Beiträge von Marcus Aurelius Corvinus

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    Nicht allzu spät nach den meisten Gästen tauchte Caecus auf, bei ihm befanden sich zwei Sklaven. Zwar war der Herr nicht eingeladen, doch hinderte dies ihn nicht daran, der liebgewonnenen Bekanntschaft ein Geschenk zu ihrer Hochzeit mit Senator Avarus zu machen. Ihn hatte man natürlich auch bedacht, wenngleich auch eher der Höflichkeit halber. Caecus selbst hielt ein unförmiges Etwas in der Hand, über das ein schlichtes Tuch in Dunkelgrün gelegt worden war. Seine zwei Begleiter trugen zwei Päckchen, ein größeres und ein kleineres, dass sich verformen konnte. Einer der drei klopfte an, und als der ianitor geöffnet hatte, sagte Caecus:


    "Salve! Wir haben hier etwas, das wir den Brautleuten persönlich überbringen sollen."

    Meine Brauen wanderten nach oben, zuerst die eine, dann die andere. Entgeistert starrte ich das Mädchen an. Ich ließ ihre Schultern los und legte ihr stattdessen eine Hand an die Wange, um sie eindringend anzusehen. "Was sagst du?" Pyrrus holte Luft und setzte zu einer Antwort an: "Sie hat ges..." Einen flammenden Blick später verstummte er. "Die virgo vestalis Flavia? Beim Iuppiter!" fluchte ich. "Pyrrus, kümmer dich um sie und dann organisierst du jemanden, der zum Tempel der Vesta kommt!" wies ich ihn an und eilte davon. Selten hatte man vermutlich einen Magistraten Roms in toga und Amtswürden so dringlich zum Tempel des Heiligen Herdfeuers laufen sehen. Verwundert blickte mir eine Frau nach, die ein Kind an der Hand führte.


    Ich eilte gerade die Treppen hinauf, als ein spitzer Schrei erklang. Eine junge Vestalinm die ebenso bleich war wie die Sklavin eben, hatte einen Korb mit Früchten fallen gelassen und sich neben ihre Herrin gekniet. "Was ist passiert?" fragte ich dringlich und legte meine Hände auf die blutdurchtränkte Kleidung. Bereits jetzt hatte sich eine Lache gebildet, ich fand die Wunde in diesem ganzen Stoff einfach nicht, und die Vestalin kauerte nur neben mir, starrte und weinte geräuschvoll vor sich hin. In solchen Situationen brauchte man jemanden, der sagte, was zu erledigen war. Ich riss der am Boden liegenden Vestalin die Kleidung am Rücken entzwei und presste die Hände auf die stark Blutende Wunde. Ein Messerstich, ganz sicher. "Du musst Hilfe holen!" wies ich die junge Frau an. "Geh und hole eine Patroullie! Habt ihr hier einen Arzt? Wenn ja, holst du den zuerst!" Das Mädchen sah mich entgeistert an und verschwand endlich.


    Kurz darauf kam Pyrrus mit der Sklavin. "Ist sie tot?" fragte er mit Ekel in der Stimme. Ich antwortete nicht gleich darauf. Meine Hände und die reinweiße toga waren blutbeschmiert, als ich die Vestalin losließ und mich an Ort und Stelle hinsetzte. Ein tiefes Seufzen kam über meine Lippen. "Ja." "Oh Shit." "Du sagst es. Verdammt. Ich möchte schwören, dass das hier mit dem Attentat auf den Octavier und den Prudentier zu tun hat."


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    Auf einem erneuten Gang, der mich aufgrund der Testamente zu den Vestalinnen führte, rannte mich eine Frau um. Eben noch hatte ich mich mit Livius Pyrrus über die weitere Vorgehensweise im Fall Hirrius Crassipes unterhalten, dann kurz den Kopf gewandt, weil jemand aufgelöst etwas rief, das ich nicht verstand. Und nur Sekunden später lief die junge Frau in mich hinein. Überrascht schob ich sie von mir und versuchte sie zu beruhigen. Es war eine Sklavin. "He hee, was ist denn los? Geht es dir nicht gut?" frragte ich sie, als ich sie auf Armeslänge von mir geschoben hatte. Kritisch beäugte ich sie. Ganz blass schien sie. Ich warf Pyrrus einen Blick zu, doch er zuckte nur die Schultern und wechselte seine Tafel von der Rechten in die Linke.

    Nur schwer konnte ich ein unheilvolles Grollen dem Cerberus gleich unterdrücken, als das Stück schließlich sein Ende fand. Zwar war es bruchstückhaft durchaus annehmbar gewesen - zumindest, was die Komik anbelangte - doch der allzu offensichtliche Schluss machte mich alles andere als froh.


    Priscas Worte hingegen verblüfften sogar mich. Erstaunt wanderten die Augenbrauen immer weiter nach oben, gar der Mund öffnete sich für einen flüchtigen Moment zu einem erstaunten Rund. Schon äußerten sich die ersten Gäste nach verhaltenem Applaus - irgendwie war selbst jener unbemerkt an mir vorübergezogen - über das Schicksal der Sklaven. Strafandrohung vor den Gästen? Himmel und Götter, musste ich mich denn nicht nur für das Stück schämen, sondern auch noch für meine Nichte? Wir waren doch nicht im Amphitheater! Kurz schloss ich die Augen und atmete durch, um zur Ruhe zu kommen. Dann erhob ich mich.


    "Verehrte Gäste, ich entschuldige mich für die Unerfahrenheit der aurelischen Sklaven. Sie sind keine Schausteller, und sie haben dieses Stück von Seneca ganz offensichtlich nach Gutdünken abgewandelt", sagte ich vernehmlich und in strengem Tonfall. Dann wurde ich freundlicher. "Dennoch haben sie uns amüsiert, vielleicht gerade wegen ihrer Tollpatschigkeit. Ich hoffe sehr, dass euch das Stück ebenso wie mir gefallen hat", sagte ich und hoffte natürlich, dass dem nicht so war, sondern die Gäste es besser aufgenommen hatten als ich selbst. "Und da die Sklaven ihr Bestes gegeben haben und weil wir heute hier gemeinsam das Fest der Meditrina unbeschwert feiern wollen - deswegen spreche ich sie von der Strafe frei. Doch was rede ich noch - zu einem Fest gehören Wein und gute Speisen! Lasst uns ins triclinium wechseln, dort wartet ein Festmahl auf euch." Und damit nickte ich Ursus und Cotta zu, die sich ja noch etwas vorgenommen hatten. :P



    Sim-Off:

    Ich hoffe, dass ihr als Spieler hinter den IDs das lateinisch angehauchte Remake des Dinner for One genossen habt. Dieses Stück war eine Gemeinschaftsproduktion, ganz besonderer Dank jedoch gilt an Prisca, ohne die wir echt aufgeschmissen gewesen wären. :)


    Ad
    Appius Iunius Decula
    casa Iunia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus A. Iunio Deculae s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Nero Iunius Serenus dir weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 490.00 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe, sowie ebenfalls Appius Iunius Lucullus, welcher gesondert angeschrieben wird. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung aller Erbberechtigten. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, deinen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    Annahme/Ablehnung bitte diesmal direkt an mich senden.
    Beachte bitte auch die Reiseregeln.



    Ad
    Marcus Decimus Triarius et Lucius Decimus Subrius
    casa Decima in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, eure Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es euch in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich euch in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Appius Decimus Sicca euch weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 490.00 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen seid ihr die legitimen Erben, sowie ebenfalls Titus Decimus Cursor, welcher gesondert angeschrieben wird. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung aller Erbberechtigten. Ich bitte euch, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob ihr willens seid, euren jeweiligen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein, respektive ihr Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge euch die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    Annahme/Ablehnung bitte diesmal direkt an mich senden.
    Beachte bitte auch die Reiseregeln.


    Sim-Off:

    Komplett von der Wertkarte der gens Aurelia abbuchen, bitte.


    Sim-Off:

    Tarraco, Gaius Didius Sevycus



    Ad
    Gaius Didius Sevycus
    forum provincialis in Tarraco
    Hispania



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus G. Didio Sevyco s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Didia Veronia dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 494.12 Sesterzen, 20 Brot, 15 Fisch, 2 Garum, 10 Eier und1 Suppenhuhn.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass der Didia Veronia dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    Beachte bitte auch die Reiseregeln.




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    Alexandria, Germanica Aelia



    Ad
    Germanica Aelia
    regia praefecti in Alexandria
    Aegyptus



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Germanicae Aeliae s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Caius Didius Octavianus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 30.92 Sesterzen, 190 Trauben, 5 Ton, 260 Landwein (Kanne) und folgende Betriebe:


      [*] Vino dei Cinque Terre, Weinkelter (I)
      [*] Dolce Vita, Imkerei (I)
      [*] Taberna Quattro Stagioni, Taberna (I)
      [*] Cinque Terre, Weingut (II)


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Didius Octavianus dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    Beachte bitte auch die Reiseregeln.




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    Mogontiacum, Tiberius Iulius Drusus



    Ad
    Tiberius Iulius Drusus
    legio Secunda Germanica in Mogontiacum
    Germania



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Tib. Iulio Druso s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Marcus Iulius Clemens dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 6.76 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Iulius Clemens dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    Beachte bitte auch die Reiseregeln.





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    Alexandria, Titus Decimus Cursor



    Ad
    Titus Decimus Cursor
    legio XXII in Nikopolis
    Aegyptus



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus T. Decimo Cursoris s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Appius Decimus Sicca dir weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 490.00 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe, sowie ebenfalls Marcus Decimus Triarius et Lucius Decimus Subrius , welche gesondert angeschrieben werden. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung aller Erbberechtigten. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, deinen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    JWD: Parthia, Appius Iunius Lucullus



    Ad
    Appius Iunius Lucullus
    - Feldpost -
    legio II in Pathia
    Parthia, JWD



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus A. Iunio Lucullo s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Nero Iunius Serenus dir weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 490.00 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe, sowie ebenfalls Appius Iunius Decula, welcher gesondert angeschrieben wird. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung aller Erbberechtigten. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, deinen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    Beachte bitte auch die Reiseregeln.



    Ad
    Manius Tiberius Durus
    villa Tiberia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus suo amico M' Tiberio Duro s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Marcus Tiberius Gracchus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 1833.30 Sesterzen, einen Sklaven und drei Bilder.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Pompeius Strabo dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    Vom Anwesen der Claudier kam er direkt hierher. Es dauerte einen Moment, bis er den Briefkasten unter all dem Grün gefunden hatte, doch dann entdeckte er den schmalen Schlitz und warf die Rolle ein. Wohin nun? Ach, die Decimer waren gleich um die Ecke...




    Ad
    Manius Pompeius Severus
    casa Pompeia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M' Pompeio Severo s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass
    Decimus Pompeius Strabo dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 166.31 Sesterzen, einen Sklave und einen Perlenschmuck.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Pompeius Strabo dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    Beachte bitte auch die Reiseregeln.


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    Wieder einmal war es soweit, und Alexandros hatte das Glück, erneut Erbschaftsbriefe auszutragen. Zu seiner Freude waren es diesmal nicht besonders viele, nur ein ganz paar wenige, und so ging er mit Elan an die Sache heran. Da die villa Claudia nicht weit entfernt von jener der Aurelier lag, begab er sich zuerst hierhin.




    Ad
    Galeo Claudius Myrtilus
    villa Claudia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus G. Claudia Myrtilo s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Caius Claudius Cunctator dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 1699.30 Sesterzen und drei Fässer Bier.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zum ANTE DIEM V ID NOV DCCCLVII A.U.C. (9.11.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Claudius Cunctator dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLVII A.U.C. (25.10.2007/104 n.Chr.)


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    Neuerlich hatte ich mich mit Pyrrus im Schlepp zum atrium vestae begeben. Die Stufen kamen mir inzwischen allzu bekannt vor. Weißer Marmor strahlte aus jeder Ecke, und wo er nicht ganz so hell strahlte, wurde bereits gekehrt oder gewischt. Ein leichtes Lüftchen trieb einige Blütenblätter vor sich her und an mir und meinem scriba vorüber. "Soll ich mal fragen gehen?" wollte Pyrrus wissen. Ich nickte lediglich, woraufhin sich der Schreiberling trollte.


    "Halloooo?" rief er. Seine Stimme hallte vom Marmor wider. Die Tafel in seiner Hand wurde fortwährend gedreht. War er etwa nervös? Amüsiert hob ich eine Braue und schloss alsbald zu ihm auf. Endlich bemerkte uns jemand. "Salve!" rief Pyrrus schon, als die Gestalt sich näherte. "Dies ist der decemvir litibus iucandis Marcus Aurelius Corvinus. Er würde gern prüfen, ob diese Personen ein Testament hinterlassen haben." Pyrrus reichte die Tafel.




    Didia Veronia
    Marcus Iulius Clemens
    Lucius Sabbatius Sebastianus
    Nero Iunius Serenus
    Appius Decimus Sicca
    Caius Didius Octavianus
    Decimus Pompeius Strabo
    Aegimus Castor
    Tiberius Antonius Marius
    Caius Claudius Cunctator
    Marcus Tiberius Gracchus


    ~ Drei Stunden später ~


    "Du. Hol mir Pyrrus her!"
    Es dauerte eine Weile, doch dann steckte der scriba seinen Kopf in mein Arbeitszimmer. Auf seiner Wange befand sich ein Lippenabdruck und seine Kleidung war ungeordnet. Ich zog eine Grimasse und deutete auf meine Wange. Pyrrus verstand augenblicklich und wischte sich den Kussmund fort. "Was gibt's?" "Du wirst mich zu den Vestalinnen begleiten, ich habe noch nachzuforschen, ob Testamente für die kürzlich Verstorbenen vorliegen, ehe ich die Angehörigen benachrichtige", entgegnete ich. Pyrrus räusperte sich und fuhr sich glättend durchs Haar. "Oh. Ja, gut. Äh, jetzt gleich oder in einer halben Stunde?" "Jetzt gleich. Deine Liebeleien kannst du später fortsetzen", entgegnete ich und erhob mich. Dabei klaubte ich eine tabula vom Schreibtisch auf und drückte sie Pyrrus in die Hand, als ich an ihm vorbeiging. Der Schreiberling schloss die Tür hinter sich, zog seine tunica zurecht und folgte mir dann hastig.

    Ah, demnach war Modestus im Gespräch, zumindest für ein wichtigeres Amt oder aber - und das war wahrscheinlicher - eine Standeserhebung, schlussfolgerte ich. "Annaeus Modestus", wiederholte ich und nickte. "Er ist meines Erachtens ein tüchtiger Mann. Zu meiner Zeit als duumvir Mantuas hat er als Magistrat diplomatisches Geschick bei den Händlern bewiesen und die Stadtverwaltung mit recht guten Einfällen besser gestaltet. Soweit ich weiß, hat er auch eine neue Marktordnung durchgesetzt, die von den ansässigen Händlern als gerecht aufgefasst wird. Näheres darüber wird er dir sicher selbst sagen können, sofern dich das interessiert. Das Amphitheater wurde unter ihm eingeweiht und vor einigen Tagen war ich als Gast zu einer Tempelweihe geladen, da er der Stadt einen Merkurtempel stiftet. Meiner Ansicht nach gibt es eindeutig Männer, die weniger in Frage kommen, um die Aufmerksamkeit unseres vielbeschäftigten Kaisers zu erhalten", schloss ich. Von dem, was ich sagte, war ich überzeugt, und nicht zuletzt war Modestus mein Freund. "Er mag in Rom nur deshalb nicht bekannt sein, weil er sein Potential in meiner Heimatstadt investiert. Möchtest du denn etwas bestimmtes wissen?"

    Die Gefühle schienen gemischter Natur zu sein. Während die einen gar nicht lachten, dröhnte das Lachen anderer regelrecht in den Ohren. Wieder andere trugen entrüstete Mienen zur Schau, und mehrere Blicke schienen sich auf meinem Rücken zu sammeln. Trotz der Besorgnis, eine bodenlose Frechheit zu begehen indem ich das Stück nicht unterbrach, konnte ich mich eines Grinsens oder verhaltenen Lachens an der ein oder anderen Stelle nicht erwehren. So ziemlich alle parodisierten Charaktere waren scheinbar perfekt dargestellt und - natürlich - überspitzt gezeichnet. Plötzlich kam im Halbdunkel eine Gestalt auf mich zu, und auf sie richtete ich meine Aufmerksamkeit für einen Moment. Ich wandte den Kopf. Schon dachte ich, es sei ein Gast, der sich postwendend beschweren und damit nicht bis zum Ende des Stücks warten wollte, doch dann stellte sich heraus, dass es Aintzane war. Irritiert sah ich sie an. Was wollte sie von mir, ausgerechnet jetzt? Der Großteil der anrüchigen Unterhaltung bei Tisch entging mir somit. "Deandra?" fragte ich leise und verständnislos zurück. "Irgendwo hier wird sie schon sitzen", gab ich zurück und zuckte mit den Schultern.


    Kaum hatte ich meinen Blick wieder auf die Szenerie auf der Bühne gerichtet, strauchelte Camryn. Mit gerunzelter Stirn fragte ich mich, ob das eingeplant war, doch der Blick der Sklavin sagte etwas ganz anderes aus, denn kurz keimte echte Panik auf. Und dann fiel sie von der Bühne. Mit einem dumpfen Geräusch schlug sie auf dem Boden auf, hielt sich eine Hand und sah zu mir hoch. Erschrocken starrte ich sie meinerseits an. Und dann rappelte sie sich auf, indem sie sich auf meine Knie gestützt nach oben zog. Vollkommen entgeistert starrte ich sie an, und peinlich berührt starrte sie zurück. Sie rührte sich nicht, sondern stand einfach nur da. Die Röte schoss zuerst ihr ins Gesicht, dann mir, als wir uns der Blicke gewahr wurden, die auf uns gerichtet waren. Doch während sie eine Schamesröte zierte, wucherte in mir die Verärgerung über ihr Gehabe. "Rauf - auf - die - Bühne", erteilte ich ihr die leise Anweisung zwischen den zusammengepressten Zähnen hindurch. Einen drohenden Tonfall konnte ich nicht unterdrücken. Augenblicklich weiteten sich Camryns Augen und sofort stieg sie wieder zurück auf das im Vergleich zu den städtischen Bühnen nur niedrige Podest. Steif und gezwungen ruhig starrte ich zur Bühne und hoffte, dass die Gäste dies ebenfalls wieder tun würden. Wahrlich, an dieses Fest würde man sich wohl noch lange erinnern. Nur welcher Art, das war die Frage....

    Schmunzelnd erwiderte ich: "Nun, um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass meine Cousine mit ihren fünf Jahren schon weiß, was sie in einer Ehe erwartet. Aber da sie eine Waise ist und es nun mir obliegt, für sie zu sorgen, habe ich bereits gewisse Vorkehrungen für ihre Zukunft getroffen", erwiderte ich und erhob mich ebenfalls. Ein sehr kurzer Besuch. Und die virgo vestalis fand ich irgendwie seltsam, ohne dass ich genau hätte sagen können, was an ihr es war, das mich stutzen ließ. "Vale, virgo vestalis. Möge Vestas heiliges Feuer niemals erlischen", verabschiedete ich mich. Leone würde sie schon hinausbegleiten.