Beiträge von Valentin Duccius Germanicus

    "Dann sollten wir uns wirklich bald daran setzen." Lächelte er und sah zur Tür. "Ich danke Dir, Marga, leg die Tafeln ruhig dort ab, wir werden erst etwas Essen und dann uns an die Arbeit setzen. Wir brauchen dann niemanden mehr von Euch," lächelte er. "Ich wünsche Euch einen schönen Abend." Marga erwiederte entsprechendes und verließ das Zimmer. Er stand nun wieder nah an ihr dran und seine Hand berührte ganz sachte ihre Fingerspitzen. "Bist Du auch so hungrig?"

    Er schmunzelte bei diesen Worten. "Ich glaube, er wird ewig unstillbar sein. Und immer nur für den Moment, wo ich etwas gegessen habe, für wenige Augenblicke versiegt sein," grinste er ebenso frech. Er trat an sie ran, hielt aber noch Abstand, denn jeden Augenblick musste Marga zurück kommen. "Aber ich glaube, es ist genug da, um den Augenblick zu befriedigen."

    "Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Es geht hier nicht um ein Standard, sondern um eine gezielte Sache! Diese Aktion wurde gestartet, als wir vorübergehend gar keinen Legaten hatten, auch wenn dies zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, da man nur davon ausging, das Sedulus in Rom weilt und nicht auch da verstirbt." Er fragte sich gerade, welche Laus dem Mann über die Leber gelaufen war, dass er irgendwo Emotionen sah, wo keine waren. "Die Curia hatte die Verwaltung letztlich inne und da hilft kein Schönreden oder drumrum reden. Als solche hatte sie die Verantwortung für diese Aktion und hat sie auch immer noch, denn niemand hat sie ihr seither abgesprochen, im Gegenteil, immer unterstützt. Als solches wird auch in dieser Bericht erstattet. Deine Wünsche und Äusserungen in allen Ehren, ich verstehe sie sogar in einem gewissen Grad, aber Du zögerst damit Dinge heraus, die unnötig sind, zumal Du a) selber hier anwesend bist und b) wer sagt Dir, das ein solcher Bericht des Honorius nicht schon längst bei seinem Vorgesetzten auf dem Tisch liegt und bereits den Weg zu Deinem Officium gefunden hat, während Du hier sitzt??" Manchmal hatte er den Eindruck, dass der Legat zu einseitig dachte. "Willst Du der Curia hiermit also die Verantwortung für dieses Projekt absprechen?"
    Igendwie hatte er das Gefühl, dass er zukünftig Venusia das Reisen verbieten sollte, damit sie selber gegen diese Windmühle ankämpfen konnte. Es war schön und gut, dass sie ihn gebeten hatte sie hier ein wenig zu vertreten, aber diese Krämpfe mit dem Legaten nervten ihn momentan. Als wenn er nicht schon genug Sorgen mit der Raetiasache hatte, hatten ihn doch erst wenige Minuten vor seinem Weg in die Curia ähnlich schlimme Berichte, von einem der rückkehrenden Transporttrupps ereilt. Eile war mehr als je zuvor geboten. Und hier wurden Haarspaltereien diskutiert.
    Ob die Augusta sich noch an ihr Gespräch erinnerte? Ob sie wohl in Rom irgendwas für Raetia bewirkte? Irgendwie begann er daran zu zweifeln, da bisher keinerlei Nachricht aus Rom eingetroffen war.

    Er lächelte sanft und erwiederte mit sanfter Hingabe ihren Kuss. "Immer wieder und mit dem größten Vergnügen." Er kuschelte sich wieder an sie und meinte dann nach einer Weile. "Und was machen wir nun mit dem angefangenen, fortgeschrittenen Abend?"

    "Eine lange Nacht haben wir hoffentlich zusammen," schmunzelte er und trat einen Schritt näher. "Doch dienten diese Sachen eher dem Ablenken bezüglich meiner Nervosität und vielleicht auch ein wenig dem Alibi den Anderen gegenüber." Er trat noch etwas näher und sah ihr in die Augen. "Bald werden wir alleine und ungestört sein," flüsterte er liebevoll. "Hergen und Marga werden eigenhändig dafür sorgen, dass wir ungestört Essen und Arbeiten können." Seine Augen hielten ihren Blick und er beugte sich vor um einen schnellen kuss zu erheischen. Als es klopfte, trat er wieder einen halben Schritt zurück und zwinkerte ihr zu. "Nur herein! Ich hab einen Bärenhunger." Marga, Diantha und eine der jungen Mädchen, deren Namen er sich nciht merken konnte, brachten Essen und Trinken herein und stellten alles auf den Tisch. Braucht Ihr sonst noch was? Valentin dachte einen Moment nach und sah auf den Tisch. "Ja, bitte sei so gut, ich hab im Arbeitszimmer die Wachstafeln vergessen, die rechts auf meinem Schreibtisch liegen. Kann mir die noch jemand bringen?" Wird gleich erledigt, lächelte Marga und die drei verschwanden wieder.

    "Fürs Erste wird es wohl dieses Gespräch gewesen sein," lächelte er. "Denn im Prinzip hatten alle Mitglieder der Curia heute die Möglichkeit hier beizuwohnen. Aber ich bin sicher, Florus wird aber sicher wissen Dein Projekt vorzutragen und durch Petronia wird ein detailliertes Protokoll vorliegen. Allerdings," er sah zu Florus um herauszufinden, ob er ebenfalls dieser Meinung war. "Einen Architekten zu beauftragen wird wahrlich nicht das Schechteste sein. Zeige ihm das Terrain und vielleicht noch Alternativgebiete und lass ihn alles ausmessen. Lass ihn ein paar Projektvorschläge, auch basierend auf dem Deinen machen und reiche sie dann mit ihm zusammen ein, so dass man ein besseres Bild bekommt."



    SPIELE IN GERMANIEN -
    KOMMT UND SCHAUT


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    Bürger und Freunde des Imperiums!
    Der Provinz Germanien ist es eine große Ehre verkünden zu können, dass am PRIDIE KAL MAI DCCCLVI A.U.C. (30.4.2006/103 n.Chr.) große Spiele beginnen, welche zu Ehren unseres Kaisers in Colonia Augusta Treverorum stattfinden. Ihr alle seid eingeladen den Rennen beizuwohnen.



    Das Programm reicht von Pferderennen hin zu den großen Wagenrennen der Factiones. Auch erwarten die Bürger viele Überraschungen, die man so noch nie im Imperium gesehen hat.


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    Die Provinz Germanien



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    Er sah Meridius ernst, sehr ernst an. "Die Regelung bezüglich der Spendenaktionen, sowie die entsprechenden logistischen Aufgaben und Koordinationen lagen bisher immer, und ich betone das Wort immer, in den Händen der Curie und des Verantwortlichen. Dies beinhaltet auch Gespräche mit den Verantwortlichen des Militärs und Klärung derer logistischen Kapazitäten. Entsprechende Berichte wurden dem Legatus Legionis in regelmässigen Abständen zugeführt, sei es hier in der Curia oder über die einzelnen Berichte der Truppen und Verwaltung. Wenn Dir das nicht passt und Du die direkte Arbeit dieser durchaus wichtigen Aktion hier und jetzt damit behindern willst und immense Knüppel zwischen die Beine werfen willst, dann sag es. Dann weiss ich Bescheid und weiss auch, welche Konsequenzen sich daraus ergeben werden." Er atmete tief durch um weiterhin ruhig bleiben zu können. "Eile ist bei diesen Aktionen immer noch geboten, ganz Besonders jetzt! Wenn Du meinst, das dem nicht so ist und wir stattdessen warten sollen, bis Du Zeit hast alles und jeden zu durchleuchten, dann sei es so. Aber dann steh Du auch vor dem Kaiser dafür gerade, warum in Raetia immer mehr Menschen der Tod ereilt.
    Der Zivilbereich tut in dieser Angelegenheit alles, was er kann, sammelt Spenden, versucht logistisch alles zu koordinieren und hat auch schon mehrere Transporte selber durchgeführt. Aber wir sind am Ende unserer Kapazitäten diesbezüglich gekommen. Unter Macer war dies nie ein Problem, wenn die Verantwortlichen dann in Gesprächen mit den Kommandeuren der Classis, Ala und Legio neue Möglichkeiten besprachen und ausschöpften. Er hatte Vertrauen in seine Kommandanten und Vertrauen in seine Zivilverwaltung. Willst Du dieses Vertrauen absprechen? Denn verzeih, aber Deine Eingaben erwecken diesen Eindruck!"

    Er war in die Pläne vertieft gewesen, seine beste Methode sich abzulenken und sah nun, als er angesprochen wurde, auf. Für einen Moment stockte ihm der Atem und er starrte sie sprachlos an. Es schien, als stünde er einer vom vergessenen Volk gegenüber, so schön, so strahlend, über allem stehend. Dann schloß er seinen Mund endlich wieder und lächelte sanft. "Heilsa Marcia," sagte er in einem warmen und liebevollen Ton. "Du siehst wunderschön aus."

    Er wusste einen Moment nicht, was er antworten sollte. Irgendwann würde er sie los lassen müssen, würde sie weglassen müssen, das war sicher, so sicher, wie das tägliche Atmen müssen. Aber, ja, in seinem Herzen, da würde sie nun wohl für immer einen Platz haben. "In meinem Herzen bist du eingeschlossen und ich lass Dich nicht mehr raus." Antwortete er liebevoll. "Doch werde ich Dich wohl körperlich noch des öfteren wieder gehen lassen müssen und einfangen," lächelte er.

    Alles war vorbereitet, im Kaminzimmer. Hergen und Marga hatten Anweisung nach dem Essen auftragen niemanden mehr hier rein zu lassen, da sie ungestört arbeiten wollten. Es gab noch viel zu tun und zu planen und die beiden wussten, dass Valentin eh immer viel auch noch zu Hause arbeitete. Auch wenn Marga einen leisen Verdacht hatte, den sie geflissentlich für sich behielt, würde sie definitiv dafür sorgen, dass die beiden ungestört sein konnten. Valentin legte noch ein paar Karten auf dem großen Tisch aus und beugte sich darüber, um wegen einige Baugrundstücke zu grübeln. Diesen Sommer sollten mehrere Dinge in Mogontiacum gebaut werden und er hatte eine Liste neben den Karten liegen. Das war seine Art sich abzulenken, denn er musste gestehen, dass er nervös war.

    Er sah ihr in die Augen und konnte diese nicht mehr abwenden, bis sich seine Lippen den ihren näherten und er sie einmal mehr küsste. "Dann lass uns, wenn wir die Zeit schon nicht im Allgemeinen aufhalten können, sie wenigstens für uns aufhalten. Nur für uns beide, unser eigenes Universum bilden."