Der Sklave eilte zum Dominus und kurz darauf entstieg Furianus seiner Sänfte und begab sich auf schnellstem Wege ins Innere des Domizils.
Beiträge von Lucius Flavius Furianus
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enos Lases iuvate
enos Lases iuvate
enos Lases iuvateneve lue rue Marmar sins incurrere in pleoris
neve lue rue Marmar sins incurrere in pleoris
neve lue rue Marmar sins incurrere in pleorissatur fu, fere Mars, limen sali, sta berber
satur fu, fere Mars, limen sali, sta berber
satur fu, fere Mars, limen sali, sta berberSang auch er, wenn auch sehr leise. Der Gesang war nicht seine Stärke, wie auch die anderen musischen Künste. Dennoch tat er dies, nicht aus Zwang, es war ein besonderer Moment, der auch seine Anteilnahme erforderte.
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"Vale."
Gab auch er zum Abschied und widmete sich wieder den Rechnungen, die er mit seinen bescheidenen Rechenkünsten zu bewältigen versuchte. Schließlich wollte man wissen wie viel Getreide die Speicher hatten, wie viel gefordert werden würde, usw.
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Er erwiederte das leichte Lächeln und nickte nebenbei.
"Natürlich, es wird mir eine Freude sein."
In Gedanken durchfuhr ihn der Gedanke an zahllose Gespräche über Hispanien, die er wohl noch in den nächsten Monaten führen durfte. Aber es war auch kein Wunder, denn nicht jeder war schonmal dort und das Interesse an fremden Ländern bestand ja schon immer.
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Der Sklave trat in höflichster Manier auf den Ianitor zu. Eigentlich brauchte er die sgar nicht zu tun, denn er wusste, dass es nur ein Sklave war, keiner der Herren. Und dennoch, der Dominus würde es begrüßen, wenn er das Verhalten auch gegenüber Sklaven beibehält und so das flavische Haus einen gewissen Funken an Bewunderung für die Abrichtung von Sklaven erlangt.
"Mein Dominus, Lucius Flavius Furianus, kommt auf Einladung des Consuls. Der Eintritt soll ihm gewährt werden."
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Schritte waren zu hören und eine kräftige Männerstimme durchbrach die Stille vollends.
Zu dieser Zeit hatte Furianus ein wenig Freiraum für Nebensächlichkeiten, Nebensächlichkeiten wie seine bevorstehende Hochzeit zu planen.
Geschäftig ging er also durch die Gänge des Hauses und pflegte das zu tun, was er schon die letzten Tage tat - er diktierte einem Sklaven, der ihm wie sein Schatten folgte, was man tun solle, was zu erledigen war.
So kam es auch, dass die Beiden ins Atrium traten und Furianus, in den wirren Planungen versunken, der Frau nicht gewahr wurde.
Der raum war schon fast durchschritten, als er einen Seitenblick auf die Frau warf, die ihn doch sehr verwunderte. Seine Augen blieben an ihr haften, denn wie eine Sklavin sah sie ganz und gar nicht aus. Das Gewand verriet eine andere Herkunft und höchstwahrscheinlich eine interessante Begegnung. In der Villa gab es faktisch keine Frauen, nur Claudia Antonia seit kurzem. Aber diese sah nicht so aus, hielt sich auch sicherlich nicht hier auf.Verwundert riskierte er es, nachdem er seinen Sklaven anschaute und dieser nur kurz mit den Schultern zuckte, sie anzusprechen.
"Salve, wer bist du?"
Vorstellen brauchte er sich nicht, schließlich war er hier einer der Herren, DER Herr, wenn sein Vater nicht in Rom weilte. Außerdem erstattete man ihm keinen Bericht über eine fremde Frau in den Räumlichkeiten, da durfte er sich erdreisten solch Benehmen an den Tag zu legen.
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Ein wenig verspätet traf auch eine weitere Sänfte des flavischen Hauses ein und wurde vor der porta postiert.
Ein Sklave eilte zu jener und klopfte kräftig an. -
Furianus dachte nach, strich sich sogar ein wenig am Kinn. Ein genaues Datum hatte er nicht im Kopf, er musste ein Ereigniss finden, welches die Zeit ungefähr traf.
Nach mühseliger Denkarbeit fiel es ihm endlich ein."Ein oder zwei Tage vor den Wahlen zum Cursus Honorum traf ich in Ostia ein. Eine Übernachtung dort und ich war in Rom. Mein Erscheinen bei deiner Wahlrede dürfte dies ja begründen."
Er nahm einen Schluck.
"Gute Rede, mein Freund."
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Die flavische Sänfte bahnte sich den Weg durch das Getümmel von Menschen, die sich gerade in der Nähe der großen Villa aufhielten oder auch schlicht vorbeigingen. Sie alle gingen ihren täglichen Geschäften nach, Geschäften, für die sich kein Furianus, kein Rom interessieren würde.
Abgeschottet und von Müßiggang durch die letzte schlaflose Nacht geplagt, lag er in der Sänfte und speiste genüsslich einige Trauben. Plötzlich hielten sie, die Sklaven setzten ihn jedoch noch nicht ab.
Geschwind bahnte sich ein Sklave den Weg zur porta und klopfte kräftig an eben jene. -
Zitat
Original von Lucius Aelius Quarto
“Ach, tatsächlich? Nun, dass hätte ich wohl wissen müssen. Doch kann ich mich gar nicht entsinnen, die in letzter Zeit einmal bei einem der großen Rennen gesehen zu haben.“, entgegnete Quarto, der nun tatsächlich ein begeisterter Anhänger nicht nur seiner Factio war, sondern dieses Sports an sich.Furianus wusste auch prompt eine gute Antwort darauf.
"Meine Tätigkeiten lassen mir nicht gerade viel Wahl der Freizeitbeschäftigung. Außerdem war ich ja die letzten zwei Wahlperioden über in Hispania tätig, es war mir verwehrt. Princeps factionis bin ich auch erst seit kurzer Zeit."
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"Nicht mit der Classis direkt, mit der Cura Annonae hatte ich zu tun."
Sagte er lächelnd und schwenkte den Becher in der Hand.
"Damals war das Amt des Praefectus vakant, ich sorgte mich."
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Furianus nahm den Brief entgegen und überflog diesen.
Anschließend blickte er kurz hoch und nickte leicht."Ich danke euch. Ihr könnt dem Consul überbringen, dass meine Person nicht fehlen wird - ich werde kommen."
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Original von Manius Tiberius Durus
"So, was hast du denn damals schwerpunktmäßig getrieben? Ich stelle fest, dass die Marktaufsicht zu meiner Hauptaufgabe zählt."Vielleicht hatte Durus irgendeine wichtige Tätigkeit vergessen?
"Ich erfüllte mein Wahlversprechen und sorgte mich primär um die Sicherheit der Stadt Rom. Außerdem inspizierte ich einige horrea und holte Informationen bei der Classis ein."
Es gab damals noch einiges mehr zu tun, aber dies konnte nicht solch eine Wichtigkeit genießen, wie es damals diese Punkte taten.
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Original von Lucius Hadrianus Iustus
Iustus sah den Sklaven vor sich an.Salve! Wir sind die Liktores des Consuls Lucianus und haben eine Einladung für den Praefectus Annonae Lucius Flavius Furianus zu überbringen.
Der Sklave nickte und ließ die Beiden passieren. Furianus blickte indess von seinen Dokumenten auf und stoppte auch das Rechnen.
"Salvete."
Begrüßte er sie knapp.
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An
Manius Tiberius Durus,
Villa Tiberia,
RomaSalve, amice.
Natürlich werde ich deiner Einladung Folge leisten, so denn mich die Götter nicht abhalten.
Du kannst mit mir rechnen.Vale.
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Original von Lucius Hadrianus Iustus
Iustus verzog sein Gesicht.
Ja doch! Aber wehe Du hast noch mals so glänzende Einfälle...
Nörgelte Iustus immer noch herum.
Ein Sklave öffnete die porta.
"Die Herren wünschen?"
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Original von Manius Tiberius Durus
Durus grinste."Oh, ja! Man legt sich sofort mit verschiedensten Kaufleuten an!"
Er dachte an all die Männer, die sich über Edikte beschwerten, obwohl sie ganz sicher wussten, dass sie völlig korrekt waren oder mit mafiösen Strukturen arbeiteten.
"Aber auf dem sella curulis sitzt man ganz hervorragend."
Furianus lächelte.
"Eine clina curulis wäre mir damals lieber gewesen, aber gut, den Bräuchen soll man sich nicht entsagen."
Ein weiterer Schluck und er fing wieder an.
"Ich hatte recht wenig mit dem Markt zu tun, dies übernahm mein Kollege, der Senator Purgutius Macer. Ich war mit anderen Dingen beschäftigt, die mich voll ausfüllten und mir auch Zugang zu so manchem Gebäude gestatteten. Auf herkömmliche Art und Weise hätte ich solche Erfahrungen nicht machen können - eine bereichernde Zeit."
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Mit einem "Vale." zum Abschied ging er auch hinaus, stieg in die Sänfte und reiste gen Villa Flavia.
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Furianus verschränkte mittlerweile seine Hände hinter dem Rücken - und das musste was heißen, denn er tat dies nur in äußerster Langeweile, da darauf auch ein Gähnen folgte.
Dieses Kollegium ließ sich viel Zeit und er überlegte, ob die jungen Salier nicht schon dem Tanze frönten, während sie hier vor sich hinvegetierten.Sim-Off: Hüst²

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Mit einem Nicken kommentierte er ihre Antwort und strich ihr sanft über die Wange, bevor er sich verabschiedete.
"Dann wünsche ich dir eine angenehme Nacht, Claudia. Mögen die Götter dich weiterhin schützen, solange ich nicht in deiner Nähe bin."