Auch wenn die Wege der Familie im Moment noch etwas weit auseinander lagen ging es der Familie gut, was ich mit einem zufriedenen Lächeln registrierte.
"Grüße deine Familie doch bitte von mir und Stella, wenn du wieder zuhause bist."
Ich setzte kurz den Becher an, nahm einen Schluck und stellte diesen wieder beiseite.
"Wenn die Familie dann endlich wieder unter einem Dach wohnt, denke ich wird das für alle einfacher." Schließlich kannte varus die Situation bis jetzt nicht, längere Zeit von Stella getrennt zu sein.
Beiträge von Decimus Annaeus Varus
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Auch von mir alles Gute.
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Ich betrat hinter dem Scriba das Officium des Duumvir und sogleich erkannte ich das bekannte Gesicht vom Treffen am Getreidespeicher wieder.
Ich nahm wie mir geheißen Platz.
"Wenn du mich so direkt fragst, würde ich etwas verdünnten Wein vorziehen."
Da die Arbeiten in den staubigen Speichern mir die Kehle ganz schön ausgetrocknet hatten. -
Der Scriba hatte seine Laufburschen, dachte ich mir und schmunzelte in mich hinein, während ich mich von meiner Sitzgelegenheit erhob. "Aber bitte...." Meinte ich, als der Scriba mir vorschlug, mich persönlich beim Duumvir abzuliefern und eine geste mit meiner hand deutete daraufhin, das ich dem Scriba folge. "Ich danke dir....." Zwar wusste ich noch immer nicht, mit wem ich es zu tun hatte aber vielleicht hatte ich den Scriba auch nur beim Arbeiten gestört und sie war gedanklich ganz woanders.
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Der Scriba, in dem Fall eine weibliche Person lächelte mich erwartungsvoll an. Nach meiner kurzen und knappen Vorstellung und meinen Belangen, weswegen ich überhaupt hier war, blickte ich etwas irritiert in Richtung des Schreibtisches.
War es nicht so, das man, wenn man den Duumvir, welcher Stadt auch immer treffen wollte, das man als erstes bei seinem Scriba vorstellig wurde. Vielleicht war es aber auch nur müssig darüber zu sinnieren. Hatten sich die Zeiten derart geändert? Meines Wissens nach war das zu meiner Zeit als Scriba und Duumvir in Mantua noch so. Ich schob den Gedanken einfach beiseite und nahm, wie mir angeboten wurde Platz.
"Nein, nein, mache dir keine Stress meinetwegen." Meinte ich banal und winkte ab. Ich hatte etwas Zeit mitgebracht und war demnach nicht im Stress. Wo natürlich der Duumvir war oder wo er sich im Moment aufhielt, das ließ ich mal die Sorge des Scriba sein. -
Nach einer Aufforderung aus dem inneren des Officium betrat ich diese umgehen und schritt auf den Schreibtisch zu, hinter dem ich den Scriba vermutete. "Salve, mein Name ist Annaeus Varus, Procurator Annonae. Ich habe eine Einladung vom Duumvir. Ist er zugegen." Nahm ich gleich ohne Umschweife auf meinen Bezug. Ich lächelte etwas, hätte ich doch nicht in dem Officium eine Frau erwartet.
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Das war ein Augenblick geballter Sinnlichkeit. Stella lag auf dem Bett, nur noch die Tunika verhüllte ihren wunderschönen Körper. Ich richtete mich kurz auf, um mich von meiner Hochzeitsgarderobe zu befreien, was mir nach kurzer Zeit auch gelungen war. Ich kann spürte meine Herzschlag bis zum Hals, die Hände doch ein wenig feucht vor Aufregung näherte ich mich wieder dem riesigen Bett, auf das ich eben Stella fast federleicht niederlegte. Wir beide nur noch im Zwang unserer Tunikae, näherte ich mich langsam wieder Stella. Ich hauchte ihr ins Ohr..."mea dulcissima"...und meine Lippen begannen sie zärtlich zu liebkosen.
Wie im Rausch küssten wir uns, während ich mit einer Hand auf Stella´s Körper auf Entdeckungsreise ging.
Mit etwas Mühe Stella´s Tunika beiseite schiebend, tastete ich mich vor, während mein Kopf langsam tiefer glitt. Ihre warme, glatte Haut berührend und liebkosend.Für Stella wie auch für mich eine ganz neue Situation. Diesen Moment so schön wie möglich und ohne Angst für Stella zu gestalten.
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Nach einem kurzen Marsch durch die Stadt war ich auch schon an den Stufen der Curia angekommen und lief die paar Stufen bis zur Eingangstür hoch.
Den Gang entlang immer den Blick auf die Türen gerichtet um anhand des Schildes an den Türen das Officium des Scribas zu erspähen.
Da erspähte ich es auch schon und klopfte sogleich an, um mich anzumelden.
Zu meiner Zeit als Duumvir in Mantua war mir es immer lieber, die Gäste würden erst bei meinem Scriba vorstellig, ehe dieser sie dann zu mir führte. So tat ich auch diesmal.>Klopf, klopf<
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Nach der Inspektion, trat ich wieder an das Tageslicht und ich notierte mir ein paar kurze Stichpunkte aber im großen und ganzen fand ich das vor, was ich schon vor dem Betreten der Lagerhalle vermutet hatte.
Noch nicht ganz leer, jedoch genug Platz für die bald ankommenden Getreidetransporte.
Links von der gerade inspizierten Lagerhalle, stand ein etwas kleinerer Speicher auch für Getreide, dem ich noch schnell einen Besuch abstatten werde, bevor ich mich auf dem Weg zum Duumvir von Ostia machen werde, um seiner Einladung nachzukommen.
Da dieser Speicher wesentlich kleiner war und auch restlos leer war, erübrigte sich hier eine längere Inspektion und so machte ich mir abermals Notizen.Ich verschloss die Tür des Speichers wieder. Ich blickte gen Himmel, wo sich die Sonne am heutigen Tage nur mühsam durch die Quellwolken schob und eine leichte Brise durch den Hafen wehte.
Als nächstes war der gemütliche Teil des Tages an der Reihe. Gespannt aber auch etwas trocken im Halsbereich machte ich mich auf den Weg in die Curia.
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Mit einem Nicken und einem Lächeln schaute ich nochmals zu Octavius Macer, bevor dieser wieder verschwand und ich mich wieder in die Dunkelheit stürzte.
"Gut..., dann bis gleich, Vale." Meinte ich noch abschließend und das dunkle Gemäuer hatte mich wieder. -
Das der Duumvir keine Lampe bei sich hatte, war mir fast klar. Wer rennt auch bei Tage mit einer Öllampe durch die Stadt. "Kein Problem Octavius Macer."
Zwar war die Inspektion hier noch nicht ganz abgeschlossen doch hatte ich mir schon einen groben Überblick verschafft. "Ich bin bei diesem Speicher fast durch. Nur noch einmal ein die Ecken schauen." Der Speicher war fast leer, nur ein paar Häufen des Getreides lagen hier und da noch verteilt. Auch die Aussicht auf einen guten Wein in der Curia würden meine Tätigkeiten an diesem Speicher schneller beenden lassen. "Ein guter Wein hört sich prima an. Wenn ich meine Arbeiten hier beendet habe, würde ich auf dein Angebot liebend gern zurückkommen."
Also wäre wenn ich diesen Speicher wieder verschlossen habe nicht der nächste Speicher dran, sondern erst einmal ein Besuch in der Curia.Da könnte ich mich auch gleich über die anderen Speicher erkundigen, wo deren Lage hier in Ostia ist.
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Immer noch etwas verschreckt, entgegnete ich dem Duumvir. "Nein, nein, du störst mich nicht. Nur hattest du mich etwas aufgeschreckt. Angespannt auf alles was mich im Inneren des Gebäudes erwartet und dann die Stimme vom Eingang." Ich zwinkerte dem Duumvir zu.
"Eine Öllampe hast du nicht zufällig dabei?" Erkundigte ich mich. Doch wer lief schon am helligsten Tag mit einer Öllampe durch die Stadt.
Nur fragen kostete bekanntlich nichts und mit zwei Öllampen wäre ich wesentlich schneller.
Umso eher könnte ich auch dem Angebot des Duumvirs nachkommen und ihm einen Besuch in der Curia abstatten, wo es eh gemütlicher ist als in dem Verbau, wo ich mich gerade nach vorn kämpfte. -
Es scheint sich schon herumgesprochen zu haben, das ich derzeit meinen Dienst in Ostia absolvierte, wie auch immer. "Sehr erfreut, Octavius Macer. Du bist also der Duumvir!" Das ich nach so kurzer Zeit in der Stadt sich mir der Duumvir vorstellte, hätte ich mir nicht erträumt, so war auch die Location etwas gewöhnungsbedürftig.
"Naja...., alt ist das eine. Mir geht es in erster Linie darum, wie voll sie noch sind. Wenn im Juni die neuen Getreidelieferungen kommen und es wurden keine Inspektionen durchgeführt bekommt man rasch das böse Erwachen."
Obwohl der Duumvir mit der Aussage "alt" gar nicht so weit daneben lag. -
Noch ein wenig irritiert ob der Dunkelheit und dem, was mich in dem Gemäuer erwartet blickte ich den aufmerksamen Passanten oder wer auch immer in dem Moment vor mir stand an.
Ich ließ meinen Arm, mit der in meiner Hand befindlichen Öllampe wieder sinken und war doch ein wenig erleichtert, obwohl mir der Schreck noch im Mark steckte.
Ich streckte meine Hand entgegen "Salve...., Annaeus Varus mein Name, Procurator Annonae........." Beantwortete ich erst einmal die Frage ohne darüber nachzudenken, wer er eigentlich war.
"Mit wem habe ich das Vergnügen, wenn ich fragen darf?" Schließlich hätte genauso eine umtriebige Person in diesem Moment vor mir stehen können. Doch wenn ich mir meinen Gegenüber so betrachtete, war eher das Gegenteil der Fall.Normalerweise wäre es von Vorteil gewesen, das Gespräch an das helle Tageslicht zu verlagern, denn so zwischen Tür und Angel war wirklich kein idealer Treffpunkt. Doch er und auch ich waren wahrscheinlich zu überrascht ob der Situation.
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So langsam schien der Umzug von Florus und seiner Familie in die heiße Phase zu treten doch ließ man ihn wegen des genauen Termines noch etwas an der langen Leine. "Na dann hoffe ich, das dies in deinem Sinne so bald wie möglich geschehen mag." Auch der Name des von Florus genannten zukünftigen Praefectus der Classis sagte mir gar nichts.
"Deiner Familie hoffe ich, geht es ansonsten soweit gut?!" Dies war jetzt eine aussagende Frage.
Wenn man wie Florus und Varus in unterschiedlichen Städten wirkte und somit nicht unter einem Dach wohnte, war der Informationsfluss eher zäh und man sehnte Familienfeierlichkeiten sprichwörtlich herbei. -
Ein wenig mulmig war mir schon zumute. War ich sicher nicht der einzige, der sich just in diesem Moment in dem Getreidespeicher zu schaffen machte. Sämtliches Getier sah diese Stätte als ihr rechtmäßiges Zuhause an und ward nur ungern von mir und meiner Öllampe gestört.
Ich hatte mich schon ein paar Schritte in das innere des an Dunkelheit nicht zu übertreffenden Gebäudes gewagt, als ich vom Eingang her eine Stimme vernahm. Auf jede Eventualität schon vorbereitet zuckte ich kurz zusammen und blickte in Richtung des Ausganges.
Ich konnte im Licht das durch die Tür einfiel eine menschliche Gestalt ausmache, worauf ich mich schleunigst in diese Richtung begab.
Dort angekommen, sah ich einen Jungen Mann, der offensichtlich dieselben Absichten hatte wie ich oder einfach nur neugierig war. Mit einem "Ja....?" antwortete ich kurz und bündig auf die Rufe, die eben aus der Richtung, in die ich mich gerade wieder begeben hatte hallten.Ich fuchtelte mit der Öllampe herum, um etwas mehr von dem Menschen, der mir gerade den Schreck durch alle Glieder fahren lassen hatte zu erkennen.
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Zitat
Original von Decimus Annaeus Varus
Die Gens Annaea sucht für aktives Teamplay in und um Rom Mitglieder. Stand ist egal, ob aktives Familienmitglied oder Sklave. Jede ID ist bei uns gern gesehen. Geboten wir aktives Rollenspiel. Unser neues Zuhause in Rom ist eben erst errichtet worden und es wäre doch schade, dies nicht zu nutzen. Also...., wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne melden.
Ihr werdet mit offenen Armen empfangen.Nur noch mal für neue Mitglieder. Die Annaeer sind immer noch an neuen Familienmitgliedern interessiert.
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Nach kurzem umherirren im Hafen und mehrmaligem durchstöbern der Holzkiste stand ich nun endlich vor einem der vielen Getreidespeicher der Procura Annonae.
Ein paar Tagelöhner, die sich vor dem großen schweren Holztor herumtrieben waren schnell verscheucht und so machte ich mich daran, das Lager in Augenschein zu nehmen.Nach kurzer Anstrengung war das Tor geöffnet und die Weiten der Halle taten sich mir auf. Eine kleine Öllampe, die ich mir kurzerhand noch besorgt hatte, sollte mir noch gute Dienste erweisen, war es doch ohne Licht stockdunkel in dem Gemäuer.
Langsam tastete ich mich vor und nahm die Halle und jeden Winkel in Augenschein.
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