Beiträge von Valentin Duccius Germanicus

    Er unterhielt sich gerade mit einem der größeren Händler der Stadt. "Und wenn Du da einfach Dich mit Deinem Kollegen zusammensetzt? Meine Güte, es sollte doch nicht schwer sein eine Einigung zu finden, Sparus."
    Du verschtescht dat nit, Duumvir (sprich Dumver), das Schwein verschucht misch ferddisch tschu mache. Und nehmert mir allweil all wesch.
    Er seufzte. Dieser Mann hatte irgendwie nie sprechen gelernt, hatte er das Gefühl. "In Ordnung, in Ordnung, ich werde mal mit ihm reden und mir seine Version anhören. Und wenn ich den Eindruck habe, dass es nicht anders zu regeln ist, werden wir ein Gericht einberufen."
    Masch dasch Duumvir, sagte Sparus von sich überzeugt.
    "Na dann, Vale und bis dann," meinte er noch und drehte sich um. Sein Blick fiel kurz auf eine junge blonde Frau, der er aber nicht weiter Beachtung schenkte, da er viel zu sehr in Gedanken war und wandte sich dann der Straße zu, die er in Richtung Markt zu gehen gedachte.

    Sim-Off:

    Tacitus, Verina tut bitte dann einfach so, als wäret Ihr gerade noch rechtzeitig vor Beginn meines Monologes angekommen ;)


    Endlich waren alle da und er erhob sich, nachdem auch alle versorgt waren zu einer kleinen Rede.
    "Nun, es freut mich, dass Ihr alle heute hier seid. Ich habe diese Besprechung einberufen, da ich mit Euch über einige Dinge, Mogontiacum betreffend diskutieren möchte. Dazu habe ich den MS und seinen Scriba ebenfalls gebeten, weil es dabei um Sachen geht, die vielleicht weisend sind, vielleicht aber auch nicht," grinste er.
    "Fangen wir also mit folgendem Punkt an: Vigiles!
    Wozu Vigiles? Nun, ich denke das erklärt sich fast von alleine, dennoch möchte ich es noch einmal erklären: Ein städtischer Vigil dient als Feuerwehrmann, Nachtwächter, Polizist und Milizionär in einem. Die Vigiles einer Stadt sind paramilitärisch organisiert und ihren Vorgesetzten unterstellt. Trotzdem ist der Dienst als Vigil ein Beruf ohne verpflichtende Dienstzeit und nicht mit dem regulären Militärdienst vergleichbar.
    Angesichts der Tatsache, dass wir auch hier mit Verbrechen zu tun haben und unser Regionarius doch schon einem gesetzteren Alter entgegensieht, wie auch die Truppen andere Sorgen haben als immer in den Städten mit zu patrouillieren, denke ich, ist in Mogontiacum definitiv eine solche Truppe von großer Hilfe."
    Er sah in die Runde und schmunzelte. "Da ich aber hier auch auf Eure Meinung hören möchte und, so Ihr mir hier zustimmt die Diskussion anregen möchte, auf welche Kräfte wir da zurückgreifen, es sind Posten die sowohl Sklaven, Liberti als auch Freien zur Verfügung stehen."
    Weitere Themen kämen danach.

    Er schwieg eine ganze Weile und fuhr sachte mit seinen Händen über ihren nackten Körper. Seine Augen hielten ihren Blick fest. "Mögen die Götter meine Zeugen sein, dass ich dieses Versprechen heute Abend gebe, meine geliebte Marcia: Ewig will ich Dich lieben und ehren, ewig Dich beschützen und Dein sein. Und meine Liebe sollen bis über Hel's Reich hinaus reichen!"

    Er sah sie an und schwieg eine Weile, ehe er sehr leise sagte: [SIZE=7]"Ich habe getötet! Zwei Mal!"[/SIZE] Er wusste nicht, wie er weiter reden sollte, was er ihr erzählen sollte und wie und so schwieg er wieder, nun mit dunklem und traurigem Blick an ihr vorbei schauend.

    Zitat

    Original von Petronia Marcia
    "Ich danke dir, dann wäre das ja geklärt." Marcia wandte ihren Blick zu Valentin, damit dieser auch endlich mal wieder sprach und etwas sinnvolles tun konnte, ausser sie ganz aus dem Konzept zu bringen.


    Er schmunzelte: "Nun, dann wäre das wohl geklärt, wie," grinste er. "In diesem Sinne solltet ihr es offiziell machen."

    Zitat

    Original von Venusia Duccia Britannia
    Sie war gerade auf dem Weg ins Arbeitszimmer als sie von dort Valentins Schrei hörte. Schnell war sie dort und öffnete die Tür. Da sah sie nun Valentin auf dem Schreibtisch liegend und weinen. Auf dem Weg zu ihm, sagte sie leise seinen Namen. Dann stand sie neben ihm und sah die beiden zu Boden gefallenen Briefe, welche sie aufhob. Sie legte ihre eine Hand auf seinen Rücken.


    Valentin, was ist denn los? Was hast du?


    Dann fiel ihr Blickauf die Schrift auf dem ersten Brief und sie bekam ein beklemmendes Gefühl, da sie diese nur zu gut kannte. Sie begann ungefragt die beiden Briefe zu lesen. Erst den von Flavius und dann den letzten... Se konnte nicht glauben was sie da las, nicht fassen. Sie hockte sich neben Val und legte ihren Arm um ihn. Leise stiegen ihr die Tränen in die Augen und sie begann zu verstehen was darin stand.


    Er konnte es nicht begreifen! Leif, Alrun... Flavius, Julia... Nicht sie, nicht seine Familie! Nicht ausgerechnet diese Beiden!
    Er bekam nicht mal wirklich mit, das Venusia da war, erst nach einer langen Zeit und er richtete sich etwas auf und zog sie dann in seine Arme, während sie beide um seine geliebten Geschwister, auch wenn er längst wusste, dass Julia nie seine Schwester war, für ihn war sie es immer gewesen, weinten.
    [SIZE=7]"Leif.... Alrun,"[/SIZE] hörte man nur tonlos über seine Lippen ein oder zwei Mal dringen. [SIZE=7]"Warum???? Warum???"[/size]

    Ich wollte nur alle mal vorwarnen, die mit mir posten oder noch posten wollen in den nächsten drei Wochen ;) Ich bin in den nächsten Wochen hin und wieder mal ein oder mehrere Tage am Stück nicht da, bzw. hab teilweise viel zu tun, weshalb es dann sein kann, dass ich nur einzelne Post für den Moment beantworten kann und den Rest später etc.
    Also nicht böse sein, wenn es dann etwas dauert. ;) 8)

    Zitat

    Original von Petronia Marcia


    Marcia brauchte eine Weile bis sie bei ihm war, denn sie hatte grade noch einige Sätze fertig schreiben müssen, denn zur Zeit stapelte sich irgendwie die Arbeit in ihrem Officium und manchmal fragte sie sich, ob sie als Scriba nicht bald auch noch eine eigene Scriba brauchte. Der Gedanke alleine brachte sie schon zum kichern. So trat sie bei Valentin ins Büro und ging zu seinem Platz. "Du hast mich mal wieder gerufen?"


    "Ja," lächelte er und bewunderte ihre Schönheit einmal mehr. "Der Brief soll an den Quaestor pro Praetorea gehen, Decimus Pompeius Strabo, in der Regia.
    Das übliche mit Anrede und so vorweg. Dann: Ich danke Dir für Deine Mitteilung, auch wenn sie ein wenig befremdlich im Zusammenhang mit der Stadt Mogontiacum ist, da die Regia und die Curia Mogontiaci ja nicht weit auseinanderliegen. Über eine Terminbekanntgabe, wann der LAPP diese und gegebenenfalls weitere Dinge besichtigen möchte und um zu klären, dass alle wichtigen Beamten dann vor Ort sind, wäre ich dankbar.
    Naja, dann die übliche Abschiedsformel und alles drumherum."
    Er musterte sie und lächelte. "Und dann wollt ich noch wissen, was Du heute Abend vor hast."

    Zitat

    Original von Quintus Didius Albinus
    "Ich persöhnlich würde eine Kooperation vorschalgen, wie sie in der Wirtscaft üblich ist. Das heißt wir nehmen euch exklusiv waren ab die wir brauchen und ihr uns. Nun ist das Problem natürlich, daß beide Städte mit oher wahrscheinlichkeit praktisch nichts selbst produzieren und daher dieser Vorschlag flach fällt. Desweiteren würde ich ein Art, nun nennen wir es Handelskammer vorschlagen wo Händler beider Städte sich austauschen könen und Handel miteinander treiben können. Sowas kann beiden Städten nur nützen."


    "Mhm," kam es von ihm und seine Fingerspitzen legten sich nachdenklich zusammen. "Es wurde sowieso für hier ein Treffen aller wichtigen Händler arrangiert, an dem Du vielleicht auch teilnehmen solltest, um diese Vorschläge auch mit ihnen aus ihrer Sicht zu besprechen. Eine solche Kammer dünkt mir gut. Was die Eigenproduktion der Städte betrifft stimme ich Dir zu und die Kassen sind momentan zu leer um die Ware dann als subventionierte Ware weiter zu geben. Ich denke, das muss letztlich in Kombination mit den Händlern geschehen und gegebenenfalls dann zwischen Vertretern derer geklärt werden."

    Zitat

    Original von Duccia Verina
    "Genau das wäre meine nächste Frage gewesen was ich dann machen werde. Scriba hört sich ziemlich weitläufig an und ich nehme einfach mal an es gibt da auch viel zu tun?" Sie lehnte sich in dem Stuhl ein wenig nach hinten. "Meinst du Ancius wird sauer auf mich sein, weil ich glaube er hätte vielleicht gerne gewollt, dass ich in seiner Taverne mithelfe."


    Er überlegte, würde er sauer sein? Nein, wahrscheinlich nicht. Das sagte er auch. "Vielleicht im ersten Moment enttäuscht, aber er wird sich freuen trotz allem, da bin ich sicher. Nun zu Deinen Aufgaben. Derzeit wird es für Dich in erster Linie darum gehen Akten auf den neuesten Stand zu bringen und Berichte zu schreiben. Also nur stupide und dröge Schreibtischarbeit fürs Erste," schmunzelte er. "Vielleicht später mehr, ziemlich sicher sogar. Aber durch die Schule müssen die meisten Scriba," grinste er. "Ich damals auch."

    Engagiert war sie wohl. "Es gibt hier sogar sechs Legionen und unendlich viele Auxilia." Er nahm noch einen Schluck. "Sicher könnte ich Dir einen Termin arangieren, aber ich weiss nicht, wie weit er schon voran gekommen ist, da er erst seit ganz Kurzem hier ist. Er kümmert sich auch um das erneute Gespräch mit der Legio. Ansonsten wurden schon ein Termin geklärt, wann die zivilen Kräfte dort anfangen können um die Schäden, die zum Glück nicht gravierend sind, zu beheben," lächelte er. "Doch gehen andere Bauten, bei aller Liebe zu den Göttern vor, da es bei diesen um Menschenleben geht, wenn sie nicht repariert werden und dann einstürzen. Ich hoffe, Du hast da das entsprechende Verständnis für," sagte er freundlich."

    Sim-Off:

    *sich mal verwirrt die Augen reibt* Meine Güte, dachte gerade echt Aulus hätte zwei Mal gepostet ^^ Hallo Zwillinge ;)


    Er sah ein wenig irritiert von einem zum Anderen und verstand den Insider nicht ganz, aber reichte dafür beiden etwas zu Trinken. "Ah Lepidus, ja, komm, setz Dich! Möchtest Du was Trinken?" Jetzt fehlten nur noch Marcia und der neue Scriba Tacitus.

    "Sicher," lächelte er. "Der Marstempel und der Merkur. Was genau kaputt ist müsste man nun meinen Magistraten fragen. Die IX. ist mit mehreren Tagesmärschen von hier etwas weit weg. Ausserdem hat sie genug in Inferior zu tun," zwinkerte er. Bei der anderen Sache lächelte er nachsichtig. Sie musste noch viel hier lernen. Aber die Zeit würde es ihr näher bringen. "Hast Du noch weitere Fragen?"

    Er nahm den Brief freudig entgegen und öffnete ihn.


    Geliebte Familie,
    kleiner Bruder,


    mit diesem Schreiben übersende ich Euch Grüße.
    Nach dem recht langen, in den Niederungen aber doch eher milden Winter, geht die Saat nun endlich auf und ich glaube, wenn der Sommer kein zu trockener wird, dass wir eine gute Ernte haben werden. Das hättest Du nie gedacht, kleiner Bruder, was? Leif mal nur Bauer. Aber auch das muss sein udn ich muss gestehen, ich bin es zufrieden.
    Alrun wird bald unser Kind gebären und wir hoffen auf einen Sohn, auch wenn ich gestehen muss, dass es mir egal wird. Aber wenn es ein Junge wird, werden wir ihn Sarolf nennen, was meinst Du?
    Nachher wir Ouduaker kommen. Du erinnerst Dich noch an ihn? Ein alter aber netter Kauz, mit der ganzen Familie. Sie haben uns damals viel geholfen und wir haben ihnen viel zu verdanken....


    Hier endete der Brief und er schaute ihn etwas verwirrt an. Er sah in die Rolle und entdeckte ein zweites Blatt, aber darauf war eine ungelenke Handschrift zu sehen. Und lauter orthographische Fehler.


    mein liebere sarolf,


    ich bedaure dire midteile zu müse, das deine bruder und seine frau verstorbbene sind.
    sie warten von eine gruppe vokelfreier übefallen worde. deine bruder war taffer unde starke und hadde noche 3 mit genommen, ehe ihn traf eine ger in den rücken. seine frau hat noch könen fliehen, aber starb am nächsde tag an folge der geburt des sohnes. wir habbe sie nach aldem brauch bestattet, aller beide.


    ouduaker


    verzeihe alter mann schlecht latein schreibe


    Er starrte auf den Brief und starrte und starrte. Bleich war er geworden und er hatte das Gefühl, dass jeden Augenblick sein Herz aufhören würde zu schlagen. Dann plötzlich schrie er laut auf:
    "NEIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"
    Die beiden Briefe fielen ihm aus der Hand und er sank weinend über dem Tisch zusammen.

    Zitat

    Original von Quintus Didius Albinus
    "Nun richtig, beide Städte haben sich einiges zu Bieten. Wir haben viele Landwirtschaftliche Güter, Germanien sein Bier, Hölzer etc. Auch denke ich könnte man kulturell einiges austauschen. Nehmt es mir nicht übel Duumvir, aber für die meiten Einwohner des Imperiums ist Germanien eine Militärprovinz voller Babaren die nur noch nicht vollkommen abgedriftet ist, da hier 36.000 Mann stationiert sind. Um diesen Vorurteilen engegenzukommen könnte man einige Programme auflegen. Ihr habt hier eine hochgelobte Theatergruppe die man auch in Matua und in seinem neuen Theater gerne sehen würde. Desweiteren könnte man vielleicht in Maßen auch einige Schaustücke germanischer Prägung nach Matua bringen, um den bürgern zu zeigen wie die Germanen wirklich sind. Im Gegenzug würde natürlich auch Mantua Architeckten, Künstler etc. nach Germanien bringne um dem Volk zu zeigen, daß wir die Zivilisation auch in diese angeblich so zivilisationslose Region bringen."


    Aufmerksam hörte er ihm zu und nickte schliesslich. "Ich nehme es Dir nicht übel, denn ich weiss selber, das Germanien oft nur als barbarische Randprovinz gesehen wird. Nun," meinte er zu den weiteren Ausführungen. "Die Ideen im Großen und Ganzen hören sich schon mal gut an." Er sah ihn nachdenklich an. "Doch wie genau würden sich die von angesprochenen wirtschaftlichen Partnerschaften ausgehen. An was für eine Kooperationsart habt Ihr da gedacht?"

    Er erwiederte den Kuss mit geschlossenen Augen und einem Ausdruck im Gesicht, der Liebe, Hingabe und Genuss vermittelten. "Nimm mich," sagte er sanft zwischen zwei Küssen. "Halte mich und bewahre mich!" Dann erging er sich wieder in ihrem Geschmack und hatte das Gefühl zu ertrinken und zugleich, wenn er es nicht tat zu ersticken.