Zorn keimte in Lars auf. Dieser miese Kerl hatte keinerlei Verständnis für seine Lage. "Petronius, dafür fehlt mir das Geld. Ich muss erst meine Wolle los werden, um mir das neue Schaf leisten zu können. Und meine Lämmer sind noch nicht ausgewachsen, so dass sie nicht die Menge an Wolle einbringen, die das gestohlene Schaf erbracht hätte. Meine Söhne arbeiten bereits nach Kräften auf den umliegenden Feldern, wir müssen für unser Überleben schuften! Ich kann erst zur nächsten Schur wieder die ganze Menge liefern..."
Lars wusste nicht mehr weiter. Er hatte schlichtweg nicht die Mittel, um dem Petronius die nötige Wolle zu veräußern und gleichzeitig seine Familie am Leben zu halten. Neben Erkmar und Söncke hatten Lars und seine Frau Gudula noch zwei Töchter und einen Neugeborenen Sohn. Der Winter war zum Glück sehr mild gewesen, so dass sie keinen Hunger hatten leiden müssen. Dennoch war es Lars nicht möglich, ein neues Schaf zu kaufen. Dafür reichte ihr Einkommen einfach nicht, selbst wenn seine Söhne auf den Feldern schufteten und Gudula Flechtkörbe herstellte und Lars noch zusätzlich andere Arbeiten bei wohlhabenden Großgrundbesitzern auf den Höfen durchführte. Er stand immer noch mit verschränkten Armen und breitbeinig da, doch sein nach außen gezeigtes Selbstbewusstsein wies bereits Risse auf.
Beiträge von Numerius Duccius Marsus
-
-
Lars zog Schnodder hoch und deutete auf seine kleine Herde, die auf der kleinen, eingezäunten Weide hinter seinem Haus herumlungerte. "Vor zwei Monaten wurde mir ein Schaf gestohlen. Der Dieb konnte nicht gefasst werden. Zu dem Zeitpunkt war die Schur natürlich noch nicht durchgeführt. Ich kann nicht die geforderte Wolle liefern."
Der Schäfer sagte die Wahrheit, das wusste er. Doch wusste der Petronier das auch? Vermutlich glaubte er, Lars wollte ihn betrügen und den selben Gewinn für weniger Wolle machen. Der Tonfall des Römers ließ Lars' Züge nur noch ein Stück härter werden. Er hatte nicht viel, doch wenn dieser Kerl nun Entschädigung für die fehlende Wolle einfordern würde, müsste er seine Kinder wohl noch länger auf die Felder der wohlhabenderen Bauern schicken. Grimmig und entschlossen starrte er den ehemaligen Soldaten an. -
[Blockierte Grafik: http://www.kulueke.net/pics/ir/germanen/germane24.jpg]
Ortwini, Sohn des Siguhelm:
Trotz eines riesigen Katers nach Witjons Hochzeit hatte Ortwini nicht viel Zeit zu vertrödeln. Sein Vater hatte ihn früh an diesem Morgen in die Dörfer westlich von Mogontiacum geschickt, wo er mit zwei seiner Freunde Körbe von den Bauern aufkaufen sollten. Sie hatten einige Dörfer abgeklappert und eine ganze Wagenladung Flechtkörbe zusammengeklaubt, die sie dann in Mogontiacum an den Mann bringen würden. Ortwinis Vater handelte bekanntlich mit allem, was handelbar war.
Ortwini besaß ein Pony, Griff, das er sich vor gut zwei Monaten geleistet hatte, um schneller zwischen den einzelnen Dörfern hin- und herreiten zu können. So konnte er in kürzerer Zeit mit den einzelnen Partnern seines Vaters reden und sich erkundigen wie die Lage auf dem Land war und wie gut die Bewirtschaftung des Landes lief. Ein paar der Bauern hatten sogar etwas Land von Ortwinis Vater gepachtet und zahlten ihre Pacht meist in Form von Gemüse, Getreide, oder Wolle.
Hinter Ortwini schlurfte Arend neben dem zweirädrigen Karren her und trieb das Zugtier, einen kräftig schnaufenden Ochsen, mit einer Rute an. Arend war ein junger Mann, der Ortwini schon seit Kindestagen ein guter Freund war und in Siguhelms Diensten stand. Auf dem Karren selbst saß Gerwini, ein kleiner, schmächtiger Bursche, der ebenfalls in Siguhelms Diensten stand und zäher war als er aussah. Er pfiff ein fröhliches Liedchen und schaute einem Rotkehlchen zu, das zwischen den Bäumen herflog.Ortwini beobachtete gelangweilt den Waldrand. Der Weg, den sie nutzten, war noch ein wenig schlammig, doch bald würde er auf die Römerstraße führen, wo sie schneller vorankämen. Das schmatzende Geräusch von Griffs Hufen und das Knarren der Wagenräder klangen eintönig und machten Ortwini zeitweilig schläfrig. Unerwartet erregte ein Geräusch seine Aufmerksamkeit, das nicht ganz in die Geräuschkulisse passen wollte. "Stopp mal..." sagte er und hielt Griff an. Arend stoppte den Ochsen und alle lauschten sie gespannt auf die Umgebung. Hatte da nicht jemand gerufen?
Sim-Off: Hilfe naht!
-
Zitat
Original von Marcus Vinicius Hungaricus
Der Legat war also am Wahlkampf interessiert. Witjon merkte sich das und ging nach knappem Nicken auf die nächsten Worte des Viniciers ein.
"Die Errichtung der Statue ist schon viel zu lange aufgeschoben worden, ich hatte ohnehin vor diese Sache bei der nächsten Sitzung endlich abzuschließen. Ich denke ein Termin in den nächsten zwei oder drei Wochen wäre durchaus angemessen, dann bleibt noch genug Zeit um dich einzuarbeiten und dich im Vorhinein mit den wichtigsten Männern der Stadt bekannt zu machen." Natürlich hatte der Legat schon einen Überblick bei seiner Amtseinführung erhalten, doch Witjon konnte sich denken, dass dabei nicht viele Namen im Gedächtnis des Viniciers hängen geblieben waren.Dass Hungaricus eine Reise durch die Provinz plante, überraschte den jungen Duccier nicht sonderlich. Es war sein gutes Recht und nur vernünftig, sich seine Provinz einmal aus erster Hand anzuschauen und nicht blindlinks auf Berichte der Verantwortlichen zu vertrauen. "Sehr wohl, Legat. Eine Reiseroute wird dir so bald als möglich vorgelegt werden." Kurz dachte Witjon nach, dann ergänzte er noch: "Soll hierin auch eine Inspizierung der Grenze beinhaltet sein? Stichprobenartige Besuche an verschiedenen Abschnitten des Limes und gewissen Castellen womöglich?"
-
Die Stimmen wurden gezählt und zuletzt verkündete Witjon mit verborgener Zufriedenheit: "Dem Ergebnis der Auszählung zufolge wird Lucius Purgitius Maecenas in den Ordo Decurionum Mogontiaci aufgenommen. Meinen Glückwunsch!" Er deutete auf den Angesprochenen und die Decuriones brachten ebenfalls Glückwünsche vor, während die Sitznachbarn Maecenas' Hand schüttelten.
Dann ging Witjon über zum nächsten Bewerber. "Dies war jedoch nicht die einzige Bewerbung zur Mitgliedschaft. Als nächstes möchte ich euch den jungen Marcus Duccius Rufus vorstellen. Er bittet ebenfalls um Aufnahme in den Ordo. Rufus, bitte." Er deutete auf den jungen Duccier, der sich nun erheben würde und wie Maecenas zuvor schon eine kurze Rede halten würde. Mit etwas Glück würde er bereits gestellten Fragen vorweg greifen und Spielraum für jegliche Kritik eindämmen.
-
Nun tat sich Witjon auch an den Oliven gütlich, die einfach wunderbar schmeckten und schaute mit gehobenen Augenbrauen seiner Base hinterher. "Sontje ist wirklich manchmal etwas seltsam. Bist du sicher, dass sie mit den Verhältnissen hier im Imperium zurechtkommt?" fragte er Phelan skeptisch, als Arbjon ebenfalls darauf zu sprechen kam. "Jaa, Dagny hat gewiss ganze Höhlen voll Schätzen unter'm Garten angelegt!" lachte Witjon daraufhin noch. Er grinste schief, der Schalk war noch immer von der Trauer über ihr Ableben überschattet. Ganz so schnell würde er sich doch nicht an ihr Fehlen gewöhnen.
-
Vier Männer kamen herangeritten. Zuvorderst erkannte Lars den Römer, der eine Römern oft anzusehende Arroganz an den Tag legte. Bei ihm waren zwei kräftige Schlägertypen und ein schwächlich wirkender Mann, der wohl eine Art Schreiberling darstellte. Lars hob kritisch die linke Augenbraue, als der Römer ihn ansprach.
"Salve. Lars, Petronius. Ich erneuern den Gartenzaun."
Sein Latein war schlecht, dennoch war die Feindseligkeit in seiner Stimme nicht zu überhören. Die Arme vor der Brust verschränkt stand der Germane noch immer stur vor seinem Haus und musterte die Kerle, die seiner Meinung nach die Ruhe des bisher beschaulichen Tages störten. Er fürchtete Ärger und hoffte, dass der Römer nicht wieder provozieren würde. Erkmar und Söncke standen mittlerweile still und abwarten vor der Haustür, die einen Spalt offen stand. Vermutlich beobachtete Gudula die Szene ebenfalls aufmerksam. Lars' runzelte die Stirn und fixierte den Petronius.
"Weshalb bist du hier, Petronius?" -
Auch wenn's verdammt nachträglichst ist: Hier noch mein schlichtes "Alles Gute zum Geburtstag".
-
Als Sveija hereinkam, schenkte Witjon ihr ein dankbares Lächeln und griff sofort zu. Etwas Brot und Käse verschwanden zwischen seinen Beißern, während er den Worten seiner Verwandten lauschte, um dann selbst sein Garum hinzuzugeben. "Ich wüsste nicht, was ich mit Dagnys Hinterlassenschaften anfangen könnte. Hat dieser Orestes erwähnt, was wir überhaupt erben können? Soweit ich weiß hat sie an Geldmitteln nur ein geringes Taschengeld erhalten, alles weitere ist für uns Männer doch ohnehin nicht von Nutzen." Er schaute in die Runde.
-
Nun schaltete Witjon sich wieder ein. "Gut, ich denke es dürfte klar sein, dass Purgitius Maecenas bereit ist in den Ordo aufgenommen zu werden und alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Stimmen wir daher ab." Mit Handzeichen wurde deutlich gemacht wer für Maecenas' Aufnahme [
] und wer dagegen [
] war.
Witjon stimmte mit Ja.
-
"Richtig, noch ist sie mir unterstellt. Aber offensichtlich hat sie kein Interesse an der Stelle mehr, wenn sie bei Maecenas schon angefragt hat. Merkwürdig, eigentlich habe ich ja nichts gegen sie und hatte bisher auch keine Probleme...aber vielleicht sieht sie das anders. Aber offenbar hat sie etwas gegen unsere Sippe, warum auch immer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Feindschaft nur aufgrund unserer wirtschaftlichen Konkurrenz und einiger Wortgefechte mit Lando begründet ist."
Er schaute von Lando zu Maecenas und zurück und trank ebenfalls noch einen Schluck. "Ich werde aus der Frau nicht schlau. Was bei Wodans Auge meint sie bitte mit dem "Dunstkreis der Duccier"? Es ist ja nicht so, dass wir die Verwaltung übernommen haben und sie nun unter uns leiden müsste!" Witjon verdrehte die Augen und zuckte die Schultern. "Wo kommt die Frau überhaupt her? Gehört die nicht zu diesem Reiteroffizier Terentius?" Wo hatte er letztens noch Tullias Namen gelesen? In der Regia? Ah, da fiel es ihm wieder ein. "Ja, sicher! Sie hat doch letztens erst das Conubium erstattet bekommen. Aber wozu? Dieser Terentius ist doch Soldat, die dürfen doch gar nicht...?!" Etwas verwundert blickte Witjon nun drein; so viel Ahnung hatte er nicht von den Sitten und Gesetzen der römischen Legionen. -
Es ist wieder Platz.
-
Witjon prostete Phelan und Ragin fröhlich zu. "Fragt unsern lieben Vetter Phelan hier, der hat mich per geschriebene Nachricht hierher geladen. Komisch eigentlich, man hätte mich ja auch einfach heute morgen beim Frühstück einladen können." Er schaute seinen Vetter fragend an, warum dieser für solchen Firlefanz extra Papyrus und Tinte verwendete. Lernte man solche Verschwendung in Roma?
Edit: Sontje=Phelan...
-
Nachdem seine Braut ihn auf das Eintreffen seiner Sippe aufmerksam gemacht hatte, begrüßte Witjon seine Familie freudenstrahlend. Es wurde Umarmt, einander die Hände gereicht und fröhliche Worte ausgetauscht. Besonders seine Mutter und seine Schwestern hieß Witjon mit Freuden willkommen in der Casa seiner Braut. Er hatte die quirlige Truppe zwar schon ein paar Tage zuvor bei ihrer Ankunft in der Casa Duccia begrüßen können, doch die Zeit war rar gewesen und so freute er sich umso mehr, heute seine Hochzeit mit seinen engsten Familienangehörigen feiern zu können. Sontje wurde ebenso herzlich gedrückt und Witjon bekam Ragins Worte über die Frauen und das Tanzen mit. Daraufhin grinste er nur breit und stupste Uhti, seine jüngste Schwester, an die Schulter. "Sag an Uhti, würdest du später mit meinem ansehnlichen Vetter Ragin hier tanzen?" Er drehte seine Schwester und deutete auf den jungen Duccier, der nun vermutlich im Boden versinken wollte, doch das war Witjon egal. Der Pimpf, der so viel gewachsen war, brauchte ein Erfolgserlebnis um sich nicht wieder total abzuschießen und dafür wollte er sorgen.
Uhti derweil schmunzelte verlegen und musterte Ragin offen. Witjon stieß Ragin an und warf einen kurzen grinsenden Blick zu Sontje. "Immerhin ist der junge Mann hier in bester Verfassung und muss doch das Tanzen üben, nicht wahr?" Uthi nickte und erwiderte fröhlich: "Japs, ich tanz mit dir, Ragin." Sie grinste und hibbelte ein wenig herum, denn das war ja nun schon ganz schön aufregend für die kleine Germanin. Daraufhin sah Witjon sein Werk als erfüllt an und wandte sich an seine Schwester Albit. "Albit, übertreib's heute nicht, ja?" Er zwinkerte ihr zu und schenkte dann noch seiner Mutter ein liebevolles Lächeln. Der traten beinahe die Tränen in die Augen - und das obwohl die Zeremonie ja noch nicht einmal richtig begonnen hatte!! "Ich freu mich ja so für dich, mein Junge!" Witjon hätte beinahe die Augen verdreht, beherrschte sich jedoch und streichelte der Mutter nur sanft den Arm. "Ja Mutter, es ist ein großer Tag. Ich werde jetzt wieder zu meiner Braut nach vorne gehen, wir wollen weitermachen." Hoffentlich würde dieser Sauhaufen während der Zeremonie wenigstens ruhig sein, die Auspizien waren offenbar genauso interessant gewesen wie die Misthaufen, die sich in der Gosse türmten. Kein Wunder, dass hier in den hinteren Reihen so viel gequatert wurde. (:P) -
Zitat
* "Naked Cleopatra" is the top search term on Google.* Hannibal blogs his way across the Alps with posts like, "Whoops, lost another elephant today."
* Roman programmers moan about projects outsourced to cheap coders in Mesopotamia.
* But we still get emails featuring Brunhilda, the lonely Visigoth, and hot deals on cheap peacock livers from Gaul.
* Finally, Rome burns to the ground while Emperor Nero battles online with Hakkar the Soulflayer in World of Warcraft.
Das sind meine Favorites.
-
Auch Witjon atmete erleichtert auf, als der Augur den guten Willen der Götter verkündete. Die römischen Götter blickten offenbar wohlwollend auf diese Verbindung, hoffentlich würden die seinen das ebenso sehen. Er nickte Balbus freundlich zu und dankte ihm, dann wandte er sich Callista zu, die ihn ansprach.
ZitatOriginal von Prudentia Callista
"Schau mal Witjon, da ist deine Familie." sagte sie fröhlich und wartete darauf, dass er sie begrüßen würde.
Und genau das tat Witjon. Er schenkte seiner Braut ein Lächeln, als sie seine Hand drückte und ging dann los, seine Familie zu begrüßen. Damit ließ er sich allerdings nicht zu lange Zeit, denn Verus wollte mit der Zeremonie beginnen. So kam er dann nach einigen Umarmungen und Wangenküssen zu seiner Braut zurück.
Zunächst wandte er sich der Gesellschaft zu, die sich eingefunden hatte, seiner Vermählung beizuwohnen.
"Holde Damen, hohe Herren, Verwandte, Freunde, Bekannte, ich freue mich aufrichtig euch heute hier begrüßen zu dürfen. Wen ich noch nicht persönlich begrüßen konnte, den heiße ich hiermit herzlich willkommen in der Casa Prudentia! Hört, der Augur hat das Wohlwollen der Götter Roms festgestellt, mit dem diese auf die Verbindung der Gentes Prudentia und Duccia herabblicken! So wollen wir nun fortfahren und den Segen der Götter meiner Ahnen erbitten. Für alle unsere römischen Gäste möchte ich diesen Vorgang kurz näher erläutern:
Es werden Wodan, Frigg, Donar und Freya angerufen, also die wichtigsten göttlichen Wesen, die wir anbeten. Sie sollen ihren Segen geben und so der Vermählung Fruchtbarkeit und Dauer geben. Dann werden die Geister der Natur um ihren Beistand gebeten und zuletzt die Ahnen des Brautpaares. Ich möchte dies vorweg nehmen, da die Gebete in der Sprache meiner Ahnen gehalten werden und die meisten römischen Gäste wohl leider nichts verstehen werden. Nundenn, wollen wir endlich beginnen."
Er nickte seinem Vetter Verus zu und nahm dann wieder seinen Platz neben Callista ein, deren Hand er nahm. Trotz seiner Nervosität strahlte der junge Duccier nach außen hin Selbstbewusstsein aus und bewies ein sicheres Auftreten trotz völliger Unsicherheit. -
Zitat
Original von Marcus Vinicius Hungaricus
"Vinicius Lucianus hat die Curienmitglieder eingesetzt. Generell gibt es Wahlen in dieser Civitas überhaupt erst seit zwei Amtszeiten. Die erste habe ich bestritten, die zweite ebenfalls. Allerdings nur auf Ebene der Stadtverwaltung, was auch nur Sinn macht. Die regionalen Ämter wurden bisher vom Statthalter eingesetzt."Nun, bald wird es wieder eine Sitzung des Ordo Decurionum geben. Wenn du möchtest kann ich dich dort einfach vertreten und alles Wichtige später mit dir besprechen. Das wäre unter anderem die Statue, die zu Ehren des Kaisers in Kürze aufgestellt werden soll, ich denke zu diesem Anlass könntest du dich offiziell der Stadt vorstellen, was meinst du?"
-
"Tach Vetter," sagte Witjon, als er das Kaminzimmer betrat. Er pflanzte sich in einen der Sessel und machte sich über das Bier her, das Phelan bereitgestellt hatte. Erwartungsvoll sah er seinen Vetter an. "Wat gibbet?"
-
Alles Gute mein lieber Statthalter.
Feier schön und genieße die Weisheit, die mit deinem Alter kommt. *duck* -
Das Schweigen der Decuriones vermittelte ihre Zustimmung und so fuhr Witjon fort. "Punkt: Neuaufnahmen. Es gibt zwei neue Bewerber für den Ordo." Er deutete auf Maecenas. Er sollte sich zuerst vorstellen, war er doch der ältere der beiden Bewerber, weshalb Witjon es nur für fair befand, ihm den Vortritt zu lassen. "Lucius Purgitius Maecenas, bitte stelle dich vor!"