Beiträge von Valentin Duccius Germanicus

    «Germanicus - Ein Genuss der Wohl tut.»
    das weiss wohl eine bestimmt 8)


    «Einmal Germanicus - immer Germanicus.»
    Wusst ichs doch 8) :D


    «Germanicus - besser kann ich's auch nicht!»
    Da ist der absolute Beweis 8)


    «Mit Germanicus lacht das Leben.»
    Schreibt es Euch unter die Nase :P 8) :D


    «Germanicus für Frauen die mitten im Leben stehen.»
    Öhm.... nur für eine :D

    Ein germanischer Bote brachte eine Nachricht. Er war eindeutig an seiner Kleidung, sein Auftreten und seiner Sprache zu erkennen. Er klopfte, und als Hergen die Tür öffnete, drückte er ihm mit ein paar Worten den Brief in die Hand. Es war für ihn ungewohnt mit Papyrus umzugehen, aber er hatte die genauen Anweisungen befolgt und die Rolle nun übergeben. Mit einem Dialekt, wie man ihn an der Amisia sprach, sagte er: "Für Sarolf! Wenn Du die ersten Zeilen liest, weisst Du von wem...."

    Geliebte Familie,
    kleiner Bruder,


    mit diesem Schreiben übersende ich Euch Grüße.....


    "Er soll ihn unverzüglich erhalten."

    "Sie ist noch in Rom. Bei irgendeiner Hochzeit. Was Ancius betrifft, er macht sich gut, besitzt eine Zucht, die er zwar noch mit meiner finanziellen Unterstützng aufbaute, die sich aber mittlerweile völlig alleine trägt, und eine Taverne. Ich überlege ihm den Bauernhof zu überschreiben, so dass er komplett unabhängig ist." Leise fügte er hinzu, so das nur Verina es hören konnte: "Und ich glaube, zumindest spricht einiges dafür, dass er sein Herz vergeben hat."
    Als sie nach Desi fragte, wurde ihm einen Moment lang das Herz schwer und er wandte sich um, um sich etwas in den noch fast vollen Becher zu schenken. Er brauchte diesen Moment um sich zu sammeln. "Sie ist heim gekehrt, zu ihrer Familie. Sie war schon einmal dort und kehrte zurück, doch ist das Leben im Imperium nichts für sie." Mehr zu sich selber sagte er kaum hörbar. "Das Leben mit mir." Er trank einen großen Schluck und verharrte noch einen Moment, ehe er sich soweit gefasst hatte und zu den Beiden wieder umdrehte.
    "Nun, ich hoffe, diesmal bleibst Du länger!"

    Na endlich, es wurd spannend! Das wurd aber auch mal Zeit. Nur schwer hielt es ihn auf dem Platz und ganz schwer nur konnte er vermeiden nicht zu schreien: GERMANIA VOR! NOCH EINS VOR! Obwohl es ihm verdammt noch mal auf der Zunge lag und in den Fingern juckte, aber die Römer um ihn herum hätten ihn wohl ziemlich komisch angeguckt. Dennoch rief er laut: "WEITER SO!!!" Er ließ offen, wen es betraf, aber da er in seinem Geburtsdialekt das gerufen hatte, war es wohl einigen hier sehr klar. Und so setzte er dich ein wenig grinsend zurück.

    Innerlich verspannte er etwa, äusserlich lieb er aber die Ruhe in Person. "Tja, was ihren Mann betrifft, scheint er keinerlei Interesse mehr zu haben. Das Patronat ist deshalb, weil die Römer darin eine Tradition sehen und ich denke, es kann ihr nicht schaden, wenn sie hier unter einer der angesehensten Personen steht, besonders sollte sie planen, in Germanien zu bleiben."
    Dann lächelte er neutral und doch freundlich. "Unser Interesse zueinander ist rein freundschaftlicher Basis. Ich schätze sie als Freundin und ich denke, sie mich als Freund."

    Er schüttelte den Kopf. "Nur das Übliche, wobei die Legio II bereits vor längerem eine Liste erhalten hat, in der sie um Unterstützung bei diversen Sachen gebeten wurde. Da ausser einer mündlichen Zusage im Sinne nach Eingang der Liste würde man sehen, was man abstellen kann, bisher nichts kam, hab ich den neuen Magistraten da jetzt drauf angesetzt. Der Rest wird sowieso wieder über die Stadt selber getragen."

    Das Büro, in dem bereits mehrere Scriba tätig waren, hatte noch ein paar Schreibtische frei und einer wurde gerade für den neuen Scriba Decimus Germanicus Tacitus fertig gemacht. Die anderen drei Scriba in dem Raum fragten sich schon, wie der Neue so wäre. Da er allerdings hauptsächlich dem neuen Magistraten unterstellt war, würden sie wohl eher wenig zusammen zu arbeiten haben, mal von einem gemeinsamen Officium abgesehen. Dennoch freuten sie sich auf etwas frischen Wind.

    "Gut," erwiederte er nickend und setzte einen Haken. "Nun um die Anstellungsformalitäten kümmere ich mich. Ich geleite Dich nun zu meiner Scriba, die Dich zum Magistraten bringen wird und auch Deinen Platz im Officium der Scriba zeigen wird," lächelte er. "Bezüglich der Aufgaben wird Dich dann Iulius Lepidus instruieren. Hast Du noch Fragen?"