Beiträge von Lucius Flavius Furianus

    "Gut, ich werde geeignete Maßnahmen treffen, Medicus."


    Als Didianus plötzlich seine Hand ergriff wusste Furianus nicht was er in einer solch peinlichen Lage nun machen sollte. Vorsichtig streifte er sich die Hand Didianus`von der seinigen.


    "Wir essen Puls, genau so wie die anderen römischen Militäreinheiten."


    So viel Abwechslung gab es nun doch nicht, wie Furianus resignierend feststellen konnte, als er sich damit befasste.

    Furianus überlegte, wusste er selbst doch noch nicht wann er bereit wäre sie zu verkaufen.


    "Dies kann ich euch noch nicht sagen, Claudius. Ich werde mich bei euch schriftlich melden."


    Die Blicke Nadias bemerkte er allemal, doch war er sich nicht sicher, ob sie sein Spiel durchschaute.
    Vermutlich bemerkte sie nicht einmal, dass er sie schützen wollte.

    "Natürlich, Praefectus Vigilum."


    Entgegnete er auf Falcos letzten Satz.
    So etwas in der Richtung hatte Furianus bei Didianus auch geahnt, doch dies nochmal vom Praefectus bestätigt zu bekommen versicherte es ihm.
    Auch konnte er sich über diese sogenannten Fähigkeiten ein klares Bild machen und musste ein wenig grinsen.
    Ja, es missfiehl ihm, dass sein erster Probatus mal auf der anderen Seite des Gesetzes stand. Aber Didianus hatte sich bei den Vigiles gemeldet und bezeugte damit auch sein altes Leben hinter sich gelassen zu haben.


    "Preafectus, ich hätte da noch ein Anliegen von sehr hoher Dringlichkeit. Und zwar geht es um die Versorgung der Vigiles. Bisher bot man, wie in anderen Einheiten auch, nur Puls an. Über dies beklagte man sich nie, doch vor Kurzem fiel ein Probat bei der Ausbildung in Ohnmacht. Fiber und Wahnvorstellungen quälten ihn tig. Persönlich brachte ich ihn zum besten Medcius Italias, welcher nach langer Untersuchung riet auch frisches Obst bei den Mahlzeiten anzubieten. Es fehlt den Männern an gesundem und Abwechslungsreichen Essen und sie sind darum anfälliger für Krankheiten."

    Zitat

    Original von Claudia Antonia
    "Ja?", fragt sie mit freundlichem Lächeln im Gesicht und blickt wieder kurz zu ihrer Statue.
    Aus einem bestimmten Grund? Oh, achja, danke für deine Glückwünsche. Ja, die Götter..
    Ein leises Seufzen später sieht sie kurz zu ihrem "Göttergatten" in Spe und schließlich wieder zu Furianus.
    Wenn du das sagst., erwidert sie und zwinkert ebenfalls. Ich muss gestehen, ich habe ihn erst einmal gesehen und weiß daher noch nicht so recht, mit wem ich es zu tun habe.
    Aber sag, wenn du kein Priester bist, was tust du dann?


    Sim-Off:

    feiert man mal Geburtstag und schon laufen einem die Gesprächspartner davon :)


    Furianus lächelte.
    "Eine Affinität Mercurius gegenüber hege ich nicht, CLaudia. Es ist eher das allgemeine Interesse, was mich mit den vielen Göttern auseinander setzen lässt. Meine Neugierde verstärkt dies alles noch."


    Nun kam die Frage nach seiner Tätigkeit, welche er doch immer wieder fürchtete. Ihm war bewusst, dass ein Patrizier sich nicht einfach bei den Vigiles melden konnte, doch hatte er keine so große Wahl. Tiberia wegen tat er diesen Schritt jedoch, bereute ihn nicht.


    "Ich gehe einer Tätigkeit im militärischen Bereich nach, Claudia. Ich bin Optio. Doch ich trete bei den nächsten Wahlen an und versuche das Vertrauen des Volkes zu gewinnen. Kandidiere zum Amt des Quaestors und hoffe auf die göttliche Unterstützung."

    Furianus, der noch immer von seinem ernsten Gesichtsausdruck Gebrauch machte, wandte sich dann wieder zu Constantinus.
    Der Patrizier schien ihn nicht verstehen zu wollen, doch scheinbar müsse Furianus sich klarer ausdrücken.



    "Ich wüsste nicht, dass meine Worte unklar formuliert waren. Nadia ist im Moment unbezahlbar, nicht verkäuflich. Auch sagte ich bereits, dass man über einen möglichen Preis später sprechen könnte, doch jetzt noch nicht. Ihr beruht auch nun aber unverschämterweise auf unsere neu gewonnene Verbindung, welche ich keinsfalls negativ ansehe, doch hat dies nichts mit der Familia zu tun, wehrter Claudius."


    Als Nadia noch dazwischensprach wandte er sich sogleich wieder gereizt zu ihr, sagte in leisem, aber herrischen Tone.


    "Wir sprechen uns SPÄTER."


    Diese Betonung sollte nun alle Unklarheiten beseitigen.

    Ich danke euch. =)


    Mal davon abgesehen, dass du beim Kampf gegen Toxis gegen mich gerufen hast, Didia Fausta, so nutze ich das Jahr im IR bestimmt. =)


    Und natürlich feier ich erst nach Dienstschluss, Centurio. :D


    Ich möchte diesen Thread nutzen, um euch allen nochmal zu danken, dass ihr doch recht schöne und interessante Gespräche mit Furianus geführt habt. Ich werde keine dieser wunderbaren Situationen missen, an denen ich lachend vor meinem Laptop saß und voller Vorfreude antwortete.
    Auch danke ich allen restlichen Spielern, mit denen meine ID auch nichts zu tun hatte, da durch sie der Reiz am IR noch immer bei mir besteht. Ich muss sagen, dass dies schon fast zur Sucht geworden ist. :]


    Danke auch an alle Spieler hinter der SL.
    Danke euch allen. :app:

    Schon wollte er ihm sagen, dass ein Patrizier an den Umgangsformen schon erkennen würde ob es sich um eine anständige Dame hielt oder nur um eine Sklavin. Aber wie er Nadia kannte, so war das bei ihr recht schwer.


    "Sie kostet einen Preis, welchen ihr nicht aufbringen könntet. Sie ist unbezahlbar, wenigstens vorerst."


    Er machte eine Pause, genehmigte sich einen Schluck von seinem Becher.


    "Sie ist gerade von Britannia angekommen, ich brauche sie hier als meine Leibsklavin die nächsten Monate. Ihr könnt gerne in ein paar Monaten nochmals anfragen, vielleicht ändere ich mit Meinung und bin bereit sie zu verkaufen."


    Sicherlich wollte er sie jetzt nicht loswerden, da Nadia seiner Meinung nach sicherlich bestraft werden sollte. Falls sein Vater dies Schauspiel gesehen hätte, so wäre Nadia wirklich besser jetzt zu verkaufen, als völlig entstellt. :]

    Verwundert blickte Furianus ihn an.


    "Gesellschaft sagt ihr? Die Gesellschaft einer Sklavin wolltet ihr?"


    Er war sich in diesem Moment nicht sicher, ob dies ein Patrzier war oder auch nicht. Sicherlich gab es auf der Sponsalia genug Gesellschaft, welche doch besser als die einer Sklavin war.
    Auf die letzte Frage hin wollte er gar nicht eingehen, so verwirrt war er.

    Furianus nickte freundlich, musste dann lachen, als sie ihre Frage stellte.


    "Nicht doch, Claudia. Ich bin lediglich nur in den Genuss eines guten Hauslehrers gekommen, der mich in vielerlei Dinge einwies. Doch für Mercurius interessiere ich mich schon seit Langem. Ich wollte euch eigentlich meine Glückwünsche überbringen. Mögen die Götter mit euch weiterhin sein, mögen sie euch schützen. Ich bin mir sicher, dass ihr mit Flavius Gracchus eine der besten Partien ergattert habt."


    Dabei zwinkerte er ihr schelmisch zu.

    Furianus lächelte.


    "Das in mich gesetzte Vertrauen ist eine Ehre für mich, Praefectus. Ich versichere euch mein Bestes zu geben, um Probatus Didianus zu einem guten Vigilus zu machen. Und seid sicher, ich werde ihn nur zu der Vigilesprüfung zulassen, wenn ich mir sicher bin, dass Didianus genug Verständniss und Disziplin für seine Vorgesetzten und die Arbeit vorweisen kann. Schließlich fällt ja sein Benehmen auch auf mich zurück."


    Da von speziellen Fähigkeiten die Rede war wusste Furianus nicht was Falco damit meinte. Dies erweckte jedoch Interesse in ihm, die Neugierde kam hoch.


    "Ihr erwähntet besondere Fähigkeiten, mein Praefectus. Heißt es, dass Probatus Didianus besondere Fähigkeiten besitzt oder müssen sie ihm noch beigebracht werden. Und welche wären dies?"

    Zitat

    Original von Claudia Antonia
    Nur mit halbem Ohr hört Antonia noch dem Gespräch zwischen ihrem Verlobten und der Aurelierin zu. Ihr Blick schweift hierbei ziellos durch den Raum und streift nur hier und da ein bekanntes Gesicht. Doch da.. ihre Statue. :]
    Ein Gefühl der Zufriedenheit macht sich in ihr breit, als ihr Blick das marmorne Werk auf und abgleitet. Damit sie nicht im Weg herumstand, hatte sie wohl jemand, zusammen mit den anderen Geschenken, an die Seite des Raumes gebracht.


    Ihr entschuldigt mich kurz?, wendet sie sich lächelnd an die beiden neben ihr Stehenden.
    Ohne wirklich eine Antwort abzuwarten geht sie, scheinbar ohne direktes Ziel, durch den Raum, nickt hier und da einigen Verwandten zu und bleibt schließlich vor "Merkur" stehen. Wie beiläufig mustert sie ein weiteres Mal die feinen Züges seines Gesichts und kann sich ein kurzes Seufzen nicht verkneifen.


    Furianus, der sich seinen Weg durch die Menge bahnte um dem Paar zu gratulieren, bemerkte wie die Verlobte des Vetters seines Vaters zu der Statue ging. Sogleich bewegte er sich auch dorthin.
    Schließlich stellte er sich neben sie und betrachtete die Statue eine Weile, bis er geistesabwesend murmelte.


    "Mercurius. Gott des Handels, Beschützer der Reisenden, Behüter der List und Tücke, Gott der Fruchtbarkeit, der Redekunst. Auch Bote der Götter, Bote im Schlafe und Führer der Seelen ins Totenreich. Träger des Caduceus (Heroldsstab), berühmt durch seine Flügelschuhe. Häufig als Jüngling dargestellt, im achaischen Raume jedoch als bärtiger Mann."


    Er wollte noch weiter ausführen, aber sicherlich wollte die junge Frau dies nicht hören. Doch sein alter greichischen Hauslehrer wäre jetzt wohl stolz.
    Lächelnd blickte er nun zu Antonia.


    "Entschuldigt, ich war in Gedanken versunken. Lucius Flavius Furianus mein Name."

    In diesem Moment kam Furianus daher, da ihm ein wenig Ruhe nie schadete.
    Mit seinem Becher in der Hand guckte er gelangweilt umher, entdeckte dann plötzlich Nadia mit einem Fremdling.


    Wutentbrannt ging er auf die Beiden zu.


    "Nadia, was soll das hier? Ich will eine Erklärung warum du nicht im Festraum bist!"

    Er musste leicht lächeln, als der Praefect ihm diesen Befehl gab.
    Und die Komplimente schmeichelten ihm immer wieder. 8)


    "Ja, Praefectus ihr habt Recht. Doch es gab in letzter Zeit einige Zwischenfälle. Aber ich werde mein Möglichstes tun, um die Ausbildung von Didianus so schnell wie möglich zu beenden, natürlich mit der nötigen Qualität."


    Einen kurzen Moment kämpfte er mit sich, ob er denn die Wahrheit über Didianus erzählen sollte. Entschloss sich aber dann doch dafür, da dies ja sein Praefectus war und sich sicherlich ein Bild von seinem ehemaligen Sklaven machte, welches wohl nicht zu verfälschen war.


    "Nun, Praefectus. Ich sage euch ehrlich meine Meinung. Probatus Didianus gibt unqualifizierte Kommentare von sich, spricht ohne Befehl und scheint Befehle nicht zu verstehen oder sie ausführen zu können. Ehrlich gesagt, er brachte mich schon einige Male kurz vor einen Wutausbruch, was doch sehr selten geschieht. Aber es gibt auch gute Seiten. Wenn er die Befehle versteht, dann führt er sie richtig aus. Auch scheint er mit dem Gladius gut umgehen zu können und seine Kondition ist auch gut, auch wenn er manchmal als Strafe zusätzliche Übungen machen musste."