Ah ja, dachte er sich nur und sah dann, gerade als der Gedanke fertig war auf den Dolch. Hörbar seufzte er. "So ist das also?" Er wirkte völlig ruhig, unbeeindruckt irgendwie. Und eigentlich war er es auch. Es lag weniger daran, dass sie ihm nicht vielleicht gefährlich werden konnte, sondern daran, dass es ihm letztlich egal war. Er dachte kurz an Marcia und bat sie um Verzeihung in Gedanken. Dann stand er langsam auf und hob sein Hemd, wodurch sie die schlimmen Narben am Bauch sehen konnte und hielt es auf Schulterhöhe mit einer Hand fest, wodurch auch die Narbe an Brust und Schulter teilweise zu sehen war. Dann sah er ihr feste in die Augen. "Dann walte Deines Amtes. Aber wähle vorher gut. Wenn Du es schnell willst, dann stich hier zu, nach oben, dann triffst Du die Lunge und das Zwerchfell darunter und ich bin in Sekunden tot. Eine andere Stelle wäre das Herz. Hier!" Er deutete auf Beides. "Wenn Du es langsam willst, dann folge einfach nur den Narben. Die weisen Dir den Weg. Allerdings solltest Du etwas tiefer stoßen, sonst könnte ich überleben."
Beiträge von Valentin Duccius Germanicus
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Langsam ging sie ihm auf die Nerven. Seit dem Brief war er schneller gereizt und genervt und hatte schon gezeigt, dass er weniger tolerant als davor war. Das Einzige, was ihn im Moment jeden Abend davor abhielt sich hemmungslos zu betrinken war Marcia und ihr zuliebe hatte er auch nach aussen hin eine Maske aufgesetzt und versuchte nichts von sich Preis zu geben. Die Frage war jedoch wie lange er noch die Kraft haben würde das so durchzuziehen. Aber diese Frau schaffte es ihn zu reizen. Obwohl es ganz harmlose Fragen waren. "Vielleicht weil die Magistrati, die die letzten Male in den Gegenden waren alle fortgejagt wurden, egal was sie wollten," antwortete er immer noch halbwegs neutral, aber eine gewisse Bissigkeit war in seinen Worten, wenn man aufpasste, zu hören. "Nun, und was willst Du?"
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Er musterte sie und bemerkte die Veränderung. Innerlich machte er sich auf einiges gefasst. "Wo vergesse ich denn die Leute?" fragte er ruhig und neutral um sie nicht unnötig zu reizen. Er behielt sie im Blick. "Es gibt für de bedürftigen Bürger die Möglichkeit sich Essen zu holen, Brot, Käse, Obst, Gemüse, hin und wieder auch Fleisch, je nachdem, wie viel die Spenden einbringen um auch sowas bereit zu stellen. Wer eine Unterkunft sucht, kann die in günstigen Insulae bekommen, wer dafür kein Geld hat auch in welchen, wo man dennoch eine gute Bleibe bekommt. Wer eine Arbeit sucht, bekommt sie in den meisten Fällen. Sag mir also bitte, wo ich für sie, Euch, denn das sagtest Du ja, nichts tue."
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Er sah sie awartend an, und als sie immer noch nicht auf den Punkt kam nickte er nur. "Das ist richtig. Und Du möchtest also etwas anderes als eine Stelle in der Taberna haben, sehe ich das richtig?" Er nahm sich etwas zu trinken und bot auch ihr etwas an. "An was hattest Du da gedacht?"
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Er wandte sich um und bot ihr mit der Hand einen Platz an. "Und nun? Nun, sag Du es mir. Du bist gekommen. Das heisst, dass Du Dir wahrscheinlich dabei etwas gedacht oder erhofft hast, würde ich sagen." Noch immer lächelte er freundlich.
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Original von Lucius Octavius Detritus
Hier sieht man, ganz klein, Valentin und seine germanischen Freunde beim Thing.![Freude :]](https://imperium-romanum.info/images/smilies/smiley102.gif)
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Wenn man mich schon rausfordert:
Moi!
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Er lächelte nun noch etwas stätker und machte eine einladende Bewegung. "Dann komm, lass uns in mein Officium gehen." Er ging vor und ging davon aus, dass sie ihm folgte.
Sim-Off: Ich denke, wir machen einfach hier weiter? Mein Büro ist etwas überlaufen

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Original von Publius Terentius Pictor
Ähem, auch wenn ich als Spielverderber da stehe, Valentin, aber das is 'ne genauso miese Ausrede wie die von Detritus
Tjo
Pech 
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Original von Lucius Octavius Detritus
Valentin wo bleibt dein Foto?Helvetia Fabia for Miss IR.
Tut mir leid, bei mir platzt immer die Linse

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Er kam gerade aus dem Officium von Marcia und wollte eigentlich zu einem Treffen mit den Theaterleuten, als er am Ende des Ganges ein lautes Geschrei hörte. Beide Stimmen kamen ihm seltsam vertraut vor und das er gleich losbrüllte, war irgendwie nicht verwunderlich. "Brocchus! Schieb Deinen Arsch an die Arbeit! Ich warte seit vier Tagen auf die Listen," kam es streng von ihm über den Flur und der Schreihals zuckte zusammen. Ja, Duumvir, tut mir leid, mache mich sofort ran.
"Das sagst Du schon seit vier Tagen," sagte er nun, wo er heran war. "Nun zisch ab," sagte er schon etwas freundlicher. "Und Du? Hätte nicht gedacht, dass Du hier auftauchen würdest," sagte er schmunzelnd. -
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Und Du??

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Nun hielt ihn nichts mehr auf seinem Platz. Der Germane und der Legionär leisteten sich ein Wahnsinnsduell seiner Meinung nach. Sein Herz schlug natürlich für den GErmanen und er starrte gebannt auf die Bahn. "komm schon," murmelte er. "Komm schon, Du hast das bessere Pferd, zieh vorbei! Na los! Du bist eins mit dem Tier! Zieh vorbei!!" Es hörte sich fast wie eine Beschwörung an.
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Original von Duccia Verina
"Wir haben uns viel zu lange nicht mehr gesehen" stellte sie fest, denn sie kannte so gut wie nichts aus seinem Leben oder des der anderen. Vielleicht war es damals keine gute Entscheidung gewesen in den Norden zu gehen. "Wir hatten noch gar keine Zeit zu reden, da du so viele Besucher in letzter Zeit hattest. Was machen deine Geschiwster eigentlich? Wo sind sie? Ich würde sie so gerne wieder sehen." Verina hatte ja auch keine Ahnung was in den letzten Monaten, Jahren geschehen war.Er überlegte eine kleine Weile und erzählte ihr dann von Leifs Karriere beim Militär, Julias Leben, ihre Rückkehr und dann der Weg nach Confluentes, Leifs Weg nach Rom, die Rückkehr, die Entführung und in groben Zügen, mehr traute er sich selber nicht zu, von den Ereignissen im Sommer und dem Entschluß der Beiden im freien Germanien zu bleiben. Er erzählte ihr auch, dass Disrun ihnen erklärt hatte, das Julia nicht ihre Schwester sondern nur angenommen war. Auch einige andere Dinge erzählte er. "Nun haben sie einen kleinen Hof und Sextus meinte, als er von ihnen wieder kam, das Julia schwanger sei und ich wohl bald Onkel würde," zwinkerte er.
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Er schwieg nur, denn was brachte es wenn er das konnte, wo er nie wieder hier sein würde. Er war fast ausser Reichweite gewesen, aber vielleicht hätte er eines Tages sie besucht oder sie sie. Und nun? Er konnte sich nicht beruhigen. Es war, als wäre ein großer Teil mit dieser Nachricht mit gestorben. Oh Ihr Götter, warum habt Ihr das zugelassen? WARUM???????? In Gedanken zürnte er mit ihnen, warf ihnen Ungerechtigkeit vor, verfluchte sie und war in seiner ersten Trauer untröstlich. Sie hatten endlich ihr Glück gefunden und dann das????? Er hatte das Gefühl in ein noch schwärzeres Loch zu fallen als nach der Geschichte im letzten Sommer.
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Er blieb noch einmal stehen und wandte ihr sein Gesicht zu. "Du findest mich in der Curia Mogontiaci. Melde Dich vorher bei meiner Scriba Petronia Marcia, die wird Dich dann zu mir führen.
Vale," lächelte er. -
Er musterte sie eine Weile und nickte. "Du hast Recht. Das kann ich wohl nicht. Und wenn er nicht meiner Cousine damals über den Weg gelaufen wäre, hätte er es vielleicht auch nie geschafft. Hel möge sich ihrer annehmen." Einen Moment dachte er an Sara und ein ganz leichter Ausdruck von Trauer machte sich auf seinem Gesicht breit, ehe er sich wieder fing. "Wie gesagt, versuche es in der Taberna. Sie werden Dir eine Arbeit geben. Wenn Du meinst, dass sie es nicht tun werden, dann kannst Du Dich auf mich berufen. Wenn Du lieber woanders arbeiten willst, dann komm bei mir vorbei und ich sehe, wo ich noch was finden kann." Damit wandte er sich ein weiteres Mal um.
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"Vale Didius Albinus." Er sah ihm noch einen Moment hinterher und setzte sich dann an seine Notizen.
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Er nahm die Antwort mit einem zufriedenen Nicken zur Kenntnis und erhob sich. "Nein, ich denke derzeit nicht. Aurelius Cicero wird auch noch irgendwann hier ankommen? Nun, in diesem Fall sehen wir uns spätestens zu der Besprechung. Wenn noch etwas ist, kannst Du mich hier jederzeit antreffen, oder meine Scriba weiss, wo Du mich findest."
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Er nickte und meinte dann: "Sollte dem nicht sein, komm in der Casa Duccia vorbei. Ich denke, wir werden wohl noch ein Gästezimmer frei haben," sagte er freundlich.
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"Gut," erwiederte er. "Das sollte wohl kein Problem sein," meinte er und machte sich ein paar Notizen. "Hast Du sonst noch etwas auf dem Herzen und wie sieht es eigentlich aus, hast Du bis dahin schon eine Unterkunft in der Stadt?"