Beiträge von Secundus Flavius Felix

    Sim-Off:

    Wessen Augen rollen? Die von Felix? Pass bitte auf mit "andere Charaktere spielen" - Augen rollen lassen kann ich ihn selber, wenn *ich* will :)


    "Verwöhnen klingt gut."


    Felix schaute immer skeptischer drein. Naja, notfalls konnte er sie ja bei seiner Magistra Scriniorum unterbringen.


    "Kündigen brauchst du nicht gerade, du solltest ihnen aber schon sagen dass du nicht mehr im Palast zur Arbeit kommen wirst - sonst sucht dich noch ein Prätorianer."

    Ich bezweifle, dass es möglich ist eine allgemeingültige Definition von "Waffe" zu schaffen. Ansonsten werden wir eines Tages wohl noch unsere Kinder aufgrund ihrer Holzschwerter einsperren müssen...


    Sim-Off:

    Ich nehm jetzt einfach mal an dass Römerkinder mit Holzschwertern gespielt haben...

    Ich schaute die zukünftige Scriba skeptisch von oben bis unten an. Sie war jedenfalls entschlussfreudig.


    Sim-Off:

    Und wenn Felix Gedankenlesen könnte würde er dich viiiel skeptischer ansehen... ;)


    "Arbeitszeiten? Nun, wieviel du tatsächlich arbeitest hängt von der Betriebsamkeit hier in der Regia ab. Im Prinzip bist du vom Morgengrauen an, wenn sich die ersten Bittsteller einfinden, bis zum Einbruch des Abends, ein Weilchen nachdem meine Wenigkeit die Räumlichkeiten hier verlassen hat, in diesem Gebäude anwesend. Antragsteller einweisen, und noch viel wichtiger, Antragsteller abweisen ist eben an die Anwesenheit der Antragsteller gebunden. In der größten Mittagshitze ist die Zahl der Besucher übrigens sehr gering, da sollten ein paar Stunden freie Zeit für dich herausschauen."

    Die Principes und der Kaiser redeten wild durcheinander, sodass keiner das Klopfen an der Tür hörte. Das schrie nach Eigeninitiative. Seufzend erhob sich Felix aus seiner Lethargie (und von der Liege) und schritt zur Tür.


    *türaufmach*knarz*


    "Ah, Messalina! Wir sind zwar noch nicht ganz bei Hispania angelangt, aber komm doch rein."

    Dieses schmutzige Etwas drückte meine Hand. Das gehörte leider dazu. *sfz*
    In Gedanken ließ ich mir die Hand schon von einer Sklavin mit Wasser und Seife abbürsten.


    Dann holte ich einen Beutel hervor, zählte ein paar (große, schwere) Münzen ab und drückte sie dem einen da zwischen die schmuddeligen Finger.


    "Da, und mögen die Götter deine Großmutter nicht für dich bestrafen."


    Eigentlich konnten die Götter auch ruhig ihm gnädig sein. Er hatte mir seinen Sklaven günstig abgegeben und war auch sonst vom Schicksal gestraft. Ich hoffte dass dieses Ding für immer aus meinem Leben verschwand.
    Dann wandte ich mich dem Sklaven zu.


    "Ich bin Secundus Flavius Felix, und du hast mich von nun an mit 'Herr' anzusprechen. In jedem Satz."


    Ich war mir sicher dass er verstand, dass ich auch äquivalente Formulierungen zulassen würde. :]


    "Geh voraus, ich sage dir wohin. Los!"

    Der Dolch verschwand wieder so schnell wie er erschienen war.
    Ich hätte vor den Augen des Verkäufers den Sklaven ein bisschen gepiekst, wenn es nötig gewesen wäre. Doch ihm selbst Schaden zuzufügen, ... nein, das war wirklich strafbar.
    Es störte mich aber nicht im Geringsten, dass er Angst vor mir hatte. Im Gegenteil, das war mir sogar recht.


    "Nun gut, ich kaufe dir deinen Sklaven Sica um 100 Sesterzen ab."


    Ich reichte dem Widerling meine Rechte, um den Handel zu besiegeln.

    "100 Sesterzen."


    Ich zauberte einen Dolch aus meiner Toga und hielt ihn dem Verkäufer vor die Nase.


    "Ich kann dir aber auch helfen deinen Sklaven für immer loszuwerden."


    Ich grinste gleich blöd wie er noch vor 5 Minuten.


    Sollte er mich doch verklagen. Ein Sklave, der einen anderen umgebracht hatte, war weniger wert als die jämmerlichen 100 Sesterzen. Nämlich gar nichts...

    Allerdings, jetzt wusste ich genug. Dieser Widerling versuchte, aus einem schlechten Sklaven noch Kapital zu schlagen. Anstatt ihn zu töten, wie es sich gehörte.


    "Du warst wohl zu feige ihn umzubringen, was? Gib ihn mir für 100 Sesterzen, dann bist du ihn los."


    Eine aggressive Ader war genau das, was ich suchte. Der Sklave würde sich schon fügen, und sonst war er halt der Nächste in einer langen Liste von Fehlkäufen - und von Plumpsern in den Tiber.

    "Die Regionalverwaltung läuft derzeit dank meiner excellenten Magistrata Scriniorum bereits wie am Schnürchen. Der Comes lässt sich zwar zeitweise gar nicht und die restliche Zeit sehr wenig blicken, aber wenn ich einen Boten zu ihm nach Hause sende reicht das meist ihn wieder für ein paar Tage aufzuwecken."


    Apropos... das schien wieder mal der Fall zu sein...


    "Den Städten habe ich eigenständige Verwaltung zugesprochen. Der einzige freie Posten, der noch verbleibt, wäre als meine persönliche Scriba. Deine Aufgabe wäre dann das Begrüßen und Einweisen von Antragstellern, und gelegentliches Aushelfen beim Schriftverkehr."


    Sim-Off:

    Also vor allem RPG, vielleicht auch Memos z.B. an den Comes überbringen, usw.


    "Wäre das etwas für dich?"

    Der Sklavenhändler war ein Rehstreichler.
    Ich wunderte mich, dass der überhaupt irgendwelche Geschäfte machen konnte, wenn er sich so schnell einschüchtern ließ. Wobei - "sich einschüchtern lassen" war der falsche Begriff. "regelrecht am Boden kriechen und winseln" traf es wohl eher.
    Ich betrachtete das Ekel. Na gut, er sah nicht so aus als würde er gute Geschäfte machen...


    "Schwierig? Erkläre dich! Oder muss ich deinen Sklaven fragen?"


    Ich verstärkte den Griff an seiner Schulter noch ein bisschen. Die Leute wollten doch immer die Wahrheit sagen. Bloß warum musste man sie jedes Mal daran erinnern?



    /edit: Satzbau.

    In meiner inzwischen doch recht langen politischen Karriere hatte ich einiges gelernt. Unter anderem, dass alles einen Haken hat. Und je länger und bunter die Schönredversuche, desto ärger ist meist dieser Haken. Und was der Verkäufer da von sich gab ließ auf einige Schönheitsfehler schließen. Ich beschloss, in die Offensive zu gehen.


    "Genug! Mach dein dreckiges Plebejermaul zu und denk nach. Stell dir vor was die Zukunft alles für dich bringen könnte - wenn du sie erlebst. Und dann sagst du mir was ich über diesen Sklaven wissen muss."


    Ich blickte mich um. Im allgemeinen Tumult des Marktes war von alldem nichts bemerkt worden. Keinen störte es, dass ich den Verkäufer an der Schulter gepackt hatte und mit dem Zeigefinger auf ihn deutete. Die üblichen Verhandlungsmethoden eben...