Beiträge von Valentin Duccius Germanicus

    "Das will ich schwer hoffen," schmunzelte er. "Und ich bin den Nornen zutiefst dankbar für diese Schicksalsfügung." Einen Augenblick dachte er an Desideria, aber seit sie gegangen war, war irgendwie vieles anders. Und manchmal fragte er sich, ob es damals, bei aller Liebe zueinander eine gute Idee war zu heiraten. "Wollen wir noch etwas essen?" fragte er schmunzelnd.

    Er sah sie immer noch an und lächelte. "Ich glaube, dem kann ich ohne Widerworte zustimmen," meinte er wieder sanft. Er umschloß ihren Daumen sachte mit seinem und legte leicht seinen Kopf schief. "Eigenartig, all das," meinte er dann. "Und doch, wunderbar."

    Das Essen war vergessen und lag auf dem Tisch, wartete, wie der Met darauf vertilgt zu werden. Doch irgendwie schienen sie beide nicht daran zu denken. Als ihre andere Hand auch auf dem Tisch lag, näherte sich seine zweite der ihren und die Fingerspitzen berührten sich langsam wieder. Eine Schüssel mit gewürfetem Schafskäse erschien wie von Zauberhand neben ihnen, die Bedienung aber sah zu schnellstens wieder von dannen zu ziehen. Noch hielt er sie eine Weile so im Blick, ehe er lächelte und leise und sanft sagte: "Du?"

    Etwas erstaunt sah er erst auf seine Finger und dann in ihre Augen. Wenn er mit allem gerechnet hätte, damit nicht. Andererseits, er musste sich selber eingestehen, dass er es ein wenig erhofft hatte, ein klitzekleines bisschen. Seine Finger bewegten sich leicht unter ihren und wenig später waren beide Hände leicht ineinander verschlungen. Seine augen hielten ihre fest, bis die Bedienung sich neben ihnen schon hörbar räusperte. Ohne sie anzuschauen, sagte er in einem warmen Ton: "Etwas Schafskäse bitte noch." Die Bedienung schmunzelte, sagte: Sehr wohl, Herr, und verschwand. Er sah ihr weiter in die Augen, schwieg aber, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.

    "Es wird mir ein großes Vergnügen sein," schmunzelte er. Seine Hand legte sich neben seinen Teller, während er sich etwas Fleisch aufs Brot legte und dieses dann langsam, sie weiter beobachtend, vertilgte. Es schmeckte wirklich gut und diese Mischung erst recht. "Was hälst Du noch von etwas Schafskäse dazu?" Aber ehe sie antworten konnte, schmunzelte er schon wieder und drehte sich zu der Besienung um, die er herwinkte. Dabei rutschte seine Hand auf dem Tisch noch etwas vor und berührte zufällig mit den Fingerspitzen die ihren.

    Er musterte sie einen Moment schweigend, ehe er dann in einem sonderbaren Tonfall sagte: "Das wäre natürlich für mich und Mogontiacum ein einmaliger Glücksfall." Einen Moment sah er sie noch nur an, ehe er lächelte und weiter ihre Augen mit seinen festhielt. Erst nach einem ewig langen Augenblick ließ er davon ab und widmete sich seinem Essen. "Wenn es meine Zeit erlaubt, kann ich Dir gerne die Tage etwas mehr von der Stadt und der Umgebung zeigen."

    Er musterte sie und suchte ihren Blick, ehe er aufmunternd lächelte. "Dann werden wir wohl zusehen, dass Deine Zukunft und die Überraschungen so angenehm wie möglich werden," sagte er. "Und wenn Du erst einmal richtig Margas Küche genossen hast, die noch doppelt so gut ist, nach Margas Einschätzung gar drei Mal, dann wirst Du gar nicht mehr weg wollen," grinste er.

    "Nur dran gewöhnen?" schmunzelte er. "Dann müssen wir dringend dafür sorgen, dass Du bald sagen kannst, dass Du es liebst," zwinkerte er erneut und griff nun seinerseits zu. "Und was möchtest Du noch von der Stadt sehen? Oder gar von der Regio oder Provinz? Hast Du Deinem Mann schon geschrieben, oder überhaupt Deiner Familie? Und wie würdest Du Dir Deine Zukunft am Dir passendsten vorstellen?"

    "Kinderfressende Barbaren?" Nun blieb ihm der Mund offen stehen und man sah, dass ihm diese Offenbarung ziemlich sauer werden ließ. Er brauchte einen Moment, ehe er sich in der Gewalt hatte und nicht einfach lospolterte. "Wer so was erzählt, hat meines Erachtens nach verdammt weit zu viel ins Glas geguckt." Er grummelte noch ein wenig, ehe er wieder zu seiner Freundlichkeit zurückfand. "Sicher kann ich das. Nicht gerade jetzt, aber im Großen und Ganzen schon." Er sah einen Moment nachdenklich drein. "Kannst Du lesen?"

    Er schmunzelte. "Nun, da Du das Essen noch nicht probiert hast, werde ich wohl die Stadt meinen." Er hob seinen Becher und trank einen Schluck, währenddessen er sie beobachtete. Während er den Becher wieder hinstellte, meinte er: "Andererseits, sobald Du etwas davon gegessen hast, wäre mir auch eine Meinung dazu wichtig," zwinkerte er.

    Sim-Off:

    *tock tock tock* Na kommt Leute, letzter Angriff, dann nerv ich Euch auch nimmer.


    Wer macht den Kram mit den Factiones? Es geht um Einladung und allem drum und dran.


    Meridius, ich gehe davon aus, dass die Waren dann über das Konto der Provinz gehen?! Hat ausser Dir da noch wer Zugriff um sich dann um die Ankäufe und Verteilungen kümmern zu können?


    Was muss jetzt, binnen der nächsten Woche, ausser die Einladungen etc. noch geplant werden?


    Und last but not least:


    Zitat

    Sim-Off: Sprich: Sollen in allen Casa Briefe ankommen? Oder wenn nicht in allen, in auserwählten Casa oder in gar keine?


    Also los!!!! Rafft Euch auf *sanft aber bestimmt in den Allerwertesten tritt!*

    "Wie mir zu Ohren kam, ist in CCAA ein neuer Priester angekommen? Dies ist für die Stadt natürlich erfreulich. Doch frage ich mich, wieso noch immer keine in Mogontiacum erschienen sind. Gerüchte über einen Conventus des CDs ergaben, dass dort sich mehrere Priester bereit erklärt hatten nach Germanien zu kommen. Weiß jemand mehr darüber?"
    Gespannt sah er in die Runde.

    Er grinste breit. "Besagte Person sitzt neben Dir," sagte er und deutete auf Venusia. "Magister Scriniorum der Regio Superior." Er schenkte ihm etwas Met nach und nahm selber noch einen Schluck. "Das könnt ihr prima unter Euch aus machen," zwinkerte er.

    Er schenkte ihr ein wenig Met nach. "Vieles wird anders erzählt, als es wirklich ist," schmunzelte er und sah ihr dabei in die Augen. "Bitte, greif zu! Es ist definitiv genug für alle da," sagte er in einem sanften Ton. "nd wie findest Du es bisher?"

    Er schmunzelte. "Weil ich von Geburt ein Germane bin und erst seit wenigen Jahren das Bürgerrecht besitze, durch eine Tat meines Vaters, der als Dank das Bürgerrecht und das Recht diesen Cognomen tragen zu dürfen erhielt.
    Und abweisend und rau würde ich sie nicht nennen. Es gibt ein schönes Sprichwort: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Das ist ein entscheidendes Merkmal bei der ganzen Sache. Ansonsten aber spricht alleine die Tatsache, dass Gastfreundschaft mit das höchste Gut der Germanen ist, dafür, dass sie eben nicht rau und abweisend sind." Er lehnte sich entspannt zurück und musterte den Mann freundlch.

    Er teilte den Fragebogen aus.



    Sim-Off:

    Versandt wurden an:



    Gaius Iulius Raeticus
    Caius Iulius Seneca
    Gaius Prudentius Commodus
    Petronia Marcia
    Germanica Aelia
    Titus Didius Gordianus
    Marcus Octavius Augustinus



    Camillus Matinius Plautius erhält die Fragen sobald der Posteingang etwas leerer ist ;)


    edit: Venusia aus der Liste genommen ^^