Beiträge von Marcus Aurelius Corvinus

    Sim-Off:

    Entschuldige bitte die Verzögerung.



    Hätte ich gewusst, wie sehr Verus erstaunt war über mein freundliches Verhalten, wäre es mir wohl unangenehm gewesen. War ich etwa als Eisklotz verschrieen? Doch so prostete ich ihm nur kurz zu, trank einen Schluck und hörte dann mit Verwunderung, dass wegen politischer Probleme ein Tempel nicht gebaut worden oder dessen Bauplanung sogar verworfen worden war. Nachdenklich runzelte ich die Stirn. "Weißt du denn, wer den Bau seinerzeit in Auftrag gegeben hat? Ich würde mich da gern etwas näher erkundigen", sagte ich. Auch wenn Germanien ein rauhes Land war, so hatte ich es in gewisser Weise doch liebgewonnen während meiner zwei Militärjahre dort. "Nicht?" erwiderte ich erstaunt auf seine Absage hin. Andererseits hatte Clara meinen Informationen nach auch nicht lang in Mogontiacum gelebt und war zuvor in Britannien gewesen. "Naja, das macht nichts. Vielleicht besteht noch Gelegenheit, sie kennenzulernen." Sofern er das denn wollte, hieß das. Aufzwingen wollte ich schließlich nichts. "Warst du schon einmal in Rom?"


    Ad
    Marcus Vinicius Hungaricus



    M. Aurelius Corvinus suo patrono s.d.


    Ich hoffe, du befindest dich wohl, Patron. Mir und den Meinen geht es gut. Neues gibt es auch kaum zu berichten, sieht man von einer nicht unbedeutenden Kleinigkeit ab. Ich gedenke, deinem Rat zu folgen und mich zu vermählen. Die Auserwählte ist eine Flavia, Celerina, du magst vielleicht schon von ihr gehört haben. Sie ist die Nichte des derzeitigen quaestor urbanus Caius Aquilius von den Flaviern. Ihr Vater war scheinends eher unbedeutend, doch ihren Bruder dürftest du vielleicht kennen. Sein Name ist Cnaeus Lucanus, und wie ich in Erfahrung bringen konnte, hat er den cursus iuris mit Bravour gemeistert. Ich hoffe, du siehst nichts Schlechtes an meiner Wahl.


    Des weiteren, da meinen Informationen zufolge nun bald ein consilium stattfindet, möchte ich dich um zweierlei Dinge bitten. Zum einen betrifft dies meinen Neffen Tiberius Avianus. Ihn weise ich derzeit in die Grundlagen der Bürokratie ein, denn später gedenkt er, den cursus honorum zu beschreiten. Hierfür fehlt ihm allerdings der notwendige ordo. Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du dies zur Sprache bringen könntest. In der anderen Angelegenheit hatte ich mich bereits vor mehr als zwei Monaten persönlich eingesetzt. Einer meiner Klienten, Servius Reatinus von den Artoriern, hat sich meinem Ermessen nach dir Erhebung in den Ritterstand verdient. Ich sprach diesbezüglich schon bei Aelius Callidus vor, doch da bis dato weder Absage noch Zustimmung mich erreicht hat, möchte ich mein Anliegen gern in Erinnerung rufen. Auch hier scheint mir die Bitte an dich, dies beim consilium zur Sprache zu bringen, am sinnvollsten. Wenn es irgendetwas gibt, das ich als Gegenleistung erbringen kann, zögere nicht, es auszusprechen.



    Mögen die Unsterblichen dich behüten.


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    ROMA, KAL AUG DCCCLVIII A.U.C. (23.7.2008/105 n.Chr.)

    Zitat

    Original von Marcus Aurelius Corvinus
    Ich nehme mir mal eine Auszeit. Die brauche ich glaube gerade, zumal die Hand auch wieder schmerzt.
    Weiß nicht, wie lange - 1 Woche? Naja, sieht man ja dann.


    Ich melde mich mal vorsichtig wieder zurück und hoffe, dass das auch ne Weile so bleibt. Diktieren macht auf Dauer keinen Spaß.

    Zuversichtlich? Celerina verwirrte mich mehr und mehr, doch zeigen durfte ich ihr das nicht. Wenigstens mochte sie Überraschungen, da war ich also auf der sicheren Seite. Eines jedenfalls war gewiss - Siv würde ich nicht schicken, um den es zu überbringen. Das Klirren der vibrierenden Dinge auf dem Tablett, das Siv nun abstellte, rief eine steile Falte auf meine Stirn. So konnte es nicht weitergehen. Sie würde noch alles verderben, und das, wo Celerina gerade so warm lächelte, dass ich die Temperaturveränderung beinahe spüren konnte, selbst über die Entfernung hinweg.


    Zuerst vermutete ich, dass Sivs Benehmen Celerinas Stimmung getrübt hatte, dann jedoch, als sie so kurzbündig war, ging mir auf, dass es meine Worte gewesen sein mussten. Ein Themenwechsel musste her, und Celerina ebnete den Weg hierfür, indem sie Aquilius erwähnte. Sie hatte mir schon erzählt, dass er ihr Onkel war. Für mich dann also die Anlaufstelle. "Dein Bruder ist Cnaeus Lucanus, nicht? Wie geht es ihm? Er hat den Termin zur Opferprüfung versäumt. Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes, was ihn davon abhielt", sagte ich und erinnerte mich des elanvollen jungen Mannes, der urplötzlich von der Bühne Roms verschwunden war, als Siv mich beinahe mit ihrem barschen Tonfall unterbrach, so gezielt feuerte sie ihn ab. Nun deutlich verärgert, erhob ich mich und ergriff die Saftkanne, ehe Siv danach greifen konnte. "Es scheint heute nicht dein Tag zu sein. Vielleicht gehst du besser hinein und schickst mir Sofia an deiner statt. Ich bin mir sicher, sie weiß besser, wie sie sich zu verhalten hat", sagte ich zu Siv und schenkte Celerinas Becher zur Hälfte voll. Gerade die Anspielung auf Sofia, das Schusselchen, sollte Siv klar machen, dass ihr Verhalten hart an der Grenze war. Ich würde mir von ihr weder den Tag noch die Laune verderben lassen. Die Kanne stellte ich ab, schenkte den Becher dann mit Wasser voll und reichte ihn Celerina. Mir machte es nur wenig aus, ihr selbst einzuschenken, und Gedanken darüber, wie es bei ihr ankommen mochte, machte ich mir nicht. Mit einem gefüllten Weinbecher in der Hand setzte ich mich wieder und deutete nun auf die Silberplatte mit Häppchen und die Schale in Form einer Galeere, die Obst mit sich führte. "Bitte, fühle dich ganz wie zu Hause." Ein kleines Gebäckteilchen mit Käsefüllung fand den Weg in meinen Mund. Eine Weile betrachtete ich Celerina, leicht ratlos ob des weiteren Vorgehens. Nicht noch einmal wollte ich mich so zum Narren machen, wie es seinerzeit bei Deandra geschehen war. Doch wie fand man heraus, wie eine im Grunde fremde Frau einer potentiell gemeinsamen Zukunft entgegen stand? "Du sprachst vorhin von der Zukunft. Strebst du etwas Bestimmtes an? Eine Frau wie du hat gewiss alle Hände voll zu tun, um unliebsame Verehrer in ihre Schranken zu verweisen", lenkte ich das Gespräch auf das wohl naheliegendste Thema dieses Tages, sowohl bei ihr, als auch bei mir.

    Ich fühlte mich wie ein Seiltänzer, stets des Abgrunds bewusst, an welchem ich mich entlang hangelte. Während Siv mich wohl am liebsten mit ihren Blicken aufgespießt hätte, schien Celerina sich komplett gegensätzlich zu verhalten. Da war es natürlich keine Frage, wem ich in diesem Moment meine Aufmerksamkeit lieber schenkte, zumal die Flavierin derzeit nicht nur die eindeutig besseren Karten parat hielt, sondern auch Möglichkeiten barg, mit denen Siv einfach nicht aufwarten konnte. Ich gab mir die allergrößte Mühe, nicht weiter auf Sivs Verhalten einzugehen, und es gelang mir auch. Dennoch war ich erleichtert, als sie sich abrupt abwandte, um das zu tun, was ich ihr aufgetragen hatte. Zumindest für eine Weile konnte ich mich nun gänzlich meiner Besucherin widmen, und dies tat ich wirklich gern.


    Sie schien förmlich zu sprühen vor Freude, was mich in nicht geringem Maße erstaunte, mochten die meisten Frauen es doch viel lieber, Geschenke zu erhalten statt sie zu verteilen. Allerdings, die Lieferung, die eigentlich schon längst in Rom hätte ankommen müssen, würde sicher in den nächsten Tagen eintreffen. Und auch, wenn Celerina dann denken musste, dass ich ihr es nur zukommen ließ, um es ihr gleich zu tun und nicht mit leeren Händen vor ihr stehen zu müssen, so schienen wir auch diese Eigenschaft zu teilen: auch ich machte anderen gern Geschenke. Bedauerlicherweise würde ich nicht dabei sein, wenn sie den Korb öffnete…


    Auf ihre Bemerkung hin, wie selten man gutes Personal erstehen konnte, erwiderte ich nichts weiter, sondern nickte nur zustimmend. Ohnehin blieb nicht viel Zeit für eine Reaktion, denn Celerina machte gleich mehrere Anspielungen, bei denen ich meine ganze Konzentration darauf verwenden musste, nicht allzu überrumpelt auszusehen. Ihr Geschenk kam von Herzen? Sie dankte den Göttern, dass sie uns zueinander geführt hatten? Eindeutiger hätte sie ihre Worte wohl kaum formulieren können, und mich erwischte sie damit ein wenig auf falschem Fuß. Diese Worte, gepaart mit ihrem unmissverständlichen Lächeln, ließen mich schlagartig alle Dinge vergessen, die ich eben noch im Sinn gehabt hatte. Wie leer gefegt saß ich in meinem Sessel. Und sie setzte mir damit sozusagen den Speer an die Brust. Die Möglichkeit wäre allerdings wahrhaftig vertan, wenn ich diesen Moment nun ungenutzt verstreichen ließ. Doch wie sollte ich es formulieren? Und war es jetzt schon überhaupt angebracht? “Eine bescheidene Einladung neben diesem prächtigen Oleander ist wohl kaum vergleichbar. Dennoch… Ich bin mir sicher, dass die Zukunft auch die ein oder andere Überraschung für dich bereit hält“, erwiderte ich vorerst recht harmlos. Es passte einfach nicht, sie jetzt gleich zu fragen, was ich zu fragen gedachte. Zu meiner Erleichterung glitt das Gespräch nun wieder in weniger prekäre Gefilde. Celerina schien großen Wert auf Einzigartigkeit zu legen, stellte ich fest. Und dieser Gedankenblitz wollte sogleich genutzt werden. Dass das Kompliment ein wenig zu schmeichlerisch sein konnte, fiel mir weder auf, noch machte ich mir Gedanken darüber. „Dann macht sie die Trägerin mit ihrer Einzigartigkeit umso einzigartiger.“ Verwundert darüber, dass mir solche Schmeicheleien, die ich bei anderen stets kritisch betrachtete, derart leicht über die Zunge rollten, betrachtete ich Celerina, bis sie mich nach Minervina fragte. „Sie ist wohlauf. Ihr Bruder ist inzwischen wohlbehalten wieder nach Hause gekehrt. Er war für ein Jahr in Germanien, um dort sein Tribunat zu absolvieren. Vielleicht hast du von ihm gehört, Titus Ursus“, erwiderte ich. Und da war er, der passende Moment. „Leben deine Verwandten eigentlich alle in Rom?“ fragte ich mit der Absicht, in Erfahrung zu bringen, wo ihr Vater lebte. Auch, wenn sie frei war und ihm nicht mehr unterstand, so gebot es doch die Höflichkeit, ihn oder ihren nächsten Verwandten über meine Absichten in Kenntnis zu setzen – und jene Absichten hatten sich in den letzten Tagen mehr als manifestiert.

    Erfreut neigte ich den Kopf ob ihres Danks für die Einladung. Ich hatte mir für diesen Tag die ein oder andere Frage zurecht gelegt, die ich Celerina unbedingt stellen musste, doch jetzt gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, erschien mir unangebracht und gleichsam war es nicht meine Art. "Ich sage nur die Wahrheit", erwiderte ich schmunzelnd und wies auf die kleine Sitzgruppe hier auf der Terrasse. Celerina würde zwischen Korbsesseln in Sonne oder Schatten wählen oder sich auch für eine der Liegen entscheiden können. Angesichts ihres makellos elfenbeinfarbenen Teints vermutete ich, dass sie den Schatten der Sonne vorziehen würde.


    Doch ehe sie sich setzte, kündigte sie ein Geschenk an und deutete auf die beiden nun vortretenden Sklaven. Bereits jetzt hatte ich ein schlechtes Gewissen, da das kleine Arrangement, welches ich meinerseits getroffen hatte, noch nicht in Rom angelangt war. "Ah, aber das wäre doch gar nicht nötig gewesen" wehrte ich ab und staunte dann nicht schlecht, als die Sklaven einen weißen Oleander zu Tage förderten. Überrascht trat ich näher heran, berührte eine der vollen Blüten mit den Fingern und lächelte. "Eine wunderschöne Pflanze", kommentierte ich anerkennend. Dennoch fragte sich ein Teil von mir, ob Celerina diese giftige Pflanze vielleicht als Warnung ausgesucht hatte. Ob Blatt, Blüte oder Knospe, der Oleander war hochgiftig und konnte nicht nur Tieren, sondern auch Menschen gefährlich werden. Und hatte sie selbst nicht gesagt, dass sie ihre Kosmetika selbst herstellte?


    Den leichten Zweifel ob dieser möglichen Anspielung schob ich beiseite. "Sie wird einen Ehrenplatz hier auf dem xystus bekommen. Vielen Dank, Flavia", drückte ich meinen Dank aus und deutete erneut auf die Sitzgruppe. "Nimm doch bitte Platz." Ich wartete, bis sie sich einen erwählt hatte und ließ mich selbst dann auf einem Sessel nieder. In diesem Moment erschien Siv wieder - ich hatte sie die Terrasse nicht verlassen sehen - und reichte uns beiden einen Becher. Ich ergriff den Meinen, vergoss einen Schluck für die Götter und bemerkte irritiert, dass die Flüssigkeit klar war und nicht rot. Ein kurzer Blick zu Celerina folgte, die mich erwartungsvoll ansah, dann blickte ich zu Siv und runzelte missbilligend die Stirn. Strafen würde ich sie nicht können, nicht vor einem Gast, und schon gar nicht vor Celerina, ohne mein Gesicht zu verlieren. "Entschuldige die Unwissenheit meiner Sklavin, Flavia", sagte ich daher entschuldigend zu Celerina, während ich Siv weiterhin durchdringend ansah. "Scheinbar hat sie sich vergriffen. Doch sie wird das Missgeschick umgehend bereinigen." Ich lächelte nun Celerina an und trug Siv kurz darauf folgendes auf: "Niki hat eine Platte vorbereitet. Und bring diesmal Wein und auch Fruchtsaft mit - den guten Wein." Selbstredend sprach ich von den älteren Amphoren des Falerners aus Kampanien. Nachdem dies gesagt war, wandte ich mich wieder Celerina zu, auch wenn die Gedanken darum kreisten, warum Siv mich hier scheinbar bloßstellen wollte. Auf Eifersucht kam ich in dem Moment nicht. Erneut schob ich alles Siv Betreffende beiseite und konzentrierte mich gänzlich auf Celerina.


    "Ich stelle immer wieder fest, dass es sehr erfrischend ist, jemanden mit den gleichen Interessen zu kennen", sagte ich. "Auch, wenn ich nun ein wenig beschämt mit leeren Händen vor dir stehe." Warum dauerte es auch so lange, bis es nach Rom gebracht wurde? Bedauernd die Brauen zusammenziehend, blinzelte ich in die Sonne. Celerina wirkte zwischen den herrlich glitzernden Strahlen noch eine Spur mystischer. Geheimnisumwoben. "Ich hoffe, du langweilst dich nicht in Rom?" fragte ich. Dann fiel mir etwas ein. "Ah, der Schneider, den du mir genannt hast, ist wahrhaftig ein Meister seiner Kunst. Meine Nichten sind hellauf begeistert."

    Auf dem Weg von meinem cubiculum hierher war ich zweimal stehen geblieben, um mich zu sammeln. Gedanklich war einfach zu durcheinander gewesen, um ich selbst sein zu können. Nun aber, da alles Unerwünschte verdrängt war, betrat ich den Garten und sog kurz die Luft ein. Celerinas letzten Satz hörte ich gerade noch. Schwungvoll kam ich auf sie zu, lächelte sie an und nahm Siv die Antwort auf die Frage kurzerhand ab. "Du wirst hier alles bekommen, was du wünschst, Flavia", sagte ich und blieb bei ihr stehen. "Sei willkommen in der villa Aurelia, Flavia Celerina. Es freut mich sehr, dass du meine Einladung angenommen hast und einen Besuch so schnell einrichten konntest. Ich brenne darauf, dir etwas zu zeigen. Aber später." Schmunzelnd wandte mich um, zu Siv, die in der Nähe zweier mir fremder Sklaven stand, die etwas - was auch immer - trugen. Mein Blick war die pure Aufforderung, Worte waren nicht nötig, befand ich.


    "Möchtest du den Garten jetzt gleich sehen oder erst eine klene Stärkung zu dir nehmen?" wandte ich mich dann wieder Celerina zu. Früh am Morgen hatte ich höchstpersönlich Niki die Anweisung gegeben, einen keinen Imbiss parat zu halten. Was auch immer Frauen gerne für zwischendurch mochten, sollte angerichtet werden. Mein Blick ruhte erwartungsvoll auf Celerina, und erst jetzt fiel mir ihre Gewandung auf, und ich betrachtete sie zwar eingehender, doch nicht unverschämt. "Wenn du mir die Bemerkung gestattest: Deine Erscheinung gleicht jener einer Nymphe eines klaren Bergsees in der Morgenröte." Teils höflich, teils jedoch auch tatsächlich meine Meinung, denn Celerina sah in ihrem raffinierten, blauen Kleid wirklich atemberaubend aus.

    Der bedrückte Blick verhieß schon nichts Gutes. Während der Duccier erzählte, stand ich auf und griff nach einem Krug. Ich stellte zwei Becher hin, goss einen voll und blickte, über dem zweiten verharrend, den Duccier dann fragend an. "Bleibst du noch ein Weilchen?" fragte ich meinen angenehmen Gesprächspartner. "Welche Geschehnisse denn? Mangelt es an Geldern?" erkundigte ich mich. Geld war das zweite Problem des cultus. Zumindest, was die Provinzen betraf. "Und was dein Heim betrifft, könnte ich dir behilflich sein. Du kennst doch sicher Duccia Clara? Sie wohnt derzeit bei uns", sagte ich.

    Ich vermerkte alles auf meiner Wachstafel. "Was ich jetzt noch brauche, ist der Ort, an dem du erreichbar bist. Da mit der cursus publicus dich auch findet, wenn er dir den Brief mit den weiteren Instruktionen bringt", bemerkte ich. Gab es in Rom eigentlich eine große domus der Duccier? Nachdenklich besah ich mir Verus. "Was Rom angeht, hast du natürlich recht. Ich meine, mich erinnern zu können, dass Mogontiacum einen großen Marstempel hat, aber wie steht es dort mit einem Tempel der Iuno oder einem Kapitol?" fragte ich mein Gegenüber. "War nicht einmal der Bau eines solchen geplant? Zumindest meine ich, mich daran zu erinnern, dass während meines Tribunats bei der Zweiten davon die Rede war."

    Da hatte ich scheinbar einen sehr energischen jungen Duccier vor mir sitzen. Ich schmunzelte, zog die Tafel ein wenig näher heran und langte nach dem Griffel, um seinen Namen zu notieren. "Iunopriester...in Ordnung. Und Decimus Duccius Verus war das, richtig?" fragte ich ihn gut gelaunt und begann bereits zu schreiben. Währenddessen überlegt ich, wohin ich ihn stecken sollte. Als ausbildender Marspriester fiel mir zuallererst Aquilius ein. Allerdings befand sich dieser zur Zeit im cursus honorum, und zudem hatte er bereits genug Schüler. Ich blickte auf. "Du möchtest deine Ausbildung hier in Rom absolvieren?" fragte ich nach und tippte mit dem Griffel gegen mein Kinn. Je nach dem kam auch Orestes in Frage.


    Sim-Off:

    Andere sehen das anders. ;)
    Also gut. Wir haben derzeit Claudius Brutus und Aurelius Orestes, an die wir dich verteilen könnten. Brutus ist eher wenig aktiv und Orestes hat bis Anfang/Mitte August keine Zeit (Reise + Umzug). Ich werde mich mal umhören und dir dann noch einmal Bescheid geben. Was ich anbieten kann, ist ein NPC, der "plötzlich" erkrankt, wenn Orestes wieder da ist, sofern du hier bleiben willst und nicht nach Hispania gehst. Nicht zuletzt müssen wir den zukünftigen Ausbilder aber auch nach Zeit und Lust seinerseits auswählen. :)


    __________________________


    Als ahnte das Tier sein Schicksal, wandte es den mitleiderregenden Blick von seinem Opferherrn ab und betrachtete stattdessen eine der Fugen zwischen den marmornen Steinquadern des Bodens, der in einiger Entfernung zur Tempeltreppe wurde.


    Telesinus betrachtete den Senator bei der Kulthandlung, nickte abermals bedächtig und nahm alsdann das Opfermesser wieder an sich. Dann hob er beide Hände. "Siehe, großer Mercurius, diesen prächtigen Widder beschert dir der ehrbare Senator Aelius Quarto! Von reinem Weiß, wie frisch gefallener Schnee des unberührten Nordens, der so weit entfernt ist wie die Dankbarkeit des Senators groß ist, ein makelloses Tier, ein stolzes Tier, wie es nur den Göttern würdig ist. Wie es DIR würdig ist, oh Wegbewahrer!" Cadius Telesinus lief zur Höchstform auf. Theatralisch reckte er die Arme gen Himmel, das Sonnenlicht ließ die Klinge des Messers schimmern und die Ehrfurcht die Stimme des Alten erzittern. "Dir zum Dank, Göttlicher, dir zur Ehre, Großmütiger, dir zur Freude! Nimm dieses Opfer an, Seliger, so bitten wir dich."


    Schneller, als der Widder schauen konnte, klaffte ein Loch in seiner Schlagader und Blut sprudelte frisch und rot aus dem sichtlich verwirrten Tier. Doch es gab keinen Laut von sich, und bereits nach wenigen Sekunden ging es in die Knie. langsam zogen die roten Schlieren in Richtung der runden Öffnung im Boden, wo sie gurgelnd verschwanden. Der Junge ließ die Kordel nun fahren und legte noch einmal ein wenig Kräuter auf die Glut. Dann reichte er Telesinus ein kleines Messer im Austausch gegen den Opferdolch. Der erfahrene sacerdos teilte die Bauchdecke des Tieres entzwei und griff mit geübter Hand zielsicher nach der Leber des Tieres, um sie vom übrigen Gedärm zu trennen. Blutig und warm zog er sie alsdann aus dem toten Widder heraus und legte sie in die flache Schale, die der Junge bereit hielt. Mit spitzen Fingern - und unter dem interessierten Blick des Jünglings sowie dem sicherlich kritischen Blick des Senators - studierte er die Leber des Tieres.


    "Ah", erwiderte ich und nickte. Er hatte schon länger keinen Artikel mehr eingesandt, fiel mir ein. Aber wenn er in Arbeit steckte, war dies nur allzu verständlich.


    Bei der Geschichte, die folgte, hob sich kurz meine Braue. Dass die Götter ausgerechnet diesen jungen, germanischstämmigen Römer auserkoren hatten, war bemerkenswert. Ich würde der letzte sein, der ihn daran hindern würde, den römischen Glauben im römischen Germanien zu festigen. Die abschließenden Worte seinerseits ließen mich den Kopf wiegen. "Dir ist klar, dass du nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herzen Priester sein musst, wenn du anderen den Glauben näher bringen willst?" fragte ich und lächelte. "Ich nehme an, du möchtest Marspriester werden? Hast du die nötigen Kenntnisse* bereits oder möchtest du zuerst bei einem erfahrenen sacerdos in die Lehre gehen?"



    Sim-Off:

    * Mit der probatio rerum sacrarum I kannst du direkt zum Priester ernannt werden, oder aber, du spielst zuerst einen Priesterschüler, um SimOn das nötige Wissen zu sammeln. :)

    Allmählich wurde es nicht nur eng an Sitzplätzen, auch vom Überschwang schien die Luft zu vibrieren. Als nun auch noch einige Sklaven hinzukamen und die einzelnen Familienmitglieder fragten, was sie zu trinken wünschten, erhob ich mich wieder. Mit Cotta und Avianus schien das Empfangskommitee eine geeignete Größe zu haben, und Ursus und ich würden später noch Gelegenheit bekommen, ausgiebig miteinander zu reden. "Ich lasse euch mal allein, entschuldigt mich", sagte ich. Zu Ursus gewand folgte noch ein "Es ist schön, dass du wieder zurück bist." Dann ließ ich die drei allein und ging in den Garten, dorthin, wo ich auch zuvor gestanden und die Orchidee bewundert hatte. Sie alle hatten sich gewiss viel zu erzählen. Ich konnte warten. Warten war das kleinste meiner derzeitigen Übel.

    Grinsend setzte ich mich und stahl eine Olive vom Teller, den sich Ursus wohl hatte bringen lassen. "Ich sollte wohl besser nicht zugeben, dass du uns durchschaut hast", gab ich zurück und zwinkerte. "Sonst nimmst du vielleicht gleich wieder reißaus. Aber ich verstehe, was du meinst. Mir ging es nicht anders, als ich nach meinem Tribunat wieder heimgekehrt bin. Anders als du hatte ich ja noch Deandra und eine Vielzahl mehr an Sklaven dabei." Mein Lächeln verblasste ein wenig, als ich an sie dachte, nicht ahnend, was inzwischen aus ihr geworden war. Seufzend konzentrierte ich mich wieder auf Ursus.


    "Den anderen geht es soweit gut, denke ich. Die ganzen Geschehnisse der letzten Zeit haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Bei uns allen." Ich lächelte schwach, fuhr jedoch gleich fort. "Minervina hat sich mit einer Flavia angefreundet, die beiden unternehmen viel, auch zusammen mit Prisca. Und Helena...ist vor ein paar Tagen aufgebrochen. Ich habe sie zu Matidia geschickt., es war besser so." Sisenna war ebenfalls bei ihrer Tante im Süden Italiens. Helena würde sich nicht langweilen, und sie hatte Zeit, sich wieder am Leben zu erfreuen. Ich schwieg betreten. Uns beiden war klar, dass dies nicht der einzige Grund gewesen war, aus dem ich sie fortgeschickt hatte. Andererseits hatte sie es selbst vorgeschlagen, also traf mich nur ein klein wenig Schuld.

    Mit dem Rücken zum Haus hatte ich im Garten vor einer Neuerwerbung gestanden - einer Orchidee - und sie bewundert, als der Junge erschien, um mir die erste freudige Botschaft seit der Ankunft Cottas zu bringen: Ursus war ebenfalls heimgekehrt. Es schien mir seltsam zu sein. Nach so vielen, von der Missgunst der Götter erfüllten Wochen, geschahen nun Dinge, die mir das Herz leichter werden lassen. Es war ungemein befreiend. So war es auch kein Wunder, dass ich schneller an dem Knaben vorbei war, als er sich umdrehen und mir vorausgehen konnte.


    "Titus!" rief ich aus, lächelnd von einem Ohr zum anderen. Mich dann aber besinnend, nahm ich meinen Schritten ein wenig Schnelligkeit und ging gemäßigter auf Ursus zu, um ihn zu umarmen und einige Male auf den Rücken zu klopfen. "Ich hatte jeden Tag mit deiner Ankunft gerechnet. Hast du keinen Boten vorausgeschickt?" fragte ich.

    Die Stille begann bereits, mir in den Ohren zu summen, als Avianus bemerkte, etwas entdeckt zu haben. Ich sah auf und tat es Vafer gleich, auch wenn ich mich nicht halb über den Schreibtisch lehnen musste, um die Tafel einzusehen, sondern mich lediglich ein wenig zur Seite neigte. Irritiert hob ich eine Braue. "Aus der Kasse des Fabiers sind Gelder für die Saturnalien an den cultus gegangen?" fragte ich zweifelnd. Welcher Römer würde wohl ein Fest solchen Ausmaßes privat finanzieren, ohne darauf zu bestehen, beständig als edler Spender ausgerufen zu werden? Und ich konnte mich nicht daran erinnern, den Namen des rex sacrorum in Verbindung mit den Opferriten der letzten Saturnalien gehört zu haben.


    Während ich noch nachdachte, sprach Avianus mit Accoleianus. Ich ließ mir die Tafel reichen und studierte sie. Die Summe war viel zu gering, alsdass sie auch nur ein Viertel der Ausgaben für die Saturnalien hätte decken können, doch das wusste schließlich Avianus nicht. "Nein, das ist nichts besonderes. Sieht mir nach einer Spende aus." Ich wollte ihm schon die Tafel zurückgeben, als mein Blick auf die Eintragung darunter fiel. Sie war vier Tage später gemacht worden und verzeichnete den Eingang einer großen Summe in die Kasse des Fabiers - und zwar aus der Staatskasse. "Das ist seltsam", sagte ich bedeutsam und wies auf den Eintrag, den ich meinem Neffen und unserem Mitstreiter in Sachen Finanzfahndung zeigte. "Warum wohl würde man Gelder aus dem fiscus entnehmen, nach einem Feiertag? Und wie es scheint, ohne sie an den cultus weiterzuleiten?" Eine rhetorische Frage. Ich sprach auch sogleich weiter. "Mir scheint, da ist etwas mehr als faul. Suchen wir weiter nach entsprechenden Einträgen", schlug ich vor.


    Wachstafel um Wachstafel schmolz der Berg dahin, während sich das Türmchen der kontrollierten Tafeln allmählich gen Zimmerdecke erhob. Mit jeder Tafel schien meine Verachtung noch zu wachsen. Wie konnte es sein, dass ein Mann in der Position des Fabiers sich dazu hinreißen ließ, Gelder der Allgemeinheit, des Staates und Kaisers für sich zu behalten? Die Praktike durchzog den ganzen Dezember. Ich argwöhnte, dass uns noch ein langer Abend bevor stand, denn wer wusste, wie lange das schon so ging? Und wem sollte ich davon erzählen? Ein Jammer, dass Gracchus nicht zugegen war. Ich schärfte meinen beiden Helfern noch einmal ein, vorerst niemandem von dem Skandal zu erzählen, den wir aufgedeckt hatten. Und vielleicht sogar noch weiter aufdecken würden.


    Als die Dunkelheit hereinbrach und ein Magenknurren - wessen es war, wusste ich nicht zu sagen - nicht mehr zu überhören war, legte ich meine Tafel klappernd fort. "Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Wir lassen uns etwas zu essen kommen - selbstverständlich würde ich zahlen-, oder wir brechen hier ab und kommen morgen noch einmal zusammen. Dir, Accoleianus, danke ich in jedem Falle herzlich für deine Hilfe."




    SEPTEMVIR - COLLEGIUM SEPTEMVIRORUM
    AUCTOR - ACTA DIURNA
    TUTOR - AURELIA PRISCA
    TUTOR - AURELIA HELENA
    SODALIS FACTIO AURATA - FACTIO AURATA

    Die tunica zog ich langsamer an, als es nötig gewesen wäre, einfach, weil ich es vermeiden wollte, Siv ansehen zu müssen. Die Verwirrung auf meinem Gesicht wäre ihr mit Sicherheit sonst aufgefallen. So brauchte ich eine Weile, bis ich den Kopf aus dem Stoffgefängnis befreite, doch Siv stand noch an Ort und Stelle, und meine Zeitscheinderei war vergebens gewesen. Also setzte ich eine möglichst unbeteiligte Miene auf, die ziemlich gekünstelt wirkte - zumindest fühlte sie sich so an.


    Sivs Gesichtsausdruck nach zu schließen, hatte sie große Mühe, ihre wahren Gefühle zu unterdrücken. Welche dies waren - ob Hass, Streitsucht, Verwirrung, Leidenschaft, Trotz oder doch etwas anderes - vermochte ich nicht zu sagen. Es war einfacher, sich abzuwenden und so zu tun, als bedurften die Schließen des Gewandes meine ganze Aufmerksamkeit, deswegen tat ich es. Einige Herzschläge lang verweilte Siv noch, dann fuhr sie herum und lief aus dem cubiculum. Ich hörte ihre Schritte verklingen. Sie hatte nicht einmal die Tür geschlossen. Mir war, als hätte ich mit dem, was ich soeben getan hatte, unsere Situation noch einmal mehr verkompliziert. Untätig stand ich an Ort und Stelle, blickte aus der Tür hinaus und versuchte, meine Gedanken zu ordnen. Flavia Celerina wartete, ich konnte sie unmöglich zu lange sich selbst überlassen. Schlimmer noch, Siv würde bei ihr sein. Und wenn ich nicht ein Auge auf sie hatte, würde sie am Ende noch alles verderben, und ich konnte von vorn anfangen mit der Bratuschau.


    Ich seufzte tief, benetzte mir das Gesicht mit einer Hand voll kühlem Wasser aus dem Krug neben der Waschschüssel, trocknete es und verließ dann meine Gemächer, um die Flavia zu begrüßen.



    Sim-Off:

    edit: Ich stoße im Garten zu euch, Siv macht noch ein neues (Garten-)Thema auf, sobald sie Celerina begrüßt hat. :)

    Es war auf eine gewisse Weise interessant, wie Siv versuchte, sich aus meinem Griff zu winden, obwohl sie doch wusste, dass ich stärker war und sie mühelos halten konnte. Ihr Gebaren verschaffte mir kurzzeitig Genugtuung, die allerdings abgelöst wurde von Verwirrung, als ich spürte, was sie damit anrichtete. Abermals knirschte ich mit den Zähnen, drückte ihre Hände noch einmal fester gegen das kühle Holz der Tür und mich selbst noch näher an sie heran. Sie musste es spüren, daran bestand kein Zweifel, aber als sie mich erneut anfauchte, war mir dies auch egal. Ich knirschte mit den Zähnen, war ich mir doch ihres sich windenden Körpers mit urplötzlicher Klarheit nur allzu bewusst. Die kleinen festen Brüste, der flache Bauch...


    Nur kurz zögerte ich noch, schrie mein Gewissen den Betrug heraus, den sie verübt hatte, dann war es plötzlich stumm, zurückgedrängt und ausgeschaltet von loderndem Verlangen. Einseitig ließ ich Siv rechts los, nur um fahrig meine wie ihre Kleidung zu raffen und beiseite zu zerren, was nicht allzu schwierig war. Als wäre ihr niemals ein anderer Ort bestimmt gewesen, fand die Rechte zu ihrem Oberschenkel und zog ihn unsanft hoch, um mir Platz zu machen. Ihr Geruch, vermischt mit Schweiß und dem Duft vom Garten, der ihr noch anhaftete, stieg in meine Nase. Die einzigen Geräusche waren unser Atem und die dumpfen Schläge auf Holz, die jedoch nicht allzu lange währten. Eigensinnig und egoistisch nahm ich mir, wonach es mich gelüstete, und ich brachte es schnell zum Ende und ließ Siv keuchend los, mich selbst mit einer Hand stützend. Das alles wirkte surreal und seltsam, entbehrte jedoch nicht einer gewissen, sich ausbreiteten Zufriedenheit. Bedauerlicherweise war ich mir selbst nicht ganz im Klaren darüber, wie das hatte passieren können. Ich sah Siv an, suchte nach Worten, die ich nicht fand, weil einfach keine da waren. Allmählich beruhigte sich mein Herzschlag wieder, und der Zorn war einer tiefgreifenden Verwirrung gewichen, die sich in angestrengtem Stirnrunzeln äußerte. Dass mir nicht einfiel, was ich sagen könnte, vereinfachte die Situation nicht gerade, und so war ich beinahe erleichtert, als es plötzlich klopfte und Sofias Stimme verkündete, dass mein Gast eingetroffen sei. Ich murmelte eine knappe Anwort, warf Siv noch einen Blick zu und stieß mich dann von der Tür ab. Zum Umziehen war ich hergekommen, also sollte ich nun keine Zeit mehr damit verlieren. Die tunica landete auf dem Boden, ich zog eine frische aus einer Truhe und richtete nebenbei das Wort an Siv, die immer noch da stand. "Geh. Ich komme gleich nach. Sei nett zu ihr", sagte ich und sah sie dabei nicht an. Meine Stimme klang seltsam belegt, was sicherlich nicht nur daran lag, dass ich soeben den Kopf in den Stoff gesteckt hatte.