"Einer der Quaestoren." sagte er. Er war sich zwar sicher, dass Quarto den Namen für sich behalten würde, doch wollte er ihn nicht unbedingt zu tief in etwas hineinziehen, dass unschön enden könnte.
Beiträge von Tiberius Prudentius Balbus
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"Nein." sagte Balbus mit einem angedeuteten Kopfschütteln. "Er hielt sich generell sehr wage in seinen Ausführungen. Das ist es ja, was mich so stutzig machte."
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"Ein amtierender Magistrat des Cursus Honorum besuchte mich in meinem Haus und versuchte mich dazu zu bringen eine Suche nach Christen auf dem Palatin einzuleiten. Er sprach davon, dass 'manche' sie als grosse Bedrohung betrachten und befürchten dass sie den Palatin infiltriert haben." berichtete er und fügte hinzu: "Ich bin ein wenig ratlos, da ich nicht weiss, inwiefern ich dieser 'Warnung' nachgehen sollte oder nicht."
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Balbus hatte beim Eintreffen des Zeugens und der Datenerfassung noch einige Informationen auf seinen Notizen zusammengesucht und erhob sich nun, nach der Frage des Praetor.
"Verzeihung ehrenwerter Praetor, aber die Frage ob mein Mandant sein Siegel immer bei sich führte wurde mittlerweile durchaus zu einem Ende gebracht. Wie mein Mandant richtig festgestellt hat, ergibt sich unserem Verständnis nach aus keinem der Paragraphen des Codex Universalis, wie er zum Zeitpunkt der Amtsausübung meines Mandanten in Kraft war, eine Pflicht das magistratische Siegel stets am Körper zu führen."
Er machte eine kurze Pause.
"Der Zeuge wurde von uns benannt um in seiner Funktion als langjähriges Mitglied der Cohortes Urbanae eine Aussage über die Möglichkeit einer Fälschung des magistratischen Siegels zu treffen. Vorrausgesetzt du, ehrenwerter Praetor, hast keine weiteren Kommentare dazu, würde ich nun gerne eben dieses Thema mit dem Zeugen besprechen."
Er schaute in Richtung des Praetors und unterdrückte die Frage, ob es nicht eigentlich der Kaiser war, der diese Verhandlung führte.
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Balbus nahm eine Dattel und während er sie verzehrte sagte er: "Mich führt etwas Beunruhigendes zu dir. Und da weder mein Praefect noch der Kaiser in der Stadt sind wende ich mich damit an dich, da du ja ein durchaus enger Vertrauter des Kaisers bist und seine Meinung zu dem Thema sicherlich kennst."
Er war sich nicht ganz sicher wie er es sagen sollte.
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"Oh. Nun, dann sollten wir das nachholen." Er rief nach einem Scriba und gab diesem, nachdem er eingetreten war, Anweisung die Liste und das Donativum zu holen. Der Scriba eilte hinaus und kam kurze Zeit später zurück. In seinen Händen eine Liste und einen kleinen Lederbeutel.
Der Scriba notierte die Daten des Miles und händigte ihm danach das Donativum aus.
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"Sehr gerne." beantwortete er die Frage, während er Platz nahm.
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Balbus war Nakhti zum Tablinum gefolgt und wartete an dessen Eingang auf die Erlaubnis einzutreten. Als diese erfolgt war, trat er ein und sagte mit einem leichten Lächeln: "Salve, Senator. Ich danke dir, dass du mich empfängst."
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Balbus lächelte noch immer und folgte dann den Ägypter.
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Balbus lächelte leicht und antwortete mit einem freundlichen: "Wenn er etwas Zeit hätte."
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Balbus überlegte kurz und verneinte die Frage dann.
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Balbus erreichte die Porta der Domus Aeliana und nach kurzem Zögern klopfte er an die Tür.
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Balbus hatte keine Lust mehr. Er würde sich etwas anderes für den Geburtstag seines Vaters überlegen. Er wandte sich ab und verliess den Sklavenmarkt.
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Langsam reichte es ihm. Da wollte er einmal in seinem Leben einen Sklaven kaufen um seinem Vater ein Geschenk zu dessen Geburtstag machen zu können und keiner wollte ihm dies gönnen. Er ging in Gedanken seine Geldreserven durch und bot erneut: "2500 Sesterzen."
Sein Zorn war weithin sichtbar und seine Hand umspielte den Knauf des verborgen getragenen Gladius.
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Langsam wurde es lächerlich. Er warf Blicke die einen Menschen hätten töten können, zu den Mitbietern, bevor er ein weiteres Gebot abgab: "1500 Sesterzen!"
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"1000 Sesterzen!" bot Balbus und musste den Ärger darüber, dass seine Konkurrenz sich vermehrte, runterschlucken.
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Balbus seufzte, würde er doch nun fast einen Wochenlohn einsetzen: "800 Sesterzen."
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Balbus stand etwas abseits und beobachtete das Schauspiel zwischen den beiden Männern. Nach einer Weile wandte er sich dem Händler zu und gab ein Gebot ab: "700 Sesterzen."