Mach das. Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß bei deinen Vorbereitungen.
Beiträge von Gaius Caecilius Crassus
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Salve und herzlich Willkommen im Imperium Romanum!
Ehe ich meine Zustimmung erteile, würde ich gerne von dir erfahren, wie du dir deinen Charakter vorgestellt hast, damit ich mir einen Eindruck von dem vielleicht neuen Familienmitglied machen kann. Also kannst du mir zum Beispiel erzählen, was sie für Ziele im Leben hat, was sie die letzten Jahre so getan hat und so weiter und so fort.
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Lange hatte Crassus überlegt, ob er sich in der Nähe des Kaisers zeigen oder einfach nur einer von vielen in der Masse sein sollte. Ersteres wäre ein Zeichen, welches die unbestechliche Loyalität der Prätorianer in der Abwesenheit des Kaisers unmissverständlich zeigen würde. Doch Crassus entschied sich letztlich doch für die andere Alternative und stand mit verschränkten Armen mitten in den Volksmassen. Solche Zweifel an der Loyalität würden sicher auftreten, doch sollten sie nicht bei dieser Zeremonie, die ja auch eine gewisse Verabschiedung darstellte, in den Mittelpunkt gerückt werden.
Mit sorgenvollen Gedanken verfolgte Crassus die Zeremonie und blickte noch lange Zeit nach Ende der Zeremonie auf den Speer, welcher symbolisch für den ganzen Ärger steht, der nun auf ihn zu kommen wird.Nach einer Weile gab er sich einen Ruck und schlenderte in dem Strom wieder Richtung Stadtkern - mit dem eher kläglichen Versuch einen möglichst optimistischen Gesichtsausdruck zu machen.
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Ich kenne die Probleme die entstehen, wenn man den Ablauf rekonstruieren möchte. Musste ich schließlich ja auch machen, als ich dort in Spanien wieder für Ruhe und Ordnung sorgte. Und ganz besonders, als ich dann im Anschluß daran dem Kaiser und dem Senat Berichten durfte.
Da Crassus eigentlich nichts mehr zu besprechen hatte, wartete er ob Mattiacus noch etwas hervorbringen würde.
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Naja, alles andere hätte mich auch gewundert.
Crassus räusperte sich:
Ich würde mich dann so langsam wieder zurückziehen, wenn ihr nicht noch ein Anliegen habt. Schließlich habe ich einen anstrengenden Tag hinter mir und noch ein Geschenk zu begutachten.
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Gut. Komme übermorgen wieder, dann werde ich dich in den Carcer begleiten lassen, sodass du mit den beiden Sprechen kannst.
Natürlich nicht. Lasse dir so viel Zeit wie du benötigst... ich rechne aber damit, dass du nicht viel Zeit benötigen wirst.
Crassus lehnte sich zurück und nippte an seinem Wasser. Er wollte wirklich nicht, dass sich der Prozess unnötig nach hinten verschieben würde.
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Wieviel Wert legst du auf eine solche Vernehmung? Wenn du ohne sie nicht agieren kannst, so soll sie dir gewährt werden.
Ja, das Verfahren werde ich eröffnen, sobald du mir mitgeteilt hast, dass deine Vorbereitungen abgeschlossen sind. Nehme dir dafür so viel Zeit du willst, auch wenn es eine klare Sache werden sollte.
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Der Sekretär vor Crassus Officium grüßte den Praefectus Urbi natürlich sofort bei seiner Ankunft. Im Anschluß bat er ihn kurz zu warten, während der Sekretär Crassus informieren würde. Nach wenigen Momenten kehrte der Sejretär wieder aus dem Officium zurück und bat den Praefecten einzutreten, der Praefectus Praetorio würde ihn nun empfangen können.
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Die Gefangenen befinden sich in unserem Carcer, also dem Carcer der Castra Praetoria. Um die Verteidigung der beiden Hochverräter zu klären, habe ich für morgen einen Termin angesetzt. Ich werde mich dort mit ihnen treffen und diesen Punkt mit ihnen besprechen. Ich gehe allerdings davon aus, dass ich einen Verteidiger benennen muss.
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Na gut.
Crassus erhob sich, ging zu einem Regal und suchte dort einige Papyrii heraus. Er sah diese kurz durch und gab diese dann Mattiacus, nachdem er auf seinem Stuhl wieder platz genommen hatte.
Hier ein vollständiger Bericht. Lese ihn dir in Ruhe durch, wenn du Fragen hast, dann stelle sie.
Neben dem langen Bericht war auch die Liste der möglichen Anklagepunkte dabei, die Crassus für den Kaiser vorbereitet hatte.
Ave Princeps,
hier nun die Liste der Anklagepunkte:
Für Appis Helvetius Sulla:
§ 64 Hochverrat
§ 65 Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens
§ 70 Staatsfeindliche Verunglimpfung von Reichsorganen
§ 81 Nötigung und Bedrohung
§ 96 Brandstiftung
§ 103 Landfriedensbruch
§ 102 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten
§ 104 Bildung krimineller Gruppen
§ 107 Nötigung von Reichseinrichtungen oder -organen
Für Decimus Pompeius Strabo:
§ 64 Hochverrat
§ 65 Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens
§ 70 Staatsfeindliche Verunglimpfung von Reichsorganen
§ 81 Nötigung und Bedrohung
§ 103 Landfriedensbruch
§ 102 Öffentliche Aufforderung zu Straftaten
§ 104 Bildung krimineller Gruppen
§ 107 Nötigung von Reichseinrichtungen oder -organengez.:
Gaius Caecilius Crassus
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Mit einem Grinsen bemerkte Crassus ob Tiberius ehrgeiziges Ziel, das Vermögen weiter zu vermehren.
Wäre froh wenn du es erst einmal nicht all zu sehr verminderst...
so langsam beginn das Sättigungsgefühl schon beinahe unangenehm zu werden, weshalb Crassus beschloß, nun lieber mit dem Essen aufzuhören und sich mehr dem Trinken zu widmen.
Was gibt es denn sonst noch neues, in der Stadt, die nie schläft? Hat man etwas vom Senat gehört?
Natürlich war Crassus bestens über die Senatssitzungen informiert, auch die die in seiner Abwesenheit abgehalten wurden, doch konnte es nie schaden zu wissen, was alles von dem Geredeten auch wirklich bis zum Volk kommt.
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Wirklich etwas verpasst hast du nicht. Nur, dass der Kaiser wieder sehr viel Milde hat walten lassen. für manche zu viel, stellte Crassus in Gedanken fest.
ZitatOriginal von Nordwin
Sklaven kaufen. Warum musste das immer ich machen? Geh mal los und kauf was Gescheites, hatte der Herr gesagt. Ja wie jetzt? Vollbusig, blond, sexy - oder sollte die auch was können? Die dort schien beides zu haben. Jedenfalls hob ich nun die Hand."Viertausendeinhundert, im Namen der Gens Claudia!"
Crassus seufzte und wandte sich an Tiberius:
Genau so ein Gebot meinte ich vorher. Aus heiterem Himmel und ohne jede Vorwarnung. Das sind ja regelrechte Hinterhälte. Nun gut, mir soll es egal sein, so schnell werden uns die Sklaven ja nicht ausgehen. Außerdem, wenn der Händler solche Gebote erlaubt, ist er doch gerade selber schuld. Ich hätte ihm auch noch locker das doppelte für diese Sklavin gezahlt.
Crassus zuckte mit den Schultern und fand sich damit ab.
Was hast du heute noch vor?
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Grüß dich, Decimus Mattiacus. Setz dich doch.
Crassus wartete bis der Gast seiner Einladung nachkam, bot ihm etwas zu trinken an und fuhr dann fort:
Das dachte ich mir schon. Bist du über die Abläufe und Geschehnisse in Spanien schon informiert? Hat dir der Imperator die Liste der möglichen Anklagepunkte zukommen lassen?
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Naja. Zu erst einmal würde ich dir den Zugriff auf meine Konten und sämtliche Vollmachten über meine Güter und Besitztümer geben. na gut, eingeschränkte sämtliche Vollmachten würden es wohl eher treffen, aber das musste Crassus ja nun nicht so direkt sagen, so hörte es sich doch gleich viel vertrauensvoller an.
Na und dann fängst du langsam an, arbeitest dich in meine Finanzen ein, siehst wie die Geldflüße laufen. Wenn du dann den Eindruck hast, dass du so langsam verstehst wie der Hase läuft, hast du dann einige Freiheiten, dich mit meinem Geld wirschaftlich zu betätigen und kannst versuchen, es zu vermehren. Gewinne kannst du dann behalten nur den Einsatz gibst du mir im Erfolgsfall zurück. Aber das können wir ja dann besprechen, wenn es so weit ist.
Und davon abgesehen überwachst du halt etwas meine Betriebe und Landgüter. Gleichzeitig kannst du ja diese als Beispiel benutzen, um zu schauen, wie diese funktionieren. -
Der Scriba suchte einen Moment den Namen auf einer Liste, fand ihn letztlich sogar. Crassus hatte diesen Namen - neben einigen anderen, denen er die Anklage zutraute - schon einmal vormerken lassen, damit diese gleich durchgewunken wurden.
"Er soll gleich eintreten. Der Praefect erwartet ihn."
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Ich wollte mich nur vergewissern, ob du tatsächlich prozesstauglich bist. Crassus betrachtete Strabo einen Moment lang misstrauisch: und das scheinst du auch eindeutig zu sein. Wunderbar, dann sollte deiner Verurteilung nichts mehr im Wege stehen.
Crassus Sekretär neigte sich zu Crassus und flüsterte ihm einige Worte in das Ohr. Crassus nickte und bedeutete ihm wieder hinter ihm Stellung zu beziehen.
Aber für deine Verurteilung fehlt noch eine Kleinigkeit... dein Verteidiger. Ich nehme an du hast keinen Wunsch weshalb ich dir einfach einen zuteilen kann?
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Mit wankelmütigem Blick suchte Crassus die Speiseplatten nach etwas essbarem ab. Nach kurzer Suche fand er eine Frucht, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Er nahm sie und roch vorsichtig daran. Nach kurzem Zögern biß er hinein und kaute zaghaft auf ihr herum. Doch nicht sehr lange, denn sie schmeckte ihm. Genußvoll und laut schmatzend verputzte er auch den Rest der Frucht.
Klingt ja wunderbar... er machte eine kurze Pause, um den Mund leer spülen zu können. Ich hab mir gedacht, da du schon kein Interesse am Militär hast, dass ich dich mal in die große weite Welt der Finanzen einführen könnte. Da dein Betrieb ja einigermaßen gut läuft, scheinst du ja ein gewissen Geschick dafür zu haben. Ich denke deshalb, dass ich dir die Verwaltung meiner Finanzen und meiner Güter anvertrauen kann...
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Zitat
Original von Tiberius Caecilius Metellus
"Ähm, willst du nicht ein wenig taktieren?"
Das würde Crassus sicher nicht von irgendwelchen Vorwürfen abhalten. Schließlich war es ja auch sein Geld, dass er gerade ausgab und nicht das eines anderen
Warum sollte ich denn jetzt schon taktieren? Wer taktiert oder auf den letzten Moment vor dem Gebotsende wartet, der zeigt doch nur, dass er schon an seiner persönlichen finanziellen Grenze ist. Und da bin ich doch noch weit von entfernt.
Bei solchen Beträgen hatte Crassus sicherlich noch nicht vor, irgendwelche Scheu zu zeigen. Die Blöße, erst kurz vor Schluß ein minimal höheres Gebot abzugeben und sich damit die Sklavin zu sichern, ließ er sich sicherlich nicht geben. Davor würde er sogar eher aus der Verhandlung aussteigen.
Unter realistischen Gesichtspunkten war natürlich das Taktieren deutlich effizienter, da billiger.Kennen tut ihn wahrscheinlich wirklich jeder. Er tut ja auch alles dafür, um möglichst bekannt zu sein. Selbst vor unseren Vorfahren schreckt er dafür nicht zurück...
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Noch während Crassus auf eine Antwort des Händlers wartete, hörte er wie eine vertraute Stimme das bestehende Gebot fast verdreifachte. Crassus lachte und deutete auf Avarus
Ich nehme an Senator Germanicus Avarus bist du schon einmal begegnet? Wie es scheint hat er vor die Konkurrenz schon frühzeitig durch ein hohes Gebot abzuschrecken. Naja, ich würde sagen nur mit mittelmäßígm Erfolg.
ein kurzes Grinsen haschte über sein Gesicht:
4.000Sesterzen, geboten von der Familie der Caecilier.
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Ich werde es mir nachher gleich anschauen, bin aber davon überzeugt, dass sie mir gefallen wird.
Crassus nippte an seinem Becher:
Wo du gerade deine Schneiderei ansprichst: wie läuft sie denn?