ZitatOriginal von Titus Iulius Servianus
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Licinus dachte bei sich, dass sein alter Freund die Sache wohl sehr eingehend mit seinem Sohn besprochen hatte. Außerdem sah er sich moralisch verpflichtet, dessen letzten Wunsch zu erfüllen. Ob es wirklich keine Probleme zwischen den Serviern und Esquilina geben sollte, war die andere Frage, aber er akzeptierte mit den Worten:
“Dann sei es so. Ich will dich als meinen Sohn annehmen.“
Licinus spendete ein kleines Opfer aus seinem Weinbecher um die Adoption zu besiegeln, ein größeres würde später folgen, ebenso wie der eigentliche Rechtsakt. Nun sah er sich erst mal zwei drängenderen Problemen ausgesetzt:
“Es bleiben dann noch zwei Fragen zu klären. Schnellstmöglich zu klären. Die erste ist die nach deinem Namen, die zweite die nach deiner Zukunft.“
In der Annahme, dass der junge Mann, der ihm weder blöd erschien noch so geschildert worden war, sich dazu bereits eigene Gedanken gemacht hatte, wartete er ab, ob dieser etwas sagte.