Beiträge von Marcus Aurelius Corvinus

    Während Dina sich darum kümmerte, dass die neue Sklavin herbei kam, aß ich in aller Seelenruhe weiter. Caecus fächelte einige vorwitzige Wespen beiseite, die auf den Honig aufmerksam geworden waren, und lächelte Tilla aufmunternd zu. Auch ich bemerkte nun, dass die gewünschte Sklaven zugegen und in einigem Abstand stehen geblieben war. Zum ersten Mal musterte ich sie eingehender. Die Sonne ließ die frische tunica leuchten und ihre helle Haut seidig schimmern. Ihr Haar schien mehr zu glänzen als noch vor ein paar Tagen auf dem Markt.


    Eben noch hatte ich im Kauen inne gehalten, doch jetzt setzte ich es fort und widmete mich für einige Sekunden wieder ganz dem Frühstück. Ein weiteres Stück Käse fand seinen Weg in meinen Mund., nachdem ich es kurz zwischen Daumen und Zeigefinger gedreht hatte. Erneut sah ich Tilla an und meinte an ihrem Blick zu erkennen, dass sie dem Käse nicht abgeneigt war. Schmunzelnd und ohne den Blick von ihrer Erscheinung zu nehmen, griff ich erneut nach einem Käsewürfel und hielt ihn ihr entgegen. Die Sklavin erinnerte mich an eine ängstliche Stute, die man locken musste, ehe sie etwas sagte. Dass sie stumm war, hatte ich bereits wieder vergessen - es war als Nichtigkeit schlicht im Strudel der wichtigen Dinge untergegangen. Ohne Worte und mit leicht gebeugtem Arm wartete ich, dass die Sklavin näher trat.

    Nach beinahe vierzehn Stunden Schlaf war ich mit bester Laune aufgestanden. Hinter mir lagen Wochen der Recherche. Ich hatte viele Stunden in meinem officium verbracht und war oft außer Haus gewesen, um tabularium oder Vestalinnen aufzusuchen oder mich mit meinen Kollegen zu treffen. Jene würden später am Tag zu einem kleinen Gastmahl hier eintreffen.


    Ich hatte mich ankleiden lassen und jemandem den Auftrag gegeben, mir ein verspätetes Frühstück in den Garten bringen zu lassen. Im Sonnenschein saß ich nun also auf dem xystus, kniff die Augen ob des hellen Lichts ein wenig zusammen und ließ mir das erste Mahl des Tages kredenzen. Dina, welche mich bedient hatte, trug ich auf, mir die neue SKlavin zu schicken. Ich hatte bisher nicht die Zeit gefunden, mich mit ihr zu beschäftigen. Zu viel war zu erledigen gewesen. Dina verbeugte sich und huschte davon, während ich es mir schmecken ließ. Käse und moretum machten das ientaculum zusammen mit nur leicht gesalzenem Brot zu einer schmackhaften Frühstück. So wartete ich denn darauf, dass Dina zurück kam und die neue Sklavin mir vorstellig werden würde.



    Sim-Off:

    Tilla? Und später vielleicht Ursus? :D

    Sim-Off:

    Alexandria, Caius Sergius Curio, N



    Ad
    Caius Sergius Curio
    casa Sergia in Alexandria
    Aegyptus



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus C. Sergio Curionem s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Publius Sergius Epulo dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 1370.98 Sesterzen und folgende Güter: 77 Trauben, 81 Landwein (Kanne), 3 Sklaven, 48 Oliven, 82 Suppenhuhn, 1 Grundstück. Des weiteren hinterlässt er folgenden Betrieb:

      [*]Gallus inter Obscuro, Geflügelhof (IV)


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, diese Erbschaften anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Sergius Epulo dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    Nikopolis, Titus Decimus Cursor, N



    Ad
    Titus Decimus Cursor
    legio XXII in Nikopolis
    Aegyptus



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus T. Decimo Cursorem s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Caius Decimus Hadrianus unter anderem auch dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 200.79 Sesterzen und eine Einheit Trauben.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe, sowie ebenfalls Decima Livia, Spurius Decimus Barrus, Decima Pulchra, Titus Decimus Verus, Lucius Decimus Subrius und Marcus Decimus Triarius, welche gesondert angeschrieben werden. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung aller Erbberechtigten. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen, ob du willens bist, deinen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein, respektive ihr Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge dich die Erinnerung an die lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.


    Sim-Off:

    JWD, Marcus Caecilius Decius, N



    Ad
    Marcus Caecilius Decius
    - Feldpost -
    legio I
    Parthia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M. Caecilio Decio s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Marcus Caecilius Ahala dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 300.40 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, diese Erbschaft anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Caecilius Ahala dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl, und möge Rom gegen das parthische Übel siegen.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    JWD, Marcus Iulius Sparsus, N



    Ad
    Marcus Iulius Sparsus
    - Feldpost -
    legio I
    Parthia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M. Iulio Sparso
    s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Caius Iulius Octavenus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 11.35 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, diese Erbschaft anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Iulius Octavenus dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl, und möge Rom gegen das parthische Übel siegen.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    JWD, Marcus Decimus Livianus, N



    Ad
    Marcus Decimus Livianus
    - Feldpost -
    legio I
    Parthia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M. Decimo Liviano
    s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Decimiana Miriam dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 792.69 Sesterzen, 630 Wolle, 2 Sklaven und folgenden Betrieb:

      [*]Schäfchen wollig weich, Schäfer (II)


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du, ihr Patron, der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, diese Erbschaft anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Iulius Octavenus dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die liebe Verstorbene begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl, und möge Rom gegen das parthische Übel siegen.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    Gebühr bezahlt

    Sim-Off:

    Tarraco, Publius Annaeus Domitianus, N



    Ad
    Publius Annaeus Domitianus
    casa Annae in Tarraco
    Hispania



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Pub. Annaeo Domitiano s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust gleich vier geliebter Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Annaea Quinta, Annaea Lucilla, Annaea Sorana und Marcus Annaeus Scipio dir jeweils etwas hinterlassen haben; konkret geht es um 181.88; 10.00, 589.32 und 12141.65 Sesterzen, sowie in letzterem Falle 1 Holzmöbel und 1 Grundstück.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, diese Erbschaften anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass der vier Verstorbenen dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    Tarraco, Publius Matinius Agrippa, N



    Ad
    Publius Matinius Agrippa
    casa Matinia in Tarraco
    Hispania



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Pub. Matinio Agrippae s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Matinia Sabina dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 497.72 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass der Matinia Sabinas dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die lieben Verstorbene begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    Tarraco, Titus Helvetius Gabor, N



    Ad
    Titus Helvetius Gabor
    casa Helvetia in Tarraco
    Hispania



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus T. Helvetio Gaboris s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deineTrauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Numerius Helvetianus Novatus dir weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 48.41 Sesterzen, 2 Brot und 1 Honigwein (Kanne).


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe, sowie ebenfalls Helvetia Severina, welche gesondert angeschrieben wird. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung beider Erbberechtigten. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen, ob du willens bis, deinen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.





    Sim-Off:

    Tarraco, Helvetia Laevina, N



    Ad
    Helvetia Laevina
    casa Helvetia in Tarraco
    Hispania



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Helvetiae Laevinae s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Appius Helvetius Sulla dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 0.95 Sesterzen, einen Sklaven und drei Eier.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du die legitime Erbin. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Helvetius Sulla dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.




    Sim-Off:

    Tarraco, Lucius Redivivus Callidus, N



    Ad
    Lucius Redivivus Callidus
    casa Rediviva in Tarraco
    Hispania



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus L. Redivivo Callido s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust gleich zweier geliebter Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Publius Redivivus Maxentius und Appius Redivivus Romanus dir jeweils etwas hinterlassen haben; konkret geht es um 638.22 und 4226.81 Sesterzen, sowie in letzterem Falle 120 Trauben, 230 Landwein (Kanne), 1 Sklave, 20 Landwein (Amphore) und folgende Betriebe:

      [*] Kelterei zur reifen Ernte, Weinkelter (II)
      [*] Taberna praecipua, Taberna (I)


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, diese Erbschaften anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass der beiden Verstorbenen dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


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    Auch hier entsandte man keinen aurelischen Sklaven, sondern die iberischen Boten.



    Ad
    Caius Antonius Flavus
    casa Antonia in Misenum
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus G. Decimo Maioris s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Decimus Antonius Hadrianus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 4557.57 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Antonius Hadrianus dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.


    Man konnte natürlich nicht von den aurelischen Sklaven verlangen, tagelange Reisen zu unternehmen, nur um ein paar Briefe zuzustellen. Das war allein aus dem Grund schon nicht möglich, dass man nicht nur einen Sklaven, sondern gleich mehrere hätte schicken müssen, um für die Sicherheit der Sklaven und der Briefe zu garantieren. Aus diesem Grund hatten sich die decemviri dazu entschlossen, eine Hand voll iberischer Männer gegen etwas Geld zu senden, und die waren zusammen immer noch günstiger als Eilbriefe durch den CP befördern zu lassen. :D





    Ad
    Antonia Annaea Minervina et Annaea Matidia
    casa Annaea in Mantua
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, eure Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es euch in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich euch in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Marcus Annaeus Philogenes euch weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 10.00 Sesterzen und eine Einheit Trauben.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen seid ihr die legitimen Erben. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung aller Erbberechtigten. Ich bitte euch daher, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen, ob ihr willens seid, euren jeweiligen Erbeiteil anzutreten. Sollte eine der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird ihr Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge euch die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM IV KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (28.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.


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    Nach unendlich langem Suchen hatte Trautwini es schließlich gefunden, das Haus der Familie Albia. Jetzt, wo er davorstand, schien es gar nicht so klein. Trotzdem war er bereits zweimal daran vorbei gelaufen, ohne es gefunden zu haben. Dank der netten Dame vom Markt stand er nun aber hier, fand sogleich den Postkasten und hinterließ ein amtliches Schreiben an Albius Drusus.





    Ad
    Tiberius Albius Drusus
    casa Albia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Tib. Albio Druso s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deineTrauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Severus Albius Scaevola dir weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 966.78 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe, sowie ebenfalls Lucius Albius Decius, welcher gesondert angeschrieben wird. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung beider Erbberechtigten. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen, ob du willens bis, deinen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

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    Da Trautwini nicht wusste, dass Germanicus Avarus sich bereits in der Basilica Ulpia gemeldet hatte, warf er den Brief, auf den eigentlich bereits reagiert worden war - wie auch immer der Germanicer das geschafft hatte - in den Kasten des Hauses ein. Ihm folgte ein weiterer Brief an einen weiteren Germanicus. Kaum waren die beiden Postwurfsendungen durch den Schlitz gesegelt, wandte sich der Germane um und begab sich zum nächsten Ziel.



    Ad
    Medicus Germanicus Avarus
    casa Germanica in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M. Germanico Avaro s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Titus Germanicus Traianus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 2011.53 Sesterzen und folgende Güter: 3 Toga, 1 großes Opfer, 2 Calceus.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Germanicus Traianus dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.





    Ad
    Spurius Germanicus Secundus
    casa Germanica in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Sp. Germanico Secundo s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Germanica Claudia Traianus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 966.78 Sesterzen und folgende Betriebe:

      [*]Die Waldräuber, Sägewerk (IV)
      [*]Glasbläserhütte, Glasmacher (IV)
      [*] MARMORA Repräsentation in Stein, Bildhauer (II)


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass der Germanica Claudia dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die liebe Verstorbene begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.


    Ich nichte beflissentlich. Was entgegnete man schon auf Worte des Trauers, nachdem man bereits Beileid bekundet hatte? Froh, dass der Senator selbst das Thema wechselte, griff ich es sogleich auf. "Nun ja, zumindest der Umstand, dass man von den vigintiviri nicht allzu viel hört, wird daran liegen, dass wir nicht einmal ein eigenes officium gestellt bekommen", erwiderte ich schmunzelnd. "Was deine Frage nach dem Ziel anbelangt...ob ich es erreicht habe, wird sich erst am Ende der Amtszeit zeigen, wenn sämtliche Erbsachen rechtsmäßig verteilt sind und es keine offenen Fragen mehr geben wird." Natürlich hoffte ich, dass es generell keine Fragen geben würde, zumindest keine solchen, die mich auf potentielle Fehler hinweisen würden. :D


    "Ob man als decemvir bekannt wird? Da fragst du leider den Falschen, Senator." Ich selbst kannte mich ja. "Nun ja, du wusstest noch, wer ich bin. Und ich denke, dass der Name des Flavius Gracchus ebenfalls in aller Munde ist, spricht man von künftigen Senatoren oder ehrgeizigen, pflichtbewussten Männern. Es wäre mir eine Ehre, wenn auch mein Name einst mit den Namen verdienter Männer fallen würde, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg." Und auf diesem würde ich mein Bestes geben.

    Der Senator schien mich im ersten Moment nicht richtig einordnen zu können, was aber nicht weiter schlimm war. Immerhin war ich keine Größe Roms, zumindest noch nicht, denn geleistet hatte ich bisher herzlich wenig. Doch mit vierundzwanzig Jahren hatte man noch so einiges vor sich. "Ja, das ist korrekt", erwiderte ich daher bestätigend und nickte. Ein Gespräch schien indes nicht so recht in Gang zu kommen, und einfach wahllos ein Thema anzuschneiden, erschien mir unpassend angesichts der Umstände.


    Brix zog derweil mit der Sklavin von dannen. Ich war gespannt, ob sie sich eingliedern und ihre Aufgaben ordentlich erledigen würde. "Du wirst in Kürze dann die schriftliche Erbschaftsbenachrichtigung erhalten", fuhr ich fort. "Germanicus Traianus war einer der Fälle, die ich bearbeitet habe", erklärte ich dann in Ermangelung eines besseren Gesprächsthemas. Der Senator schien aber auch nicht gerade einfallsreich. :P

    Fortwährend interessiert, musterte ich Prisca, die jedochnicht daran dachte, mich zu beruhigen, in dem sie mir versicherte, dass sie keinen Mann kennen gelernt hatte. Zumindest nicht näher. Als sie endlich sprach, schien sie nicht richtig bei der Sache zu sein. Außerdem begann sie ihre Erklärung ganz so, als wollte sie mir von ihm erzählen, wie toll er doch war, wie zuvorkommend und freundlich... Innerlich wappnete ich mich bereits ob dieser Lobhymne, die zweifelsohne folgen mochte. Dabei sah ich alles andere als begeistert aus. Doch erneut verwunderte sie mich, da sie es für nötig hielt, vorerst die vollkommen nebensächlichen Titentropfen auf dem Schreibtisch mit Löschpulver zu bestreuen. Nur flüchtig sah ich ihr dabei zu und hatte eben schon die Hand in Bewegung gesetzt, um sie auf die ihre zu setzen und sie damit am Fortfahren dieser unnützen Tätigkeit zu hindern, als sie erneut auf den unfähigen Verwalter zu sprechen kam. Ich ließ die Hand sinken und schüttelte irrtiert den Kopf - war dies hier der vorsätzliche Versuch einer Verwirrung? Falls dem so war, so hatte Prisca auf ganzer Linie gesiegt, denn nun verstand ich gar nichts mehr.


    Wie immer, wenn dies der Fall war, musste ich mich bewegen, um meine Gedanken zu sammeln. Alsdann stand ich also auf, fasste die Hände auf dem Rücken zusammen und ging ein paar Schritte auf und ab. Prisca beseitigte währenddessen auch noch die letzten Reste der Tinte und fragte mich kurz darauf in der unschuldigsten Miene, die sie nur aufsetzen konnte, erneut nach diesem mysteriösen Kerl. Ich blieb stehen und griff mir kurz an die Schläfe, musterte dann Priscas Antlitz. "Prisca bitte, dies ist nicht die Zeit für Ratespielchen. Also, wer hat dir den Kopf verdreht?" fragte ich sie streng und malte mir in Gedanken schon aus, was ich mit diesem Jemand anstellen würde, falls er etwas Unsittliches getan hatte. Natürlich konnte ich auch Trautwini schicken, dann würde ich meine Finger nicht schmutzig machen... Hm. Grübelnd verlor sich mein Blick im Nirwana und rutschte erst wieder in die Realität, als Prisca mir endlich antwortete.


    Ad
    Quintus Atius Rufus
    Cohortes Urbanae in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Q. Atio Rufo s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Ancius Atius Antistianus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 6.63 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Atius Antistianus dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden. Danke.


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    So, die nächste Behausung stand nicht weit entfernt. Trautwini kannte sich in Rom schließlich aus wie in seiner tunicatasche, was bedeutete, dass er nicht den normalen Straßen folgte, sondern den ein oder anderen Schleichweg kannte und auch benutzte. Zweimal kamen ihm zwar lupae entgegen, aber der Germane würdigte sie nur eines verabscheuenswürdigenden Blickes und ging weiter. In Germanien, in seinem Dorf, da hatte es sowas nicht gegeben, Frauen die sich anbieterten. Pfui!


    Bald war das domus der Pompeianer erreicht und Trautwini suchte den Kasten. Der war zwar etwas schwerer zu finden, aber schließlich entdeckte er ihn an der Hausecke und stopfte den Brief mit Kraft hinein.




    Ad
    Manius Pompeius Severus
    casa Pompeia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M' Pompeio Severo s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Pompeia Poppaea dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 10.00 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass der Poppaea dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die liebe Verstorbene begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.


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    Alexandros war ein Weichei. Eigentlich hatte Trautwini frei gehabt, weil der dominus Matho mitgenommen hatte zum Aufpassen. Wollte wohl in die Thermen oder so, jedenfalls hatte er dem stämmigen Germanen frei gegeben. Und dann war dieses Würstchen Alexandros in die villa geschlichen gekommen. Zuerst war Trautwini ja noch ganz perplex gewesen, weil der Kerl schon zurück war. Doch dann hatte der schmächtige Grieche angefangen zu jammern, und ehe sich Trautwini versehen hatte, lag auch schon die Tasche auf seinem Schoß und Alexandros war verschwunden gewesen. Und nun lief Trautwini durch Rom und verteilte Briefe. Das war unter seiner Würde! Er war kein cursor, sondern custos corporis, und zwar ein verdammt guter! Trotzdem half er dem Schwächling.




    Ad
    Marcus Octavius Maximus
    casa Octavia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus M. Octavio Maximo s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Quintus Octavius Vocula dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 479.00 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Octavius Vocula dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


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    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.


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    Nur noch mühselig schleppte sich Alexandros voran. Sein Fuß schmerzte dank des Rechens ungemein, auf seiner Stirn befand sich inzwischen eine Beule von der Größe eines Hühnereies. Er verfluchte denjenigen, der den Rechen einfach falsch herum liegen gelassen hatte. Zeus sollte seine Blitze schleudern, auf dass sie dem Schuldigen in den Hintern träfen! Murrend und verdrießlich zog Alexandros weiter von der casa Petronia zum Anwesen der Helvetier. Nach diesem brief würde er heim laufen und sich ablösen lassen, das schwor er sich. Grimmig warf er den Brief in den Kasten und zog lahm wie eine Schnecke von dannen.




    Ad
    Publius Helvetius Gracchus
    casa Helvetia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Pub. Helvetio Graccho s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Marcus Helvetius Cato dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 5915.12 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Helvetius Catoa dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.



    Er hatte sich schon gute fünfzig Meter entfernt, da fiel ihm ein, dass er ja hier zwei Briefe auszutragen hatte, Aufstöhnend wandte er sich um und schlappte zurück. Den Brief starrte er finster an, ehe er ihn einwarf. Zur Sicherheit kontrollierte er die Tasche nochmals, aber da war kein weiterer Brief für einen Helvetier drin. Also ging er nun endgültig.



    Ad
    Helvetia Severina
    casa Helvetia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Helvetiae Severinae s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deineTrauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Numerius Helvetianus Novatus weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 48.41 Sesterzen, 2 Kisten Brot und ein Fass Honigwein.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du die legitime Erbin, sowie ebenfalls Titus Helvetius Gabor, welcher gesondert angeschrieben wird. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung der Erbberechtigten. Ich bitte dich daher, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen, ob du willens bist, deinen Erbeiteil anzutreten. Solltest du oder der zweite Erbberechtigte diesen Termin versäumen, so wird sein, respektive dein Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht des anderen Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


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    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


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    Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.


    [Blockierte Grafik: http://img231.imageshack.us/img231/9905/sklave4zp0.jpg]


    Er humpelte. Bei Mercurius, wer hatte da auch den Rechen verkehrt herum legen müssen! Alexandros schlich durch die Gassen, obwohl er eigentlich beflügelt eilen wollte. Doch der Fuß schmerzte, und seine Stirn pochte überdies im Takt seines Herzen. Eine dicke Beule würde wachsen, wenn er nicht gleich anhielt, um zu kühlen. Aber er war keine Memme und auch keine Maus. Nein, er war ein...ein Grieche, jawohl, und als solcher würde er den Schmerz aushalten! Autsch...das tat weh... :(



    Ad
    Tiberius Petronius Labienus
    casa Petronia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Tib. Petronio Labieno s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Decimus Petronius Bursa dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 824.05 Sesterzen und eine Amphore Landwein.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Petronius Bursa dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.


    [Blockierte Grafik: http://img231.imageshack.us/img231/9905/sklave4zp0.jpg]


    Verdammt! Alexandros hatte sich verspätet. Eigentlich hatte er schon vor Stunden hier sein wollen, doch da hatte er auch den feschen Blonden noch nicht getroffen, in dessen Brust das gleiche plötzliche Verlangen entbrannt war wie in der seinen. Und nun warf er schnell mit verstrubbeltem Haar und Stroh an der tunica den Brief hier ein und trollte sich, um die nächsten Schriftstücke auszuliefern.




    Ad
    Valeria Amatia
    vcasa Valeria in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus Valeriae Amatiae s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust gleich zweier geliebter Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass sowohl Flavus Valerius Severus als auch Vibius Valerius Victor dir etwas hinterlassen haben; konkret geht es im ersten Fall um 2914.99 Sesterzen und folgende Güter: 7 Mosaik, 2 Renovierung, 20 Bart-/Haarschnitt, 3 Toga, 1 Sänfte, 100 Brot, 100 Fisch, 2 Sklave, 100 Falerner, 800 Eier, 600 Suppenhuhn, 125 lukanische Würste, 150 kurze Vergnügen, 150 längere Vergnügen, 12 Spende für die Acta Diurna, 100 Honigwein (Kanne), 1 kleine öffentliche Spiele, 3 Grundstücke. Valerius Victor hinterlässt dir 305.26 Sesterzen, einen Metzgerbetrieb (I) namens "Botellus Valerius" und folgende Waren: 12 Getreide, 8 Trauben, 5 Grobkeramik, 1 Mosaik, 4 Bart-/Haarschnitt, 1 Schmuck, 5 Öllampe, 5 Brot, 4 Obst, 1 Garum, 1 Dattel, 14 Falerner, 1 Opferspende, 5 Schafskäse, 16 Oliven, 806 Eier, 526 Suppenhuhn, 17 Landwein (Amphore), 1 Perlenschmuck, 13 exotische Gewürze, 5 Weihrauch, 135 rohes Fleisch, 324 Leder, 208 Räucherfleisch, 158 lukanische Würste, 100 längere Vergnügen, 1 Pferd, 5 Spenden für die Acta Diurna, 5 Küchengewürze, 2 Huhn a la Fronto, 8 Brot mit Käse, 4 Lararium simplex, 1 Bier (Fass), 1 kleine öffentliche Spiele, 2 Grundstücke


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du die legitime Erbin. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird sowohl der Nachlass des Flavus Valerius Severus als auch jener des Vibius Valerius Victor dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an die lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


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    Noch lag Alexandros erstaunlich gut in der Zeit, was gewiss an seiner strategisch erstklassigen und gewitzt durchstrukturierten Wegplanung lag. Von der casa Decima ging es geradewegs weiter zur villa Tiberia, wo es einen einzigen Brief abzugeben galt.In der Nähe des porticus Liviae stand die Luft und flimmerte dicht über dem Boden. Nur noch schnell den Brief einwerfen, dachte sich Alexandros, und dann schnell weiter.



    Ad
    Caius Tiberius Valens
    villa Tiberia in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus C. Tiberio Valentis s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Marcus Tiberius Germanus dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 7624.75 Sesterzen und folgende Güter: 77 Trauben, 81 Landwein (Kanne), 3 Sklaven, 48 Oliven, 82 Suppenhuhn, 1 Grundstück.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Tiberius Germanus dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    *Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.


    [Blockierte Grafik: http://img231.imageshack.us/img231/9905/sklave4zp0.jpg]


    Heute hatte Alexandros eine ungewöhnliche Aufgabe zu erledigen. Sonst kontrollierte er die Kleidung seiner Herrschaften auf richtigen Sitz, aber heute hatte man ihm eine erstaunlich schwere Tasche in die Hand gedrückt und ihm gesagt, dass er die darin enthaltenen Briefe verteilen und sich dabei sputen solle. Verwundert hatte er sich die Tasche umgelegt und keine Fragen gestellt. Vor der villa hatte er erst einmal einen Blick hinein geworfen und sich dann eine recht günstige Route ausgedacht, bei der er so wenig wie möglich im Zickzack zu laufen hatte. Deswegen begann er seine Runde auch mit dem domus der Decimer. Hier hatte er gleich zwei Briefe abzugeben, und das tat er dann auch.




    Ad
    Gaius Decimus Maior
    casa Decima in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus G. Decimo Maioris s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, deine Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es dir in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich dich in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Sextus Decimus Stilo dir etwas hinterlassen hat; konkret geht es um 643.23 Sesterzen.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen bist du der legitime Erbe. Ich bitte dich, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen*, ob du willens bist, dieses Erbe anzutreten. Solltest du diesen Termin versäumen, so wird der Nachlass des Decimus Stilo dem Staat zugute kommen.


    Möge dich die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.




    Ad
    Decima Livia, Decima Pulchra, Titus Decimus Verus,
    Lucius Decimus Subrius et Marcus Decimus Triarius
    casa Decima in Roma
    Italia



    decemvir litibus iucandis M. Aurelius Corvinus s.d.


    Meine Worte werden wohl kaum im Stande sein, eure Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen zu lindern. Es sind Augenblicke, in denen man inne hält, Momente, die einem die eigene, unabwendbare Vergänglichkeit vor Augen führen.
    Auch wenn es euch in jenem Moment nichtig erscheinen mag, so möchte ich euch in meinem Amte als decemvir litibus iucandis darauf hinweisen, dass Caius Decimus Hadrianus euch weltliche Güter hinterlassen hat. Konkret geht es um 200.79 Sesterzen und eine Einheit Trauben.


    Nach unseren geltenden Rechtsgrundsätzen seid ihr die legitimen Erben, sowie ebenfalls Spurius Decimus Barrus und Titus Decimus Cursor, welche gesondert angeschrieben werden. Um die rechtsmäßige Übertragung der oben aufgelisteten Betriebe zu gewährleisten, besteht die Notwendigkeit einer Einigung aller Erbberechtigten, welche im einzelnen sind: Decima Livia, Spurius Decimus Barrus, Decima Pulchra, Titus Decimus Verus, Lucius Decimus Subrius, Titus Decimus Cursor et Marcus Decimus Triarius. Ich bitte euch, mir bis zu den ID OCT DCCCLVII A.U.C. (15.10.2007/104 n.Chr.) mitzuteilen, ob ihr willens seid, euren jeweiligen Erbeiteil anzutreten. Sollte einer der Erbberechtigten diesen Termin versäumen, so wird sein, respektive ihr Anteil der Ganzheit des zu verteilenden Erbes hinzugefügt werden, ebenso wie sich der rechtsmäßige Anteil eines jeden durch den Verzicht eines weiteren Erbberechtigten erhöhen kann.


    Möge euch die Erinnerung an den lieben Verstorbenen begleiten wie ein wärmender Sonnenstrahl.


    Vale.


    [Blockierte Grafik: http://img100.imageshack.us/img100/2062/siegelmacdliwx8.gif]



    ROMA, ANTE DIEM V KAL OCT DCCCLVII A.U.C. (27.9.2007/104 n.Chr.)


    Sim-Off:

    Annahme/Ablehnung bitte in die Basilica Ulpia senden, nachdem ich dort das entsprechende Theme erstellt habe (heute Abend). Danke.