tochter des Helvetius Tacitus sprechen, ist sie hier anzutreffen?"


    Der Überraschungseffekt war auf seiner Seite, das musste er ausnutzen.

    Irgendwie schien sein Vater wohl zu sehr beschäftigt zu sein oder hörte Furianus einfach nicht.
    Er klopfte ein weiteres Mal, wagte es jedoch nicht wie früher an der Tür zu lauschen, schließlich war er schon Prätor und wohl ein wenig reifer.

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    Original von Gaius Prudentius Commodus


    "Eine äusserst pessimistische Sicht der Dinge." war der einzige Kommentar, den Commodus dafür noch übrig hatte.


    "Doch wohl eher vorsichtiges Abtasten der Gefahr, Commodus."


    Kommentierte Furianus lächelnd den Satz seines Kollegen und erhob seine Hand, die rein zufällig schon den Becher fest im Griff hatte.


    "Auf den Gastgeber und Rom."


    Stimmte auch er in den Trinkspruch ein und lächelte Durus freundlich zu.

    Furianus musst sich räuspern, um der erdrückenden Stille Herr zu werden. Es stand ihm in keinster Weise zu das Wort zu ergreifen, daher musste er sich mit dieser Aktion begnügen und hoffte damit doch wohl den ein oder anderen Schläfer erwecken zu können - man stimmte schließlich immer noch ab.

    "Aennaeus Florus sagst du? Ich glaube er ist derzeit Praefectus der Classis Misenensis. Na wenn er hier sehr gute Freunde hat, die sich für dich einsetzen können, so wirst du deine Ziele erreichen können."


    Von Misenum aus Hilfe anzubieten hielt Furianus nicht gerade für unproblematisch, denn manches erforderte persönliche Anwesenheit und dies war ja nicht immer zu bewerkstelligen. Der große Vorteil bei der Verbindung für den Mann war wohl die Verwandtschaft zu Aennaeus Florus, der sich ihm gegenüber wohl besonders verpflichtet fühlen musste und daher wohl mehr tun würde als für so manch anderen Klienten.
    Er atmete ruhig aus und machte einen weiteren Zug.

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    Original von Nanami
    Auf der Suche nach dem Praetor Urbanus kam Nanami an einem Arbeitszimmer mit dessen Namen vorbei. Da ihr Herr gesagt hatte, dass es eilig sei, hoffte sie nicht zu stören und die Schriftrolle dem Empfänger direkt aushändigen zu können. Sie klopfte vorsichtig an der Tür und lauschte, ob jemand da war.


    Furianus, der Prozessakten durchschaute, um auf einen etwaigen Prozess zwischen den Socii und seinem alten Freund Cicero vorbereitet zu sein, blickte interessiert auf.


    "Herein."

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    Original von Publius Matinius Agrippa Minor


    "Ich werde nächstes Jahr eine Kandidatur anstreben, mal schauen, ob mir Fortuna beisteht."


    "Nein, ich hab noch keine wirklichen Refernzen, dies ist mit bewusst, aber was noch nicht ist, kann noch werden. Vater wird mir den Weg auch nicht bereiten können, dafür war er zu lange fern von Rom, ich vermute einmal, die meisten kennen ihn gar nicht mehr ..."


    "Der Proconsul Hispanias ist zwar nicht alltäglicher Gesprächsstoff, dies ist wohl auch besser so, wenn man den Frauen beim Gespräch untereinander lauscht, doch der Name Agrippa nicht vergessen. Dein Vater ist ein großer Politiker, man vergisst solche Männer nicht, besonders keine Censoren."


    Aufmunternd lächelte er ihm zu und blickte kurz aus dem Fenster.


    "Rom ist groß, weißt du denn, in was du dich in diesem Jahr noch betätigen willst? Schließlich wirst du wohl kaum die nächsten Wahlen abwarten, denn dann kann dir leicht Faulheit angehangen werden und wir beide wissen wohl, wie verderblich dies für einen Politiker sein kann. Einmal in Verruf gebracht kostet es viel Mühe diese Flecken zu beseitigen."

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    Original von Manius Flavius Gracchus
    "Beiderlei. Zufürderst brauche ich Gewissheit bezüglich der Verteilung, hernach möglicherweise deine Zustimmung und Entscheidung."
    Ein Lächeln kräuselte seine Lippen, als er den Sklaven wies, den Stammbaum auf dem Tisch auszurollen, was sich als nicht einmal gar so einfach heraus stellte, da das Pergament ob der vielen Verzweigungen etwas überdimensionierte Ausmaße angenommen hatte.
    "Dies ist ein Teil des Stammbaumes der Tiberia. Etwa mittig findest du Tiberia Claudia, einige Knoten links davon Publius Tiberius Maximus und dessen Tochter, welche laut Tiberias Testament mit einem Drittel ihres Vermögens bedacht werden soll. Dessen ich mir jedoch nicht sicher bin, dies ist die Verwandtschaftlichkeit zwischen Tiberia und Rediviva. Die lex Iulia gestattet innerverwandtschaftliche Vererbungen bis zum sechsten Verwandtschaftsgrad, zusätzlich der sobrino sobrina natus. Tiberius Maximus wäre Tiberias Cousin im sechsten Grad der Agnation, Rediviva Minervina also im siebten, allerdings wäre sie keine Cousine, sondern eine Nichte."
    Ein kurzes Zögern schlich sich ein, denn Gracchus war ob dieser Familiengeschichten ein wenig überfordert. Obwohl er in anderen Dingen ein überaus penibler Mensch war, so war es ihm bereits zu mühsam, seine eigene Familie in verwandtschaftliche Grade aufzuteilen, er bezeichnete Furianus ebenso als seinen Vetter wie dessen Vater, obgleich er Furianus' Vetter wiederum als seinen Neffen bezeichnete. Verwandschaftliche Grade oder Grade der Agnation zu zählen war ihm ein Graus und er war froh darüber, dass dies während seiner Amtszeit selten solch exorbitante Formen hatte angenommen wie in diesem Fall.
    "Mag dies also ein Erbe außerhalb der Verwandtschaft sein, so fordert die lex Iulia, dass die junge Dame binnen einhundert Tagen nach den Sitten und Gesetzen des Imperium Romanum heiratet, doch unabhängig davon, ob sie dies tun wird oder nicht, wird sie die Hälfte ihres Anteiles verlieren. Da jedoch das Testament ausdrücklich die Verteilung des Vermögens der Tiberia in drei Teile vorsieht, was geschieht somit mit jenem Sechstel, welches in keinem Fall verteilt werden kann?"


    Furianus hatte nun zum ersten Mal in seinem Leben - es war schon eigenartig, dass dies durch Gracchus anstatt durch Claudia selbst geschah - einen Einblick in Claudias Verwandtschaft. Zuvor kannte er nur ihren Bruder Vitamalacus, von dem er glaubte, dass dieser ihr Bruder, nun scheinbar adoptiert zu sein schien - ob aus der eigenen Verwandtschaft oder als Peregrinus oder sonstiges war hier nicht zu ersehen, interessierte Furianus im Angesicht dieser Problematik jedoch wenig. Lange hatte er die Linien sorgfältig verfolgt und versucht sich die Namen zu merken, einige meinte er schonmal gehört zu haben, besonders das der jungen Frau, der Claudia so viel vererbte. Einige Herzschläge später konnte er sich erinnern, dass er mit der Mutter dieser jungen Frau schon in Hispania am Grabe des Tiberius Maximus gesprochen hatte. Claudia hatte die kleine unter ihre Obhut nach Rom mitgenommen, was sie gerade tat, wo sie weilte, wusste Furianus nun natürlich nicht mehr.


    "Was wohl mit all dem herrenlosen Besitz geschieht, er fällt dem Staate zu."


    Antwortete Furianus knapp noch immer in den Stammbaum vertieft. Es war doch interessant solch ein Gebilde von Linien und Namen zu studieren, höchst interessant, so fing er schon nach Sekunden an Männer zu suchen, die vielleicht bekannt waren, ob Freigelassene eingezeichnet waren, woher die Tiberia eigentlich stammte...

    Das Wählen gelang ein paar Geparden nach einigen Minuten ohne großartige Anstrengungen, nur einer ließ sich zu viel Zeit. Während seine Artgenossen sich an dem blutroten Fleisch gütlich taten, ging der eine wählerisch umher und schaute sich die noch lebenden Gazellen an, es waren noch 16 an der Zahl. Die Zuschauer fingen schon an sich über das Tier lustig zu machen, es wäre zu zivilisiert für die Arena, wenn es schon gelernt hatte wählerisch zu sein – oder einfach zu verwöhnt.
    Letztendlich konnten die Veranstalter nicht so viel Zeit vergeuden, es standen andere Programmpunkte an und die Tiere sollten sich nicht satt essen können, schließlich wurden sie erzogen stets hungrig zu sein und sollten diese Eigenschaften auch beibehalten – falls sie überlebten.


    So vergingen noch ein paar Minuten, in denen das wählerische Exemplar doch noch zu seiner Beute kam und sich nun genüsslich an dem schlanken Hals seines Opfers zu schaffen machte, während seine Artgenossen noch immer ihre Gazellen runter zu schlingen versucht waren, die Zeit ihnen jedoch davonzurennen schien. Ob sie es ahnten, das weiß keiner.
    Nun ging mit einem dumpfen Geräusch das große Gittertor auf und ein paar Staatssklaven, bewaffnet mit einigen Speeren, rannten heraus und trieben die grazilen Gazellen in die dunkle Öffnung. Die Tiere mochten ihnen nicht gerne folgen, doch angesichts der vielen Geparde mit ihren Beuten ging das Treiben doch schneller als gewöhnlich ab.
    Viele der Zuschauer stellten sich zurecht die Frage warum, einige waren sogar schlau genug sie mit der Erklärung zu beantworten, dass die Geparde sich schon genommen hätten was sie wollten, die anderen Gazellen würden ungerührt dastehen und das wäre nun alles andere als unterhaltsam den einen beim Fressen und den anderen beim verschreckten Stehen zuzuschauen. Doch man ließ die Zuschauer nicht lange warten.


    Das große Gittertor wurde abermals geöffnet und nun kamen exakt fünf bewaffnete Männer heraus, Sklaven, wie man später erfahren würde. Zwei davon schienen orientalischer Herkunft zu sein, vielleicht auch gar Aegypter, die anderen drei waren zweifellos Nordmänner, waren sie doch blond und größerer Statur, als ihre zwei kleineren Nachbarn mit dunkler Haut. Zwei der Männer hatten ein Fangnetz und ein kleines Rundschild, der rechte Arm war mit dicken Leinentüchern gepolstert, als würde man mit einem Angriff von rechts rechnen. Die zwei dunkelfarbigen hatten einen ebenso kleinen Rundschild, jedoch gebogene Schwerter anstatt von Netzen, der letzte hatte zwei gladii bei sich, die er zum Aufwärmen hin und her schwenkte während sie unter Jubel die Arena betraten.
    Natürlich wusste niemand wozu, bis sich die Männer in der Mitte der Arena aufstellten. Plötzlich bewegte sich unter ihnen der sandige Boden und fünf Falltüren wurden aufgemacht, neben die sich jeweils ein Mann stellte. Die Menge murmelte rätselnd was es damit auf sich hatte.


    Der Herold stand zur Erklärung auf und rief nach einem obligatorischen Räuspern aus:


    Diese Wagemutigen Männer, seht sie euch an!
    Ein jeder von ihnen ist unerfahren mit solchen Raubkatzen und trotzdem sehen sie diesen Bestien furchtlos in die Augen! Diese Männer, seht sie euch an, sie haben sich dazu bereit erklärt den Bestien ihr Futter zu stehlen! Fünf Diebe wollen fünf Gazellen, fünf Bestien wollen sie ebenfalls, wer wird siegen?!
    Jedem der Männer wird, sollten sie dies Wunder vollbringen, nicht nur die Freiheit gewährt, sondern auch eine Belohnung von 1000 Sesterzen!
    Als vollbracht zählt es, wenn der Räuber die Beute der Bestie entrissen und in die ihm zugeteilte Falltür geworfen hat, sich anschließend in einen der Gänge retten kann! Die Bestie darf natürlich auch getötet werden!


    An der Begrenzungsmauer der Arena wurden nun insgesamt fünf Gitter geöffnet, den Männern blieb nur eine schmale Öffnung zur sicheren Flucht, welche glücklicherweise sofort verschlossen werden konnte.


    Möge ihnen Fortuna beistehen!


    Rief der Herold aus und setzte sich zufrieden auf sein kleines Podest, um dem Schauspiel interessiert beizuwohnen. Die Trompeten erklangen ein weiteres Mal.
    Die Diebe bewegten sich vorsichtig auf die in der Arena verstreut mit ihrer Beute liegenden Geparde zu, diese interessierte es kaum. Ein jeder der Diebe wusste, dass wenn er sich zu viel Zeit ließ, ein anderer sich schon vor seiner Bestie retten konnte, er selbst nicht nur eine, sondern zwei oder drei, gar vier oder fünf Bestien bezwingen musste. Man sollte also schnell sein, um es am Ende nicht nur mit einem Tier aufnehmen zu müssen, sondern mit zwei oder drei.

    Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus
    ...


    Furianus, noch immer in Gedanken versunken, nickte, scheinbar erwacht, seinem Vetter zu.


    "Das Leben wird weiter gehen, Gracchus, dessen sind wir uns alle bewusst, welch Schmerz auch noch kommen mag."


    Ein freundliches Lächeln zierte sein Gesicht, verschwand jedoch, als er das Testament Claudius überflog. Dass sie ihm nichts vermacht hatte war für Furianus selbstverständlich, er hatte genug, doch die Worte über Augustus verwunderten ihn. Claudius, so hatte es den Anschein, hielt noch nie viel von diesem Mann.
    Es war eines der vielen Testamente und doch berührte es ihn.


    "Brauchst du auch hierbei meine Zustimmung oder gibt es Schwierigkeiten mit der Verteilung oder sonstigem?"

    Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa Minor
    "Ich möchte in den Cursus Honorum eintreten und da würde mir das Amt eines Münzmeister zu trauen, d. h. wenn das Volk mir sein Vertrauen überhaupt bewährt, aber bis zu den nächsten Wahlen habe ich ja noch etwas Zeit oder nicht?"


    Furianus musste leicht lächeln.


    "Nun ja, die Kandidaturen hast du wohl schon knapp verpasst. Nächstes Jahr könntest du jedoch kandidieren. Hast du denn bereits Referenzen gesammelt, denn dein Vater wird dir den Weg nicht bereiten können. Das Volk will tatkräftige und bereits erfahrene Männer sehen."

    Furianus hatte ein leichtes Lächeln auf den Lippen.


    "Das Amt des Aedils? Sag doch gleich Senator."


    Merkte er lächelnd an und schwamm ein wenig schneller.


    "Nun ja, Duumvir zu sein ebnet dir wohl nicht den Weg in den Cursus Honorum. Du müsstest wohl Eques werden und könntest dann durch Verdienste darauf hoffen in den Ordo Senatorius erhoben zu werden, bevor du kandidieren kannst. Du brauchst einen Gönner, hast du denn einen guten Patron?"

    Da Furianus selbst eher zu den jüngeren Senatoren zählte und diese kleine Attacke durchaus kannte, schüttelte er leicht den Kopf und flüsterte zu einem Nachbarn.


    "Wenn es danach ginge, wie lange man diesem Gremiun angehört, wären die meisten hier mundtot und ein paar wenige hätten etwas zu sagen."


    Das war seine Meinung und wenn es auch nur ein Jüngling gewesen wäre, er hätte ihn nicht aufgrund des Alters mundtot zu machen versucht. Erfahrung bedeutete ja sowieso nichts, man konnte seine Sache auch über Jahre hinweg schlecht machen.