Also ich hätte, da ich eine ID bei der Classis habe, Nichts gegen dieses Quaestorenamt einzuwenden.
Jedoch kann ich als Insider sagen, dass jener Quaestor nicht viel zu tun haben würde, da die Classis Misenensis und somit ihr Kommandant in Africa sind.
Bei der Classis Germania wäre das schon was anderes. Vielleicht könnte man ja die Aufgaben des Quaestor Classis und des Quaestor Provincialis miteinander verbinden für einen der gewählten Quaestoren.
Ich würde mich für diese 2 Aufgaben gerne zur Verfügung stellen.
Beiträge von Lucius Flavius Furianus
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Furianus stand bei den Herrschaften und wusste nicht recht was zu tun war.
In das Gespräch wollte er nicht eingreiffen, hatte er doch Achaia nie gesehen, geschweige denn Malereien betrachtet wo dieses doch bekannte Land abgebildet war.Genüsslich trank er aus seinem Becher und schaute abermals zu Antonia, der er immer wieder unsicher zulächelte.
Er war müde des Beobachtens und wandte sich wieder an die liebreizende Dame."Und welcher weiblichen Gottheit steht ihr besonders nahe?"
Er wollte sie nicht erzürnen oder in gewisser Weise beleidigen, doch wusste auch er, dass Mercurius besonders von Plebejern verehrt wurde.
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Ich fände es wirklich unfair wenn du, falls du gewählt wirst, dich gleich aus dem Spiel "abmeldest" und anderen Spielern, die diesen Posten sehr gerne ausführen würden die Chance nimmst.
Entweder du kandidierst und machst 100% mit, oder du trittst zurück und lässt Anderen (uns, mir, anderen Kandidaten eben :)) die Chance gewählt zu werden.
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Furianus sah sich dieses Szenario nicht weiter an. Drehte sich um und schien dies vergessen zu wollen.
Er hoffte inständig, dass dieser Wahn bald ein Ende nehmen würde. -
Und ihr Herr reagierte.
Mit den Armen vor der Brust verschränkt sah er Canstatntius an."Claudier, macht euch nicht lächerlich. Lasst meine Sklavin gehen, ihr macht die Sache nicht leichter für keinen von uns."
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Furianus schaute nach einer ruckartigen Drehung zu Didianus und blickte ihn erzürnt an.
"Ruh dich auch Probatus, das ist ein Befehl."
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Probatus Didianus wurde auf einer Barre in einen gesonderten Raum im Lazarett gebracht.
Kerzenlich erhellte das vollkommen dunkle Zimmer und ein Obstkorb stand schon bereit.
Man hatte den Ratschlag des Medicus befolgt und hoffte nun, dass der Probat seine Ausbildung bäldigst aufnehmen kann. -
Furianus nickte verständnissvoll, dachte ein wenig nach und blickte immer wieder zwischen dem Medicus und Patienten umher.
"Im Namen der Vigiles danke ich euch für eure Hilfe. Ich gebe euch mein Wort den Probatus zu schonen, ihn von seiner Ausbildung für diese Zeit zu befreien. Verlangt ihr einen Sold für euren Dienst und die Besuche, die ihr mir versprochen habt?
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"Der Ärger kann nicht mehr gemieden werden, Nadia. Ich bin enttäuscht, verärgert und gekränkt. Du weißt, dass ich dies nicht einfach so tolerieren kann. Und nun geh bevor was Schlimmeres passiert, was sehr zu deinem Leid beitragen könnte. Komme mir in den nächsten Tagen nicht mehr unter die Augen. Geh."
So sprach er weniger wütend als enttäuscht. Und trank erst einmal einen weiteren Schluck.
Seine Toga war befelckt und er musterte dies genau. -
Furianus lachte.
"Seid ihrer Kindheit sicherlich nicht. Seid ihr denn noch ein Kind?"
Dann blickte er zu Nadia, dann wieder zu dem Claudier.
"Ihr? Augerechnet ihr weist mich auf die Ehre hin? Ihr, dem die Ehre noch vor ein paar Minuten scheinbar gleichgültig war? Ihr scherzt wohl. Ich würde sterben für die Liebe, doch nicht für solch eine. EIne scheinbar einseitige Liebe, Claudier. Seht wie die Sklavin zurückweicht wenn ihr näher kommt? Seid nicht blind, wacht auf und hört auf zu Träumen. Ihr seid Jung, wie ich, ihr habt noch Zeit euch zu verlieben."
Doch dies schien nur Furianus begriffen zu haben. Fast hatte er Mitleid mit dem Mann, schienen die Götter wohl mit ihm zu spielen. Schien ihn der Liebespfeil zu sehr getroffen zu haben.
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Furianus wollte nicht aufgeben, dem Mann musste geholfen werden.
"Seid ihr Legatus Legionis? Seid ihr Kaiser? Beschämt nicht eure Ahnen, Claudier, beschämt euch nicht. Ihr habt das Recht zu tun was ihr wollt, doch ihr habt nicht das Recht die Ehre eurer Familia in den Dreck zu ziehen. Ich überlasse euch nicht, euer Dienen nennt man Verleumdung."
Furianus beruhigte sich ein wenig, nachdem er Nadia drohte. Wurde dann aber von dem Claudier bloß gestellt. Wütenden Blickes wandte er sich zu ihm.
"Claudier, wagt es nicht mir Befehle zu erteilen! Wagt es nicht mir zu sagen, wie ich MEINE Sklavin zu behandeln habe. Wagt es ja nicht mich bloß zu stellen."
Gegen diesen Claudier hegte er jetzt Aversionen, er konnte nicht anders.
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Furianus wunderte sich. Der Mann schien wirklich des Verstandes beraubt zu sein.
"Romulus und Remus? Sie waren die Söhne des Mars, ihr Schicksal wurde von den Göttern persönlich geschmiedet, versucht euch nicht mit ihnen zu vergleichen, denn das grenzt an Größenwahn. Ihr fragt wer Caesar war, wer Augustus war? Ihr vergleicht euch mit Göttern, mit Divus Caesar, Divus Augustus? Denkt gut nach, bevor ihr sowas von euch gebt."
Er machte eine kleine Pause, fuhr aber weiter fort.
"Ihr habt Recht, um eure Verpflichtung den Göttern gegenüber. Doch habt ihr sie auch eurer Familia gegenüber, Claudius. Euren Ahnen ebenso. Werft ihr ihre Taten, ihre Mühen einfach davon, verleugnet ihr sie?"
In diesem Moment stieß ihn Nadia an und er drehte sich ruckartig um, sah sie stehen. Sein Blick war gereizt, seine Stimme ebenso.
"Dafür wirst du bezahlen. Das versichere ich dir."
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Der Beifall einiger Personen zauberte ein Lächeln auf seinem Gesicht. Er hoffte, dass man ihm auch das Vertrauen, die Stimme, schenkte.
Dies war ihm wichtiger. -
Er war sich seiner Lage nicht bewusst zu sein. Mit strengem Gesichtsausdruck sagte er ihm in die Augen blickend.
"Normen alter Männer? Wer seid ihr, dass ihr so richtet? Was habt ihr in eurem Leben Großes geleistet, um sich von dieser Norm abzuwenden? Feigheit, ihr nennt das Feigheit? Ich nenne sowas Verpflichtung, Verpflichtung eurem Stand gegenüber, eurer Familie."
Bei den Göttern, dieser Mann schien von Sinnen zu sein.
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Ein gereizter Blick traf Nadia und Furianus`Augen vernegten sich.
"Ruhe."
Dann wandte er sich dem Claudier zu, jedoch nicht gereizt. Er belächelte ihn ein wenig.
"Ihr begeht einen Fehler, Claudier. Ein Fehler, der euch teuer zu stehen kommen wird. Man wird euch keine Achtung vorbringen, eure Ehre scheint ihr zu verwerfen. Bedenkt dies gut. Ich bin nicht der Mann, der dies eurer Familia vorbringen wird, ich gedenke nicht euch zu schaden. Ich behüte euch vor einem Fehler. Nehmt diese Worte zurück, vergesst Nadia, vergesst sie um eurer Familia willen. Denkt an eure Verwandten, die noch immer im Festraume feiern, denkt an eure Ahnen."
Nun fühlte er sich auch noch dafür verantwortlich. Verantwortlich für den Mann, der hier gerade eine Fehler zu begehen schien.
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Original von Marcus Decimus Mattiacus
Mattiacus war zwar nicht beim Militär gewesen, er wusste aber, was Puls war, und dass es nicht besonders gut schmeckte im Vergleich zu anderen Sachen."Ihr solltet die Puls Rationen durch Obst ergänzen, am besten Äpfel, damit die Kräfte der Vigiles gestärkt werden. Auch unser Patient hier braucht viel Obst."
Furianus überlegte nicht lange, denn dieses Thema quälte ihn bei jedem Löffel Puls. Jetzt hatte er endlich einen Grund es zu beantragen.
"Ich werde mich darum kümmern und sehen was sich durchsetzen lässt, Medicus. Aber für den Probatus sollte es doch genehmigt werden."
Wahrscheinlich müsste er das Geld auch noch selbst aufbringen, hoffte seinetwegen auf einen milden Praefectus zu treffen, wenn er dies ansprechen würde.
Als der Probatus wieder Unsinn zu reden schien wandte er sich wieder an den Medicus."Wie lange wird der Mann in dieser Zustand bleiben? Besteht eine Gefahr, dass jener Probatus schäden anrichten könnte, denn wie mir scheint ist er nicht klarem Verstandes?"
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Original von Manius Flavius Gracchus
Gracchus nickte Antonia zu und umarmte den Sohn seines Vetters wie einen Bruder.
"Furianus, ich freue mich, dass du kommen konntest. Und ich sehe, du hast meine Verlobte bereits kennen gelernt. Doch verzeiht, ich wollte euer Gespräch nicht unterbrechen. Wie ich hörte, geht es einmal mehr um die Animosität gegenüber den Patriziern. Gibt es denn keine Gerechtigkeit mehr in diesem Reich? Ist etwa alles vergessen, was unsere Familien für das Reich geleistet haben?"Furianus wollte gerade zur Antwort ansetzen, als auch schon Gracchus kam und ihn in die Arme schloss.
"Ich gratuliere euch Gracchus, eine wunderschöne und gebildete Braut habt ihr ergattert."
Sagt er in der Umarmung.
Doch die Frage Gracchus`versetzt ihn wieder in Gedanken."Ich hoffe wirklich, dass sich das Volk nicht von Vorurteilen verleiten lässt, klug wählt. Doch befürchte ich eher das Gegenteil. Neid. Dies ist wohl der hauptsächliche Grund für diese Aversionen bei einigen Bürgern gegen uns. Das Volk versteht es nicht, nein, es will es nicht verstehen. Wie ihr angedeutet habt, Gracchus, dienen wir Patrizier schon seit dem Beginn der Republik dem Reiche. Wir stellten Konsuln, Militärs, Priester, gar Kaiser. Ich frage mich oft warum uns das Volk die Steuerfreiheit nicht gönnt. Ich frage mich obwohl ich die Antwort schon weiß. Obwohl wir schon seit anbeginn Rom führten, ihm halfen, diese jenen Bürger zu dem machten was sie sind, so gönnen sie es uns nicht. Sollte man die Verdienste unserer Familia, unserer Vorfahren, nicht ehren? Sollte man unseren jahrhundertelangen Einsatz vergessen? Meiner Meinung nach wird dieser Neid weiterhin bestehen bleiben."
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Als der Claudier den Arm um sie legte hob Furianus seine Stimme doch in beträchtlicher Weise an.
"Bei den Göttern, Claudius, was macht ihr? Gerade bringt ihr Schande über eure gesamte Gens, wenn ihr euch in eine Sklavin verliebt. Außerdem gehört Nadia mir, ihr habt nicht das Recht mein Eigentum zu beanspruchen."
Er verstand ihn, der Liebe war Furianus auch verfallen wie so manch anderer Mann. Doch Liebe zu einer Sklavin schien absurd für ihn.
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Vielleicht hätte er ja noch nach diesen vielen kleinen Ereignissen fragen können, doch zügelte er seine Neugierde.
Aber nun war ja das Vigilesthema nun wieder angesprochen worden."Seht, ich war meine Kindheit über in Britannia, kam vor wenigen Jahren zurück zu meinem Vater und beschloss den Weg zu gehen, welchen schon viele Männer unseres Standes gegangen sind. Den konservativen Weg, welcher sich auf den Dienst in der Legio und dann in der Politik stützt. Nun, den ersten Schritt habe ich erfüllt, ich diente in der Legio, und den zweiten führe ich gerade aus und hoffe, dass Fortuna mir hold ist. Aber als ich im Castellum der Legio I festsaß, abgeschnitten von der Außenwelt und ohne wesentlich gute Konversationen, so konnte ich dies nicht verkraften und habe mich nach Roma versetzen lassen. Es gab aber noch weitere persönliche Gründe, warum ich dies tat."
Ein Schluck.
"Ja, mein Bestes habe ich bisher überall gegeben. Und auch da habt ihr Recht, ich werde mich beweisen und dem Volke zeigen zu was ich fähig bin."
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Zitat
Original von Claudia Antonia
Sim-Off: Ich hab mich nicht vom Fleck bewegt
Ahja.. hm, nunja, wie mein Verlobter bereits festgestellt zu haben scheint, habe ich zu Mercurius ein ganz spezielles.. Verhältnis., erklärt Antonia schmunzelnd. Womit ich natürlich nicht sagen will, dass mir die anderen Götter egal wären, nein, das gewiss nicht.
Ah, Optio. Bei der Legio I, nehme ich an? Oder bist du etwa in einer Provinz stationiert?
Und Quaestor? Hm, du trittst also in die Fußstapfen deines Vaters? Kandidierst du für einen bestimmten Quaestorenposten, oder verlässt du dich auf die Weisheit des Senates?Furianus nahm einen Schluck aus dem Becher, welchen er immer noch bei sich hatte.
"Beruht euer spezielles Verhältnis zu dem Gott auf ein bestimmtes Ereignis?"
Auf so viele Fragen wollte er nicht antworten, doch pflegte er auch soziale Umgangsformen zu beherrschen, welche ihm dies bei Leibe nicht ersparten.
"Teilweise habt ihr Recht. Ich war bei der Legio I, ließ mich dann hierher nach Roma und zu den Vigiles versetzen. Naja, in die Fußstapfen meines Vaters könnte ich wohl nie treten. Er war und bleibt ein großer Mann, ich könnte mich glücklich schätzen nur einen Bruchteil dessen zu erreichen, was sein Lebenslauf vorweisen kann. Eher das Letztere, ich vertraue diese Entscheidung dem Senat an. Der Senat, eine doch recht alte Institution, wird wohl weise entscheiden können welcher Kandidat für welchen Posten geeigneter erscheint."