Beiträge von Marcus Aurelius Corvinus

    Ein ungezwungenes, leises Lachen ließ ich hören, als Cotta meinen angestachelten Ehrgeiz ansprach. Ganz unrecht hatte er damit nicht, auch wenn es beim Kräftemessen der Salier nicht auf mich allein ankam und uns mein Ehrgeiz somit nicht weit brachte. Es gab eben Männer wie Cloelius Quadratus, die stets leicht durcheinander waren und rechts für links hielten, hinten für vorn und vorn für hinten. Ich wusste schon gar nicht mehr, wie viele Sondereinheiten ich ihm aufgedrückt hatte, doch trotzdem wollte es ihm nicht gelingen, sich die Schritte in der richtigen Reihenfolge zu merken. Ich seufzte, zuckte im Gehen mit den Schultern und wandte den Blick wieder Cotta zu. "Ich hoffe sehr, dass sich mit eurem Eintritt auch das Taktgefühl einige sodales bessert. Ich hatte übrigens schon überlegt, für die älteren unter uns Gedächtnisübungen einzuführen. Wir haben da nämlich ein, zwei Spezialisten, die Nord und Süd nicht unterscheiden können, geschweige denn oben und unten", witzelte ich. Natürlich dachte ich an Quadratus, aber öffentlich über ihn herziehen wollte ich auch nicht, denn er war schon ein liebenswerter, nun ja, Opi.


    Und als hätte ich Cottas Befürchtungen erraten, erwiderte ich: "Aber wollen wir erstmal sehen, wie ihr beide abschneidet..." Ein Grinsen begleitete meinen Spott, und dann waren wir bereits auf dem Weg ins frigidarium. Ich hatte nur genickt, als Cotta mich gefragt hatte, ob dies unser Ziel war. "Ja, das stimmt. Er hat unter anderem auch solche legendären Fälle wie den des Prätorianerpräfekten Claudius ausgegraben. Sein Arbeitsanteil muss mindestens zwei Drittel mehr betragen haben als der meine. Für einen Außenstehenden sieht diese Erbschaftskiste wirklich aus wie ein Klacks, aber ich sage dir, Appius, seitdem ich mich selbst durchgearbeitet habe, ist mein Respekt vor Gracchus' Verdienst noch sehr viel weiter angestiegen. Er muss Monate allein mit dem Recherchieren zugebracht haben, und gerade die alten Fällen waren ja nicht unbedingt weniger aufwendig als die aktuellen", gab ich zu bedenken und näherte mich dem Becken. Auf dem Boden tümmelten sich Delfine, und die Ecken des Mosaiks bildeten Abbiilder großer Muscheln. Ich entknotete den Schurz und reichte ihm einem der Sklaven, ehe ich ins Wasser ging. Die Kühle bitzelte im ersten Moment auf der Haut, dann aber breitete sich ein angenehmes Gefühl auf der Haut aus. Für einen kurzen Augenblick tauchte ich unter und hörte unter Wasser das Gurgeln Cottas beim Eintreten in das Becken. Als ich wieder hoch kam, schüttelte ich kurz den Kopf und befreite ihn so von einigen glitzernden Tropfen. "Hast du dir denn schon überlegt, welches Amt dich reizt?" erkundigte ich mich.

    Aemilius Plautus nickte beifällig, während Cloelius Quadratus eher desinteressiert aus der Wäsche sah. Menenius Mela unterhielt sich mit seinem Nachbarn, Flavius Milo fehlte immer noch und Flavius Lucullus quetschte meine Verwandten aus. Schmunzelnd verfolgte ich das Gespräch, hatte ich doch nicht allzu viel zu entgegnen, da ich die Einstellung Ursus' und Cottas bereits kannte. Die beiden schlugen sich gut. Doch nun, da scheinbar alle Fragen geklärt und keine neuen mehr aufgekommen waren, hob ich erneut die Stimme an. "Verehrte sodales, da ihr nun umfassend informiert worden seid, kommen wir doch zur Abstimmung. Falls jemand gegen die Aufnahme von Aurelius Cotta und Aurelius Ursus ist oder sich der Abstimmung enthalten möchte, so möge er dies kundtun", rief ich meine Mitsalier zum Handeln auf und schwieg selbst, denn natürlich war ich für eine Aufnahme der beiden in die gelicheteten Reihen der Salier. Cloelius Quadratus hob die Hand, sah sich dann irritiert um und ließ sie mit einem leicht rötlichen Gesicht wieder sinken. Er hatte gedacht, wer für eine Aufnahme sei, sollte die Hand heben. Ich sah mich weiter um....

    Überrascht blickte ich zur Seite, als Pegasus Mutmaßungen anstellte, was die Verschleierung seiner Existenz und auch der seiner Mutter anging. Mir selbst wollte es auch immer noch nicht in den Kopf gehen, zu hanebüchen erschienen mir die möglichen Gründe. Der Punkt, dass seine Mutter ihn nie darüber in Kenntnis gesetzt hatte, warum mein Bruder nie etwas von seiner, nun ja, Zweitfamilie erzählt hatte, passte indes ganz auf den Reim, den Pegasus sich machte. Und doch wusste ich es besser. Fakt war, dass mein Bruder bereits mit Horatia Vespa verheiratet gewesen sein musste, als er Pegasus gezeugt hatte, falls dieser sein Fleisch und Blut war. Fakt war auch, dass ich nichts über die Nebenliebeleien meines Bruders gewusst hatte und daher nichts mit Genauigkeit sagen konnte,. Und ebenfalls ein Fakt war, dass ich rein gar nichts tun konnte, um dem Mann an meiner Seite zu widerlegen, dass er den Ring legal an sich gebracht hatte. In Gedanken versunken schwieg ich, während Pegasus' leises lachen vom leichten Wind aus dem Säulengang getragen wurde. Zwei tratschende Sklavinnen bogen um die Ecke, die eine einen Besen in der Hand, die andere einen Korb Wäsche. Sie hielten im Plappern inne, als sie uns beide sahen, und verschwanden hastigen Schrittes aus dem Sichtfeld. Indes schwieg ich beharrlich weiter. Was hätte ich auch sagen sollen?


    Kurz darauf sprach Pegasus erneut von sich aus. Ich wandte ihm mein Gesicht interessiert zu und gab mir Mühe, nicht ein einziges Detail von dem, was er von sich gab, zu vergessen. Irgendwann, so dachte ich mir, würde er sich gewiss verhaspeln - sofern er der Hochstapler war, für den ich ihn hielt. Eventuell vertrug er gar den Wein nicht, und es würde mir so früher oder später gelingen, seine Zunge zu lockern.


    Was sprach er da? Capua? Das war nicht weit entfernt von Rom. Hatte Iustus nicht dort einige Parzellen Land besessen? Oder war das Capri gewesen? Während ich nachdachte, runzelte ich angestrengt die Stirn, aber der Nebel um die Erinnerung herum wollte sich nicht lösen. Kein Wunder, ich musste fünf, auf keinen Fall aber älter als acht Jahre gewesen sein. Ich war gerade acht geworden, als Iustus von einer seiner Schiffsreisen nicht mehr zurückkehrte, einige Monate später erhielten wie seine Asche aus Nikopolis, wo er gestrandet und verbrannt worden war. Seine Familie war erschüttert, wir waren erschüttert. Ein tragisches Ende, aber so war er nun einmal gewesen.


    Innerlich triumphierte ich, als Pegasus gestand, meinen Bruder nicht zu kennen. Bewies es nicht, dass er nicht dessen Sohn war? Und dennoch machte es Sinn, wenn mein Bruder seinen Ring in die Wiege seines Sohnes gelegt haben sollte. Schweigen breitete sich aus, nachdem Pegasus geendet hatte. Ich schwieg ebenfalls, bis wir das Ende des Peristyls erreicht hatten. Dort blieb ich stehen und musterte meinen Begleiter erneut. Ich musste eine Entscheidung treffen, auch wenn ich kaum eine Grundlage hierzu hatte. Mein Vater hätte gewiss gewusst, was zu tun war. Doch war er nicht zugegen, würde es niemals mehr sein. Ich musste entscheiden. Und ich entschied.


    "Falls du wirklich der Spross meines Bruders bist, Pegasus, wäre es eine Untat von mir, dich fortzuschicken. Ich gewähre dir Gastrecht in diesem Haus, bis ich mich vollends entschlossen habe, was zu tun ist. Du wirst verstehen, dass deine Geschichte doch recht...nun ja, skurril erscheint. Doch wenn du wahrlich mein Neffe bist, solltest du wissen, dass mein Bruder ein Weib hatte, eine Horatia. Vermutlich sagte er sich deswegen von deiner Mutter los...ich weiß es nicht. Ich möchte etwas Zeit zum Nachdenken nutzen, ehe ich etwas endgültiges festlege. Dementsprechend bitte ich dich auch, deine, hm, Herkunft vorerst geheimzuhalten, wenn du dich nicht hier auf dem Anwesen aufhältst. Ist dir das genehm, Pegasus?" fragte ich ihn. Sollte ich ihm erzählen, dass er vielleicht eine Schwester hatte? Eine Halbschwester, wenn man es genau nahm? Grübelnd mahlten meine Kiefer aufeinander. Nein, ich entschloss mich, es auf später zu verschieben. Zeit war ohnehin genug, und Prisca würde wohl bessere Fragen auf Lager haben als die nach der Abstammung eines Gastes. So hoffte ich zumindest. Zuerst wollte ich selbst mit ihr reden und ihr einige Fragen stellen.

    Ich hatte lange mit mir gehadert, ob ich Tilla mitnehmen sollte oder nicht, mich letztendlich allerdings dafür entschieden. Auf diese Weise konnte ich sie testen und würde gleichzeitig erfahren, wie sie sich in einem fremden Haushalt zu benehmen wusste. Dei Einladung an sich hatte ich gern angenommen. Auch, wenn das letzte Ereignis, welches mich zur villa Tiberia geführt hatte, so geendet hatte, dass ich nicht gern daran zurückdachte. Doch da man den halsstarrigen Hausherren nach Parthien geschickt hatte und darüber hinaus Durus ein recht guter Bekannter war, den ich seit mehreren Jahren kannte, war es mir nicht schwer gefallen, zuzusagen. Da es sich um ein convivium handelte, ging ich davon aus, dass Durus zum praetor kandidieren und am heutigen Abend seine Kandidatur bekannt geben wollte. Dementsprechen waren gewiss Leute von Rang und Namen eingeladen worden, was meinen vestispicius Alexandros in höchste Aufregung versetzt hatte. Schließlich dürften viele der geladenen Gäste Senatoren sein, was mich wiederum auf die erfreute Vermutung brachte, Durus hatte mich der Freundschaft halber eingeladen, da ich kein Senator war.


    Nachdem Alexandros mich mit seiner Nervosität zur Genüge drangsaliert hatte und ich endlich fertig gewandet vor ihm gestanden hatte, hatte ich Tilla rufen lassen, die mich an jenem Abend begleiten sollte. Es war ihr erster Abend außer Haus, seit sie sich in meinem Besitz befand. Ich hoffte, sie würde dies zu schätzen wissen. In einer dunkelroten toga mit goldenem Bortenbesatz hatte ich in der Sänfte Platz genommen. Jene Sänfte, an deren Seite Tilla zu gehen gehabt hatte, war bald darauf vor dem Ziel abgesetzt worden. Von einem Knaben wurden Tilla und ich nach der Hürde des ianitor zum Ort des Geschehens geführt. "Ich möchte, dass du dich benimmst, Tilla. Mache dich nutzlich, unterhalte dich oder gehe den anderen Sklaven bei ihrer Arbeit aus dem Weg", wies ich sie leise an, ehe wir das triclinium betraten. Sogar ein kurzes Lächeln schenkte ich ihr, dann aber galt meine Aufmerksamkeit allein dem momentanen Hausherren, auf welchen ich nun zutrat. "Durus, mein Freund, wie lange ist es her? Es müssen fast drei Jahre sein, wenn nicht sogar mehr. Es freut mich, dich zu sehen. Und ich danke dir herzlich für diese unverhoffte Einladung", begrüßte ich ihn und reichte ihm die Hand. Eine Umarmung wäre vermutlich zu viel des Guten gewesen, und außerdem hätte ich Alexandros' Arbeit so gleich am Anfang zunichte gemacht.

    Selbst ich wäre nicht im Stande gewesen, auf eine entsprechende Frage mit einer deutlichen Antwort zu reagieren, hätte man mich gefragt, was ich in jenem Moment in Helena sah. Zweifelsohne war sie gleichsam eine Verwandte wie auch eine junge Frau mit recht anziehenden Reizen. Aber entscheiden hätte ich mich nicht auf anhieb können, da war schon noch etwas mehr Wein vonnöten, oder aber ein tadelnder Blick meines Vaters. Letzteres würde ausbleiben, ganz sicher.


    Die Last der Eintscheidung schob ich von mir. Ich musste sie ja ohnehin allein treffen, weder Helena noch sonst jemand konnte mir schließlich hierbei helfen, auch wenn Gesagtes und dargelegte Ansichten durchaus stets abgewägt wurden und gegebenenfalls bei der Entscheidungsfindung halfen. Helenas schiefes Lächeln wirkte für mich verschmitzt, und ich ertappte mich dabei, wie ich kurz zurückgrinste, mich zurücklehnte und dann mit den Schultern zuckte. "Etwas Bestimmtes? Nein, nichts Bestimmtes. Aber mir fallen gerade noch zwei Dinge ein, über die ich noch mit dir Reden wollte", begann ich. Beide Dinge waren auf ihre Art recht heikel, weshalb ich besser mit Bedacht vorging. "Einige Freunde werden in ein paar Tagen zum Essen kommen, Flavius Gracchus mit seiner Frau, Flavius Aquilius und Tiberius Durus. Ich möchte, dass du und Prisca ebenfalls an dieser cena teilnehmt." Den Grund würde sie sich selbst sicher schon denken können, daher sprach ich ihn nicht aus und sah Helena nur an, so neutral wie möglich. "Die zweite Angelegenheit betrifft deinen Vater. Er hinterlässt einiges an Vermögen. Du und Sisenna, ihr seid die rechtmäßigen Erben. Mit den Betrieben und dem Land wirst du in deinem Alter noch nichts anfangen können, zumal mindestens ein Betrieb ohnehin gegen die lex mercatus verstößt. Daher schlage ich vor, dass ich mich dem treuhänderisch als dein tutor annehme, bis du heiratest, Helena", fuhr ich in ernstem Tonfall fort, jede ihrer Reaktionen genau musternd.

    Ihr Nicken war die einzige für mich verwendbare Geste, bedeutete sie doch Bestätigung im Verständnis meiner Worte. Wenn sie gar den Kopf geschüttelt hätte, so wäre sie ohne Umschweife als weitere Magd in die Küche gekommen, meine Zeit hätte ich dann nicht weiter vergeudet. So aber, da sie des Lateinischen im Sprechen, Schreiben und Lesen mächtig war, bot sich vielleicht noch andere Verwendung für die Kleine.


    Ich köpfte ein hartgekochtes Ei und löste die Kalkschicht, während ich fortfuhr. "Sehr gut, dann wäre das geklärt. Der Händler pries dich als begabt an, was Pflanzenpflege und das Musizieren betrifft. Ich hoffe doch sehr, dass es nicht nur hohle Worte waren, denn ich suche schon seit einiger Zeit eine Sklavin sowohl für meine Nichte als auch für meine Sammlerpassion, obwohl du vom Alter her besser zu meiner Base zu passen scheinst. So zeige mir denn, Tilla, wie alt bist du? Welche Fähigkeiten beherrscht du in jener Güte, die einen Gast nicht verschreckt?" fragte ich das Mädchen. Anschließend aß ich ein Stück Ei und deutete Caecus kauend, mir Wasser nachzuschenken. Der Tisch war angefüllt mit Köstlichkeiten, und während ich schon überlegte, was ich als nächstes Essen wollte, wartete ich auf die Antworten des Mädchens, die zweifelsohne wieder in Schriftform kommen würden.

    Flankiert von einigen Klienten und Sklaven stand ich in der Menschenmenge und wohnte dem Opfer bei. Die obligatorischen Soldaten, die ich inzwischen kaum mehr bemerkte, kamen mir nun nützlich vor, da sie den kleinen Bereich, in welchem ich stand, von allzu drängelnden Leuten abschirmten Obwohl ich als gläubiger Römer ohnehin hierher gekommen wäre, so war es als Magistrat Roms doch gleichsam meine Pflicht, einem solch wichtigen religiösen Ereignis beizuwohnen. Um die Gesundheit des flamen dialis schien es nicht allzu gut bestellt zu sein. Bestürzte Gesichter blickten ihn aus der Menge um mich herum an, und auch ich verfolgte mit Betroffenheit, wie der Oberste Diener des göttlichen Iuppiter sich hustend auf seinen Stock stützte und doch kaum vorwärts kam.


    Während der flamen die Opferriten mühevoll und so gut wie nicht hörbar zu zelebrieren begann, ließ ich mich durch ein Gespräch zu meiner Linken leicht ablenken. Die zarte Stimme einer Dame, welche nichts sehen konnte, erkundigte sich nach den Ereignissen. Es schien eine Dame aus gutem Hause zu sein, das verrieten sowohl ihre Worte als auch ihre Aufmachung. Ich deutete Naavi, die Dame samt des Knaben einzuladen, die Vorzüge einer Begleitung durch Soldaten der cohortes urbanae mit mir zu genießen. Der Ägypter verneigte sich vor mir und begab sich zu der dunkelhaarigen Frau, um ihr meine Worte auszurichten. "Edle domina! Vergib einem unwürdigen Fklaven feine flichten Worte. Doch mein Herr, der ehrenwerte magiftratuff Marcuff Aureliuff Corvinuff, läd dich ein, mit ihm dem Fpektakel beifuwohnen. Für Ficherheit und gute Ficht ift Gleichermafen geforgt, domina", lispelte der Ägypter und verbeugte sich tief.

    In den wärmenden Strahlen der Sonne glitzerten die auf dem Tisch stehenden Flüssigkeiten geheimnisvoll und einladend. Ich ließ mir kühles Wasser nachschenken und betrachtete die bläulichen und roten Lichtreflexe, welche die Sonne durch das ägyptische Glas und den wässrigen Inhalt auf den Tisch zeichnete. Die Tatsache, dass die Sklavin meiner Aufforderung nicht nachkam und zu sprechen begann, sowie das Geräusch eines stilus auf Wachs lenkten meine Aufmerksamkeit schließlich neuerlich auf das Mädchen, was indes herangekommen war und sich gesetzt hatte. Mein Blick fiel auf die Tafel, und dann fiel mir ein, dass der Händler gesagt hatte, die Kleine könnte nicht sprechen. Ein Seufzer kam über meine Lippen, und ein Stück saftiger Pfirsich fand seinen Weg in meinen Mund, während ich das Mädchen beim Schreiben betrachtete.


    Sie schien sich geraede mitten im Reifungsprozess zu befinden und würde gewiss einmal eine ansehnliche Frau werden. Ich winkte Caecus näher heran, damit er mehr Luft fächelte. Dann ergriff ich die Tafel, welche mir die Sklavin entgegen geschoben hatte, und las die wenigen, darauf befindlichen Worte. Mit erhobener Braue legte ich die Tafel wieder fort und musterte das Mädchen. Tilla hieß sie also. Nur wie sollten wir miteinander kommunizieren? Nachdenklich kratzte ich mich hinter einem Ohr. Ich hatte kein Interesse daran, irgendwelche Handzeichen zu lernen und wollte auch nicht bei jeder Anweisung ewig lange warten müssen, bis sie ihre Worte in das Wachs geritzt hatte. Ob ich sie zu Niki in die Küche schicken sollte? Die Köchin hatte ohnehin darüber geklagt, dass sie mit den Küchenklaven bei Gastmählern und Feiern nicht hinterher kam mit dem Zubereiten und Anrichten der Speisen. Andererseits hatte ich das Mädchen gekauft, damit sie ein Auge auf die femdländischen Gewächse hatte, welche ich im Garten sammelte. Nachdenklich musterte ich die Kleine, die den Marienkäfer frei ließ und dabei so unschuldig wirkte, dass sie mich unwillkürlich an Sisenna erinnerte....was mich zu der Frage brachte, wie alt die Sklavin war.


    "Hm. Du kannst also nicht sprechen, das hatte ich vergessen. Das macht natürlich einiges nicht gerade leichter. Handhaben wir es vorerst so, dass du nickst, wenn du verstanden hast, und den Kopf schüttelst, wenn du etwas nicht verstehst oder nein sagen möchtest. In Ordnung?" fragte ich Tilla.

    Zitat

    Original von Marcus Vinicius Hungaricus
    Eine Plebejergens.


    Siehst du, und deswegen bleibt hier als Möglichkeit nur eine manu-Ehe, so sehr ich das auch bedaure, denn ich weiß ja, dass es nicht usus war zur bespielten Zeit.

    Salve Camilla,


    schön, dass du zu uns stößt.
    Willkommen in der Familie! :]


    @ Freischalter:
    Aurelia Camilla wird die Ehefrau von Decimus Aurelius Galerianus und Mutter von Philonicus, Lupus und Cotta. Sie ersetzt damit den NPC Aquilia Sabina. :)

    Weder unvoreingenommen noch gerecht war ich. Diese Situation stellte Anforderungen an mich, denen ich schlicht nicht gewachsen war. Deandra, eine Frau, verlangte von mir, sie zu verstehen, auch wenn sie das nicht sagte. Ich schien hier mit all meiner Rationalität und all meiner Logik nicht weit zu kommen. Da war immer dieser vermeintlich vorwurfsvolle Blick, stets dieses traurig-betrübte Lächeln, welches davon kündete, dass eine Verletzung vorlag, auch wenn man jene nicht mit dem bloßen Auge erkennen konnte, da sie im Verborgenen lag. Während Deandra sich im Stillen auf die Suche nach den positiven Dingen ihres Lebens machte, grollte ich stumm vor mich hin. Ich konnte ihr ein solches Verhalten nicht durchgehen lassen, nein. Es hätte sonstwas passieren können, aber davon wollte sie scheinbar nichts wissen. Zugleich erleichtert und wütend, enttäuscht und voller Missbilligung startete ich erneut eine Runde um das mit viel zu viel Wasser gefüllte impluvium.


    An dessen Kopfende sah ich hinunter und entdeckte mich selbst auf der spiegelnden Oberfläche des ruhig daliegenden Wassers. Ein bierernster Ausdruck lag auf meinem Gesicht. Wenn ich getrunken hätte, ehe ich hergekommen wäre, so hätte ich mich gar gefragt, ob sich die Stirnfalten in die Haut einbrennen würden. Es war Deandra, welche schließlich sprach und mich aufsehen ließ. Nun lag das Wasserbecken zwischen uns. Sie sprach ein ums andere Mal von der Zartheit ihres Wesens. Aus dem Mund eines Mannes hätte ich rein gar nichts einzuwenden gehabt, aber wie sie so über sich selbst sprach, klang es eher seltsam als verständlich. Auf den indirekten Vorwurf, mich nicht genügend um sie gekümmert zu haben, reagierte ich mit tieferen Stirnfurchen, ebenso wie auf das Thema des Todes unserer Eltern generell. Ich tat mein Bestes, nicht so oft daran zu denken. Es war schließlich schon schwer genug, den Ansprüchen meines bereits toten Vaters gerecht zu werden, ohne dass ich mich fühlte, als hätte ich nicht genug Mumm. Als sie von einer neuerlichen Wunde sprach, horchte ich auf. Wen meinte sie nur? Ihre neue Mutter, diese Oferta, Ofelia oder wie auch immer sie hieß? Neuerliche Fragen kamen auf. Warum hatte Deandra nicht mit mir über diese Umstände gesprochen? Warum hatte sie Menecrates nicht gebeten, seiner Frau auf die Finger zu klopfen? Und warum war sie, wie sie sagt, in Panik verfallen? Sie, die sie doch stets mit Bedacht und Weitsicht handelte?


    Ich kniff meine Augen zusammen. "Wir sind hier nicht vor Gericht", antwortete ich freudlos und ließ sie weitersprechen. Auch hier verwunderte mich die Sicht ihrer Dinge wieder. Verständnislos schüttelte ich den Kopf, als sie von den Mühen sprach, welche dieses edictum nach sich gezogen hatte. Ungeheuerlich erschien mir, dass sie zwischenzeitlich gar wieder in Rom gewesen und Wege erledigt hatte. Nur einen hatte sie vergessen, namentlich den, ihren Verwandten und mir zu sagen, warum und wohin sie gegangen war. Ich machte eine ärgerliche Geste mit der Hand. Mein eigener Vergleich mit dieser Geschichte erschien mir nun zu albern, um daran festzuhalten. "Du tust geraede so, als wäre es unerlässlich gewesen, dich allein um diese Strafsache zu kümmern. Als hättest du weder bei Menecrates noch bei mir ein offenes Ohr und Hilfe bekommen", ereiferte ich mich. Neuerlich setzte ich mich in Bewegung und kam um das Wasserbecken herum. Mir erschien wichtig, dass Deandra bemerkte, wie wichtig dieser Sachverhalt mir war und dass sie ihn verstand. Doch ehe ich heran war, nahm sie mir den Wind aus den Segeln und entschuldigte sich dafür, derart weltfremd geworden zu sein. Ich wurde langsamer und blieb, wieder einige Meter entfernt, erneut stehen. Verkniffenen Gesichtsausdrucks betrachtete ich Deandras Gestalt, wie sie dort stand und die Sanftmut in Person zu sein schien, zerbrechlich und hilfebedürftig. Fast war ich versucht, ihr die Hilfe zu geben, nach der sie sich zu sehnen schien, doch eine hässliche Stimme in meinem Inneren erinnerte mich an Aquilius' Worte, welche Helena später so unschuldig bestätigt hatte. Mir kam der Umstand wieder ins Bewusstschein, dass sie ganz gut auf eigene Faust hatte umziehen und sich dem Edikt widmen können, warum sollte sie nun also meiner Hilfe bedürfen? Ich machte mir bewusst, dass ich während der vergangenen Wochen durchaus auch ohne ihre gelegentlichen Streicheleinheiten und die Gespräche ausgekommen wäre. Und hatte sie nicht eben gesagt, dass sie falsch über mich geurteilt hatte? Und das, obwohl sie mich von Geburt an kannte?


    Während ich nachdachte, veränderte sich mein Äußeres in keinster Weise. Ich musste auf sie verkniffen wirken. Mein Geist wurde mit jeder Minute, die im Schweigen verstrich, unzugänglicher, verschloss sich weiter. Ich war wütend, weil ich einen Grund haben wollte, um wütend zu sein. Deandras verhalten war Grund genug, und ihr unschuldiges Spiel bot nur noch Anlass zum Wachsen für meine Missbilligung. Wie kam sie dazu, mir hier und jetzt, in dieser Situation die Frage nach diesem Hausdrachen zu stellen, den ich nicht einmal kannte? Ihr Lächeln registrierte ich, aber ich war nicht deswegen hergekommen, weil ich es sehen wollte. Ich war hergekommen, nachdem ich sie hatte warten lassen, weil ich ihr verdeutlichen wollte, wie sehr ich ihr Verhalten verachtete. Die lieben Worte über mich klangen in meinem Zorn wie Hohngespött. Die Lippen presste ich aufeinander. Alle Mühe gab ich mir, Deandra als treulos und selbstherrlich zu sehen. Es gelang wunderbar, nicht zuletzt durch die Worte, die mir im Gedächtnis hingen. Sprunghaft war sie, nicht gut für mich!


    Ich öffnete den Mund, schloss ihn wieder und schnaubte. Ihre Erleichterung war mir ein Dorn im Auge. Wie konnte ein Mensch so tun, als ob alles bestens sei? Wie konnte sie Wochen des Auseinanderlebens vollkommen ignorieren? Ich schüttelte langsam den Kopf, begleitet von einem verständnislos-kühlem Ausdruck. "Alle Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir selbst erleben. Du hast mich enttäuscht, Deandra. Nie hätte ich gedacht, dass du so handelst. Nie hätte ich vermutet, dass du den Claudiern oder mir den Rücken kehrst, noch dazu ohne eine Nachricht, eine Begründung. Du sprichst von Liebe, aber wäre sie wahrhaftig vorhanden, hättest du gänzlich anders reagiert. Statt dich wie eine Frau von deinem Stand zu verhalten, hast du die Kopflosigkeit einer halb so alten Plebejerin bewiesen. Was soll ich mit einer Frau an meiner Seite anfangen, die sich nicht über die Auswirkungen ihrer Taten bewusst ist, selbst nach mehreren geschenkten Tagen des Nachdenkens nicht? Statt mich oder deinen Vater aufzusuchen, bereist du Rom wie du es lustig bist. Statt um jene Hilfe zu bitten, welche dir zweifelsohne gewährt worden wäre, willst du dich selbst durchbeißen. Wie kann ich eine Frau in dir sehen, die es wert ist, meine Ehefrau zu werden, wenn ich dir nicht einmal in den grundliegensten Dingen Vertrauen schenken kann?"


    Fragend hatte ich eine Hand auf Hüfthöhe gebracht und sah sie kopfschüttelnd an. Sogleich fuhr ich fort, nun den Zeigefinger erhoben. "Nein, sag nichts. Ich will keine Rechtfertigungen hören, keine Entschuldigungen. Ich möchte, dass du über meine Worte nachdenkst, denn ich bin nicht gekommen, um dich zu bitten, wieder mit mir zurück nach Rom zu gehen. Ich bin gekommen, um dir zu sagen, dass ich gedenke, die Verlobung zu lösen. Die Götter allein wissen, was mit der liebreizenden Schwester geschehen ist, die ich einst gehabt habe. Gib acht auf dich, aber was rede ich - du scheinst dich hier recht wohl zu fühlen und es wird dir auch sicher an nichts mangeln."


    Schweigen breitete sich aus. Ich verweilte nur noch einen kurzen Moment, dann klangen meine Schritte auf dem marmornen Boden, denn ich gedachte, dieses Haus zu verlassen. Über die Maßen erzürnt, hielt ich es nicht eine Minute mehr herinnen aus. Ich hatte die Waagschale von gravitas und severitas maßlos überwogen und in meinem Zorn sogar von einer Entlobung gesprochen, obwohl ich das zunächst nicht beabsichtigt hatte. Dennoch verließ ich dieses Anwesen, ohne Deandra die Möglichkeit zu geben, etwas zu erwidern. Sie würde mir gewiss nicht nachlaufen, dessen war ich sicher, war dies gewiss unter ihrer Würde. Ich ließ meine Gefolgsleute zusammentrommeln, stieg auf mein Pferd und machte mich mit schmzerendem Kopf und gleichsam schmerzendem Herzen auf den Weg zurück nach Rom.


    Ad
    Prudentia Aquilia
    casa Prudentia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Prudentiae Aquiliae s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Gaius Prudentius Commodus dich in seinem Testament bedacht hat. Er vererbt dir ein Fünftel seines Barvermögens, welches sich auf 157.70 Sesterzen beläuft. Des weiteren hat er dich mit einem Grundstück in Germanien bedacht, genauer gesagt gestattet dir der Verschiedene, selbst zu wählen, ob du die casa Prudentia in Mogontiacum oder die casa Prudentia in Confluentes bevorzugst.


    Nach der lex Iulia et Papia musst du, wenn du willens bist, diese Erbschaft anzutreten, innerhalb von einhundert Tagen nach Erhalt dieses Briefes heiraten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der dir zugedachte Erbanteil dem Staat zugute kommen. Wird eine Ehe gemäß der Riten innerhalb der Frist vollzogen, so melde dich bitte in der Basilica Ulpia zu Rom.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM III KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (29.9.2007/104 n.Chr.)

    Sim-Off:

    JWD, Marcus Flavius Aristides, N



    Ad
    Marcus Flavius Aristides
    - Feldpost -
    legio I
    Parthia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M. Flavio Aristides s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Flavia Arrecina dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 2856.90 Sesterzen und ein Grundstück in Baiae.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, diese Erbschaft anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass der Flavia Arrecina dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die liebe Verstorbene begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl, und möge Rom gegen das parthische Übel siegen.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM III KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (29.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    bezahlt

    Während ich, noch kauend, darauf wartete, dass die serva das ihr dargebotene Stückchen italischen Hartkäses annahm, schien sie immer noch unschlüssig zu sein, was ich von ihr wollte. So zumindest sah es aus. Ich machte eine kleine Geste mit dem Käse, die ihr verdeutlichen sollte, dass ich darauf wartete, ihn loszuwerden. Doch sie sah mich weiterhin nur fragend an, bis sie eine Idee zu haben schien. Ich war bereits im Begriff, die Hand mit dem Käse sinken zu lassen, als sie eine löchrige Schachtel irgendwo aus einem Beutel hervorholte und mir entgegen hielt. Überrascht und skeptisch zugleich betrachtete ich die Schachtel und ließ den Käse derweil ganz sinken. "Was ist das?" fragte ich sie schließlich. Ich legte das Käsestück auf ihre Handfläche neben die Schachtel und nahm selbige dann zur Hand. Ehe Tilla protestieren konnte, hob ich den Deckel an. In der Schachtel saß ein kleiner roter Käfer mit schwarzen Punkten. Ein Grinsen zeigte sich auf meinem Gesicht. Im gleichen Moment breitete der zweite Käfer, welcher unter dem Deckel gesessen hatte, seine kleinen Flügel aus und flog davon. Vermutlich war er froh, endlich wieder frei zu sein.


    Ich wandte den Kopf und sah die Sklavin erneut an, indes schloss ich den letzten Marienkäfer wieder in seinem Gefängnis ein und legte die Schachtel zwischen ihr und mir auf den Tisch. "In diesem Haus musst du nichts gegen Essen eintauschen. Du wirst bekommen, was du benötigst. Die Köchin heißt Niki, sie kümmert sich um eure Verpflegung", erklärte ich sodann und brach erneut ein Stück Brot. "Setz dich", forderte ich die Sklavin auf und deutete auf einen der drei freien Stuhl. "Erzähl mir etwas von dir."

    Zitat

    Original von Loki
    anstelle dass man immer die Kontonummer raussuchen muss und ne Überweisung von Hand eingibt???


    Wie - du suchst die Nummer raus? :D
    Der Eintrag ist doch ganz oben mit dabei bei den Staatssachen. Und wenn man öfter mal nen Brief ohne Karte versendet, weiß man auch die Nummer. :P


    Spaß beiseite, einen Betrieb "CP" zu erstellen und die Dienstleistung per WiSim anzubieten finde ich auch keine gute Lösung. Da ist es vom Aufwand gleich, denn dann muss man das entsprechende Angebot suchen statt der Kontonummer.


    Du vergisst dabei auch, dass die Wertkarten nicht in der WiSim verzeichnet sind, sondern in einer editierbaren SimOn-Liste. Für die CPler ist es daher einfacher, das Wertkartenthema einfach per G-ID zu editieren, statt sich mit einer zugangsberechtigten ID auf dem Konto einzuloggen und zu schauen, ob Herr X nun in der WiSim Ware Y gekauft hat.

    Hm....und wenn man was über Land befördern will, dann reist das auf nem Karren? :D
    Naja, das sind Feinheiten. Was allerdings zählt, ist doch zunächst mal die Reaktion auf Avarus' Vorschlag. Der Sim wegen könnte man diese Vertragsbindung ja reinnehmen.

    Also:


    Sender -> CP -> Empfänger
    Sender -> Handelsvereinigung -> Empfänger


    Hm, das macht für mich jetzt irgendwie keinen Unterschied. ;)
    Gehe ich noch ein Stück weiter und sage, ich will einen Brief und eine Ware versenden, müsste ich sogar zu zwei Institutionen laufen SimOn. Das wäre also eher umständlicher. Und wenn die Vereinigung dem CP Platz zur Verfügung stellen würde, dann wäre ja sogar noch mindestens eine Überweisung mehr drin:


    Sender -> CP -> Schiff (-> CP) -> Empfänger


    Avarus' Vorschlag an sich finde ich allerdings gut. Es kommt ja auch nicht so oft vor, dass man Waren versendet, da sollte es nicht zu viel Arbeit sein für die Postleute.