Er hatte sich in sein Zimmer eingeschlossen und gesagt, dass man ihn bitte nicht stören solle, denn er habe noch ein wenig zu arbeiten und brauche Ruhe und Konzentration. Als er nun an der geschlossenen Tür stand, sah er auf den Tisch, auf dem seine Arbeit stand. Ein Krug, randvoll mit Met gefüllt und ein Becher. Daneben lag eine leere Wachtafel und ein Griffel und daneben zwei Papyri, eben jene, die er vor Kurzem erhalten hatte. Die letzten Zeilen von seinem Bruder und die von der Nachricht ihres Todes.
Langsam ging er auf den Tisch zu und griff nach dem Krug. Dann schenkte er sich einen Becher randvoll ein, hob ihn hoch und betrachtete ihn eine lange Weile, ehe er ihn in einem einzigen, langen Zug leerte. Vorsichtig stellte er ihn ab und füllte ihn, setzte sich aber nicht, sondern ging zum Fenster.
Beiträge von Valentin Duccius Germanicus
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Er sah sie nicht an, während er noch eine letzte Wachstafel suchte, die er bei aller Liebe nicht finden konnte, und antwortete leise. "Der Termin wartet schon lange genug. Und da wir beide noch leben, ist wohl auch nichts Großartiges passiert." Nun hatte er endlich diese vermaledeite Wachstafel und der Drang nach Met wurd immer stärker, weshalb er hier raus musste. "Wenn Du mich also nun entschuldigen würdest?!"
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Original von Maximus Decimus Meridius
Denkfehler. Du glaubst nicht wie wichtig Frauen in einer Gesellschaft sind, in der man nur Senator sein kann, wenn man auch verheiratet ist.
Ich garantiere Dir, das dann viele mit sich selber spielen werden.
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Er sah ihr schweigend hinterher und schüttelte den Kopf. "Nun gut," sagte er und drehte sich zu Venusia um. "So viel dazu." Dann ging er zum Schreibtisch, als wäre nichts geschehen und suchte ein paar wachstafeln hervor. "Ich habe noch einen Termin. Wenn Du Hunger hast, bediene Dich." Er sprach freundlich, aber doch ein wenig, als wäre er nicht da.
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Original von Appius Terentius Cyprianus
Ich prophezeie mal eine Schwämme von Söhnen
Naja zumindestens kann man dann die unhistorische Militärakademie abschaffen, da es dann eh nur noch wenig Offiziersnachwuchs gibt 
Ich prophezeie eine Entwicklung wie in einer anderen historischen MN: Immer weniger Frauen werden hier als IDs rumfleuchen.
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Er musterte den Sturkopf und zuckte mit den Schultern. Dann ging er zu dem Dolch und hob ihn auf. Eine Weile betrachtete er ihn und ging dann zu ihr, reichte ihn ihr mit dem Griff zuerst. "Wenn Du keinen Einfluß darauf hast oder haben willst, dann beschwere Dich auch nicht darüber, wenn sie nicht ihre Arbeit erledigen können und somit Euer Leben verbessern können," sagte er neutral. Er musterte sie und schüttelte den Kopf. "Tu, was Du für richtig hälst, es bleibt Dir überlassen."
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"Das befürchte ich," grinste er verschmitzt und nickte dann. "Vale, Decima Valeria," erwiederte er und geleitete sie noch zur Tür. Danach suchte er die Sachen zusammen und ging zurück in sein Officium.
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Er nickte und lächelte freundlich. "Nun, dann wünsche ich Dir hier einen guten Aufenthalt und gute Arbeit. Wenn etwas ist, Du weisst, wo Du mich findest," meinte er zwinkernd.
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Er hatte sich recht schnell beruhigt, nur die ganze Zeit noch ein breites Grinsen auf dem Gesicht gehabt. Sein Nebenmann rechts hatte ihn etwas befremdlich angeschaut, der links jedoch war selbst germanischen Ursprungs und freute sich ähnlich. Na Duumvir! Dat war man nen Rennen, ne? Valentin grinste ihn nur an und sein rechter Nachbar meinte plötzlich: Warum vergess ich eigentlich immer, dass der Duumvir von Mogontiacum Germane ist? Er sah zu ihm rüber und erkannte ein Schmunzeln. "Vielleicht weil er manches Mal es selber zu vergessen droht?" lächelte er den Mann an, den er als einen der bekannteren Persönlichkeiten der Stadt Treverorum erkannte. Nur sein Name war ihm entfallen. Dabei benimmt er sich und kleidet sich doch stets recht germanisch, kam die amüsierte Antwort. "Man versucht halt, was man kann um seine Wurzeln nicht zu verlieren."
Das ist löblich, Duccius, sehr sogar. Und was meinst Du, sagte der Kaiser dazu? Valentin sah einen Moment zum Kaiser und zuckte die Schultern. "Entweder er heisst es gut oder nicht. In letzterem Fall wird er mich zur Not von meinem Posten entheben und einen römischeren Duumvir einsetzen lassen."
Und was würdest Du dazu sagen?
"Nun, was sollte ich dazu sagen? Er ist der Kaiser, nicht wahr?" Er lächelte freundlich und sah den Mann offen an. Du bist ein komischer Germane, Duccius, weisst Du das?
"Ja, ich weiss," schmunzelte er, auch wenn es ihn innerlich eher traf, denn er versuchte stets auch hier seinen Traditionen gerecht zu werden und es war nicht immer einfach. Sein Blick fiel auf Marcia und er lächelte kurz. Dann sah er, dass Venusia wieder ans Sprachrohr trat um die Sieger zu verkünden und konzentrierte sich darauf. -
Er schmunzelte. "Sobald der Aushang dafür den Termin bekannt gibt, wird ein Bote zu Dir kommen. Sicher darfst Du," meinte er im Hinblick auf die Tafel. "Hast Du eigentlich hier schon eine Bleibe?"
Sim-Off: Nein, tut mir leid. Meine Infoquelle diesbezüglich konnte ich nicht befragen, die hätte vielleicht was gewusst
Aber meist geht es ja dennoch schnell 
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Original von Petronia Marcia
"Er ist einer der nettesten Menschen die ich getroffen habe und ich werde ihn nicht mehr her geben, da kann kommen was will." Mit diesem bestimmten Funkeln in ihren Augen sah sie ihn an. "Ich denke er wird zur zehnten Abendstunde zu mir kommen, zumindest hoffe ich das doch." Prüfend und schmunzelnd sah sie ihn an.Noch immer mit dem selben Gesichtsausdruck, dennoch einem leichten Funkeln in den Augen, nickte er. "Dann wünsche ich Euch schon jetzt viel Spaß und einen erfüllenden Abend." Wobei der Tonfall von erfüllend doch ein wenig zweideutig war und er sich ein leichtes Schmunzeln verkneifen musste.
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Er verstand ihren Hass nicht, aber er wollte ihn auch nicht verstehen. Andererseits verstand er sie wiederum schon irgendwo. "Nun gut, jedem das Seine." Er wiederte er nur. "Ich werde dieser Tage einen meiner Magistrate in die Gegend schicken und ich wäre dankbar, wenn man ihnen nicht wieder drohen würde oder sie verprügeln."
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"Nie wieder!" versprach er ihr ernst und zog sie eng an sich. "Nie wieder werde ich Dich gehen lassen, egal wer Dich verlangt! Das verspreche ich bei den Asen und Wanen!" Sanft küsste er sie und streichelte ihr dabei über den Rücken, während er diese Nähe zutiefst genoß und in Gedanken den Göttern dankte und seinen Schwur wiederholte. Er würde es auch noch einmal beim Hain tun und dann wurde er eine echte Spende geben, nämlich sein Blut, auf das er schwören würde.
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Die Wagenrennen waren nicht so ganz sein Ding, aber dennoch war er auch hier erschienen, vor Allem, wo ja Venusia diesmal in der Rennleitung mit dabei war und er sehen wollte, was sie für Arbeit hatten. Interessiert sah er auf den Parcours hinunter, konnte sich aber nicht so ganz dazu durchringen, zu wem er halten sollte. Allerdings war wohl eine gewisse Solidarität zu den Purpurnen da, aus alten Tagen heraus. Deshalb freute es ihn wohl auch so, dass der Wagen an erster Stelle lief.
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Er nickte zufrieden. Das waren Antworten, die er sich erhofft hatte. Aber dennoch wollte er auch die Meinung von Venusia hören. Von Marcia glaubte er sie zu kennen, aber auch ihre war ihm wichtig und wenn Aulus etwas zu sagen wollte, wollte er auch dieses gerne hören, so sah er alle drei noch fragend an. "Und Ihr?"
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Ein paar Minuten später, Diantha hatte ihm Bescheid gegeben, erschien auch er in dem Raum. "Sacerdos, es ist mir eine Freude, dass Du hast kommen können," sagte er freundlich und sah, dass Diantha ihn bereits gut versorgt hatte. Das machte ihn stolz auf sie. "Ich hoffe, Du hast den Weg gut gefunden?" Seine Begleiter versuchte er nicht zu sehr wahr zu nehmen. Gleich würden auch Diantha und Marga mit dem ersten Gang kommen.
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Sanft hielt er ihre Hand und lächelte, bis er dann merkte, dass sie schlief. Er beugte sich noch einmal über sie und küsste ihre Stirn, ehe er sich erhob und, die Hand auf ihre Brust legend und sie zudeckend, dann das Zimmer verließ. Draussen blieb er einen Moment an die Wand gelehnt stehen und began erst jetzt langsam sein Glück zu fassen, wirklich zu fassen.
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Er seufzte und stieß sich von der Fensterbank ab. "Auch wenn es Dir nicht passt, dass man zu Dir freundlich ist, solltest Du versuchen etwas zu trinken. Und wenn Du einen Medicus oder Kräuterfrau brauchst, werde ich zur Not auch dieses veranlassen. Ich habe immer noch nicht vor Dich den Behörden auszuliefern, wenn Du das befürchtest und nein, ich verlange auch nichts von Dir als Gegenleistung dafür, dass Du, wenn Du willst gehen kannst. Es steht Dir frei!"
Seine Stimme klang müde und er hatte Mühe nicht zu dem Met zu schielen und sich einen Becher voll zu schenken. -
Er stand am Fenster, mit dem Rücken zu ihnen und sah hinaus. Am Liebsten wäre er jetzt alleine gewesen und hätte nach dem Krug mit dem Met gegriffen. Es drängte ihn förmlich danach, es verlangte ihn danach. Aber er wusste, er durfte nicht, nicht im Moment. Als er Geräusche hörte, drehte er sich wieder um, wobei sein Blick auf den Dolch fiel. Sollte er? Nein, nicht jetzt, nicht wo auch Venusia hier war. Deshalb sah er nur auf sie und sagte leise, aber laut genug, dass sie ihn verstehen musste. "Lass Dir Zeit, sonst kippst Du gleich wieder um."
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Original von Maximus Decimus Meridius Kaum Spieltiefe und kaum wirkliches Rollenspiel. Und so geht es leider vielen männlichen IDs, die weiter oben auf der Karriereleiter stehen.
Vermutlich der Grund, warum ich mit meiner ID als Duumvir absolut zufrieden bin. Da ist sowohl ein Großteil Verantwortung und VErwaltung und Co drin und doch habe ich eine Menge Möglichkeiten den Alltag, die Familie zu simmen. Wenn es auch da hin und wieder ein wenig mehr sein könnte
