Beiträge von Marcus Aurelius Corvinus

    Großbrand in Rom, Verkehrskollaps.. Nein, das waren ganz sicher keine Dinge, die ich auf mein Konto nehmen wollte. Ich lachte gut gelaunt und schüttelte dabei den Kopf. "Es ist ja nicht so, dass ich mich überhaupt um einen Artikel in der acta reiße. Im Endeffekt ist es dort wie mit Rechnungen: Sind keine da, muss man nichts zahlen. Bei der acta bedeutet kein Artikel, dass es nichts Negatives zu berichten gibt - gut, auch nichts Positives." Ich grinste und sah Lucilla bei der Erwähnung der Ersten schräg von der Seite an. "Das wäre natürlich wünschenswert. Ist der Kommandeur nicht ein Verwandter von dir? Ich hatte in meiner Zeit als duumvir von Mantua mal mit ihm zu tun." Natürlich konnte auch ich mir nicht vorstellen, dass die Parther im Sturm überrollt wurden, dazu waren sie einfach zu bekannte Kämpfernaturen. Sagte man diesem Volk nicht eine ganz ausgezeichnete Reiterei nach? Der fröhliche Ausdruck war von meinem Gesicht gewichen und machte einem nachdenklichen Platz, das im Ansatz verzogen wurde, als auch mich die gewöhnungsbedürftigen Gerüche einer Garküche einholten. Wie man dort tagein, tagaus arbeiten konnte, war mir ohnehin ein Rätsel, und ich war froh, es als Patrizier nicht zu müssen.


    Dass Lucilla ein recht hohes Verwaltungsamt inne gehabt hatte, verwunderte mich in keinster Weise. Gerade die Decima standen nicht in dem Ruf, faul und träge zu sein, und das schloss die Frauen mit ein. Obwohl ich es nicht sonderlich gebilligt hätte, wenn die Damen meiner Familie den Wunsch geäußert hätten, in die Verwaltung zu gehen, so war ich doch jemand, der Leistungen anderer Leute anerkannte. Und bei den Plebejern sah man es nicht so eng, wenn Frauen Tätigkeiten ausübten, die bei Patrizierinnen teilweise als heikel angesehen wurden. Außerdem klang ihre Begründung für mich recht logisch, und logische Argumente waren immer schon etwas gewesen, das bei mir am ehesten auf Verständnis stieß. Dennoch konnte ich mich an Lucillas Engagement nicht erinnern, was aber gewiss daran lag, dass ich zum einen eine ganze Weile in Griechenland verbracht hatte, zum anderen stets das kleine Postbüro in Mantua genutzt hatte. So nickte ich nur und war etwas erstaunt, als sie beteuerte, dem Amt nicht mehr nachzugehen, da dies nichts für römische Damen sei. Dennoch war ich klug genug, diese Bemerkung nicht aufzuschnappen. Sie wäre wohl unweigerlich in eine Diskussion über die jeweils verschiedenen Ansichten ausgeartet, und dann hätte ich womöglich meinen Standpunkt nicht vertreten können, ohne dass ich meine reizende Bekanntschaft vor den Kopf gestoßen hätte. "Dann unterstanden dir zuletzt alle Postbeamten in Italien? Das nenne ich Karriere", erwiderte ich und hätte beinahe für eine Frau zugefügt. "Ja, leider scheint es derzeit mit dem cursus publicus wirklich bergab zu gehen, wie ich auch selbst erfahren musste. Erst kamen Briefe verspätet oder gar nicht an, nun will man eine germanische Wertkarte nicht nach Rom überschreiben, selbst wenn einer meiner Sklaven sie persönlich von A nach B trägt." Wo ich Lucilla schon mal da hatte, konnte ich mich auch gleich beschweren. :D Es folgte ein skeptischer Blick. Hätte ich gewusst, dass sie mit dem Postguru schlechthin verlobt war, so hätte ich vermutlich geschwiegen.


    Zum cursus honorum konnte ich nur schmunzeln. Wir folgten dem leichten Bogen, den die Straße nun beschrieb, und die Rüstungen der mich begleitenden Soldaten klapperten munter vor sich hin. Ich kam mir bei diesem geräusch immer wichtiger vor, als ich war, aber wenn der praefectus urbi darauf bestand... "Ich kann dir nur beipflichten, dir aber gleichzeitig versichern, dass ich nicht zu jenen gehören werde, die auf halbem Wege umkehren. Darüberhinaus haben meine beiden Vettern und mein Neffe bereits angekünfigt, ebenfalls eine politische Karriere anzustreben. Vermutlich trägt die vorgeschriebene Pause zwischen den Amtszeiten aber auch dazu bei, dass es pro Jahr weniger Kandidaten sind." Wir passierten einen Bettler, der auf der Straße saß und eine knochige Hand nach Passanten ausstreckte. Ich nickte einem Sklaven zu, welcher kurz zurückfiel und dem Mann dort ein paar Sesterzen in die Hand drückte, ehe er wieder zum Rest aufschloss. "Ja, das ist korrekt. Ich habe nach meiner Rückkehr aus Griechenland in der Stadtverwaltung Mantuas essentielles Wissen über verwaltungstechnische Abläufe gesammelt, zuerst als Magistrat, dann als duumvir. Etwas ungewöhnlich für einen Patrizier, aber die Zeit war durchaus hilfreich, wie ich immer wieder feststelle." Und das war in der Tat so. Gerade bei der Ordnungsführung Testamente und Erbschaften betreffend stellte ich immer wieder fest, dass ich ohne Verwaltungskenntnis definitiv länger über Dokumenten gesessen hätte.


    Ich warf einen Blick zur Seite und auf die verwitterten Buchstaben einer insula, die 638 verkündeten. "Na, dann haben wir ja noch ein Stückchen vor uns. Wenn dich dein Weg ebenfalls an 537b oder einem der Nebengebäude einemvorbeiführt, heißt das", erwiderte ich und konnte ein leicht anzüglich angehauchtes Grinsen nicht ganz verbergen, als ich ihre Errötung betrachtete. Die leicht gebräunte Haut harmonierte wunderbar mit der zarten Röte, die ihre Wangen überzog, fand ich. Die Geschichte an sich klang witzig, und unweigerlich fragte ich mich, wie Deandra wohl reagiert hätte. Sicher wäre sie kopflos und tiefrot hinausgestürmt... Ein Grinsen zierte meine Züge und hielt an, als sie die Kosten für beschaffte Informationen erwähnte. "Soso. Sag mal, wenn man einen Anreiz für einen Artikel hat, muss man sich dann zwangsläufig an dich wenden oder ist es egal, wen man kontaktiert?" wollte ich wissen. "Und es ist doch sicherlich auch möglich, anonym zu schreiben, nicht? Um auf deine versteckte Botschaft einzugehen..." Ich zwinkerte ihr zu und warf erneut einen Blick auf die Lettern eines Hauses: 602.



    Ich schließe mich Meridius an und werde den nicht anschauen, zumal sich die Meinung des Cinema.de-Teams in 8 von 10 Fällen mit der meinen deckt. :D

    Was das Mädchen vortrug, klang logisch. Ich nickte zum Zeichen, dass ich den Ablauf des Aufbruchs verstanden hatte. Die Frage war nun also: Wo war Deandra hin? Ich lehnte mich vor, stützte die Ellbogen auf den Tisch und bettete das Kinn auf beide Fäuste. "Hm."


    Sie konnte bei Aebutia Valentina sein oder aber bei Nautia Aciscula. Erstere lebte in Rom, letztere in Misenum, wo Deandra eine Weile gelebt hatte. Oder war sie nach Mantua aufgebrochen, zur villa Aurelia, um vielleicht Annaea Minervina zu besuchen? Nachdenklich grübelte ich vor mich hin. In Rom konnte sie nicht sein, denn warum sollte sie mit einer Kutsche auf Freundesbesuch gehen? Es blieben also Misenum und Mantua. In Mantua aber befanden sich Sklaven vor Ort, warum sollte sie dann Sklaven zur Einrichtung mitnehmen, um sie anschließend wieder fortzuschicken? Gedankenverloren spielte ich mit einer Feder, mehrere Minuten lang, und ohne Kassandra zu beachten. Leone hatte bereits den Raum verlassen. Den Gedanken, dass auch ich eine Teilschuld daraun haben könnte, dass Deandra fort gegangen war, verdrängte ich erfolgreich.


    Und dann fiel es mir siedendheiß ein: Das alte Landhaus in Ostia, in dem Deandra eine Weile gewohnt hatte vor langer Zeit. Hier machte es Sinn, Sklaven mitzunehmen, und gewiss würde sie sich auch geborgen fühlen, hatte sie das Haus damals doch selbst ausgesucht und erworben. Triumphierend sah ich Kassandra an. "Mir fallen einige Orte ein, zu denen Deandra aufgebrochen sein könnte. Da wären..." Ich zählte ihre Freunde in Misenum und Mantua auf, äußerte aber zugleich meine Bedenken die Sklaven betreffend und den Umstand, dass sie die mitgenommenen zurückschicken wollte. "Und dann fiele mir noch ein Landhaus in Ostia ein. Es wäre mir lieb, wenn sich Menecrates um Misenum und Rom kümmern würde. Ich selbst werde gleich jemanden nach Mantua und Ostia schicken. Vielleicht wird sie ja noch eingeholt." Wobei ich gar nicht vor hatte, Deandra einzuholen....

    Ich schmunzelte belustigt. "Sag bloß, du gibst etwas darauf, was die Leute so reden? Jeder Senator, der zu Recht Senator genannt wird, sollte die wahren Werte eines Mannes sehen und beurteilen. Das Geschwätz der Leute war nicht der Grund, aus dem ich den Kaiser um ein Tribunat ersucht habe, vielmehr der Umstand, dass bedeutende Männer unserer Familie im Militär dienten. Darüberhinaus gibt es Plebejer, welche die gleiche Arbeit genauso gut oder noch besser verrichten als wir selbst es können. Dein Stand wird dir nur marginal helfen, wenn Wahlen sind. Was her muss, sind Taten, Titus." Nach diesem beinahe philosphischen Erguss brauchte ich erst einmal neuen Wein. Ich hob meinen Becher und wartete darauf, dass man ihn füllen würde.


    Leise lachend verfolgte ich die kleinen Sticheleien, die Cotta und Ursus austauschten. Ich dezimierte den vorliegenden Olivenbestand um eins und äußerte mich anschließend nochmals zu Cicero. "Das hat nichts mit juristischen Rafinessen zu tun. Der vorliegende Sachverhalt lässt es aber darauf schließen, dass sein Verstand bereits arg in Mitleidenschaft gezogen war, als er diese Zeilen verfasste.* Ob das nun das Beste ist, wage ich zu bezweifeln, aber es wird eben so gehandhabt werden", erklärte ich und zuckte mit den Schultern.


    Bald ddrehte sich das Thema erneut um das Tribunat. "Oh, du könntest es tun, schließlich verbietet es niemand. Aber hast du die letzte Ausgabe der acta diurna gelesen? Gängige Praxis ist es nicht, doch da für einen Patrizier das Tribunat eben nicht obligatorisch ist, hat man nichts weiter negativ darüber gesagt. Bisher zumindest", fügte ich hinzu und grinste jungenhaft. "Über die Kontakte mach dir mal nicht so viele Sorgen, die hatte ich auch nicht und wenn ich mir jetzt so meine Kontakte ansehe... Ich wage zu bezweifeln, dass sie sich bisher nennenswert vermehrt haben."
    Ich zwinkerte Cotta zu. "Einem Mann mit deiner Aufgeschlossenheit dürfte es aber nicht schwer fallen, Kontakte zu knüpfen. Da fällt mir gerade ein... Wie wäre es, wenn wir statt des Willkommensfestes den Termin so weit nach hinten verschieben, dass ihr beiden, so ihr denn wollt, gleich eure Kandidatur bekanntgeben könnt?"



    Sim-Off:

    *mit anderen Worten: Er hat schlicht gegen die Spielregeln verstoßen, da er das Testament nicht bei den Vestalinnen abgegeben oder in seiner Charakterbeschreibung verlinkt hat.

    Die Ungeduld wich nun zugunsten von Sorge. Ich steckte Feder, welche meine Hand eben noch geführt hatte, in ihren Halter und sah die hübsche Sklavin betroffen an. Die Sklavin war bereits verstummt, als ich immer noch wie vom Donner gerührt an ort und Stelle saß. Schließlich lehnte ich mich zurück, sah durch die Sklavin hindurch und barg grübelnd mein Kinn in der Rechten. Eine Weile dachte ich nach, ohne etwas zu sagen. Dass Deandra die Aussicht nicht gefallen hatte, nicht hier im Hause zu wohnen, sondern zu den Claudiern ziehen zu müssen, wusste ich ja. Aber dass sie dieser Umstand so sehr mitnahm? Ich kam zu dem Schluss, dass es das allein nicht sein konnte. Hatte sie nicht Menecrates und Epicharis ganz besonders lobend erwähnt und alle anderen Claudier ins selbe Boot gesetzt? Unwillkürlich kamen mir die liebevollen Gesten von Lupus wieder ins Bewusstsein. Konnte es sein...?


    Ich blinzelte und schüttelte andeutungsweise den Kopf. Mir kam die Sklavin wieder ins Gedächtnis, und zwar samt ihrer Worte. Keiner wusste, wohin sie gegangen war. Nun, egal wo sie hin wollte, weit konnte sie nicht gekommen sein bisher. "Sie würde wohl kaum mit einer Kutsche hier aufschlagen", bemerkte ich scharfsinnig und fuhr gleich fort. "Hat man bereits jemanden ausgesandt, um nach ihr zu suchen? Mir fallen auf Anhieb nicht viele Orte ein, zu denen sie mit nur einer Hand voll Sklaven aufgebrochen sein könnte." Ich überlegte erneut. "Und ihr...Menecrates ist umgehend benachrichtigt worden, nehme ich an?" Ich runzelte die Stirn und deutete auf Leone. "Du siehst mal nach, wo sich Lucius gegenwärtig aufhält. Aber bring ihn nicht her, mir reicht es, wenn ich weiß, wo er ist", erteilte ich grimmige Anweisung.

    Während Sisenna scheinbar glücklich mampfte, unterhielt ich mich nun also mit Cotta. "Na, es war ja auch nicht sonderlich schwer, eins und eins zusammenzuzählen, Appius", entgegnete ich und grinste."Aber gut, wenn er heil angekommen ist. Ich entsende ungern so fähige Sklaven wie Brix ins Nirwana."


    Ein Stückchen Flamingo fand seinen Weg in meinen Mund, und bedächtig kaute ich darauf herum, während Cotta eine Sklavin herbeiwinkte, die ich vorher schon gesehen und als Neuerwerb abgestempelt hatte. Mit Verwunderung nahm ich Cottas Einführung zur Kenntnis, eine Braue wölbte sich etwas ob der doch recht ungewöhnlichen Bekanntmachung. Immerhin war sie Sklavin und kein Plebejer. Kurz zog Priscas Aufbruch meine Aufmerksamkeit an, weshalb ich Cottas Worte vorerst unbeantwortet im Raum stehen ließ und das Gespräch zwischen Deandra und meiner Nichte verfolgte. Den seltsamen Blick Deandras konnte ich nicht deuten, vermutete ich doch, dass sie dem Geschehen um mich herum keine Beachtung hatte zuteil werden lassen. Nur kurz darauf hatten die beiden das Speisezimmer verlassen, und Lupus, Cotta, Sisenna und ich waren mit einer Hand voll Sklaven allein.


    Ich wandte mich wieder der Rothaarigen zu, deren Haut leicht gerötet schien. Was hatte Cotta eben noch gesagt, Keltin? Ah, das erklärte die Sonnenempfindlichkeit. Sagte man den Nordvölkern nicht Blässe und eine regenreiche Heimat nach, in der die Sonne kaum die Wolken durchdringen konnte? "Katla, wie?" vergewisserte ich mich in einem durchaus eckigem Tonfall, der auf mein mangelndes Vermögen, keltisch zu sprechen, zurückzuführen war, und ließ den Blick über die neue Sklavin schweifen. Sie war recht ansehnlich, und so ergriff ich die Gelegenheit beim Schopf und orderte Cadhla für mein Bad. "Na gut, dann wirst du dich nachher um das bad kümmern, welches ich zu nehmen gedenke." Zum Ausfragen würde später noch Zeit sein.

    "Da hast du wohl recht", bestätigte ich seine freundliche Begrüßung mit einem amüsierten Schmunzeln. Während Naavi zwei Becher und eine Karaffe mit verdünntem Wein brachte, aus welcher er roten Rebensaft einschenkte, hörte ich die Worte des Caeciliers mit wenig Überraschung. Ich hatte zwar einen Brief erwartet und nicht gleich einen advocatus, aber zählte nicht allein, dass man eine Reaktion auf meinen Besuch zeigte? Immerhin hatte Leone bereits erwähnt, dass Metellus von Detritus geschickt worden war, und so nickte ich nur gemächlich. Die folgende Frage verwirrte mich etwas, was sicherlich auch deutlich zu sehen war. Fragend zog ich die Brauen zusammen, ehe ich mich räusperte und erklärte: "Hm. Natürlich weiß ich darüber Bescheid. Ich hatte angenommen, Detritus hätte dich wegen meines Besuchs in der casa Octavia geschickt? Ich schlug ihm, respektive seinem Sohn, eine außergerichtliche Einigung die Gerichtsangelegenheit meinen Onkel betreffend vor. Es bringt niemandem etwas, diesen Streit fortzuführen, weder vor Gericht noch privat. Mein Onkel ist tot, seine Betriebe werden veräußert, sobald ein Erbe den Nachlass angenommen hat." Ich hob meinen Becher, trank einen Schluck und wartete auf den Grund, warum mich Caecilius Metellus aufgesucht hatte.

    Bereits als ich Schritte vor meinem officium laut werden hörte, seufzte ich innerlich verärgert auf. Schließlich hatte ich Leone nicht umsonst gesagt, dass ich nicht gestört werden wollte. Ich brütete über einem äußerst heiklen Erbschaftsfall - es ging um einen sechsfachen Vater, der dem Onkel Neffen seines Vetters all sein Geld vermacht hatte, und dessen Testament seitens der fünf Söhne und der Tochter nun angefochten wurde. Leone war sonst recht zuverlässig, warum er es diesmal nicht war, vermochte ich nicht zu sagen. Entnervt sah ich auf und ließ den Nubier kaum zu Wort kommen. "Leone, verdammt noch eins, ich hatte gesagt, dass ich unter kei-" Doch da sprach er von Deandra. Meine Anweisungen galten schließlich nicht für die Familie, da ich so etwas unsinnig hielt, und Deandra gehörte definitiv zur Familie. Der grimmige und wütende Ausdruck auf meinem Gesicht wich einem verwunderten Gesichtsausdruck, mit dem ich den dunkelhäutigen Sklaven nun anstarrte. "Deandra? Warum, was ist denn?" fragte ich den Nubier und richtete, als er Kassandra vorstellte, einfach meinen fragenden Blick an sie, ohne die Frage nochmals zu wiederholen. Schließlich hatte sie gehört, was ich wissen wollte. Auf eine Begrüßung verzichtete ich diesmal bewusst, nickte der claudischen Sklavin allerdings leicht ungeduldig zum Gruße zu.

    Mit einem sanften Lächeln auf den Lippen und einem zunehmend angenehmen Gefühl in der Magengegend nahm ich das Schälchen entgegen, stellte es vor mir auf den Altar und tauchte die Fingerspitzen in die dabei leise raschelnden Körper hinein. Ich streute Weihrauchkörner und Kräuter über die glimmenden Kohlen, woraufhin diese nur wenig zischend schrumpelten und einen betörenden Duft verströmten. "Du bist auch zu Hause, Prisca", entgegnete ich sicher und bestimmt, aber ganz gewiss nicht belehrend, sondern vielmehr bestätigend. Immerhin war dies hier nun ihr Zuhause, konnte ein Hort der Ruhe sein und einer, zu an welchem man sich gern aufhielt und auch aufhalten sollte. Dieses haus hier verkörperte nun auch mein Zuhause, wie mir schlagartig bewusst wurde, denn zuvor hatte ich schließlich die meiste Zeit in Mantua verbracht und mich nur wenig im römischen Domizil der Familie aufgehalten. Ich bückte mich nach dem Korb, der eigentlich für Volcanus bestimmte Opfergaben enthielt. Aber ein paar Kekse weniger würden dem Feuergott sicher nichts ausmachen. So fischte ich eine Hand voll Opferkekse aus dem Korb und richtete mich gerade wieder auf, als Prisca auf die Figürchen meiner Eltern deutete und nach ihnen fragte. Ich sah sie aufmerksam an, erwiderte eine Weile nichts und legte schließlich die Kekse neben das Weihrauchschälchen. Anschließend nahm ich die zwei Elfenbeinfiguren auf und nahm jene meines Vaters zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand. "Mein Vater trug den gleichen Namen wie ich. Marcus. Er war ein achtbarer Mann, der für unsere Familie stets das Beste wollte, die Götter achtete, der Ahnen gedachte und meine Mutter verehrte. Er war einst Soldat, befand sich aber auf dem Weg in den Senat, als meine Mutter erkrankte", erzählte ich mit leiser, ruhiger Stimme. Dann schwieg ich einen Moment und reichte Prisca die kleine Figur mit dem geschnitzten Schwert in der winzigen Hand. Das Abbild meiner Mutter hob ich in der Handfläche auf Brusthöhe zwischen uns. "Sie war eine gütige Frau, und weise. Für mich hat sie stets Minerva verkörpert. Ich mache mir Vorwürfe, dass ich nicht zugegen war, als ihr Leiden immer schlimmer wurde." Das entsprach der Wahrheit, und außer Deandra wusste wohl niemand von diesen Schuldgefühlen, die ich hegte. Und auch ihr gegenüber hatte ich das nie direkt erwähnt, doch sie kannte mich gut genug, um zu erahnen, was mir zu schaffen machte. Mit schwerem Herzen sah ich auf die schmale Figur auf meiner Hand nieder, seufzte und fuhr fort. "Sie litt an schlimmem Husten, verließ ihr Zimmer nur noch selten und hatte kaum noch Appetit. Nur mein Vater konnte sie zum Essen bewegen. Die Ärzte rieten eine Luftveränderung, und so bestand Vater darauf, Mutter nach Sicilia zu bringen. Erst sah es so aus, als würde es ihr besser gehen, doch es kamen immer weniger Briefe in Germanien an, und sie enthielten immer weniger Informationen über ihren Gesundheitszustand. Und schließlich kam ein Brief, in dem..." Ich verstummte, sah Prisca an und reichte ihr die Figur meiner Mutter. "In dem mein Vater mich von ihrem Tod unterrichtete und ebenfalls von seiner Absicht schrieb, ihr zu folgen." Schweigens betrachtete ich das Antlitz Priscas, bemerkte die fein geschwungenen Linien und ihre reine Haut. Leise zischelnd verdampften die Weihrauchkörner. Ich fuhr die Kontur eines vor mir liegenden Kekses nach und wechselte das Standbein. "Meine Eltern haben bis zuletzt Kontakt zu deiner Mutter gehabt. Vielleicht wollte Vespa deswegen, dass ich auf dich acht gebe. Vielleicht hat sie gewusst, dass mein Vater es nicht ertragen würde, ohne meine Mutter zu leben."

    Nachdem ich Prisca erfreut zugenickt und ihren Rückzug aus dem Raum verfolgt hatte, wandte ich mich erneut Lupus und Cotta zu. Wir drei waren - abgesehen von den Sklaven - nun allein im kleinen Speisezimmer. So war es nicht verwunderlich, dass sich das Gespräch fortan um die Zukunft und politische Themen drehte und allerlei Sticheleien enthielt. Cotta ging gerade in diesem Moment bereits auf das Tribunat ein, und ich nickte und hängte nur mehr einen Hinweis den richtigen Zeitpunkt betreffend an. "Es ist kein Muss, das stimmt schon. Aber auf einem Schlachtfeld wirst du wohl nicht stehen, Appius - der senatorische Tribunenposten ist ein Amt im Zuge des cursus honorum, nur ritterliche tribuni haben die Pflicht, an Übungen und Einsätzen teilzunehmen. Neunzig Prozent meiner Zeit in der legio Secunda verbrachte ich in einem viereckigen Raum hinter meinem Schreibtisch. Und was das Tribunat an sich anbelangt, so scheint es so manchem missfallen zu haben, dass ich meine beiden Amtszeiten vor dem Vigintivirat abgeleistet habe. Bedauerlich, dass der Gesetzestesxt hierzu falsch formuliert gewesen war, sonst hätte ich selbstverständlich bis nach dem Vigintivirat gewartet. Aber nun ja, so ist das nunmal mit der Bürokratie." Ich zuckte mit den Schultern und naschte eine schwarze Olive. Daran, dass Ursus an seinem Ankunftstag nicht mit schweren Grübeleien zu belasten, dachte ich nicht mal ansatzweise, was wieder einmal bewies, wie umsichtiger Cotta doch war, da er vom Thema ablenkte. Ich schmunzelte, spuckte den Olivenkern fort und ging erneut auf Cicero ein. "Ich weiß es nicht. Schon vor meiner Abreise war Cicero nicht mehr derjenige, als den ich ihn kannte. Aber lassen wir diese unrühmlichen Dinge besser ruhen, es bewegt ja ohnehin nichts mehr, darüber zu reden, sich zu entrüsten oder den Kopf zu schütteln", sagte ich und zuckte mit den Schultern. Auf sein Testament ging ich aber dennoch ein. "Nein, hat er nicht. Er scheint überraschend Bande mit Lucius Commodus geknüpft zu haben und wollte ihm all seinen Besitz vermachen. Das Testament allerdings ist hinfällig und wird erst gar nicht vollstreckt werden, was bedeutet, dass Sisenna und Helena die rechtmäßigen Erben sind, und das wiederum bedeutet, dass mir als ihr tutor die Verwaltung des Vermögens obliegt, bis sie verheiratet und damit mündig sind. Aber", fuhr ich fort, "es bringt auch nichts, hierüber zu reden. - Titus, hast du dir schon ein Zimmer herrichten lassen?"

    Es hatte bereits vor einer Weile zu dunkeln begonnen. Rottöne in allen möglichen Schattierungen hatten sich in das Blau des Himmels gemischt, nur wenige, gelbdurchwirkte Wolken trieben träge über den Himmel, und es war lau. Kurz gesagt: Es war eine perfekte Nacht für das Vorhaben, welches ich Sisenna vor einigen Stunden versprochen hatte. Ein Sklave berichtete mir, dass die junge Dame bereits voller Ungeduld auf ihrem Zimmer wartete, doch da es noch nicht dunkel genug gewesen war, hatte ich noch gewartet, ehe ich sie holte. Das halbe Haus schien sich bereits zur Ruhe begeben zu haben, was nicht verwunderlich war, da die Reise allen noch in den Knochen steckte. Mir ebenfalls, doch nach Möglichkeit hielt ich meine Versprechen, und ein einem Kind gegenüber gegebenes Wort wog für mich nicht weniger als jenes, welches man Freunden oder auch dem Kaiser selbst gab. So hatte der Sklave, als er zum vierten Mal kam und mich über die immer noch wachsende Unruhe Sisennas informierte, den Auftrag erhalten, dafür zu sorgen, dass die Kleine nicht zu kühl gekleidet sein würde. Ich sortierte noch den Rest der üblichen Utensilien wieder in meinen Schreibtisch ein - ein Sklave wäre sicher weniger pedantisch gewesen als ich selbst - ehe ich mich erhob und mir eine dünne paenula organisieren ließ. Anschließend begab ich mich zu Sisennas Zimmer, klopfte und trat einen kurzen Moment später ein. Lächelnd sah ich meine Cousine an. "Na, bist du fertig?"



    Sim-Off:

    sideres = Sternbilder

    Während Deandra, Lupus und Cotta plauderten, unterhielt ich mich mit Sisenna. Sie schien sichtlich erstaunt über die geheimnisvollen Ausführungen der Idee, die mir spontan in den Kopf gekommen war. Und ich hatte da noch so einiges auf Lager, aber das würde ich Sisenna dann am Abend zeigen, nachdem ich ein Bad genommen hatte, denn - wie ich fand - ich roch fürchterlich. Schmunzelnd betrachtete ich, wie Sisenna meine Worte auf dem Fuße zu bestätigen suchte, ob für sich selbst oder für mich, das blieb mir ein Rätsel. Fakt aber war, dass sie - wie alle Kinder - unbewusst niedlich wirkte und allein deswegen schon mein Herz im Sturm erobert hatte. Lachend bestätigte ich ihr: "Ja, ich sehe es." und betrachtete anschließend den Speisebrei in ihrem halb offenstehendem Mund, als sie das Kauen eingestellt hatte und mich mit großen Augen ansah. Ich grinste, hob die Hand und legte ihr den Zeigefinger unter das Kinn, um ihr sanft den Mund zu schließen. "Nana, edle Damen zeigen niemandem das Essen in ihrem Mund", scholt ich sie in freundlichem Tonfall und schlug dann locker ein. "Also, abgemacht."


    Mit einem Ohr schnappte ich auf, wie Deandra über ihre neue Familie sprach, und flüchtig taxierte mein Blick Lupus und ortete ohne mein Zutun seine Hände. Kurz fing ich seinen Blick auf, setzte rasch ein unverbindliches Lächeln auf und wandte mich dann an Cotta. "Lieber Vetter, ein wirklich gelungenes Willkommensmahl. Dann gehe ich davon aus, dass Brix meine Botschaft doch übermittelt hat? Ah, und wie ich sah, bist du meinem Anliegen nachgekommen. Eine Menge neuer Gesichter befinden sich unter den Sklaven. Das ist gut, ich würde später gern ein Bad nehmen und eine Massage genießen - wen kannst du mir von den Neuen empfehlen?" fragte ich ihn und griff nach dem Teller, um ihn so zu halten, dass sowohl Sisenna als auch ich beide bequem an ihn heranreichten. Deandra bekundete, müde zu sein, und ich warf ihr kurz einen forschenden Blick zu. War ihr der Rummel zu viel oder hatte die Krankheit, die sie den Eiern zu verdanken hatte, sie doch stärker im Griff als vermutet?

    In der Tat saß ich, über die Erbschaftssache des jüngst verstorbenen consul gebeugt, auf dem xystus und trug ihn in die Liste derer ein, deren Testamente ich bereits bekommen hatte, ob von den Familien der Verstorbenen oder den Vestalinnen. "Ein Füntel des Vermögens an..." Gerade, als ich diesen Satz schrieb, trat Leone mit einem Besucher hinzu. Ich runzelte nur kurz missbilligend die Stirn, denn Besucher oder zumindest noch fremde Besucher empfing man schließlich im atrium und nicht nach einer mehr oder minder kleinen Führung durch das Haus im Garten auf der Terrasse. Doch da es zum einen zu spät war und es sich zum anderen einfach nicht gehörte, seine Sklaven wegen grundlegender Dinge vor den Augen eines Besuchers zu schelten, beließ ich es dabei und erhob mich. "Caecilius Metellus", wiederholte ich die Worte Leones in begrüßendem Tonfall. "Wir kennen uns noch nicht. Ich bin Aurelius Corvinus. Du wolltest du mir? In welcher Angelegenheit denn?" fragte ich ihn. Da trat Naavi hinzu und brachte den Stuhl, um sich dann erneut zu entfernen. "Setz dich doch bitte." bot ich an und setzte mich selbst ebenfalls wieder.

    Zitat

    Original von Kaeso Annaeus Modestus
    Das kommt mir irgendwie bekannt vor:


    Der Posteingang von Benutzer »Marcus Aurelius Corvinus« ist bereits voll. ;)


    Nicht nur dir, Kaeso....
    Nachdem ich 2 Tage lang nicht eine einzige PN erhalten habe (was durchaus wenig(er als sonst) ist), bin ich nun stutzig geworden und musste doch mal hier nachschauen. :D


    Ist wieder Platz.

    >>>


    Einen Moment, nachdem wir das officium verlassen hatten, klappte der noch hinter mir drein schlurfende Pyrrus seine tabula mit einem von den marmornen Wänden widerhallenden Klatschen zu und beeilte sich, zu mir aufzuholen. Gemächlich schritt ich an den großen Säulen entlang und auf den Eingang zu, der in diesem Fall der Ausgang war. "Und nun? Was passiert mit dem Geld? Und warum hätten die überhaupt heiraten sollen?" fragte mich Pyrrus. "Laut der Akte meines Vorgängers war beiden Fällen keine Blutsverwandtschaft zwischen dem Verstorbenem und dem testamentarisch eingesetzten Erben gegeben. Die lex Iulia et Papia sieht für solche Fälle vor, dass man sich spätestens dreihundert Tage nach der Testamentseröffnung in einer den Sitten entsprechenden Ehe befindet, ohne die man das Erbe nicht antreten kann. Diese Frist ist bei beiden verstrichen, beide sind nicht verheiratet, also geht das Erbe in beiden Fällen in den Staatsbesitz über", fasste ich erklärend zusammen. Pyrrus ging neben mir her und sah verwundert zu mir auf. "Heißt das, wenn ich mal sterbe, könnte Niki mein Vermögen nur bekommen, wenn sie jemanden heiratet?" fragte er verständnislos. Pyrrus schüttelte den Kopf. Die Vorstellung, Niki in den Armen eines anderen Mannes zu wissen, machte ihn krank. "Das ist etwas anderes", gab ich zurück. "Du bist ein peregrinus, Niki ist meine serva. Sklaven können nicht erben, da sie keine Rechte haben. Aber da du ohnehin dauernd über Geldmangel klagst, dürfte es wohl kaum viel bei dir zu holen geben." Ich grinste und schritt die Stufen herunter. Pyrrus folgte errötet und sagte lieber nichts mehr dazu.

    Den seltsamen Blick des Beamten konnte - und wollte - ich nicht deuten. Zum zweiten Mal während meiner Amtszeit stellte ich hingegen fest, dass man als magistratus der Stadt Rom eindeutig Vorteile hatte, so auch hier. Ich musste weder über Gebühr warten, noch war man unfreundlich, obwohl ich jemandem Arbeit verschaffte, der ganz und gar nicht wie jemand aussah, der gern arbeitete. Während der Beamte aus seinem Karteischrank die den Personen zugehörigen Akten heraussuchte, warf mir Pyrrus einen vielsagenden Blick zu und machte eine kreisende Bewegung an der Schläfe, ehe er auf den Mann zeigte, dessen halber Oberkörper beinahe in dem Schränkchen verschwunden war. Ich warf meinem scriba einen vernichtenden Blick zu und wartete geduldig, bis mir der Beamte die erste Akte reichte. Ein Blick darauf genügte, und ich stellte fest, dass Rediviva tatsächlich nicht geheiratet hatte. Somit hatte sie die Frist versäumt, in welcher sie gemäß der lex Iulia et Papia das ihr testamentarisch von Tiberia Claudia vermachte Erbe hätte antreten können.


    Pyrrus kritzelte ohne Aufforderung eilends auf seiner Wachstafel, und ich legte die Akte Rediviva auf den Schreibtisch des Beamten, um die des Octaviers entgegenzunehmen. Meines Wissens nach war Detritus nicht verheiratet, versuchte es aber dringlichst. Dennoch war auch seine Frist verstrichen, und auch hier würde das Erbe des Pompeius Trimalchio dem Staat zugute kommen. Die Akte und der scriba bestätigten, dass keine Heirat gegeben war, und so legte ich auch diese Akte zurück auf den Tisch. "Nein, das wäre alles. Ich danke dir, du hats mir sehr geholfen. Mögen die Götter über dich wachen. Vale", erwiderte ich und nickte anschließend Pyrrus zu, der mit der Zungenspitze zwischen den Lippen schrieb und mir ohne weiter aufzusehen wieder aus dem Zimmer hinaus folgte.



    >>>

    "Nicht dafür", entgegnete ich auf den Dank des Prudentiers und lächelte ihn kurz an. "Valete." Sofia nahm sich der beiden nur halb geleerten Becher an, nachdem Leone die Herrschaften hinausgeleitet hatte, und ich ging zurück in mein officium, dabei das Testament des Verblichenen flüchtig lesend. Er hatte sein Vermögen gefünftelt, was es nicht leichter machen würde. Dennoch würde ich dieses Testament als eines der ersten abhandeln, nahm ich mir vor, und so erhielt das Dokument einen Platz ganz oben auf dem Abarbeitungsstapel.

    "Sehr gut. Fragen habe ich keine mehr, dafür umso mehr zu tun", scherzte ich und fragte mich insgeheim, wer wohl zu jenen gehörte, die der centurio noch aufsuchen wollte. Konnte es sein, dass er neben allen gewählten Magistraten Roms noch sämtliche Senatoren beschützen wollte? Mein nachdenklicher Blick ruhte für einen kurzen Momen auf dem Iulier, dann räusperte ich mich und deutete gen porta. "Nun denn. Ich danke dem Präfekten für den Geleitschutz, hoffe aber, dass ich ihn nicht benötigen werde. Vale, Iulius." Damit nickte ich dem Mann zu und wies einen Sklaven an, sich um die Männer zu kümmern und sie mit den Örtlichkeiten des Anwesens bekanntzumachen. Ich selbst verließ das atrium und begab mich erneut hinter meinen Schreibtisch, und Leone führte den centurio zurück zum vestibulum. :]