Nun schluss hier, weiter per ICQ
Beiträge von Lucius Flavius Furianus
-
-
Sim-Off: Das entscheidet das Gericht, ob es Raub oder Diebstahl ist. Aber ich rate dir von beidem ab.
-
Sim-Off: §92 Raub: (3) In besonders schweren Fällen kann das Gericht auf Todesstrafe erkennen.
Na dann viel Spass Constantius.
-
Furianus nickte nochmals.
"Auch dir wünsche ich viel Erfolg und mögen wir uns wiedersehen als Quaestoren."
Jedenfalls hoffte er auf die Stimmen des Volkes, die den beiden hold sein würden.
"Vale bene, Vinicius Lucianus. Mögen die Götter mit euch sein."
Und er ging weiter in die Richtung des anliegenden Gymnasiums.
-
Seine Aussage bezüglich des Politikers nahm er mit einem Lächeln auf wie auch das Kompliment, wurde dann wieder ernst als das Thema über die Einheit angesprochen wurde.
"Ja, Praefectus Vigilum, ich beabsichtige nach meiner Amtszeit, sofern mich die Politik nicht ganz in ihren Bann gezogen hat, wieder eine Rückkehr zu der Einheit."
Nach einer kleinen Pause setzte er dann wieder an.
"Gemäß dem Fall ich würde gewählt werden, Praefectus, möchte ich auf die Ausbildung des Probatus Didianus zu sprechen kommen, die ich gerade leite. Ich würde vorschlagen, dass Centurio Annaeus die weitere Ausbilung übernimmt wenn ich mich zurückziehe, da mir das Schicksal meiner Männer am Herzen liegt und diese Dinge nicht ungeklärt bleiben sollten."
-
"Ja, ihr habt Recht, ich wollte ja auch noch in das Gymnasium."
Dann stand er ruhig auf und streckte seine Glieder ein wenig.
"Ich danke für diese nette Konversation, Vinicius."
Sagte er lächelnd und nickte dabei. -
Überrascht sah er den Medicus an und beachtete den Probatus gar nicht mehr.
Schnell eilte er auf ihn zu."Optio Flavius mein Name. Dieser Mann hier, ein Probatus, ist bei seiner Grundausbildung zusammengebrochen. Schweiß rann ihm die Stirn herunter und er sakte immer wieder zusammen, verlor das Bewußtsein. Vorhin stammelte er etwas von einer Stechmücken-Krankheit. In Medizin bin ich nicht groß bewandelt und unser Medicus ist selbst krank. Darum habe ich ihn hierher gebracht."
Dann schaute er wieder zu den beiden anderen Vigiles, die Didianus noch immer auf der Barre trugen.
"Medicus, er scheint sich offenbar an die letzteren Geschehenisse nicht zu erinnern vielleicht deutet es ja auf irgendwas."
Angst war nicht in seinen Augen, doch war Furianus um den Mann besorgt.
-
Sim-Off: ...wenn mir nichts mehr einfällt
"Merkwürdig, ist er schließlich auch durch die Blutslinie ein Thronfolger. Natürlich nach dem Caear. Kennt ihr denn den Caesar?"
Es war zwar ein nicht so spannendes Thema aber in diesem Moment schien Furianus nicht so einfallsreich zu sein.
-
"Ja, genau."
Antwortete Furianus und strich sich durch die Haare.
-
Zitat
Original von Marcus Vinicius Hungaricus
Da siehst du Furianus, daß ich doch nicht alles weiß. Eine Frau hat immer ihre Geheimnisse, da hilft ein ganzes Netzwerk von Spionen rein gar nichts. Doch erzähl, Flaccus, du kamst gerade aus Achaia an?Sim-Off: Kurze Frage: Ich rede euch alle mit du an, weil ich gehört habe, daß das eigentlich so sein sollte, ihr mich aber mit "euch". Gewollt, oder liege ich komplett falsch?
Furianus lachte ob seiner Bemerkung ganz dezent, doch gerade als er ansetzen wollte sprachen die Herrschaften weiter.
Gespannt hörte er für einige Minuten zu, doch so richtig reinzupassen schien er in das kleine Familientreffen nicht. Die Herrschaften hatten nun sicherlich einige private Gespräche zu führen, denen Furianus nicht im Wege stehen wollte.Lächelnd erhob er dann höflich die Stimme.
"Ihr müsst mich nun entschuldigen, denn ich habe dem Paar meine Glückwünsche noch nicht ausgerichtet und diese unhöfliche Verhalten kann ich nicht an den Tag legen."
Nun lachte er ein wenig.
"Ich hoffe, dass ich euch auf dem Forum Romanum antreffen werde und falls nicht so hoffe ich um eure Stimmen."
Und Furianus entfernte sich mit einem Nicken von der kleinen Gruppe, setzte seinen Weg zu dem Paar fort.
Dieser dezente Hinweis auf seine Kandidatur schadete wohl nicht, außerdem glichen ja senatorische Stimmen als Rarität auf der Rostra.Sim-Off: Es stimmt, in der lateinischen Sprache gibt es nur die "Du" Form, doch finde ich es persönlich eher unpassend, wenn ein Adliger so redet. Ich glaube auch, dass ich der Einzige bin, der wichtige Persönlichkeiten mit "Euch" anspricht.
-
"Ich meinte es auch eher allgemein. Sicherlich hat eure Familie großen Schmerz erlitten, sicherlich habt ihr es auch alleine zu hohen Posten geschafft, was ich auch schätze.
Für einen Moment überlegte er kurz.
"Wisst ihr um den Verbleib von dem Bruders des Kaisers? Seitdem ich in Rom bin habe ich kein einziges Wort über ihn vernommen."
-
Nach einem kurzen Moment der Besinnung fing er schließlich an.
Seit je her, seit den Anfängen Roms diente meine Familie dem Vaterland. Sei es in der Verwaltung, im Cultus oder dem Militär. Auch stelleten wir Kaiser, sind noch heute im Senat vertreten. Und es ist meine Pflicht sich auch einzureihen und meiner Familie Ehre zu machen. Ehre besonders in der Politik, für die ich mich schon seit meiner Anreise in Rom stets interessierte. Auch wisst ihr, dass man es seit Jahrhunderten in meinem Stand pflegt dem Imperium zuerst in der Legion und dann in der Politik zu dienen. In der Legion habe ich schon hedient und will nun diesen Schritt weiterführen, mich in der Politik behaupten. Ich bin mir sicher, dass mein Dienst dem Imperium von großem Nutzen sein wird, Praefectus."
-
Furianus nickte verständnissvoll, setzte dann aber wieder an.
"Gut, es ist Geschichte. Doch bin ich der Meinung, dass wir aus der Geschichte viel lernen können. Ohne sie hätten wir sicherlich kein so großes Reich, keine so weit entwickelte Technologie. Wird wären Barbaren, wie die Menschen außerhalb der Grenzen des Imperiums. Das sollte man daher nicht vergessen."
Und wieder war der Einfluss seines griechischen Hauslehrers zu erkennen.
-
Furianus machte die Beine schulterbreit auf und verschränkte seine Hände hinter dem Rücken.
"Praefectus, es ist eine persönliche Angelegenheit, die sich aber auch auf meine Arbeit hier im Militär auswirkt. Ich möchte den Cursus Honorum bestreiten Praefectus."
Knapp aber treffend, für lange Umschreibungen hatte der Praefectus sicherlich keine Zeit.
-
Zitat
Original von Marcus Didianus Gabriel
Sein Optio brachte ihn nicht nur in das übliche Lazarett, nein, gleich zu einem echen Medicus. Warum? Sah er das es etwas anders war, Anscheindend. Und Gabriel wäre dankar dafür gewesen, wenn er es denn mitbekomme häte. Aber ja, ihn hatte nun die Bewusstlosigkeit übermannt und er bekam gar nicht mehr mit, wie er fortgetragen wurde.Irgendwann legte man ihn dann nieder auf ein Bett und langsam blinzelte er um sich herum, sprach fremde Namen und Worte in hebräisch. Dann offnete er seine Aug en. Immernoch hatte er Schmerzen und wußte nicht, woher sie kamen, noch wusste er nicht wo er wirklich war. »Rachel ...« kam langsam über seine Lippen und er versuchte seine Umgebung wahrzunehmen.
»Wo bin ich?« fragte er leise und ohne sein typisches Grinsen auf den Lippen. Und dann sah er seinen Ausbilder und verzweifelt fragte er: »Ich habe versagt ... richtig?« Er wusste also, was passiert war. Mitten in seiner Ausbildung war er zusammengebrochen.
Gabriel wirkte diesmal vollkommen anders, so, als wüsste er, was mit ihm war und es nicht mehr um einen Scherz ging. Und er wusste es, auch, was geschehen war und er wollte es erst nich war haben. Aber die Realität war anders. Er wußte, was passiert war und si stammelte er leise:»Es ist wohl die Stechmüchen-Krankheit .... sie kommt nur alle paar Jahre ...« Und dann schwindelte Gabriel und er bekam es mit der Angst zu tun und nun richtete ser eine Worte an den Optio; »Bitte, sagt Marcus Didius Falco Bescheid ... ich ... habe sonst niemanden ...wirklich ...«stammelte Gabriel und es war sie Warheit: Er kannte sónst kaum jemanden und er fühte sich plötzlich so einsam, doch dann verließ Gabriel erneut das Bewusstsein und sein Geist schwand dahin, er wurde erneut bewusstlos.
Furianus hörte ihm mit seiner antrainierten Ruhe zu, der Probatus sollte nicht weiter verunsichert werden.
"Beruhige dich Probatus, du gehörst beinahe zu den Vigiles, du wirst es überleben. Dann sagst du Falco selbst bescheid. Bleib bei Bewusstsein!"
Und er gab ihm eine Ohrfeige.
-
Sim-Off: Der Scriba war heute gut drauf und wollte was neues versuchen, hat sich einen anderen Spieler gewünscht
Furianus betrat das Große Officium und schloss die Tür hinter sich.
Sofort salutierte er und nahm Haltung an."Optio Flavius wünscht euch zu sprechen, mein Praefekt."
-
Furianus betrat in diesem Augenblick das Vorzimmer zu Falcos Officium. Der Scriba schien beschäftigt zu sein und bemerkte den Optio nicht.
Als Furianus jedoch dezent hustete widmete sich der Scriba dem Mile.
"Was kann ich für dich tun?"
"Ich möchte zum Praefectus Vigilum."
Der Scriba überlegte und stellte dann fest, dass kein Anderer Falcos kostbare Zeit in Anspruch nahm.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht wandte er sich zu Furianus."Ihr dürft vortreten."
Mit einem Nicken bedankte sich Furianus und klopfte an die Tür des Officium.
*Klopf Klopf*
-
Der Optio brachte ihn ins Lazarett, doch dort wusste man nah mehreren Untersuchungen nicht was dem Mann fehlte. Hauptsächlich lag es daran, dass die Männer nur Wunden versorgten, inneren Organe niemals behandeln mussten.
Optio Furianus fasste einen Entschluss und eine Art Wagen wurde organisiert. Dorthin legte man den Probatus und der Weg führte zu einer kompetenten Kraft.
Sie fuhren in die Clinica Silva Nigra.
-
Nun kam der Wagen mit dem bewusstlosem Probatus endlich in der Praxis an. Sofort machte sich der Optio auf den Medicus aufzusuchen.
Zuerst irrte er umher und rief nach einem Medicus, doch er hatte das dumpfe Gefühl, dass jener nicht zu finden war.
-
Furianus hielt ihn aufrecht und konnte nicht fassen, was mit ihm nun geschah.
Und da der Medicus selbst wegen einer Krankheit lange im Bette lag wusste Furianus was nun zu tun sei.Sogleich bückte er sich vor und nahm Didianus, stemmte ihn über die Schulter und machte sich auf in die Castra.